Die zurzeit beste Mini Kamera
Für den Urlaub habe ich eine kleine Digicam gesucht, die auch noch in bequem in eine enge Jeans passt, auch bei wenig Licht noch gute Bilder macht, und auch Videos in guter Qualität auf den Fernseher zaubern kann. Ich habe ein paar Wochen gebraucht um alle Kameras von den Werten durchzusehen und die besten auszuprobieren, und das Ergebnis war die Fuji Finepix Z1. Fast alle scheitern bei geringem Licht, nur Fuji und eine Kyocera können mit echten 800 ASA auftrumpfen - und das ohne störendes Rauschen. Die Bilder sind gestochen scharf, es gibt technisch nichts zu meckern. Im Gegensatz zu Casio/Canon etc. gibt es kein Objektiv was ausfährt - so zerkratzt das Objektiv nicht, wenn man aus versehen auf den Einschalter kommt. Das LCD Display ist schön groß mit guter Auflösung, und auch der Stromverbrauch ist sehr gut. 300 Bilder gehen pro Akku - und es gibt noch leistungsfähigere von Drittherstellern. Daher kann ich nur sagen: absolut empfehlenswert.
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Sehr gute Super-Kompaktkamera mit hohem Gebrauchswert
Die Z1 macht bereits äußerlich einen hochwertigen Eindruck. Sie ist ein typischer Vertreter der Super-Kompaktgeneration, was auch bedeutet, dass sie für sehr große Hände etwas umständlich zu handhaben ist. Es empfiehlt sich, den mitgelieferten Trageriemen immer um das Handgelenk zu legen, ansonsten rutscht die Kamera relativ leicht aus der Hand. Technisch ist sie auf höchstem derzeitigen Stand. Ihre 800 ASA Empfindlichkeit stellen das Maximum des gegenwärtig Verfügbaren im Kompaktbereich dar. Gelegentlich liest man in Foren, dass die Bilder verstärktes Grieseln oder Farbrauschen zeigen. Dieser Effekt tritt jedoch (in durchaus moderater Form) erst ab etwa 600 ASA auf und entspricht im Wesentlichen dem, was man früher als Körnigkeit bei hochempfindlichen Filmen kannte. Dafür bietet die kleine Kamera dann aber auch die Möglichkeit, noch bei wenig Licht bzw. in großen Innenräumen ohne Blitz zu fotografieren, ohne Verwacklungsunschärfen in Kauf nehmen zu müssen bzw. ohne dass die Welt jenseits einer Entfernung von ca. 3 Metern im Dunkel versinkt. Andere Mitbewerber im Kompaktsektor müssen da viel früher passen. Ein klein wenig schade ist das Fehlen eines optischen Suchers, aber das ist halt der Preis für das Westentaschenformat. Ich denke, wer eine universell einsetzbare Kamera als ständigen Wegbegleiter sucht, muss mit der Z1 so gut wie keine Kompromisse eingehen und ist mit der Anschaffung dieser Kamera gut beraten.
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eierlegende Wollmilchsau
Ausstattung:
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Die mitgelieferte 16MB-Karte ist natürlich nicht mehr als Höflichkeit, und auch eine Tasche ist nicht dabei - was allerdings bei der Robustheit der Kamera auch nicht unbedingt nötig ist, denn das Vollmetallgehäuse (bis auf den Batteriefachdeckel) schützt die Optik ausgezeichnet.
Vorbildlich ist dagegen der mitgelieferte Trageriemen mit verstellbarer Schlaufengröße - so geht auch bei weitem übers-Geländer-Lehnen mit Sicherheit nichts verloren.
Die mitgelieferte Dockingstation macht Laden und Bilder downloaden leicht und bequem. Einziger Nachteil: für Betrieb ohne die Station (im Urlaub) braucht man ein getrenntes Ladegerät und einen USB-Kartenleser.
Einarbeitung:
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Für diese echte "Ritsch-ratsch-klick" fängt die Einarbeitungszeit bei 3 Sekunden an: Einschalten - Draufhalten - Abdrücken.
Wem die - wirklich gute - Automatik nicht reicht, der hat mehrere Tage intensives Einarbeiten und Ausprobieren vor sich, mit den dementsprechend komplexeren und besseren Ergebnissen. Die Menuführung ist auch ohne langes Studium der Anleitung gut nachvollziehbar, und das Antesten verschiedenster Belichtungsmethoden macht angesichts der Ergebnisse große Freude. So kann man diesem kleinen "Spielzeug" nach etwas Einarbeitung Bilder entlocken, die mit keinem chemischen Film in dieser Preisklasse zu bewerkstelligen sind.
Bildqualität:
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Für ein so winziges Gerät ist die Bildqualität beeindruckend gut. Die höchste Auflösung ergibt jedoch nur bei reichlich Licht perfekte Bilder. Sobald man aber die interpolierten, niedrigeren Auflösungen benutzt, bleibt die Bildqualität auch noch in problematischen Verhältnissen perfekt. Tipp: Aufnehmen in voller Auflösung und später am Computer die leicht verrauschten Bilder auf kleineres Format heruntersampeln.
Angesichts der hohen Empfindlichkeit dieser Kamera (bis 800 ISO) erstaunt das allgemein geringe Bildrauschen. Wer am späten Abend über ein Stativ verfügt, der kann aber auch bei ISO 200 völlig rauschfreie Fotos machen.
Die Farbwiedergabe lässt keine Wünsche offen und der automatische Weißabgleich überzeugt ebenso.
Wenn man das Maximum aus der Z1 herauskitzeln will, muss man sich natürlich intensiv in ihre Möglichkeiten einarbeiten (s.o.).
Kompatibilität:
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Die Kamera mit Dockiungstation wird ohne Probleme als USB-Massenspeicher erkannt. Dank USB 2.0 sind auch große Datenmengen kein Anlass zur Langeweile.
Funktionsumfang:
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Die Belichtungsmöglichkeiten sind - angesichts der hohen Lichtempfindlichkeit - so vielfältig, dass ich immer wieder Fotoserien eines Motivs mit unterschiedlicher Belichtung anfertige, um mir nachher am Rechner das gelungenste herauszusuchen. Besonders Innenaufnahmen bei Kunstlicht müssen jetzt nicht mehr zwangsläufig geblitzt werden. Wer die Wahl hat, hat die Qual!
Hierbei wird schnell klar, dass die Z1 keine einfache "draufhalten-und-feddich"-Knipse ist, sondern ernsthafte Möglichkeiten der Bildgestaltung bietet. Einzig eine manuelle Fokussierung fehlt mir (wenn z.B. der Kontrast im Bild zu gering ist für den Autofokus; das kommt allerdings selten [in Extremsituationen] vor).
Absolut essentiell für ernsthafte Fotografien ist auch der Messwertspeicher (z.B. für Gegenlicht), der praktischerweise in den Auslöser integriert ist (erster Druckpunkt). Man könnte zwar meckern, dass eine getrennte Speicherung von Fokussierung und Belichtung nicht möglich ist, aber in der Praxis ist das ohnehin nur sehr selten nötig.
Abgesehen von dieser Vielfalt an Belichtungsprogrammen bietet die Z1 einige ungewöhnliche Gimmicks, wie z.B. einen Selbstauslöser von 2 Sekunden, um eine aufgestützte Kamera (bei wenig Licht) verwacklungsfrei auszulösen.
Die Filmfunktion bringt zwar ordentliche Bilder und passt die Belichtung dynamisch an, der Fokus wird allerdings nicht nachgebessert. Außerdem ist das verwendete MotionJPEG-Format unglaublich speicherhungrig. Aber wen kümmert's - die Möglichkeit Filme aufzunehmen ist eine Dreingabe und keine Grundfunktion.
Weitere sinnvolle Details wie Selbstabschaltung, Displayaufhellung, Hilfslinien im Sucher und einiges mehr beweisen, dass hier in der Entwicklung kräftig Hirnschmalz investiert wurde.
Bedienbarkeit:
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Die gute Nachricht: Diese Kamera kann komplett einhändig bedient werden.
Die schlechte Nachricht: Nur Rechtshänder werden in den vollen Genuss dieses Vorteils kommen.
Ich will NIE wieder beidhändig an einer Kamera hreumfummeln müssen! Dieses Schätzchen kann man aus der Tasche ziehen, wenn man beim Klettern mitten in der Felswand steht und die drei anderen Extremitäten für sicheren Halt braucht, wenn man beim Radfahren nicht freihändig knipsen will, etc. pp.
Die wenigen Bedienelemente sind eine ausgezeichnete Verbindung von Übersichtlichkeit und Funktionalität. Alle wichtigen Einstellungen findet man in der ersten Menüebene, so dass langes Browsen nur in Ausnahmefällen nötig wird.
Aussehen / Stil:
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Kurze Anmerkung: Ich halte überhaupt NICHTS von hübschem Schnickschnack, der nichts kann außer nett aussehen.
Insofern ist das Design der Z1 absolut perfekt, weil sich die Ästhetik hier NIE zu Lasten der Funktionalität zum Selbstzweck erhebt: Die Gehäuseform bietet minimale Angriffsfläche für Beschädigungen (oder Hängenbleiben an Taschenrändern), ist wunderschön und liegt trotz ihrer scheinbaren Kantigkeit perfekt in der Hand.
Vor allem aber ist hinter der großen Metallklappe an der Front die Objektivoptik viel sicherer verpackt als bei manch anderer Kamera, bei der zwei lose klappernde Plastikschotten sich in der Hosentasche schon mal verschieben können.
Mein persönlicher Designpreis dieses Jahres geht klar an die Z1.
Fazit:
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Eine fantastische kleine Kamera, die aus ihrer winzigen Optik eine unglaubliche Bildqualität herausholt. Die Kombination aus einfacher Draufhalt-Automatik und vielfältigen Belichtungsprogrammen macht sie zur eierlegenden Wollmilchsau. Außerdem ist sie stabil, sieht toll aus und passt in jede Hosentasche - was will man mehr?
Einsatzgebiet:
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für überall, wohin man keine große Spiegelreflex mitschleppen will - und für alle anderen Orte auch.
Anmerkungen / Erfahrungsberichte:
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nicht an der Speicherkarte geizen, sonst kauft man letztenendes zwei...! :-)
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