Damm TheBox Testbericht von Detlef Randerath
Inhalt
Die Firma Damm-Aquaspace aus Wülknitz produziert ein modulares Universal-Videogehäuse-System aus GFK/CFK
Glassfaserverbundstoffen. Das Konzept der "TheBox" ist genauso einfach wie genial. Ein Gehäusebody der viele
unterschiedliche Kameratypen aufnehmen kann, dient als Grundlage für eine ganze Serie von Variationen, die
viel Spielraum im Bereich der Anwendung bieten, aber auch einen kostengünstigen Einstieg erlauben. So reicht
die Palette der "TheBox" Gehäuse von "Beginner" bis "Professional Electronic" und erlaubt es auch neben
topmodernen Geräten recht alte Camcorder mit in die unterseeischen Tiefen zu nehmen.
Wir haben für unseren Test eine "TheBox-Advanced" eingesetzt, die wir selber basierend auf den verfügbaren modularen Zubehörteilen der Firma Damm zu einer TheBox-Professionell umgebaut und erweitert haben. Das hört sich schwieriger an, als es im Grunde ist. Für die Erweiterung der Box benötigt man lediglich ein gutes Schraubendreher-Set und etwas Geschick und mit wenigen Handgriffen entsteht so ein professionelles UW-Gehäuse.
Wir haben für unseren Test eine "TheBox-Advanced" eingesetzt, die wir selber basierend auf den verfügbaren modularen Zubehörteilen der Firma Damm zu einer TheBox-Professionell umgebaut und erweitert haben. Das hört sich schwieriger an, als es im Grunde ist. Für die Erweiterung der Box benötigt man lediglich ein gutes Schraubendreher-Set und etwas Geschick und mit wenigen Handgriffen entsteht so ein professionelles UW-Gehäuse.
TheBox besteht aus einem 3 Komponenten Modulsystem das aus GFK/CFK gefertigt wird. Alle Scheiben werden aus 8mm
Acrylglas gefertigt und erlauben Tauchtiefen bis zu 60 Meter. Wer weiter runter gehen möchte, kann die Scheiben
auch in 10mm für 80 Meter Tiefe oder 12mm für 120 Meter Tauchtiefe verwenden. In der Standardversion wiegt die
Box 3.200 Gramm komplett tauchfertig ohne Camcorder. Der Auftrieb der Box liegt je nach verwendetem Camcordergewicht
zwischen neutral und 1000gr Auftrieb.
Die Bedienung erfolgt bei der mechanischen Version der Box über einfach verstellbare Wellendurchführungen und bei der elektronischen Version über ein elektronisches 6- oder 10-fach Modul das auf die LANC-Schnittstelle des Camcorders zugreift. Über die 10-fach Steuerung können auch weiterführende Camcorderfunktionen wie Weißabgleich- und Backlight-Funktionen genutzt werden.
Für uns wurde die Box auf einen älteren Panasonic Camcorder angepasst, wobei dieser Kameratyp von Panasonic und Sony gleichermaßen gefertigt wurde. Unserer Box lag eine Liste mit alternativen Camcordertypen bei, so daß wir im Falle eines Kamerawechsels auch gleich wieder auf einen "passenden" Camcorder umsteigen könnten. Hier denkt der Hersteller für seine Kunden gleich mit.
Gefilmt wird bei der Box immer über einen Spiegel, der auf den umgeklappten Display des Camcorders zeigt. Dem kann nach Aussage des Herstellers auch nicht der Batteriestrom ausgehen, was für die Verwendung eines Spiegels spricht. Da der Spiegel an einer Achse aufgehängt ist, ist dieser beweglich und kann auch während des Filmens so eingestellt werden, dass der Kameramann immer sein Display im Auge behält. Alle Scheiben an der Box sind mit O-Ringen versehen und werden mittels Edelstahlschrauben gegen den Gehäusebody abgedichtet.
Die Bedienung erfolgt bei der mechanischen Version der Box über einfach verstellbare Wellendurchführungen und bei der elektronischen Version über ein elektronisches 6- oder 10-fach Modul das auf die LANC-Schnittstelle des Camcorders zugreift. Über die 10-fach Steuerung können auch weiterführende Camcorderfunktionen wie Weißabgleich- und Backlight-Funktionen genutzt werden.
Für uns wurde die Box auf einen älteren Panasonic Camcorder angepasst, wobei dieser Kameratyp von Panasonic und Sony gleichermaßen gefertigt wurde. Unserer Box lag eine Liste mit alternativen Camcordertypen bei, so daß wir im Falle eines Kamerawechsels auch gleich wieder auf einen "passenden" Camcorder umsteigen könnten. Hier denkt der Hersteller für seine Kunden gleich mit.
Gefilmt wird bei der Box immer über einen Spiegel, der auf den umgeklappten Display des Camcorders zeigt. Dem kann nach Aussage des Herstellers auch nicht der Batteriestrom ausgehen, was für die Verwendung eines Spiegels spricht. Da der Spiegel an einer Achse aufgehängt ist, ist dieser beweglich und kann auch während des Filmens so eingestellt werden, dass der Kameramann immer sein Display im Auge behält. Alle Scheiben an der Box sind mit O-Ringen versehen und werden mittels Edelstahlschrauben gegen den Gehäusebody abgedichtet.
Dank der ausgewählten Werkstoffe ist TheBox sehr stabil bei vergleichsweise geringem Gewicht. Der doppelte Handgriff
der Advanced Version verleiht dem Gehäuse ein sehr gutes Handling und auch die Gewichtsverteilung ist sehr gut. Hier
merkt man dem Hersteller Steffen Damm, seine 15 jährige Erfahrung im Gehäusebau deutlich an.
Der große Gehäusedeckel an der Rückseite der Box wird über zwei seitliche Schnellspannverschlüsse abgedichtet und erlaubt im geöffneten Zustand einen sehr guten Zugang in das geräumige Innere der Box. Der Camcorder wird auf einer Einschubplatte montiert, die in eine Führung geschoben wird und den Camcorder an seiner Position fixiert.
Wer seinen Camcorder nach Wülknitz zur Firma Damm Aquaspace schickt, bekommt eine optimal angepasste Box zurück und muss nicht alle Einstellungen selber finden. Ein klares Plus geht hier an den Hersteller.
Wir haben die Box in Süß- bzw. auch in Seewasser eingesetzt und festgestellt, daß die Box vollkommen resistent gegen diese Medien ist. Da alle Komponenten sauber verarbeitet sind, bietet die Box eine hohe Dichtigkeit und benötigt vergleichsweis wenig Pflege. Das Modulare System bietet darüber hinaus den Vorteil, die Box mit wenigen Handgriffen demontieren zu können, so dass diese schnell in einen normalen Reisekoffer gepackt werden kann.
Der große Gehäusedeckel an der Rückseite der Box wird über zwei seitliche Schnellspannverschlüsse abgedichtet und erlaubt im geöffneten Zustand einen sehr guten Zugang in das geräumige Innere der Box. Der Camcorder wird auf einer Einschubplatte montiert, die in eine Führung geschoben wird und den Camcorder an seiner Position fixiert.
Wer seinen Camcorder nach Wülknitz zur Firma Damm Aquaspace schickt, bekommt eine optimal angepasste Box zurück und muss nicht alle Einstellungen selber finden. Ein klares Plus geht hier an den Hersteller.
Wir haben die Box in Süß- bzw. auch in Seewasser eingesetzt und festgestellt, daß die Box vollkommen resistent gegen diese Medien ist. Da alle Komponenten sauber verarbeitet sind, bietet die Box eine hohe Dichtigkeit und benötigt vergleichsweis wenig Pflege. Das Modulare System bietet darüber hinaus den Vorteil, die Box mit wenigen Handgriffen demontieren zu können, so dass diese schnell in einen normalen Reisekoffer gepackt werden kann.
Wie bereits angesprochen, entwickelt die Box je nach verwendetem Camcorder etwas Auftrieb oder ist sogar neutral in
der Tarierung. Unser kleiner Panasonic Camcorder brachte aber auch mit großem Akku nicht genug Gewicht mit ins Wasser.
Wir haben uns dann als Sonderanfertigung bei der Firma Damm eine Halterung für unser AZON-Lichtsystem herstellen
lassen bei dem der große Akkupack unter die Box montiert werden sollte. Zu unserer Freude, wurde diese Halterung
binnen einer Woche für uns angefertigt und das zu einem extrem günstigen Preis, inklusive der beiden Lampenausleger
für den Doppelgriff der Box. So ausgestattet war unsere Box „neutral“ und machte sehr viel Spaß beim Tauchen. Dank
des Obergriffs konnten wir auch sehr nahe am Grund filmen ohne selber auf dem Bauch liegen zu müssen und selbst
mit der großen Lichtanlage passten wir gut durch Wracks wie die El Minija oder die SS Thistlegorm hindurch.
Alle Bedienelemente sind groß und griffig genug um auch mit Handschuhen noch gut bedient werden zu können. Der
Doppelgriff sorgt für eine ruhige und stabile Kameraführung.
Der besondere Clou bei unserer Camcorder- und Gehäuseauswahl war die Möglichkeit, Akkus und MiniDV-Kassette wechseln zu können, ohne die Kamera aus dem Gehäuse nehmen zu müssen. So war unsere Box selbst nach einem Tauchgang in weniger als einer Minute wieder voll einsatzfähig.
Der besondere Clou bei unserer Camcorder- und Gehäuseauswahl war die Möglichkeit, Akkus und MiniDV-Kassette wechseln zu können, ohne die Kamera aus dem Gehäuse nehmen zu müssen. So war unsere Box selbst nach einem Tauchgang in weniger als einer Minute wieder voll einsatzfähig.
Die von uns eingesetzte TheBox-Advanced verfügte nicht über ein extra Mikrofon, wie es bei manchen anderen Herstellern
der Fall ist. Trotzdem hatten wir einen sehr guten und klaren Ton auf unseren Filmen. Ein Zeichen dafür, daß auch die
Box recht "hellhörig" ist. Da die Box innen fast vollständig schwarz gehalten ist, fällt es nicht weiter ins Gewicht,
wenn einmal sehr viel Licht durch die Frontscheibe in die Box einfällt. Aber auch bei diesem Gehäuse gilt es den
Camcorder so nah wie möglich an die Frontscheibe zu montieren. Wir konnten neben der normalen Frontscheibe auch einen
Portadapter mit Domeport bzw. Planport inklusive Gegenlichtblende verwenden, wodurch nicht nur das Problem des
einfallenden Lichts in das Gehäuse sondern auch Verzeichnungsprobleme im Gegensatz zu planen Frontscheibe behoben
wurden.
[Video]
Das gesamte TheBox Modulsystem wird in Serie in Handarbeit gefertigt. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut, auch
wenn manche Oberflächen nicht ganz so glatt gearbeitet sind wie man es vielleicht gerne hätte. Alle Komponenten passen
sehr gut zueinander, das hat die Erweiterung unserer Box gezeigt. Der Hersteller Steffen Damm ist darüber hinaus auch
zu jeder noch so gewagten Entwicklung bereit und setzt diese fachmännisch und preisgünstig um. Hier liegt aber auch
der besondere Vorteil der Box.Das Beginnermodell der Box kostet gerade einmal 399,- EUR und über die Zubehörpalette
kann man seine Box dann schrittweise erweitern und ausbauen. Hier ist also keine so große Startinvestition wie bei
manchen anderen Herstellern notwendig.
Nach Aussage von Damm-Aquaspace passen derzeit ca. 40 bis 50 Camcorder Typen in das modulare TheBox Unterwassergehäuse
hinein. Da dürfte so mancher Taucher endlich das passende Gehäuse für seinen Camcorder finden. Das Preis- Leistungsverhältnis
ist sehr gut und bietet eine sehr gute Alternative zu teureren Herstellern. Der Service ist wirklich lobenswert und
Kundenorientiert. Herr Damm rief sogar einmal an, um sicher zu stellen, daß die bestellten Module auch gut
angekommen sind und um die Verwendung noch einmal zu erklären. Wann erlebt man das heute schon?
Wer die Box nicht gleich kaufen möchte, kann bei Damm-Aquaspace das Gehäuse inkl. Sony HC-1 Camcorder auch Mieten.
Auch diese Möglichkeit bietet nicht jeder Hersteller an. Das Konzept für ein modulares Universalgehäuse wurde von
Damm-Aquaspace konsequent erdacht und sehr gut umgesetzt. Qualität und Service lassen nichts zu wünschen übrig und
auch Sonderanfertigungen bleiben bezahlbar. Die sehr guten Ergebnisse die wir mit der Box erreichen konnten sind für
uns Empfehlung genug!
[Damm TheBox Datenblatt]
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