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posted by Adrian Schöne on 2009/11/25

Hands On: Hugyfot Unterwassergehäuse für die Canon EOS 5D Mark II

Der Umstieg
Als Canon 2005 die Canon EOS 5D vorstellte, brach ein neues Zeitalter in der digitalen Spiegelreflexfotografie an. Die erste „bezahlbare“ Vollformatkamera, die klein und handlich ist. Die ersten Bildergebnisse waren beeindruckend und die Kamera wurde schnell zu einem Verkaufsschlager. Nicht nur Profis schätzten die Kamera, viele ambitionierte Hobbyfotografen kauften sich diese Kamera. Damals war die Kamera für mich meilenweit entfernt. Ich bin kurz nach Erscheinung der Canon EOS 5D den ersten Schritt zu einer digitalen Spiegelreflexkamera im Unterwassergehäuse gegangen. Es war eine Canon EOS 350D samt Hugyfot Unterwassergehäuse. Es war eine tolle Kamera, alles war neu für mich. Ich war noch grün hinter den Ohren, dennoch schaute man sich die neue Vollformatkamera gerne an. Gut zwei Jahre später tauschte ich die Canon EOS 350D samt Unterwassergehäuse gegen die damals neu erschienene Canon EOS 40D. Kurz nach der Kamera trudelte mein zweites Hugyfot Unterwassergehäuse bei mir ein. Es war für mich damals ein Quantensprung. Das Display war groß und detailreicher, die Dynamik war wesentlich besser und das Gesamtpaket lag wesentlich besser in der Hand. Trotz der Neuanschaffung habe ich die Canon EOS 5D nicht aus den Augen verloren. Damals hat mich die „veraltete“ Technik der Canon Canon EOS 5D abgeschreckt, obwohl die Bildqualität damals noch immer unerreicht war – daran änderte auch die Canon EOS 40D nichts. Ich entschied mich wieder für eine APS-C Kamera, da die Technik moderner war und meine meisten Objektive auf den kleinen Sensor ausgelegt waren. Anfang 2009 kam endlich der lange erwartete Nachfolger.

Die Canon EOS 5D Mark II wurde vorgestellt und hat die digitale Fotografie in ein neues Zeitalter katapultiert. Der Vollformatsensor ist geblieben, jedoch wurde die Megapixelanzahl fast verdoppelt. Das Rauschen wurde nochmals gegenüber dem Vorgänger verbessert, obwohl doppelt so viele Pixel auf gleicher Fläche untergebracht wurden. Die Kamera hat einen neuen großen, scharfen und farbechten Monitor bekommen. Der 100%-Sucher ist hell und das Layout der Kamera ist für den Profigebrauch gemacht. Ein weiteres Killerfeature – 1080p Full-HD Videoaufnahmen in beeindruckter Qualität und Schärfe. Mit dieser Kamera sind Aufnahmen möglich, die viele teuere Kinokameras in den Schatten stellen. Natürlich gibt es einige Nachteile, die der Videomodus der Canon EOS 5D Mark II mit sich bringt, aber das sollte Jedem klar sein. Rundum hat Canon eine für mich perfekte Kamera konstruiert, wo viele Erfahrungen aus der Vergangenheit eingeflossen sind. Im ersten Moment habe ich mich innerlich gegen die Kamera gewehrt, da mich die Umstiegskosten abschreckten. Ich müsste meinen gesamten Fuhrpark an Objektiven umstrukturieren und ein neues Gehäuse muss her. Die Gehäusefrage hat sich nicht gestellt, da ich mit Hugyfot immer sehr zufrieden war und bin. Ich habe die ersten Berichte im Internet zum Hugyfot Unterwassergehäuse gelesen und genau das gefunden, was ich erwartet habe – Begeisterung.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe mich dann doch zu einem Umstieg durchgerungen. Der Verkauf der Objektive verlief sehr positiv, sodass der Umstieg insgesamt sehr gut verlaufen ist. Ich habe es mir ehrlich gesagt wesentlich umfangreicher und zeitintensiver vorgestellt. Letztlich hat mich die Abbildungsleistung, der Sensor und die Features zu einem Umstieg überzeugt. Aus der alten Dame ist ein Hingucker mit allen technischen Raffinessen geworden, die man sich als Fotograf wünscht.
Hugyfot HFC-5DII
Eine neue Kamera hat in den meisten Fällen eine entscheidende Konsequenz. Es muss ein neues Unterwassergehäuse her. Ich bin absoluter Hugyfot Fan und habe das komplette Zubehör, sodass der erste Blick natürlich in Richtung Hugyfot ging. Wie erwartet präsentiert sich das Unterwassergehäuse für die Canon EOS 5D Mark II im Hugyfot-typischen Gewand.

Schwarz, schlank und sexy. Das Bedienkonzept ist gegenüber älteren Gehäusen unverändert. Die Handschlaufe legt sich um die rechte Hand und der Auslöser lässt sich federleicht bedienen. Der Druckpunkt ist perfekt, sodass es keinen Unterschied macht, ob man unter oder über Wasser fotografiert. Die Bedienung ist ein Traum, selbst für "Handschuhträger" gibt es keine Probleme mehr, denn die Knöpfe sind sehr leichtgängig.

Die erste gravierende Verbesserung gegenüber meinen alten Unterwassergehäusen für die Canon EOS 350D und 40D sind die Knöpfe. Diese sind nun aus Metall und machen einen stabilen und wertigen Eindruck. Eine weitere Verbesserung ist der gesamte „Innenausbau“. Die verbesserte Steuerung über die Räder und die Übertragung der Funktionen perfektionieren das Unterwassergehäuse.

Das HugyCheck System geht nahtlos in das Gehäuse über und ist perfekt integriert. Keine unschönen Kanten oder Hindernisse beim Einbau der Kamera. Der TTL-Konverter sitzt unter der Kameraplatte und fällt erst bei genauerem Hinschauen auf. Das Systemboard verbindet den Hotshoe-Adapter mit dem TTL-Konverter und der Blitzbuchse. Man kann wie gewohnt im Notfall eingreifen und das Systemboard und den TTL-konverter überbrücken und den Hotshoe der Kamera direkt mit der Blitzbuchse verbinden. Als Blitzbuchsen bietet Hugyfot wie gewohnt Nikonos-V und S6 Blitzbuchsen an.

Außen setzt sich der positive Eindruck fort. Die Verarbeitung ist top und ist sehr robust. Selbstverständlich kann der 45°-Winkelsucher von INON montiert werden. Der Winkelsucher zaubert das nächste Lächeln auf das Gesicht - der 100%-Sucher der Canon EOS 5D Mark II und der Winkelsucher liefern ein klares, scharfes und helles Sucherbild, was die Bildgestaltung im Weitwinkel- und Makrobereich deutlich verbessert. Hugyfot setzt nun am linken Griff endlich U.L.C.S.-Komponenten ein, sodass man dort das Fokuslicht oder einen Blitz wesentlich effektiver und stabiler montieren kann.

Folgende Pros und Cons ergeben sich für mich nach dem ersten Eindruck:

Pro:

Con:


Insgesamt macht das Unterwassergehäuse einen sehr guten Eindruck und die Pros überwiegen nicht nur in der Anzahl, sondern auch in der Gewichtung. Die Cons sind kein Beinbruch, denn damit kann man leben. Es handelt sich dabei um keine gravierenden Funktionseinschränkungen, die damit einhergehen. Die obligatorische Auspackzeremonie hielt für mich die ein oder andere Überraschung bereit, da viele Kleinigkeiten verbessert wurden. Nun bin ich gespannt, was Hugyfot in nächster Zeit für innovative Ideen umsetzt, denn die Canon EOS 5D Mark II lässt eine Menge Platz für Kreativität. Ein Bespiel ist die Fernsteuerung über ein langes USB-Kabel oder die Stabilisierung des gesamten Gehäuses, damit das Filmen vereinfacht werden kann. Ich bin von dem Hugyfot HFC-5DII und der Kamera völlig begeistert und kann diese Kombination uneingeschränkt empfehlen.


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comments

Kleiner Nachteil - die Gummiaufsätze im Gehäuse - an den Einstellrädern nutzten sich sehr schnell ab!

Hier noch einmal ein gaaanz großes Lob an den Andy und den Hersteller (!!!!) Problem angezeigt - prompt, schnell, unkompliziert reagiert und das Saytem wieder einmal verbessert!!
Ich finde bei Hygyfot gehen die Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge direkt und schnell vom user in die Produktion - einfach nur Spitze!!

posted by Thomas Röher on 2009/12/16 Germany

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