in vielen Fachzeitschriften herum, sodaß ich auch nicht die Finger davon lassen konnte,
mir eine Kamera "Gott Sei Dank" nur für zwei Wochen auszuleien.
Der Preis von fast 1400 Euro lässt einen Fotographen wie mich viel hoffen, jedoch war ich schon etwas enttäuscht.
Mit 4 Megapixel ( 3,9 MP sinds echt ) wartet die Kamera mit einer Spitzen-Optik auf, die von Ihrer Lichtstärke mit eine der Besten auf dem Markt ist.
Das Menü ist leicht zu bedienen, hat man sich mal durchgearbeitet, die Bildfolge ist spitze, der Fokus schnell zu präzisieren und die Auslöseverzögerung hervorragend.
Alle wichtigen Einstellungen sind mit Dreh/Druckknöpfen schnell und sicher einzustellen.
Soviel zum Pro.
Das Contra ist sicherlich der horrende Preis, der heute für eine 4 MP Kamera nicht mehr gerechtfertigt ist. Mit dabei war eine 16 MB SmartMediaKarte, wo ich mich schon geärgert habe, als ich diese sah ! Was soll das ? Kann man um das Geld nicht eine anständige, SINVOLLE Speicherkarte mitliefern ?
128 MB sind Minimum, zumal es wenig Sinn macht, bei einem Internen Speicher von 32 MB und der Blitzschnellen Bildfolge geringeren Speicher einzubauen.
Schnell wird man die SM auf die Seite legen, und den Slot für CFII-Kompatible Speichermedien, der ebenso vorhanden ist, befüllen.
Leider wird in der einschlägigen Presse ( und auch von Olympus ) von Microdrives abgeraten, da diese angeblich zu heiss werden und den CCD erwärmen. Ich habs mir nicht getraut, auszuprobieren, es war ein Leihgerät, aber allein die Tatsache, daß Olympus den Tenor mitverbreitet, ist etwas beschämend.
Die Kamera ist wuchtig und schwer, für Profis sicherlich "Ergonomisch" und "gut ausbalanciert", ich jedoch finde das nicht so schön, wenn mir beim Anvisieren eines Objekts mal die Hände schwer werden.
Das übermächtige Objektiv hat einen Zoom von 4 -fach, was aufgrund der Dimensionen etwas schwach erscheint.
Gebannt werden die Bilder mittels eines 2/3" CCD-Chip mit 4.000.000 Bildpunkten, deswegen wahrscheinlich auch die
Maße.
Man merkt, daß die Kamera nicht für Amateure, sondern für Profis gebaut wurde,
die eben andere Schwerpunkte setzen, als Semiprofis wie mich, oder gar Amateure -
Hier geht es darum, funktionell, intuitiv und schnell die Einstellungen an der Kamera vorzunehmen, Bilder zu schiessen und sich nicht lange mit Speichern und Auslöseverzögerung beschäftigen zu müssen.
Allein die Bedienungsanleitung zeigt, daß man Fotographieren "KÖNNEN" sollte, denn erklärt wird nicht viel, man geht davon aus, daß mans eben weiss.
Das Zubehör ist, olympustypisch, wieder mal "Sauteuer !"
Will man seine Kamera um einen Zusatzblitz, oder gar verschiedene Filter oder einen unten an die Kamera anzuknipsenden Power- Akkusatz ( der ist absolute Spitze von der Leistung und Betriebsdauer !! ) ergänzen, kann man gut und gerne weitere 800 - 1000 Euro auf die Ladentheke blättern -
sie haben dann, wenn alles montiert ist, einen "Panzer" in der Hand, der auch genausoviel wiegt.
Fazit: Um das Geld rate ich jedem, der nicht Professionell fotographiert und diese Kamera wegen seiner Vorzüge und Erweiterungsmöglichkeiten wirklich braucht, zu einer
des Wettbewerbs, z. B. eine Dimage 7i.
Dort sind ähnliche Werte zu finden, zu weniger Gewicht und zu weniger Geld zu haben.






