Auf den zweiten Blick überzeugt sie doch....
Das erste Mal, als ich die Kamera in Betrieb genommen habe, war ich etwas besorgt. Ich machte in meinem Wohnzimmer Fotos von den Einrichtungsgegenständen und stellte fest, dass die Bilder trotz Blitz oft verwackelt waren. In einigen Fällen, war die Qualität der Fotos aber richtig gut!
Mittlerweile habe ich Fotos sowohl in meiner Wohnung, als auch im Freien gemacht und bin mit der Qualität der Fotos ABSOLUT zufrieden.
Die Kamera weist wie alle anderen Kompaktkameras auch, bei schlechten Lichtverhältnissen Mängel auf. So ist es in den meisten Fällen so, dass die Bilder (z.B. in der Wohnung) bei schlechtem Licht sehr oft verwackelt sind. Hier hilft nur der eingebaute Blitz. Ich habs auch mal mit einem Stativ probiert, um der Verwacklung vorzubeugen, aber wirklich bringen tut das nichts. Pentax wirbt bei seiner Optio M30 mit einem Blitz, der angeblich 15 Meter weit ausleuchten kann. Das ist natürlich völliger Schwachsinn. Im Normalfall leuchtet eine Kompakte gut bis zu 5 Meter weit aus. Trotzdem ist die Ausleuchtung der Optio gut!
Pentax wirbt auch mit einem einstellbaren Isowert von 3200, um nicht den kaltlichterzeugennden Blitz auslösen zu müssen, der das Motiv in ein unschönes Licht wirft. Auch diese Option ist absolut unsinnig, da Bildrauschen regelmäßig (bei allen Kompaktkameras) ab Iso400 anfängt. Ein guter Grund also, um auf eine Erhöhung des Isowerts zu verzichten.
Genauso unbrauchbar sind auch die Motivprogramme "Haustiere" oder "Nahrungsmittel". Wer fotografiert schon sein Essen?? Haustiere könnte man genauso gut mit dem Programm "Kinder" fotografieren, da beide Programme fast identische Einstellungen vorweisen. Worauf ich hinaus will ist die Frage, warum man den Platz in der Kamera nicht lieber für ein sinnvolles Programm genutzt hat?! Die Konkurrenz (z.B. Samsung oder Kodak) bietet da wesentlich nützlichere Programme.
Auch sollte man nicht allzu sehr auf die Programmautomatik vertrauen, denn die Kamera zeigte mir an bestimmten Stellen an, dass kein Blitz gebraucht wird und löste diesen auch nicht automatisch aus. Im Ergebnis waren alle Fotos, die ich von der Stelle gemacht hatte, unterbelichtet; also völlig dunkel und unbrauchbar! Die Kamera stellt in der Programmautomatik auch öfter mal gerne den Isowert hoch und lässt den Blitz an Stellen weg, wo er sinnvoll wäre. Dann sind die Bilder zwar nicht unterbelichtet, aber völlig verrauscht! Auch die integrierte Gesichtserkennung leidet an Kurzsichtigkeit, denn in der Hälfte aller Fälle findet die Kamera das Gesicht nicht. Das soll (laut Rezensionen bezgl. anderer Kameras)auch bei anderen Kameras mit dieser Option vorkommen.
Die Frage, die sich jetzt auftut ist: "Warum vergibt der Mann vier Sterne, wenn er nur am Meckern ist?!"
Nun, abgesehen davon, dass die Kamera nicht unbedingt anfängerfreundlich ist, weil die Programmautomatik oft versagt, macht die Kamera bei den richtigen Einstellungen hervorragende Bilder. Nicht ein einziges Bild, dass ich von Personen gemacht habe, ist nicht gut geworden. Und wenn die Lichtverhältnisse stimmen, werden die Bilder richtig schön! Es gibt zwar einige unsinnige Motivprogramme, aber wiederrum auch andere, die etwas taugen. Wer ganz sicher gehen will, nimmt die Einstellungen lieber persönlich vor und verlässt sich nicht auf die Automatik. Dann überzeugt die Optio M30 mit wirklich guten Bildern!
Die 7 Megapixel sorgen für super-scharfe Bilder, vor allem bei Aufnahmen von Personen. Dort ist die Detailgenauigkeit so hoch, dass man schon detailliert die Hautunreinheiten betrachten kann. Ob das jetzt ein Segen ist.....?! ;)
Die Akkulaufzeit ist in Ordnung. Viele (auch neue) Kameras haben damit so ihre Probleme. Die Optio sticht hingegen zwar nicht mit glänzender Akkulaufzeit hervor, macht aber locker 100-150 Bilder bis der Akku leer ist. Hängt natürlich auch davon ab, wie man die Kamera nutzt (z.B. im Menü herum spielt oder ständig fokussiert).
Insgesamt ist die Kamera nicht unbedingt etwas für diejenigen, die sich mit ihrer Kamera nicht auseinandersetzen wollen und einfach losknipsen möchten. Wer sich aber die Mühe machen möchte, die Einstellungen immer wieder anzupassen, der kann mit richtig guten Bildern rechnen!
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Gute Kamera mit Schwächen im Dunkeln!
Da sich meine M40 nur durch 1 Mio. Pixel von der M30 unterscheidet (ansonsten ist alles gleich), veröffentliche ich meine Erfahrungen auch hier bei diesem Modell! Da mir im Urlaub auf Fuerteventura meine altgediente Sanyo Xacti S50 kaputt gegangen ist, musste auf die Schnelle eine neue Digicam her und nach kurzer Recherche fiel die Wahl auf die Pentax Optio M40.
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Hardware: Die Kamera kommt im gebürsteten Aluminiumlook daher und ist sehr flach (von den Proportionen her etwas über den Exilims). Das Display ist sehr groß (es gibt aber besser aufgelöste). Per Lithium-Ionen Akku wird die Kamera mit Strom versorgt (soweit ich mich erinnern kann reichte das im Urlaub für 250 Fotos mit und ohne Blitz) und als Speicherkarte wünscht sie sich SD-Karten.
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Ausstattung: Wer sich über eine Digicam informiert, wird von sich aus schon technische Daten vergleichen, von daher gehe ich nur auf die paar Aspekte ein, die für mich zusätzlich wichtig waren. Die Digicam hat 8 Megapixel, das reicht auch für große Fotoausrucke locker. Der Blitz soll laut Verpackung sehr stark sein, was für (Urlaubs-)aufnahmen im Dunkeln nicht falsch sein kann. Und der Verwackelungsschutz (mit hoher ISO 3200 Empfindlichkeit) klingt auch super. Die Kamera bietet ein Histogramm, mit dem man sich auf dem Display anzeigen lassen kann, ob das Bild eher über- oder unterbelichtet wird, sodass man das korrigieren kann. Außerdem gibts für Anfänger einen "grünen Modus", der sich im Wesentlichen Standardeinstellungen bedient und der Übersichtlichkeit halber nur wenige Anzeigen auf dem Display zeigt. Auch ansonsten ist die Bedienung mustergültig gelöst und geht intuitiv von der Hand.
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Die Praxis: Bei Tageslicht, bzw. kräftiger Ausleuchtung macht die Kamera blitzsaubere Fotos mit naturgetreuen Farben, man findet nix zum meckern. Bei getrübten Lichtverhältnissen und erst recht bei Dunkelheit kriegt die M40 aber leichte bis starke Probleme, die einiges an Herumexperimentieren erfordern, um blasse, verwaschene Bilder voller Artefakte zu vermeiden. In diesem Zusammenhang ist auch die hochgepriesene Einstellung ISO 3200 eine Mogelpackung. Klar könnte man sagen, ich kann nicht richtig fotografieren, ich soll im Dunkeln doch ein Stativ verwenden. Aber mein 90 Euro Vorgängermodell Sanyo Xacti S50 konnte das bei Dunkelheit besser (schöne Fotos der beleuchteten Hotelanlage bei Nacht ohne Stativ - ohne Artefakte und mit echten Farben) und das sogar im Automatikmodus.
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Fazit: Die Pentax Optio M40 (und somit auch die M30) ist eine gute Digicam, die sich in ein paar interessanten Ideen von der Masse unterscheidet (das sehr hilfreiche Histogramm habe z.B. ich noch nirgends gesehen und der "grüne Modus" ist für Anfänger noch einfacher gehalten als eine Automatikfunktion). Dennoch hat sie ihre Schwächen, die man beim Kauf bedenken sollte. Bilder im Dunkeln gestalten sich relativ schwierig. Insgesamt "befriedigend" mit Tendenz zum "gut".
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