Für den Preis ein unschlagbarer Camcorder
Seit einigen Tagen bin ich stolzer Besitzer eines Sony Hdr-HC7 Camcorders und ich muss sagen, der Kauf hat sich mehr als gelohnt. Nachdem ich zuvor mit einer sehr alten Sony Hi8 Kamera gefilmt habe, die ihrerzeit ihre stolzen 2800 DM gekostet hatte habe ich seit letztem Jahr nach einem Nachfolger gesucht.
Zunächst fiel die Wahl nicht leicht. Ich habe lange überlegt, ob ich mir die Sony HDR-HC3 oder die Panasonic NV-GS500 kaufen sollte. Beide waren in etwa auf gleichem Preisniveau, die Sony bot HD Videos, die Panasonic dafür einen 3CCD Chip bei SD Aufnahmen. Da ich mir in diversen Fachgeschäften ein näheres Bild von der Aufnahmequalität beider Kameras machen konnte, entschied ich mich letztendlich für die Sony Kamera. Diese war dann allerdings zuerst einmal mit ein paar - sehr teuren - zusätzlichen Anschaffungen verbunden. Zuerst kaufte ich mir einen HD-Ready Fernseher, um die Videos später richtig zu genießen, dann einen neuen PC, wichtig hierbei ist: Es muss ein sehr sehr schneller PC sein. Am besten mindestens einen Dual-Core Prozessor mit MINDESTENS 1,5 GB Ram. Auch der Speicherverbrauch sollte bedacht werden, da eine Stunde in HD aufgenommen schonmal gut 8-10 Gigabyte Festplattenspeicher verbrauchen kann. Dann war zuletzt die Kamera dran (in der Zwischenzeit wurde die HC7 releast), welche ich seit einigen Tagen mein Eigen nennen kann.
Nun zur Kamera an sich: Die Videos, in 1080i gefilmt sind gestochen scharf. Eine solche Qualität kannte ich bis daher allenfalls von heruntergeladenen Spieletrailern in HD, aber niemals zuvor habe ich solche hochaufgelöste Filmeszenen mit solch warmen Farben an meinem Monitor genießen können. Weiterhin bietet die Kamera für den fortgeschrittenen Anwender eine Menge an Einstellungen, das Drehrad vorne an der Kamera kann nach eigenem Wunsch belegt werden, die Kamera bietet Firewire, USB, HDMI, sowie Component Ausgänge, bei den Eingängen wurde leider etwas gespart. Der aufgenommene Sound ist in Ordnung.
Einige Minuspunkte hat die Kamera allerdings auch:
Die Zeitlupenfunktion kann man leider vergessen. Erstens werden lediglich 3 Sekunden aufgenommen, was in einigen Situationen das Timing sehr schwierig macht, zweitens werden Auflösung und Kontrast so stark heruntergeschraubt, dass das Bild wirklich nicht mehr schön aussieht.
Die Fotofunktion konnte mich leider auch nicht umhauen. Zwar fotografiert die Kamera mit 6.1 Megapixeln, was im reinen Fotomodus auch für akzeptable Fotos reicht. Will man aber während dem Filmen (bis zu 3 Fotos pro Aufnahmesitzung möglich) Fotos schießen, muss man starke Abstriche machen, die dabei entstandenen Bilder sind nicht mehr wirklich schön. Man sollte die Kamera also in erster Linie zum Filmen kaufen, wer hochqualitative Fotos schießen will, sollte sich lieber eine Spiegelreflexkamera kaufen.
Alles in Allem ist die Kamera in dieser Preisklasse jedoch unschlagbar. Auch das Zubehör geht in Ordnung, außer einem HDMI Kabel sind alle notwenigen Kabel im Umfang enthalten, dann 2 CDs mit Treibern und Software, man muss nur noch eine Speicherkarte und Mini DV Kassetten kaufen, dann kanns auch schon losgehen. Wer Beispielvideos in HD anschauen will, kann gerne auf meine Webseite www.street-surfers.de gehen und dort unter Videos schauen. Die mit HD gekennzeichneten Videos sind auf 720p gespeichert und können dort runtergeladen werden.
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Nicht ohne Kritik
Mag der Camcorder so gut sein, wie er will - irgendwie sind diese neuen Camcorder schon zu klein. Man hat fast gar nichts mehr in der Hand.
Nachteil, ganz klar die Verwacklungsgefahr. Und wer glaubt, das Antiverwacklungsprogramm würde ihm weiterhelfen, der irrt gewaltig.
Was war das doch bei meinem früheren Sony-Camcorder für eine wirksame Funktion.
Nein, das Zubehör geht nicht in Ordnung: Es fehlt eben nicht nur das HDMI Kabel, sondern auch so eine simple Leerkassette für den ersten Start!
Eine Gegenlichtblende - Fehlanzeige. Sony spart eindeutig, unzwar am falschen Ende.
Was neu ist - nun, man kann keine Fremdakkus mehr problemlos einsetzen. Da ist Sony wirklich innovativ! Fremdakkus können nur über ein Adapterkabel angeschlossen werden. Und das geht reichlich ins Geld.
Schade Sony, das hätte wirklich ein Top-Camcorder sein können. So hat er doch Schönheitsfehler.
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Gut verarbeiteter Camcorder mit sehr gutem Bild
Ich habe lange gezögert, einen HD-Camcorder zu kaufen. Dass die neuen HD-Camcorder super Qualität erzeugen, ist schon klar, aber wie lassen sich die großen Datenmengen weiter verarbeiten?
Da ich z.Z. noch keinen PC mit ausreichend Ressourcen habe um HD-Videos zu verarbeiten, entschied ich mich für das Speichermedium DV-Cassette. Ein wichtiger Grund für die Sony HRD-HC7E war für mich somit, dass diese Kamera die Daten auf einer herkömmlichen DV-Cassette speichert. Die Qualität ist immer noch die beste gegenüber Festplatte, DVD und Speicherchip, weil die Daten am wenigsten komprimiert werden. Die DV-Cassette kostet günstige 3,00 , bietet in den meisten Fällen genügend Platz für ein Urlaubsvideo und kann durch einfaches Herausnehmen prima archiviert werden. Wer seinen Film nicht schneiden will, kann seine Aufnahmen nach dem Anschluss an das TV-Gerät direkt und ohne lästige Pausen (etwa bei Harddisk-Aufnahmen) betrachten. Die Laufgeräusche der Sony HDR-HC7E sind sehr gering bis gar nicht wahrnehmbar. Die Verarbeitung der Kamera ist tadellos, besser als bei meiner ca. 3 Jahre alten Sony TRV-60. An Bild und Ton gibt es nichts auszusetzen. HD ist schon eine Klasse für sich. Mein Tipp: Wer einen HD-Fernseher besitzt, sollte sich beim Kauf einer Kamera möglichst für eine HD-Kamera entscheiden, die Aufnahmen sind schon sehr beeindruckend. Die kompakte Sony bietet alle gängigen Ein- und Ausgänge, z.B. Standard-HDMI (Kabel 1,5 m bei Amazon 10,50 ) und I-Link (Kabel mitgeliefert), um die wichtigsten zu nennen. Neben einem Ladegerät und diversen Video-Kabeln wird noch eine kompakte Fernbedienung mitgeliefert. Im Menü der Kamera lassen sich etliche Einstellmöglichkeiten abrufen, die ich im Einzelnen noch nicht getestet habe. Als sehr nützlich empfinde ich die Funktion END-Search, die automatisch das Ende der Aufnahme auf der Cassette sucht, um an dieser Stelle weiter aufnehmen zu können (ersetzt die Edit-Funktion bei älteren Camcordern).
Der optische Bildstabilisator ist aus meiner Sicht recht wirksam, allerdings sollte man bei 10-facher Zoom-Einstellung (= Brennweite 400 mm bezogen auf eine Kleinbildkamera) keine Wunder erwarten. Der CMOS-Sensor ist sehr rauscharm, selbst bei schwachem Licht gelingen gute Bilder. Trotz ihrer kompakten Abmessungen ist die Kamera gut zu bedienen. Im Vergleich zu meiner JVC GZ-MC 500 ist die Sony richtig komfortabel zu handhaben. Über die Fotofunktion will ich nicht viele Worte verlieren, ein Camcorder kann eben keine Foto-Digitalkamera ersetzen. Der mitgelieferte Akku hält in der Praxis eine knappe Stunde, wenn man nicht allzu viele Pausen bei der Aufnahme macht. Für ca. 85,00 gibt's bei Amazon einen Original-Ersatz-Akku oder für die Hälfte einen kompatiblen. Letzterer kann nur über ein kleines Kabel an den DC-Eingang der Kamera angeschlossen werden. Das Kabel ist allerdings etwas lästig, weil es beim Blick in den Sucher stört.
Fazit: Eine gelungene Kamera ohne gravierende Nachteile, die ich jederzeit weiter empfehlen würde.
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Qualitativ hochwertiger Camcorder
Dies ist das erste mal, dass wir einen Camcorder gekauft haben. Weil er gleich für wichtige Aufnahmen eingesetzt werden sollte, die man sich auch in 20 Jahren noch anschauen möchte (Hochzeit), führte für uns kein Weg an HD vorbei. Weitere wichtige Kriterien waren die Editierbarkeit der Filme auf halbwegs gängiger Hardware (womit leider nur HDV-Rekorder, also solche mit Aufzeichnung auf Band statt Festplatte oder CD in Frage kamen), ein solider Stabilisator und eine störungsarme Tonaufnahme. Den einschlägigen Tests nach kam damit nur der Sony HC7E in Frage.
Und er hat uns nicht enttäuscht. Die Bildqualität bei gutem Licht ist besser, als mein Computermonitor hergibt (vom Standard-Fernseher ganz zu schweigen). Es gibt selbst bei schummerigem Licht, wo sogar eine Fuji F30 ohne Blitz passen muss, noch brauchbare Videos (natürlich rauschen die dann, aber immerhin - es geht). Die NightShot-Funktion haben wir daher im wahren Leben noch nicht gebraucht, doch auch sie funktioniert wie von Sony beworben.
Der Ton ist ausgezeichnet und sehr störungsarm. Ich hätte mich über eine stärkere Richtcharakteristik der Mikrofone gefreut, aber da mögen andere anderer Ansicht sein. Die Aussteuerungsautomatik funktioniert sehr gut und kam sowohl mit leisen Gesprächen als auch mit unserer ziemlich lauten Band klar.
Die Bedienung und das Handling sind gut. Als Neu-Camcorder-User war es ungewöhnlich für mich, dem Haltegurt 100%ig vertrauen zu müssen, doch er ist wohl hinreichend solide. Im normalen Aufnahmebetrieb hat man es immer mit denselben vier gut mit der Tragehand erreichbaren Schaltern zu tun (An/Aus/Modus, Zoom, Film Start/Stop, Foto-Auslöser). Der Zoom-Schalter variiert die Geschwindigkeit je nachdem, wie stark man ihn bewegt. Vier weitere Schalter sind bei Bedarf mit der zweiten Hand gut erreichbar: Gegenlicht, Nightshot, Blitz und Manuelle Kontrolle (was dann über eine leider etwas dünne Walze verstellt werden kann, lässt sich im Setup auswählen; die Werksvorgabe Fokus finde ich vernünftig). Das ist wirklich durchdacht: das sind genau die Sachen, die man tatsächlich braucht.
Die Wiedergabe geschieht über das Touch-Display, das zu diesem Zweck ausgeklappt werden muss. Der Dreh/Klapp-Mechanismus des Displays lässt alle sinnvollen Stellungen zu. Es ist immer entweder das Display oder der elektronische Sucher aktiv: beim Ausklappen des Displays deaktiviert sich der Sucher. Die Auflösung des Suchers ist sehr gering, zum anvisieren reicht es aber. Man kann ihn ein Stück herausziehen, er rastet dann ein, womit der Sucher sehr bequem am Auge liegt.
Nachteile für den Camcorder sehe ich in erster Linie im Drumherum. Der Lieferumfang ist kümmerlich, die mitgelieferte Software unbrauchbar. Zum Filmen benötigt man MiniDV-Kassetten - keine einzige wird mitgeliefert, dabei sind die doch nun wirklich nicht teuer. Zum Abspeichern von Fotos benötigt man einen MemoryStick Duo - ebenfalls nicht mit dabei. Der Akku ist vergleichsweise schwachbrüstig, größere Akkus sind zwar verfügbar aber sehr teuer.
Bei der Software muss man sich damit abfinden, wenigstens knapp 100 Euro zusätzlich anlegen zu müssen. Zum Beispiel für ein Sony Vegas Movie Studio, das man ruhig dazulegen hätte können. Interessante Konkurrenten sind Premiere Elements, Pinnacle Studio und Magix Video. Die Auswahl fällt schwer, weil diese Produkte durchweg ihre Schwächen haben und man sich zum Teil schon freuen muss, sie überhaupt zum Laufen zu bringen. Die Technik ist noch nicht wirklich ausgereift und nicht wirklich Consumer-freundlich.
Letzteres gilt auch für die Band-Technik. Die Inhalte der Bänder gelangen nur über FireWire in Echtzeit auf den Rechner. Dabei gibt es gerne mal Verschlucker, sprich Übertragungsfehler. Und keine Software ist smart genug, den fehlerhaften kleinen Teil bei Bedarf einfach noch mal zu laden. Man kann schon froh sein, wenn die Software den Fehler überhaupt bemerkt und den Benutzer darauf hinweist.
Auch die Bänder selbst sind offenbar viel anfälliger, als die Verfechter der Technik es wahrhaben wollen. Wir haben bislang sieben Stunden aufgenommen (sieben Cassetten, alle von Sony) und hatten dort bereits zwei kapitale Aussetzer von jeweils mehr als einer Sekunde dabei. Und selbst wenn alles gut gegangen ist, wartet weiteres Unheil: die einzelnen Filmdateien werden sehr schnell sehr groß, was spätestens beim Überschreiten von 4GB (gut 20 Minuten) richtig Probleme machen kann, weil viele Dateisysteme damit nicht zurechtkommen.
Man muss bei den Bändern auch sehr aufpassen, sich an der richtigen Stelle zu befinden, bevor man anfängt aufzunehmen. Eigentlich eine Binsenweisheit, aber es ist schon schade, dass man nicht mal gewarnt wird, wenn man versehentlich frühere Aufnahmen überspielt. Wenn die Kamera durch mehrere Hände geht, ist es eigentlich nicht vermeidbar und uns auch passiert. Also jedem einschärfen: nach jeder Wiedergabe immer brav EndSearch verwenden, auch wenn man dafür leider ins Menü muss! Für alte Hasen ist das alles natürlich nichts neues, doch Neueinsteiger seien gewarnt.
Fazit: besser als mit diesem Gerät geht es derzeit wohl nicht, jedenfalls nicht in dieser Größenklasse. Die Kamera tut, was sie soll, und bessere Alternativen sind nicht zu sehen. Daher fünf Sterne. Man soll sich aber dessen bewusst sein, dass die Technik bei weitem nicht so ausgereift und anwenderfreundlich ist wie von Digicams gewohnt und dass man zusätzliche Kosten einkalkulieren muss.
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