Seit zwei Jahrzehnten habe ich nicht mehr fotografiert. Mai 2004 habe ich mir dann die Olympus mju 410 zugelegt: als optisches Notizbuch für meine Reisen, als erste Übungskamera. Ich wollte eine Kamera, die mich nicht mit Schnickschnackmenüs verwirrt, die leicht in der Hand liegt, die gute Bilder macht, selbst, wenn man noch nicht so richtig weiß, wie man gute Bilder macht.
Ein Jahr später bin ich immer noch rundum glücklich mit der Olympus. Ich fotografiere stets mit der höchsten Auflösung, weil ich bei Gelegenheit die Bilder gerne vergrößere. Was allmählich bei mir auftaucht, ist der Wunsch, mehr von Hand einzustellen, um bei besonderen Lichtverhältnissen gewollte Effekte zu erzielen. Doch das muss sie nicht leisten. Irgendwann nächstes Jahr werde ich mir eine größere Kamera zulegen, diese kleine aber in Ehren halten, weil sie so handlich ist und die Bilder, die sie macht, überzeugen. Ein zweiter Akku macht Sinn und eine größere Speicherkarte ist Pflicht. Mit der mitgelieferten 32-MB-Karte kommt man nicht weit. Bei mir ist jetzt eine 512-MB-Karte im Einsatz. Die 1-GB-Karte funktioniert leider nicht in diesem Modell.