angenehm ist.
Funktionen:
Die Menüs sind in zwei grundsätzliche Kapitel unterteilt. einerseits steuert man die grundlegenden Kameraeigenschaften über das Menü, anderseits die programmabhängigen Einstellungen über die Funktionstaste im Kreuzungspunkt der Pfeiltasten.
Aufnahmemodus: mit der Funktionstaste kann man zwischen Vollautomatik und Programmautomatik umschalten.Während bei Vollautomatik keine Einstellungen vorgenommen werden, hat man in der Programmautomatik die Möglichkeit die vorgeschlagenen Werte zu beeinflussen. Die Kamera bringt einen (praxisnahen) Vorschlag, den man nach eigenen Wünschen beeinflussen kann. Eine Beabsichtigte Über-oder Unterbelichtung wird auf dem Monitor angezeigt, und bleibt auch nach dem Abschalten der Kamera erhalten.Dass nach dem Abschalten die eingestellten Werte nicht zurückgesetzt werden scheint mir deshalb sinnvoll, da man z.B. bei einem Stadtrundgang nicht immer wieder den Modus des Fokus, oder den bevorzugten ISO-Wert einstellen muss.
Makro:
Olympus unterscheidet zwei Makro-Bereiche. Im ersten Bereich kann man den Blitz benützen. Die Vorlage wird zufriedenstellend ausgeleuchtet und nicht überbelichtet. Auch der Zoom kann verwendet werden wodurch man mittels Zoom näher an das Objekt heranrücken kann, als ohne Makro. (Längere Aufnahmeseite ca 10 cm). Makrobereich zwei unterbindet den Blitz und man kann noch näher an das Objekt heranrücken.
Blitz:
Der Blitz ist mit Leitzahl 7 ausreichend dimensioniert und sehr gut gesteuert. Zur Vermeidung roter Augen werden Kurzblitze ausgelöst, die sehr effizient sind. Stellt man die Belichtung um ca. 1 LW größer (heller) kann man in geschlossenen Räumen ohne weiters an die 7m den Blitz verwenden, und bleibt für nähere Aufnahmen noch immer im fast grünen Bereich ohne einen hohen ISO-Wert in Anspruch zu nehmen.
Empfindlichkeitseinstellungen:
ISO 64-1600, in AUTO werden aber nur die Werte 64-400 verwendet, so erlebt man nicht bei der Nachbearbeitung ein rauschendes Fest.
Optik:
3xZoom, 37-111 mm, Lichtstärke 3,4 bis 5,7. Die Lichtstärke
ist nicht überragend, aber irgendwie gelangt das vorhandene Licht mit einem Minimum an Verlusten an die CCD.(Das sieht man auch bei
Kerzenlicht-Aufnahmen)
Focus:
Sowohl ein IESP- System (mehrfeld), als auch eine Spotmessung kann zur Hilfe herangezogen werden. Bei halb gedrückter Auslösetaste wird der Schärfen und Belichtungsspeicher aktiviert, und man kann durch Ziehen der Kamera die gemessenen Werte mitnehmen.
Scenen:
23 Szenenbilder (mit Erläuterung) erleichtern die Einstellungen. Hiebei sind Ideen hervorzuheben die hilfreich, praxisorientiert und schlau sind: Museum- alle Piepstöne und der Blitz werden unterdrückt, Auktion - mehrere Bilder mit unterschiedlicher Belichtung werden gespeichert, Serienaufnahme von schnell bewegten Bildern oder gleichmässig bewegten Objekten, wobei man sofort das beste Bild auswählen kann, Aufnahme hinter Glas, Unterwasseraufnahmen, Innenaufnahmen mit grosser Tiefenschärfe.
Verwendet man eine Olympus xD oder HxD Karte, wird die Funktion Panorama auch unterstützt.
Bildbearbeitung:
Noch in der Kamera können Bilder bearbeitet werden. Zuschneiden einrahmen, Titel hinzufügen, verkleinern auf e-mail Masse, Album vorbereiten etc.
Serienaufnahmen:
langsam und schnell (mit geringerer Auflösung)
Bildstabilisator:
Leider kein optischer Stabilisator sondern Anheben des ISO-Wertes.
Guide Modus:
Hier wird nicht nur die Bedienung der Kamera erklärt, sondern auch wichtige Tipps für die Gestaltung von Photos angezeigt.
Video:
in drei Auflösungsstufen mit Sprachaufzeichnung.
Stromversorgung:
LiIon-Akku mit ausreichender Kapazität.(LI-42NB)
Resüme: Die Olympus µ 700 zeichnet sich durch sehr gute Ergebnisse aus. Die Bildqualität ist in jedem Modus hervorragend und kann sich, aufgrund der erzielbaren Ergebnisse durchaus mit Geräten der wesentlich höheren Preisklassen messen. Ich würde mir noch einen optischen Sucher wünschen - aber wohin damit bei so einem Westentaschenwinzling? (Wie bei der Kamera meines Großvaters mit aufklappbarem Drahtbügel?)














