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Diashow:  Auf den Spuren der Goldgräber

Auf den Spuren der Goldgräber
  Tauch- und Abenteuerreise entlang unbekannter Küsten von Nord Sulawesi, Indonesien

In der Metropole Singapur, einem Stadt- und Inselstaat, ist erst gut die Hälfte der langen Anreise geschafft und es lohnt sich einige Tage für diese sehenswerte Stadt einzuplanen. Lohnend ist der Botanische Garten und es ist auch spannend eine Fahrt mit dem Singapore Flyer, einem 65 m hohen Riesenrad, zu unternehmen.

Roland Kraft

Inzwischen gewöhnt an das tropische Klima und die Zeitverschiebung geht es auf den dreistündigen Weiterflug nach Manado, in Nord Sulawesi von dort weiter mit dem Auto zur Ostküste, wo bereits ein Tauchboot und ein fünfköpfiges Team auf Roland und Renate Kraft wartet. Auf der mehrstündigen Bootsfahrt in Richtung Südosten, vorbei an unbekannten und teils unberührten bizarren Küsten machen die beiden einige spannende Tauchgänge an ganz neuen Tauchplätzen. Mit dem letzten Licht des Tages ist endlich das Ziel erreicht: Buyat Bay. Diese kleine Bucht hat durch eine Goldmine, die seit 1996 Gold gefördert hat, traurige Berühmtheit erlangt. Hier haben zwar mehr als 1000 Menschen Arbeit gefunden, aber alle anfallenden giftigen Stoffe, die zur Goldgewinnung nötig sind, wie Arsen, Quecksilber oder Mangan wurden über Flüsse und Kanäle ins Meer geleitet. Auch Abraum wurde in großen Mengen im Meer versenkt. Erst nach dem vermehrten Auftreten mysteriöser Krankheiten und den massiven Klagen der Anwohner wurde die Goldmine von Seiten der Regierung im August 2004 stillgelegt. Aus Angst vor den Giften blieb die Buyat Bay viele Jahre lang unberührt: Die Korallen haben dort ungeahnte Größen erreicht und das Taucherpaar entdeckte neue unbekannte Arten. Die Unterwasserwelt ist vielfältig und unbeschreiblich schön.

Wann und Wo?

Dieser Vortragsabend wird in Zusammenarbeit mit dem Museum für Natur und Umwelt veranstaltet. Das Walbaumcafé, geführt von Auszubildenden des Jugendhilfe- und Sozialverbundes der Arbeiterwohlfahrt, ist begleitend geöffnet. Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt. Es gibt eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen im Kreuzgang.

Lübecker Domhof
Eingang Musterbahn (Zugang zum Domhof)

Freitag 30. Juli 2010
Einlass ist ab 21 Uhr, Beginn ca. 22 Uhr.

Eintritt für Erwachsene 5,- €
Kinder bis 12 Jahre zahlen 3,- €

über Roland und Renate Kraft
  und ihre Unterwasser-Diashows

Seit 1983 Jahren ist das Tauchen die große Leidenschaft von Roland Kraft (71) und seiner Frau Renate (55), wohnhaft in Groß Grönau bei Lübeck. Viele exotische Länder, wie Galapagos oder die Molukken waren Ziel ihrer Reisen. Kaum ein Meer, das sie nicht betaucht haben. Von ihren Expeditionen wurden nicht nur schöne Landaufnahmen mit nach Hause gebracht, sondern speziell die Unterwasserwelt, mit ihrer ungeahnten Vielfalt und Schönheit, haben sie auf ihren Dias und mit Digitalkameras festgehalten. Stets ausgerüstet mit einer Makro- und einer Weitwinkelkamera in wasserdichten Gehäusen, sind die beiden Taucher stets für jedes Motiv gewappnet. Es ist das Markenzeichen von Renate und Roland, die Unterwassermotive nur mit Lampenlicht auszuleuchten. Xenon-Strahler erzeugen eine Helligkeit, die mit Tageslicht zu vergleichen ist. Der ausgeleuchtete Bereich beschränkt sich, anders als bei der Fotografie mit Blitzlicht, auf das Hauptmotiv. Dadurch entstehen beeindruckende Effekte, und die brillanten Farben der Unterwasserwelt kommen so richtig zur Geltung. Ihr Archiv umfasst inzwischen rund 20.000 Unterwasserdias und fast genauso viele Landaufnahmen.

Bei internationalen Fotowettbewerben haben sie mit ihren Unterwasserfotos nicht nur etliche Male erste Plätze belegt, sondern auch viele andere gute Platzierungen errungen.

Durch die Präsentation von Diashows möchten die passionierten Taucher auch anderen Menschen die Schönheiten der Unterwasserwelt näher bringen. Auf einer 4,50 x 3,50 Meter großen Leinwand präsentieren sie ihre etwa einstündigen Shows in digitaler Überblendtechnik mit zwei Leica Karussell-Projektoren. Die Diashows von Roland und Renate Kraft sind ein wahrer Genuss!

Kontakt

Dr. Susanne Füting
Museum für Natur und Umwelt, Lübeck
122 4127

oder

Roland und Renate Kraft
Tel. 04509 2523
Mobil: 0175 7818949
http://www.photo-kraft.de


Lembeh Lovers: Der Lembeh Blog

Air Asia stellt Verbindung ein
Der Low Cost Carrier Air Asia, der bisher 3 mal wöchentlich von Kuala Lumpur nach Manado flog, stellt diese – sehr kostengünstige – Verbindung zum 25. Februar ein. Mandado kann weiterhin bequem mit Silk Air – über Singapore – erreicht werden. Mit Lion Air kann man auch weiterhin von Kuala Lumpur nach Manado fliegen. Taucher, die bereits einen Flug mit Air Asia gebucht haben, werden bald (bei Air Asia heißt das aber wohl eher später) per Email benachrichtigt. Alternativ kann man dann mit Air Asia Manado über Jakarta (mit Lion Air) erreichen.


Dive Fee kommt nun doch endlich
Ab dem 15. Februar 2010 wird die bereits angekündigte Dive Fee für die Lembeh Strait starten. Jeder Taucher, muss für seinen Aufenthalt hier in den Resorts in der Lembeh Strait 50.000 RP (circa 3,5 Euro) zahlen. Dies gilt für den gesamten Aufenthalt. Gäste von außerhalb (z.B. Tagestouren von Manado) müssen diesen Preis pro Besuch (=1 Tag) bezahlen. Die Gelder gehen an das Tourismus Amt von Bitung und werden z.B. für den Bau eines neuen Resort Jettys, Instandhaltung der Bojen an den Tauchplätzen, Aufräumprojekte und touristische Entwicklung der Stadt Bitung verwendet – sie kommen also lokal zum Einsatz. Ab dann sind die bisher ungeschriebenen regeln (maximal 4 taucher pro Guide, maximal 15 personen unter Wasser am selben Tauchplatz etc.) offiziell Pflicht und es kann gegen Nichteinhaltung mit Tauchverbot vorgegangen werden.


Neue Resorts in Aussicht
Neben dem Luxusresort "Lembeh Hills", das bereits sein Soft Opening hat, werden auch weiterhin neue Resorts gebaut. Mr. Daniel (bekannt vom günstigen Daniels Homestay auf Bunaken) baut in einer kleinen Bucht eine preiswerte Bungalow Anlage, die besonders für Budget Traveller attraktiv sein soll. Damit überschreitet die Zahl der Resorts in der Lembeh Strait die Zehnergrenze ... bleibt zu hoffen, dass das Gebiet sich nicht zu schnell zu weit entwickelt ...


Workshop-Plätze frei
Für den Hydronalin-Digideep Makro-Shootout in der Lembeh Strait sind noch ein Platz für Photo und mehrere Plätze für Video frei. Daten für den Foto Shoot sind der 6. - 22. April und für den Video Shoot der 16. - 30. April. Neben einem Wettbewerb mit attraktiven Preisen gibt es – in gewohnter Digideep-Shootout-Manie – auch zahlreiche Tipps, Workshops und erstklassig betreutes Tauchen für Fotografen und Videografen. Der Trip wird betreut und begleitet von Andreas Voeltz, Lars Kirchoff und Serge Abourjeily. Bei Interesse bitte PM an Andi!


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Mutanten Frogfish
Am altbekannten Muckdive-Platz Jahir habe ich in der letzen Woche einen Painted Frogfish (antennarius pictus) der besonderen Art gefunden: Er hatte nämlich 2 Angeln. Nun schaue ich mich dort ständig um, ob ich eventuell noch weitere "bi-antennarius pictus" finde ... also eine kleine Unterart der Doppel-Angler ... naja ... wahrscheinlich ist es nur eine einmalige Mutation. Aber er sieht verdammt lustig aus.































Feuer in Bitung
Im Hafen von Bitung, brach während des Silvester Feuerwerks ein großes Feuer in einer Lagerhalle für Kokosnüsse aus. Das Feuer war durch die gesamte Lembeh Strait als oranger Schein über der Hafenstadt zu sehen – und hielt bizarrerweise dort niemanden vom Höhepunkt des feuerwerks ab (das Feuer brach um circa 21 Uhr aus, nachdem das Feuerwerk schon seit Sonnenuntergang lief ...). Der Brand war erst am 3. Januar zu Ende.


Lembeh Gebühr kommt
Die bereits im letzten Newsletter erwähnte Tauchgebühr für die Lembeh Strait wird nun tatsächlich bald kommen. Sie wird aller Wahrscheinlichkeit 50.000 Rupia (circa 3,5 Euro) pro Taucher betragen und 2 Wochen - 1 Monat gültig sein. Eigentlich sollte sie diesen Monat kommen. Sobald geklärt ist, wie die Taucher von Außerhalb (Tauchsafaris, Tagestouren aus Manado) erfasst werden können, geht es los. Ob das dann in naher oder mittlerer Zukunft sein wird, muss sich zeigen. Aber es geht voran und mit dieser Gebühr, müssen auch alle Dive Operator gewissen Regeln zustimmen, welche die Unterwasserwelt schützen sollen. Gäste werden die Gebühr direkt im Resort bezahlen können.


Housereef Highlights
Das Bastianos Housereef sorgte im Dezember für viele Überraschungen. Blue Ringed Octopus, Wonderpus, Seepferdchen, Mandarinfische, Twin Spot Gobies ... der sonst nicht sehr Spektakuläre Platz war ein echtes Highlight für viele unserer Gäste, die ihn nach dem Tauchtag ohne Guides erkundeten – und fündig wurden. Eine weitere Attraktion des Beachdives ist das circa 20m lange Holzwrack, dass zahlreiche Schnecken anzieht.


Lembeh Foto- und Videoshoot

Digideep und Hydronalin e. K. organisieren im April einen Makro Fotoshoot und Videoshoot in der Lembeh Strait. Austragungsort ist das Bastianos Lembeh Resort. Neben einem Wettbewerb mit attraktiven Preisen gibt es – in gewohnter Digideep-Shootout-Manie – auch zahlreiche Tipps, Workshops und erstklassig betreutes Tauchen für Fotografen und Videografen. Der Trip wird betreut und begleitet von Andreas Voeltz, Lars Kirchoff und Serge Abourjeily. Daten für den Foto Shoot sind der 6. - 22. April und für den Video Shoot der 16. - 30. April. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Bei Fragen bitte einfach eine PM an Andi oder mich.

Danke fürs Lesen und bis bald in Lembeh!



Lembeh Lovers: Der Lembeh Blog

Neue Bestimmungen
Auf einem Treffen der Basisleiter der Lembeh Strait wurden neue Abmachungen getroffen (und alte aufgefrischt), die das Tauchen angenehmer machen sollen. Ganz vorne mit dabei: Der Mandarinfisch-Tauchgang. Da sich mehrere Basen einen bekannten Mandarinfisch-Tauchplatz teilen, kam es in der Vergangenheit oft zu Gedränge unter Wasser. Darum wurde jetzt ein Wochenplan erarbeitet und jede Tauchbasis bekommt 2 Abende pro Woche, an denen jeweils nur 2 Basen den Platz anfahren dürfen. Dies hat die Situation erheblich verbessert. Zusätzlich haben wir angefangen nach Alternativspots zu suchen und sind auch schon teilweise fündig geworden ... es gibt nun also mehr Spots zur Auswahl und einen geregelten Plan, der Rudeltauchen verhindern soll.

Ein weitere Punkt des Treffens war die Anzahl der Taucher pro Tauchplatz. Es sollen nun niemals mehr als 15 Taucher (einschließlich Guides) gleichzeitig an einem Tauchplatz unter Wasser sein. Und bis jetzt halten sich auch alle Basen relativ gut daran. Zusätzlich soll im nächsten Jahr evtl. eine Tauchgebühr (ähnlich wie in einem Nationalpark) eingeführt werden – und um die Eintrittsplaketten zu erwerben, müssen die Tauchbasen (auch die von außerhalb ... die sich bis jetzt manchmal nicht an die Bestimmungen halten) den örtlichen Bestimmungen zustimmen.


Blue Ring Mania
Einer der Vorteile der Lembeh Strait ist, dass sie das ganze Jahr über betauchbar ist ... sie ist vor Wellen geschützt und die Tauchbedingungen sind übers Jahr relativ gleichbleibend. Und es gibt immer etwas zu sehen. Im Monat November wurden überdurchschnittlich viele Blauring Octopoden gesichtet. Wir haben sie seit Beginn des Monats bereits auf 4 Tauchplätzen entdeckt. Einmal sogar bei der Paarung – ein einmaliges Erlebnis. Ebenso relativ häufig anzutreffen ist zur Zeit der Mimik Octopus. An den Tauchplätzen Aer Bajo und Batu Sandar werden zur zeit relativ häufig bis zu 3 auf einem Tauchgang gesehen.


Regen – des einen Freud, des anderen Leid
Seit ein paar Wochen hat hier die Regenzeit eingesetzt. Aber das klingt viel schlimmer, als es eigentlich ist. Denn es regnet hier deutlich weniger als in Manado auf der anderen Seite von Sulawesi. Das hat zur Folge, dass in Manado weniger Touristen sind (denn diese kommen ja sonst für Weitwinkel und klares Wasser) und somit auch weniger Tagestouren von dort aus in die Lembeh Strait kommen. Wir haben zur zeit also nicht nur ein angenehmes Klima, sondern auch relativ wenig Taucher wink


Neue Air Asia Flugzeiten
Die Flugzeiten der günstigen Airline Air Asia von Kuala Lumpur nach Manado haben sich zum Positiven verändert. Statt spät abends landet man jetzt am frühen Abend und ist statt um 22.30 jetzt schon um 19.00 in Lembeh am Resort. Also rechtzeitig zum Abendessen und um schön die Kamera zusammen zu bauen ehe es morgens dann aufs Boot geht.


Fotografen und die Unterwasserwelt

Wer viel Zeit unter Wasser verbringt, der sieht viel schönes, aber leider auch viel trauriges – denn Taucher lassen meist mehr als nur Blasen zurück. Der Unterwasserfotograf versteht sich nicht selten als Umweltschützer, doch zerstört er oft, was er schützen will. Das Bild hier ist der aktuelle Anlass, zu diesem Artikel, der mir schon länger auf die Seele drückt: Dieses Pygmäen Seepferdchen habe ich tot in seiner Koralle hängen gesehen ... ob es nun die vielen "Pointersticks", die unzähligen Blitze, die unabsichtlichen Flossenschläge diverser Tarierkünstler oder auch ganz andere Gründe waren, aus welchen das Tier sterben musste, sei dahingestellt. Aber es ist allemal ein guter Grund über Rücksicht unter Wasser zu sprechen!


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Serge übernimmt Basisleitung in Lembeh!





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2009/05/13 Pulau Weh: Reisebericht aus Indonesien Serge Abourjeily
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2006/12/31 SanDisk RedSea 2007 Foto- und Videowettbewerb Andi Voeltz
2006/12/19 12. Digital FOTOSUB 2007 in Khao Lak, Thailand Andi Voeltz