Ricoh GX100 - Die Nischenkamera!
Die GX100 ist meiner Meinung nach die derzeit beste Kompaktkamera, da sie tolle Bildqualität, echte 24mm-Weitwinkel und optimale Bedienung in einem leichten und kompakten Gefäuse vereint. Weiterhin sprechen für die Kamera:
- hohe Auflösung & Schärfe, natürliche Farben
- trotz Weitwinkel sehr geringe Verzeichnungen
- professionelle Features (Raw, Intervallfunktion, Blitzschuh)
- DSLR-ähnliche Bedienung mit Rädchen / Wippschalter
- im WW relativ lichtstark (F2.5)
- 2 Custom-Settings abspeicherbar, Fn-Taste frei belegbar
- toller Makromodus
- Stromversorgung über Li-Ion-Akku oder AAA-Batterien
- Belichtung bis 180s einstellbar
- Sehr schnell (Fokus, Einschaltzeit), Snap-Fokus als Option
- super Verarbeitung, klein und kompakt
- Aufklappbarer Blitz vermeidet größtenteils rote Augen
- viel optionales Zubehör (Sucher, 19mm-Adapter...)
Zum Thema Rauschen: Auch bei der GX100 sind schon bei niedrigeren ISO-Werten Rausch- /Rauschunterdrückungsartefakte zu erkennen, dies ist technisch bedingt durch den relativ kleinen Sensor mit 10 Mio Pixeln. Jedoch belässt Ricoh kameraintern das Rauschen weitgehend unbearbeitet (im Gegensatz z.B. zur Venus-Engine von Panasonic), was zu einem feinen und ansehnlichen Korn führt, das per Bildbearbeitung gut aufbereitet werden kann. Es empfiehlt sich jedoch, ab Empfindlichkeiten über 200 ISO den Raw-Modus zu verwenden.
Natürlich besitzt die Kamera auch einige negative Aspekte:
- Bildqualität im Tele fällt stark ab, bei 72mm nur F4.4
- starkes Highlight-Clipping bei hellen Motiven
- Linse macht kratzige Geräusche und wackelt leicht
- kein Objektivvorhang
- Belichtungsreihen nur mit maximal 0,5 EV-Stufen Unterschied
- Raw-Speicherung dauert zu lange
- teuer
Den optionalen Sucher VF-1 kann ich nicht empfehlen, es mangelt ihm an Schärfe und er macht die Kamera unnötig klobig. In den allermeisten Fällen reicht daher der hochauflösende LCD-Schirm der Kamera aus.
Als Tasche empfehle ich die Lowepro D-Pods 30, die Kamera passt wie angegossen und es bleibt noch Platz für einen Ersatzakku oder eine Speicherkarte.
Fazit: Die Ricoh Calio GX100 ist eine tolle Kompaktkamera, die auch professionellen Ansprüchen gerecht wird. Durch ihr Weitwinkelobjektiv nimmt sie eine Ausnahmestellung im Digitalkamera-Markt ein, was jedoch auch gut bezahlt werden will.
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Eine nicht wirklich ...
... brauchbare Kamera. Obwohl es mir theoretisch bekannt war, dass vollgepackte kleine 10 Megapixel-CCDs nicht gerade für Bildqualität sprechen (im Vergleich zu SLR Kameras), habe ich mir aufgrund der guten Kritiken eine GX100 gekauft, für "Immer-dabei". 3 Tage habe ich getestet -und sie anschließend wieder verkauft. Trotz RAW Format (langsam!!!) ist die Bildqualität schon bei A4 erbärmlich. Gut, ich nutze sonst nur eine SLR und war mir bewußt, dass die kleine GX100 nicht mit einer SLR vergleichbar ist. Aber das die Qualitätseinbuße so groß ist hat mich doch überrascht: wenig Kontrastwiedergabe, zugelaufene Schatten, flauer Gesamteindruck, Rauschen, "Treppenkanten" ... Fazit: lieber bei der SLR bleiben bzw. kaufen. Alles andere ist weggeworfenes Geld.
Zur Erläuterung: ich fotografiere seit über 20 Jahren recht intensiv und habe verschiedene analoge und digitale Kameras ausprobiert. Alle Bilder (immer RAW) bearbeite ich im CS3.
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kein schnickschnack, aber auch kein iso-star
ich habe lange überlegt, und letzen endes mich für die gx-100 entschieden:
- trotz objektivdeckel
- trotz wirklich nicht berauschendem rauschverhalten
- trotz ( bzw. auch gerade wegen) dem fehlen von gesichtserkennung und anderen gimmicks
einmal in der hand gehabt, habe ich andere weitwinkel-kompaktkameras gleich wieder weggelegt. welch ein unterschied! eine kamera muss man auch in der hand halten können, das wurde mir auf einmal mehr als deutlich. und die gx-100 passt. griffig. intuitiv bedienbar. indiviuell einstellbar. nimmt auch batterien. ist schnell.und und und.
sie hat charakter. man muss sie einfach mögen.
obwohl das rauschverhalten echt .... aber ich wiederhole mich. für kleinere aufnahmen allemal ausreichend, bei iso 80 und 100 völlig in ordnung, und in schwarz weiss macht das rauschen bei höheren iso-zahlen sogar eine sehr interessante, analog-aehnliche körnung.
ich würde sie wieder kaufen!
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Zu langsam für mich
Auf Grund einiger guter Tests habe ich die Kamera bestellt. Sie war etwas größer als erwartet, liegt aber für so eine Kleine sehr gut in der Hand, sehr griffiges Material, gut mit einer Hand zu fotografieren. Optisch gefiel sie mir auch.
Die Enttäuschung kam nach dem Einschalten, 2 Sekunden bis sie einsatzbereit ist, ging noch. Aber der Autofokus ist dann doch sehr langsam, da bin ich anderes gewöhnt, es dauert etwa eine Sekunde bis mit einem knarzigen Geräuch die Schärfe erreicht wird. Für das Einschalten, ein Foto schnell machen und ausschalten brauchts etwa 10 Sekunden. Ich habe eine Kodak 705, die ist in knapp einer Sekunde einsatzbereit, Schärfe fast sofort eingestellt , insgesamt komme ich auf etwa 4 Sekunden wofür die Ricoh 10 Sekunden braucht. Auch die Samsung NV24 hab ich probiert und die ist auch viel schneller. Sorry, ich hab sie sofort wieder eingepackt, ich brauche eine Kamera, mit der ich auch Schnappschüsse machen kann und das fällt mit der Ricoh nicht so einfach. Bei ISO 100 bis 200 sind die Fotos gut, danach wird das Bild sehr schnell körniger und unansehnlicher. Ein eingebauter Objektivschutz fehlt auch, mit Deckel zum abnehmen ist das doch recht unkomfortabel, immerhin wird man gewarnt, man soll den Deckel abnehmen, aber bei einem schwarzen Monitor kommt man da evtl auch selbst drauf.
Die Kamera ist schon wieder auf dem Weg zurück.
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Geniale Weitwinkelaufnahmen!
Möchte mich nur auf einige wenige Punkte beschränken, technische Details und Testberichte sind ja zu genüge überall im Web nachzulesen.
Arbeitet und experementiert man mit der GX100 manuell mit Blende und Verschlusszeiten gelingen einem wirklich atemberaubend schöne und vorallem fast rauschfreie Fotos, die sehr detail- und farbgenau sind!
Optimale und rauschfrei Bildergebnisse erhält man in den Einstellungen M und A. In den Einstellungen MY1 und MY2 kann man für sich individuelle Einstellungen programmieren und dann immerwieder schnell abrufen.
Von der Verwendung des Automatikmodus rate ich ab, hier entstehen meistens verrauschte Bilder.
Eine ISO-Zahl 80 oder 100 ist ebenfalls ein Garant für rauschfreie Fotos.
In den Einstellungen M und A muss man natürlich mit Blende und Verschlusszeiten arbeiten, aber die Kamera unterstützt den Fotografen insofern, dass sie eine Unter- oder Überbelichtung anzeigt, sowie die Gefahr der Unschärfe durch ein Logo. Der geübte Fotograf sieht jedoch schon am Monitor bzw. an seinen
Einstellungen wie es um das Ergebnis bestellt ist. Der Laie kann sich hier gut in die Materie einarbeiten und die Kamera so langsam kennenlernen.
Mit ihren manuellen Einstellungsmöglichkeiten sind sehr, sehr gute Fotos mit genialen Perspektiven durch das 24mm WW-Objektiv möglich!
Dazu besteht dann noch die Möglichkeit im RAW-Format aufzunehmen, das habe ich noch nicht getestet, alleine die Fotos im JPG-Format sind
schon sehr gut!
Bei Aufnahmen im RAW-Modus ist mit einer Speicherzeit von ca. 15 sek zu rechnen.
Einfach nur im Automatikmodus knipsen, dafür ist die GX100 definitiv nicht konstruiert. Kaufen Sie sich eine Digitalkamera die dafür konzipiert ist, um Frust und Ärger zu vermeiden!
Man muss sich wirklich Zeit für die GX100 nehmen, die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten anhand von zahlreichen Testfotos ausprobieren und sich Bild für Bild an das Optimum heranarbeiten, es lohnt sich definitiv!
Ich kann die GX100 jedem ambitionierten Fotografen, ob Amateur oder Profi nur empfehlen!
Es ist ein komplett neues Fotografiergefühl, fernab von dem Verlass auf Automatiken und Vorgaben, es entwickelt sich ein völlig neuer Bezug zu
Kamera und Motiv.
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