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geschrieben von Eckhard Krumpholz am 23.01.2008

BOOT 2008 - Der Messebericht

Boot 2008

Einleitung | Kameragehäusehersteller | Videogehäusehersteller | Blitzhersteller | Lichthersteller | Händler



"Unterwasserfotografie bedeutet das Einfangen brillanter Bilder vom wundervollen Leben unter Wasser", das sagt zumindest die Messeleitung in einer ihrer Ankündigungen zur 39. Internationalen Bootsausstellung Düsseldorf, kurz BOOT genannt. Damit auf die Speicherchips auch "brillante Bilder" kommen, bieten von den 1.650 Ausstellern aus 55 Ländern etwa 30 Firmen fotografisches Spezialequipment für UW-Fotografie und -film an.
Überraschungen
So richtig große Überraschungen gab es nur wenige. Wenn ein Trend aus zu machen ist, dann sicher der, in Richtung Miniaturisierung. Vor allem die Blitzkanonen werden (endlich) kleiner (wie bei Seacams Seaflash 150 und denverkleinerten Subtronic NOVA) und enthalten mittlerweile überwiegend Wechselakkus (so selbst der YS 250 von Sea+Sea). Die vielleicht kleinsten Gehäuse-Neuentdeckungen für DSLR-Kameras kommen aktuell aus Japan und Kanada. Erstes wird exklusiv von Horvath und Partner vertrieben und heißt SEATOOL 400 xti (für Canons 400D), das zweite gibt's nur bei Marlin und wird von Aquatica für Nikons D40x gebaut. Die Digitalfotografie sitzt so fest im Sattel, dass analoge Fotografen sich nur noch in den Restbeständen der Hersteller bedienen können oder (teure) Sonderanfertigungen anfordern müssen. Bei den Digitalfotografen geht der Run offensichtlich in Richtung Nikon D300. Hart gefolgt von Canons 400D und 40D. Für die Fotografen, die die Nachrichten der beiden großen internationalen Branchentreffs (DEMA / Fotofestival Antibes) nicht verfolgt haben sollte, gab es auf der BOOT eine ebenso abgefahrene wie stylische Neuigkeit: das POLE-Kamerasystem von Seacam. Harald Hordosch stellt damit weltweit erstmals eine serienmäßige Fernsteuerungslösung für analoge wie digitale Kameras vor, die eine Bildkontrolle per externem Monitor zulässt. Die Bildkontrolle kann wahlweise über einen wasserdichten Monitor erfolgen oder über eine elektronische Brille, in die ein Bild auf der Innenseite eingespielt wird. Beides kann bis zu 50m (!) weit von der Kamera entfernt sein, die in einem Seacam-Gehäuse verpackt sein muss




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