Die Dimage Z3 kommt reichlich futuristisch daher, ist in Wirklichkeit aber kleiner als sie aussieht.
Mit dabei ist alles, um sofort mit dem Knipsen anzufangen, ob es Batterien sind, oder ein 32Mb Speicherchip.
Gespeichert wird mit 4Mpix, wobei mit der Kamera so ziemlich alles möglich ist, was derzeit technisch machbar. Der Antishake funktioniert sehr gut, der Zoom ist präzise und schnell, der Fokus arbeitet mit gutem Licht zügig und exakt. Entgegen der Dimage 7/hi ist der Umschaltmechanismus von LCD auf LCD Sucher nun manuell, was etwas gewöhnungsbedürftig ist. Ebenso ist die Auflösung reichlich pixelig, egal ob durch den Sucher oder auf dem LCD. Der Antishake lässt sich nur über komplizierte Menüführung ausschalten, einen Knopf wie bei der A2 sucht man dafür vergebens. Wie gesagt: Für Tagfotografie eine echte Alternative zu einer teuren Lumix FZ10, aber wenn es dunkel wird.... . Hier dachte ich erst, der Fokus sei defekt, denn ab einem gewissen Helligkeits (eher Dunkelheits-) Grad ist die Kamera nicht mehr im Stande, zu fokussieren. Wollen Sie dann noch Zoomen, ist es ganz vorbei und man lernt sehr schnell, daß Zoom, Design und ein Antishake zu dem Preis nicht alles sind.
Nun kommen noch die Schwächen der LCD-Anzeige: Durch diese ist es ab einem gewissen Helligkeitsgrad nicht einmal mehr möglich, das Ziel anzuvisieren, geschweige denn ein Bild davon zu knipsen.
Da lobe ich mir einen optischen Sucher oder einen qualitativ guten LCD -Sucher, der diese Schwäche ausgleicht, die 7i / 7HI hatte doch eine so gute Lösung.
Ich rede hier nicht von Lichtverhältnissen, die man im Schwäbischen als "Kuaranzanacht", also vollkommene Dunkelheit bezeichnet, nein, selbst bei gedimmtem Licht im Zimmer war die Kamera an Ihre Grenzen gestossen.
Da nutzt auch ein Blitz nichts, wenn die Kamera den Startschuss für das Bild auch technischen Gründen nicht geben kann.
Nun, eine Schönwetterkamera brauche ich nicht, da gibts andere Möglichkeiten, denn mit einem 12-fachen Zoomm hat man auch bei Starker Bewölkung schon Lichtverhältnisse, die ein schnelles Auslösen ( man spricht hier bei Minolta ja von Rapid-Autofokus!! ) ganz unmöglich machen. Es kommen einige Fehlfokussierungen, die man dank des Fokusfeldes im Display schnell erkennt.
Ich will die Kamera nicht schlecht machen, sie gehört mit der Ausstattung Antishake und dem 12-fachen Zomml, das wiederum 4.fach digital vergrössert werden kann, in der Preisklasse zu den absoluten Gassenfegern, man sollte sich jedoch im Klaren sein, daß nicht alles Gold ist, was glänzt und man sollte abwägen, ob man die negativen Eigenschaften, die dann wirklich sehr dominant auftreten, nicht irgenwann verfluchen wird.
Grüsse aus Schwaben !