meine erste digi cam
kaum zu glauben aber wahr. 2006 und ich habe "erst" jetzt den schritt in die digitale photowelt gewagt.
hauptgrun für mich diese kamera zu erwerben waren 1. der preis, zweitens die 6 megapixel und nebenbei noch die mp3 player funktion. ansonsten habe/hatte ich keine ahnung auf was ich achten muss. da es ein deutsches produkt ist habe ich gedacht, wird schon passen.
und so ist es auch. wenige minuten genügen, und man hat die groben funktionen der kamera im griff und kann losknippsen.
etwas im handbuch gestöbert und die bilder auf den pc verschoben, lieder aufgeladen. fertig.
ich muss sagen, da ich kein vergleich habe zu anderen geräten, weiss ich nicht, ob es was besseres gibt. aber mit diesem teil bin ich voll und ganz zufrieden.
hab die 1 gb Karte dazugekauft, und die packt über 1300 bilder bei der 6mio auflösung, oder 45 minuten film, weil videos kann ich auch aufnehmen..
tja, wer nicht "viel" geld investieren will, und wenig ahnung hat, kann diese kamera kaufen. einfach, billig, gut. tasche dabei, kopfhörer, usb kabel und software.
axo. 4 spiele sind auch drauf. ps.: die speicherkarte ist hier pflicht, weil ohne packt sie nur ca. 30 bilder.
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Megapixel - günstig die Praktica DCZ 6.2 Digitalkamera mit integriertem MP3-Player
Die DCZ 6.2 von Praktica ist ein gelungenes Stück Technik zum günstigen Preis. Ich habe mich für Praktica entschieden, weil hier einiges mehr für viel weniger Geld geboten wird, als bei den etablierten Herstellern. Bei Test fallen ja so genannte "no-name" Produkte häufig durch das Raster, daher stelle ich diese Rezension zur Verfügung, um zukünftigen Käufern der Marke Parktica bei ihrer Entscheidung zu helfen.
Die Kamera hat ein auffallend schönes Design mit der im gebürstem Edelstahllook gehaltenen Front-Fläche. Die Bedienelemente mit dem aus vier kleinen Tasten aufgebauten Steuerkreuz auf der Rückseite der DCZ 6.2 wirken allerdings etwas altbacken - sind aber trotzdem gut zu bedienen. Einzig der Power-Knopf auf der Oberseite ist etwas klein geraten und versänkt, was wohl vor versehentlichem Einschalten in der Tasche schützen soll.
Die technischen Daten der DCZ 6.2 stimmen: Effektiv 6.2 Megapixel, 3-fach optischer Zoom, 2" TFT, Integrierter 32 MB Speicher (In vielen offiziellen Datenblättern stehen 16 MB, aber meine meldet ca. 29 MB freien Speicher - was wohl vom Hersteller eher als 32 MB gemeint war), SD-Kartenslot, ...
Besonderes an der DCZ 6.2 ist der integrierte MP3 Player. Der klingt sehr gut mit seinen verschiedenen Equalizer Programmen von Bass bis Jazz. Er kann die gängigen MP3 Formate spielen (ich habe es z.B. mit VBR versucht). Im Player-Modus kann man das Display auch durch drücken des Auslösers abschalten. - Das sieht zwar weniger cool aus, als der bunte Hintergrund mit Anzeige von Titel und Interpret, spart aber extrem Strom.
Die Kamera kommt mit einer kleinen gepolsterten schwarzen Tasche, die die schmucke Kamera wenigstens vor Stößen und dem Zerkratzen schützt. Eine Gürtellasche ist in die Tasche integriert. Bei der Konkurenz zahlt man für die Tasche schon mal 30 Euro drauf, die ist dann aber auch aus Leder und wasserdicht... Nicht ganz billige Kopfhöhrer, ein kombiniertes AV-USB Kabel und eine CD mit Software machen das ganze Angebot komplett.
Die Kamera liegt gut in der Hand. Die rechte Hand findet eine zwar glatte, aber gut ausgeformte Griffläche vor, und der Zeigefinger liegt natürlich auf dem Auslöser. Um die Zoomtasten auf der Rückseite zu erreichen, muss allerdings die Griffposition gewechselt werden. Man läuft in jedem Fall nicht Gefahr Blitz oder Entfernungsmesser mit dem Finger abzudecken, da diese eher oben in der Mitte des Gehäuses angebracht sind. Die linke Hand findet keine echte Griffposition, da links das Objektiv sitzt und das glatte Gehäuse etwas gerundet ist. Über dem in die Kamera eingebauten Lautsprecher und von unten in das Stativgewinde zu greifen gibt aber auch hier ein sicheres Gefühl - selbst mit geschwitzten Händen. Die Kamera mit beiden Händen greifend verwackelt man nicht und kann mit dem rechten Daumen zoomen, so dass sich diese Griffposition anbietet.
Die Kamera speichert Bilder im jpg Format auf den internen Speicher, oder wenn installiert auf eine SD-Karte. Die Auflösung kann von 2 bis 6 Megapixel im 1 Megapixel Schritten gewählt werden. Nach unten ist man also beschränkt - Z.B. für Fotos die ins Internet sollen wäre eine Auflösung von 1 Megapixel oder weniger sinnvoll. Eine extrapolierte Auflösung von 8 Megapixel wird ebenfalls angeboten. Die Kamera kann schneiden und rotieren (bis ca. 4 Megapixel), wobei jeweils ein neues Bild entsteht.
Pict Bridge (also direkt ausdrucken von der Kamera) funktioniert nur mit eingelegter SD-Karte, aber die wird man ja bei den heutigen Preisen ohnehin bald erwerben. Viedeoaufnahmen mit Mono-Ton sind ebenfalls möglich und machen mit SD-Karte erst richtig Sinn.Tonkommentare zu Bildern (Direkt nach dem Auslösen kann man einen Kommentar sprechen) werden ebenfalls angeboten. Dass eine Tonaufnahme möglich ist ist fast schon selbstverständlich. Im Nachtmodus lassen sich manuelle Belichtungs- und Blendeneinstellungen vornehmen.
Der bis zu fünffache digitale Zoom sieht erwartungsgemäß irgendwann nicht mehr gut aus, und beginnt nach kleiner Verzögerung beim Druck auf die Zoomtaste. Der Digitalzoom ist nicht abschaltbar! Er wird als Faktor in Zahlen angezeigt, während der optische Zoom nur als roter Balken dargestellt wird. Die Farben im Display sind für helle Hintergründe sehr ungünstig gewählt, ansonsten aber gut ablesbar um den Bildmittelpunkt arrangiert. Die angebotenen ISO-Einstellungen für die Belichtung sind brauchbar. ISO 100 produziert erwartungsgemäß kaum wahrnehmbares Bildrauschen auch bei schwarzen Flächen. Die Auslöseverzögerung liegt im Rahmen, da die Kamera per Infrarotsensor Entfernungen misst. Das Laden des Blitzes dauert etwas (7s gibt der Hersteller an). Der Stromverbrauch der Kamera mit NI-MH Akkus ist schon erheblich (wenn man immer wieder abschaltet und dann erst wider Bilder mit Blitz macht schafft man so um die 15 Bilder mit einem Paar Akkus). Da AA/R6 Standard-Akkus oder Alkali-Batterien verwendet werden, ist das allerdings zu verschmerzen. Das 2" TFT und der Blitz fordern eben ihren Tribut.
Die Menüführung und Bedienung wirkt insgesamt durchdacht, obwohl man häufiger aus dem Menü fliegt, weil Ok eben nicht Ok heißt, sondern Untermenüs mit der nach rechts-Taste erreicht werden. Dafür gibt es eine Löschen-Taste, einen zweistufigen Selbstauslöser mit zusätzlicher Bildfolgeoption und eine Rückschautaste, die einen direkt zum zuletzt aufgenommenen Bild bringt, welches auch einstellbar von 0 bis 3 Sekunden im Display angezeigt wird. Auch an den verspielten Benutzer wurde mit kleinen Spielereien wie einem Echtzeithistogramm und vier kleinen Spieleklassikern gedacht.
Insgesamt wirkt die Kamera solide verarbeitet. Der Batteriedeckel, welcher auch die SD-Karte abdeckt gleitet auf einer Schiene und schließt sicher. die Batterien und auch die SD-Karte gleiten leicht in die vorgesehenen Öffnungen. Alles ist mit Symbolen bebildert. Im Display werden zum Teil schwer zu deutende Symbole für alle Einstellungen angezeigt, die nicht Standard sind. Das AV-USB Kabel sollte einem lieber nicht verloren oder kaputt gehen, da das Ende, welches in die Kamera kommt nicht einer gängigen Norm (z.B. Mini-USB oder Firewire) entspricht und dementsprechend ein solches Kabel wohl schwer zu bekommen sein wird.
Fazit: Viel Kamera mit guter Ausstattung für wenig Geld. Dass dabei kleinere Abstriche gemacht werden müssen, wie sie sich bei der AV-Schnittstelle oder den wählbaren Auflösungen zeigt, ist ja wohl klar. Wen das nicht stört, der kann getrost auf die Praktica zurückgreifen.
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Zu hoher Stromverbrauch
Nachdem ich diese Kamera,auch wegen der überwiegend positiven Rezensionen,gekauft habe,bin ich doch sehr endtäuscht.Die Batterien waren nach 15 Bildern leer,die Akkus nach 2!! Bildern!Gemachte Bilder lassen sich nur bei geöffneter Kamera anschauen,was natürlich wieder Strom braucht.Auch das überspielen der Bilder auf den PC ist nur bei geöffneter Kamera möglich, bei ebenfalls sehr hohen Stromverbrauch.Die Videofunktion konnte ich gar nicht probieren,weil meine Batterien,bzw.Akkus,sofort leer waren.Ich kann eigentlich nur jedem abraten diese Kamera zu erwerben.
Ich jedenfalls habe sie wieder zurückgegeben und gegen ein Markenprodukt getauscht.
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