Pro: Schnelle Einsatzbereitschaft, kaum eine Auslöseverzögerung, handlich, leichte Bedienbarkeit, Akkulaufzeit
Contra: Bildqualität, Qualität des Displays, Erläuterung des Bestshot-Modus in Bedienungsanleitung, kein automatisches Drehen der Bilder, kein Serienbildmodus, manuelle Einstellmöglichkeiten
Ich habe die Kamera nun schon ein paar Tage lang getestet, wobei die Motive gleichermaßen Innen- und Außenaufnahmen waren (also verschiedene Lichtverhältnisse). Auffällig ist bei allen Aufnahmen, dass der äußere Teil der Bilder (also nicht nur ein kleiner Bildrand) zu einer verschwommenen, teils auch zu einer rauschenden Darstellung neigt und auch die nötige Tiefenschärfe nicht vorhanden ist. Zusätzlich werden durch den anscheinend integrierten Farbverstärker die Farben künstlich verändert und es kommt zu einem Gelb-Braunton sowie hellen Rändern an Kanten von Objekten (z. B. Hausdach). Bei Innenaufnahmen mit künstlicher Beleuchtung neigt die Kamera im Gegensatz zu anderen verlgeichbaren Modellen zu starkem Rauschen und grober körniger Darstellung, vor allem an den Bildrändern (wobei dieser Effekt noch verstärkt, je weiter das Objekt entfernt ist). Auch hier fließt wieder ein Gelb/Braunton in das Bild mit ein. Die Reichweite des Blitzes sorgt dabei für eine schlechte Ausleuchtung. Das Display der Z50 ist groß und übersichtlich, allerdings erscheint die Darstellung ebenfalls körnig. Bei Aufnahmen in Innenräumen mit Beleuchtung scheint es sogar zu flimmern. Die Z50 hat aber auch gute Seiten: So bringen ihr ihre Schnelligkeit, ihre Handlichkeit, die langen Akkulaufzeiten und Highlights wie das "Live"-Histogramm, die Kalender- und Albumfunktion und verschiedene besondere Aufnahme-Modi Pluspunkte. Trotzdem finde ich, dass die Kamera ihr Geld nicht wert ist, da sie meiner Meinung nach nur für spontane Schnappschüsse und als Vorzeigeobjekt geeignet ist.