DIGIDEEP Rotmeer Expedition 2006 - Trip Bericht
Unsere heutigen Tauchplätze:
06: Tauchgang#1 Dunraven Wrack
07: Tauchgang#2 Shab Claude a.k.a. Nirshk
08: Tauchgang#3 Stingray Station
09: Nachttauchgang# Stingray Station
Das Wrack der Dunraven ist immer einen Besuch wert. Schöne Formationen von Weichkorallen lässt dieses Wrack gut in der Sonne aussehen, vor allem der Propeller ist ein beeindruckendes fotografisches Subjekt. Die Sicht in der Straße von Gubal war ein bisschen der Wehrmutstropfen, ebenfalls hielten uns einige Kameraprobleme in der Gruppe davon ab, zuviel Zeit im Inneren des Wracks zu verbringen. Der Rückweg zum Schiff offenbarte einige Muränen und gelbe pelzige Steinfische, die du hier sehr häufig finden kannst.
Wir beendeten unseren ersten Foto-Tauchgang des Tages und näherten uns „Shab Claude“. Ein sehr schöner Ort mit vielen Hartkorallen, die auf unsere Kameras gewartet haben. Es ist auf arabisch auch als „Nirshk“ bekannt. Die Hauptmerkmale sind viele Hart- und Weichkorallen an einer leicht schrägen Hochebene. Für einen Fotografen ist es eine gute Übung, um separate Objekte aus diesem riesigen Gebiet heraus zu heben. An einem beeindruckenden Pinnacle mit einer Menge von Glasfischen und Federsternen beendeten wir unseren Tauchgang, bevor uns das Zodiac einsammelte und zum Boot zurück brachte.
Die Sicht auf unseren ersten zwei Tauchgängen und das raue Meer nahm uns die Entscheidung ab, das Wrack der Thistlegorm und das Riff von Abu Nuhas auszulassen. Stattdessen fuhren wir in süd-östliche Richtung zum Anfang von Ras Mohammed. Wir blieben für die Übernachtung bei der „Stingray Station“ – auch bekannt als „Alternatives“.
Die Sicht erlaubte dennoch Makrofotografie. Wir übten Fisch-Portraits für den Nachttauchgang und bedauerten etwas, das direkt unter dem Boot ein gigantischer Schwarm von Sardinen von verschiedenen Fischen und Sephias gejagt wurden (ein perfektes Objekt zum Thema Weitwinkel). Ich gehe sofort mit dem HD Video ins Wasser, falls ich das jemals wieder sehen sollte! Ohne Filmmaterial dieser magischen Szene, aber mit einigen angemessenen Feuerfisch-Portraits kamen Hannes Fischer und ich wieder zum Boot zurück. Es ist erwähnenswert, das Barbara und Yehia (unsere Instructoren von Dahab) wirklich süchtig nach Nachttauchgängen sind. Bis jetzt fehlten sie bei keinen Nachttauchgang und wir gehen davon aus, das sich das auch nicht ändern wird, bevor wir wieder zurück im Hafen sind. Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Tauch-Enthusiasmus die beiden dabei sind, obwohl sie darin Routine haben. Ich muss mit ihnen mehr Zeit verbringen, da sie bei jedem Nachttauchgang mindestens eine spanische Tänzerin gesehen haben.










