INON S-2000 Review
Der Kurier kommt pünktlich und bringt ein kleines und sehnsüchtig erwartetes Paket. Eigentlich ist es sehr klein, viel zu klein, um wirklich das zu enthalten, was sich darin befinden sollte? Jetzt aber schnell den Inhalt kontrolliert. Das Paket enthält (natürlich hat es das Bild schon verraten) den kleinsten Spross der INON-Blitzfamilie: den S-2000 (nicht zu verwechseln mit dem Nimbus 2000 eines gewissen Harry P.) Ob dieses kleine Teil, das ich nun in den Händen halte, ebenfalls zaubern kann, wird sich im Laufe der praktischen Erprobung (hoffentlich) herausstellen.
Zunächst einmal prüfe ich aber die Vollständigkeit der gelieferten Teile:
Alles vorhanden, was laut Bedienungsanleitung (Teil 1 - Grundsätzliches) vorhanden sein müsste. Ich kann mich also daran machen, den Blitz in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Hält man das gute Stück zum ersten Mal in der Hand, kommt zwangsläufig der Gedanke auf "kleiner dürfte er wirklich nicht sein". Meiner Meinung nach kommt die Miniaturisierung hier an ihre Grenzen. Auf der anderen Seite kommen die geringen Abmessungen dem (Flug-)Reisenden entgegen. Auf jeden Fall bietet das Batteriefach Platz für 4 AA-Zellen. Es wurde also nichts zugunsten der Abmessungen geopfert.
Zunächst einmal prüfe ich aber die Vollständigkeit der gelieferten Teile:
- Blitz
- 2 Bedienungsanleitungen
- Batteriefachdeckel (innerer + äußerer)
- Ersatz-O-Ring
- Silikonfett
- Diffusor
- Diverse Sticker u. Spiegel"chen" (das so genannte Wireless-Kit)
- einen kleinen Magneten mit Schraube
Alles vorhanden, was laut Bedienungsanleitung (Teil 1 - Grundsätzliches) vorhanden sein müsste. Ich kann mich also daran machen, den Blitz in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Hält man das gute Stück zum ersten Mal in der Hand, kommt zwangsläufig der Gedanke auf "kleiner dürfte er wirklich nicht sein". Meiner Meinung nach kommt die Miniaturisierung hier an ihre Grenzen. Auf der anderen Seite kommen die geringen Abmessungen dem (Flug-)Reisenden entgegen. Auf jeden Fall bietet das Batteriefach Platz für 4 AA-Zellen. Es wurde also nichts zugunsten der Abmessungen geopfert.
Spannungsversorgung
Gerade bei der Spannungsversorgung hat es einige Irritationen gegeben. Bei der Markteinführung hat INON die bekannten Eneloops von Sanyo empfohlen. Inzwischen wurde die Liste verwendbarer Akkus dieses Typs auf andere Hersteller ausgeweitet, z.B. Ansmann maxE oder GP ReCyko+ . Nebenher existiert auch noch die Freigabe für NiMH-, Alkaline-, o. Lithium-Zellen. Ein bisher nicht aufgeklärter Widerspruch ist aber die eindeutige Empfehlung für die Eneloops, während der Hersteller SANYO von der Verwendung dieser Zellen in wasserdichten Geräten explizit abrät. Da ich ohnehin die GP-ReCyko+ benutze habe ich mich dann um ein Statement dieses Herstellers bemüht. Eine Anfrage in Hongkong blieb bislang unbeantwortet. Entwarnung bzw. eine Freigabe kam dann allerdings von der Technik der deutschen Niederlassung in Düsseldorf.
Trotzdem sollte man selbstverständlich dafür Sorge tragen, dass der Blitz unter Wasser nur mit den dafür vorgesehen Teilen mit diesem Medium in Berührung kommt. Dafür sorgt dann u.a. der äußere Batteriefachdeckel, der auf das Gehäuse geschraubt wird, nachdem die Akkus durch den inneren Deckel fixiert wurden. Anders als bei den großen Brüdern, dem D-2000 und dem Z-240, wird hier der innere Deckel mit seinen Kontaktklemmen aber nicht geschraubt, sondern mit einem Klemm-Mechanismus an Ort und Stelle gehalten. Positiv fällt ins Auge, dass der äußere Deckel transparent ist, was die Kontrolle des O-Rings und seiner Lage ermöglicht. Hier lohnt es sich dann, nach dem Verschließen einen zweiten Blick zu opfern, der Blitz wird es möglicherweise mit längerer Lebensdauer danken. Die übliche Sorgfalt bei O-Ring-gedichteten Geräten sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Trotzdem sollte man selbstverständlich dafür Sorge tragen, dass der Blitz unter Wasser nur mit den dafür vorgesehen Teilen mit diesem Medium in Berührung kommt. Dafür sorgt dann u.a. der äußere Batteriefachdeckel, der auf das Gehäuse geschraubt wird, nachdem die Akkus durch den inneren Deckel fixiert wurden. Anders als bei den großen Brüdern, dem D-2000 und dem Z-240, wird hier der innere Deckel mit seinen Kontaktklemmen aber nicht geschraubt, sondern mit einem Klemm-Mechanismus an Ort und Stelle gehalten. Positiv fällt ins Auge, dass der äußere Deckel transparent ist, was die Kontrolle des O-Rings und seiner Lage ermöglicht. Hier lohnt es sich dann, nach dem Verschließen einen zweiten Blick zu opfern, der Blitz wird es möglicherweise mit längerer Lebensdauer danken. Die übliche Sorgfalt bei O-Ring-gedichteten Geräten sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Bedienung
Was auf den ersten Blick dann etwas verwirrend erscheinen mag ist die Anzahl der möglichen Blitzeauslösungen in Abhängigkeit von Blitzmodus und -stärke. Hier versucht der Hersteller präventiv eine Überhitzung des Blitzes auszuschließen (dies sollte aber die Tabelle dann direkt einlaminiert für den UW-Einsatz zur Verfügung stellen, denn die Zahlen kann man sich unmöglich merken). Hintergrund ist, dass jede Blitzeauslösung natürlich Wärme erzeugen. Kurze Blitzfolgezeiten (innerhalb eines Zeitintervalls von 30 Sekunden) können dabei zur Überhitzung und Beschädigung des Blitzes führen. Deshalb rät der Hersteller zu entsprechenden Pausen zwischen den Blitzen bzw. auch zu einer 10-Minuten-Pause nach einer gewissen Anzahl von Blitzen (50 - 150 Blitze, je nach Intensität - dazu aber mehr im Handbuch)
Noch komplizierter wird´s dann bei Einsatz des Pilotlichts. Zumindest bei den größeren Verwandten, denn der S-2000 besitzt dieses Feature nicht. Wer trotzdem nicht auf diese Hilfe verzichten möchte, ist ggf. mit dem externen Nano Focus Light von Fantasea (mit Blitzsensor, der die Lampe bei Auslösen des Blitzes kurz abschaltet) gut bedient. Auf diese Technik setze ich auch.
Noch komplizierter wird´s dann bei Einsatz des Pilotlichts. Zumindest bei den größeren Verwandten, denn der S-2000 besitzt dieses Feature nicht. Wer trotzdem nicht auf diese Hilfe verzichten möchte, ist ggf. mit dem externen Nano Focus Light von Fantasea (mit Blitzsensor, der die Lampe bei Auslösen des Blitzes kurz abschaltet) gut bedient. Auf diese Technik setze ich auch.
Aber was kann der S-2000 nun?
Sehen wir uns nun die technischen Daten des Zwerges, der vollbestückt gerade einmal 300g auf die Waage bringt, etwas näher an:
In der Tat "drahtlos" blitzen kann man, wenn man auf sämtliche Vebindungen verzichtet. Der Sensor, der den internen Kamerablitz erfasst, ist extrem empfindlich. Um Störungen durch fremde Lichtquellen (andere Blitze, Lampen, Tageslicht) zu eliminieren hat INON ein "Wireless Kit" entwickelt, eine Art Lichtschacht, der beweglich um den Sensor herum angeordnet ist und einfach in Richtung Kamerablitz ausgerichtet werden kann. Durch die eingangs erwähnten Sticker und Abdeckungen kann darüber hinaus das Licht des Kamerablitzes besser auf den Sensor ausgerichtet werden.
Optische Kabel
Alternativ besteht die Möglichkeit, das Licht des internen Blitzes über optitsches (Glasfaser)-Kabel zuverlässig an den Sensor zu bringen. Ein Sonderfall wäre, mit einem ebenfalls erhältlichen optischen Kabel, die Steuerung über einen anderen externen Blitz. Leider standen mir die Kabelverbindungen nicht zum Testen zur Verfügung. Eine elektrische Verbindung besitzt der S-2000 nicht, aber dafür ist er auch nicht konzipiert.
Kameras
INON führt im Handbuch eine Vielzahl von Kameras unterschiedlichster Hersteller auf (Canon, Fuji, Panasonic, Sony, Nikon, Olympus u.a.) und zwar sowohl Vertreter der Kompaktklasse als auch DSLR.
Betriebsmodi:
Die am S-2000 einstellbaren Betriebsarten sind der STTL-Modus (plus TTL-auto bei Verwendung als Slaveblitz zu einem anderen INON-Blitz) und der M(anuelle)-Modus. Digitalkameras mit 1-2 Vorblitzen und einem Hauptblitz werden von INON als kompatibel bezeichnet. Entscheidend dafür dürften die extrem kurzen Blitzfolgezeiten sein. Mit möglichen Intervallen zwischen den Blitzen von 2 Millisekunden (gemessener Wert bei den großen Brüdern D2000 und Z240), spielt der S-2000 blitztechnisch wohl in der selben Liga und liegt damit am oberen Ende der Skala.
Im STTL-Modus kann der Blitz in 9 Leistungsstufen geregelt werden, beim manuellen Blitzen sogar in 12 Stufen. Anfänglich recht verwirrend ist meiner Ansicht nach allerdings die Tatsache, dass die Steuerung der Blitzintensität in den beiden Betriebsarten unterschiedlich verläuft. Im S-TTL bewirkt eine Drehung des Reglers im Uhrzeigersinn eine Verringerung des "outputs" während die Drehung gegen den Uhrzeigersinn, die Leistung erhöht. Im manuellen Modus ist das Verhalten genau entgegengesetzt: drehen nach rechts(+), drehen nach links(-).
Hinzu kommt bei der Bedienung, dass die Miniaturisierung an ihre Grenzen stößt. Der Temperaturbereich des Blitzes wird zwar von 0°-30°C Wassertemperatur angegeben, mit dicken Neoprenhandschuhen möchte ich das Gerät aber dennoch nicht ständig bedienen müssen. Der Empfehlung, den Blitz erst unmittelbar vor dem Fotografieren ein- und im Anschluss dann wieder auszuschalten würde ich dann nicht unbedingt folgen wollen. Letztendlich steckt aber hinter dieser Empfehlung der empfindliche Sensor, was bei Fremdlicht (Sonne, Blitz, Tauchlampe) zur ungewollten Auslösung führen könnte, insbesondere dann, wenn kein optisches Kabel verwendet wird. Auch mir ist es beim Test-Tauchgang im See passiert, dass nach dem Auftauchen ein kurzes Blitzgewitter für ein unbeabsichtigtes Promi-Gefühl bei mir und meinem Tauchpartner sorgte.
Ansonsten kann das Handling des Blitzes aber als unproblematisch bezeichnet werden. Das Leichtgewicht ist natürlich prädestiniert für die Verwendung an einem Flexarm, hier fällt er im wahrsten Sinne des Wortes nicht weiter ins Gewicht. Bei Verwendung einer Kompaktkamera wird diese dann auch nicht zum bedeutungslosen Anhängsel von Kamera und Arm degradiert.
- Minimale Abmessungen von 84 x 63 x 106 mm
- Leitzahl 20 über Wasser
- Leuchtwinkel von 105°x 95° bzw. 100°(kreisförmig) bei Verwendung des Diffusors
- Farbtemperatur 5500°K nahezu unverändert mit Diffusor
- 2 Betriebsmodi (S-TTL und manuell)
- Slavemodus '"Wireless" oder über optitsches Kabel
- Tiefenfreigabe 100m
In der Tat "drahtlos" blitzen kann man, wenn man auf sämtliche Vebindungen verzichtet. Der Sensor, der den internen Kamerablitz erfasst, ist extrem empfindlich. Um Störungen durch fremde Lichtquellen (andere Blitze, Lampen, Tageslicht) zu eliminieren hat INON ein "Wireless Kit" entwickelt, eine Art Lichtschacht, der beweglich um den Sensor herum angeordnet ist und einfach in Richtung Kamerablitz ausgerichtet werden kann. Durch die eingangs erwähnten Sticker und Abdeckungen kann darüber hinaus das Licht des Kamerablitzes besser auf den Sensor ausgerichtet werden.
Optische Kabel
Alternativ besteht die Möglichkeit, das Licht des internen Blitzes über optitsches (Glasfaser)-Kabel zuverlässig an den Sensor zu bringen. Ein Sonderfall wäre, mit einem ebenfalls erhältlichen optischen Kabel, die Steuerung über einen anderen externen Blitz. Leider standen mir die Kabelverbindungen nicht zum Testen zur Verfügung. Eine elektrische Verbindung besitzt der S-2000 nicht, aber dafür ist er auch nicht konzipiert.
Kameras
INON führt im Handbuch eine Vielzahl von Kameras unterschiedlichster Hersteller auf (Canon, Fuji, Panasonic, Sony, Nikon, Olympus u.a.) und zwar sowohl Vertreter der Kompaktklasse als auch DSLR.
Betriebsmodi:
Die am S-2000 einstellbaren Betriebsarten sind der STTL-Modus (plus TTL-auto bei Verwendung als Slaveblitz zu einem anderen INON-Blitz) und der M(anuelle)-Modus. Digitalkameras mit 1-2 Vorblitzen und einem Hauptblitz werden von INON als kompatibel bezeichnet. Entscheidend dafür dürften die extrem kurzen Blitzfolgezeiten sein. Mit möglichen Intervallen zwischen den Blitzen von 2 Millisekunden (gemessener Wert bei den großen Brüdern D2000 und Z240), spielt der S-2000 blitztechnisch wohl in der selben Liga und liegt damit am oberen Ende der Skala.
Im STTL-Modus kann der Blitz in 9 Leistungsstufen geregelt werden, beim manuellen Blitzen sogar in 12 Stufen. Anfänglich recht verwirrend ist meiner Ansicht nach allerdings die Tatsache, dass die Steuerung der Blitzintensität in den beiden Betriebsarten unterschiedlich verläuft. Im S-TTL bewirkt eine Drehung des Reglers im Uhrzeigersinn eine Verringerung des "outputs" während die Drehung gegen den Uhrzeigersinn, die Leistung erhöht. Im manuellen Modus ist das Verhalten genau entgegengesetzt: drehen nach rechts(+), drehen nach links(-).
Hinzu kommt bei der Bedienung, dass die Miniaturisierung an ihre Grenzen stößt. Der Temperaturbereich des Blitzes wird zwar von 0°-30°C Wassertemperatur angegeben, mit dicken Neoprenhandschuhen möchte ich das Gerät aber dennoch nicht ständig bedienen müssen. Der Empfehlung, den Blitz erst unmittelbar vor dem Fotografieren ein- und im Anschluss dann wieder auszuschalten würde ich dann nicht unbedingt folgen wollen. Letztendlich steckt aber hinter dieser Empfehlung der empfindliche Sensor, was bei Fremdlicht (Sonne, Blitz, Tauchlampe) zur ungewollten Auslösung führen könnte, insbesondere dann, wenn kein optisches Kabel verwendet wird. Auch mir ist es beim Test-Tauchgang im See passiert, dass nach dem Auftauchen ein kurzes Blitzgewitter für ein unbeabsichtigtes Promi-Gefühl bei mir und meinem Tauchpartner sorgte.
Ansonsten kann das Handling des Blitzes aber als unproblematisch bezeichnet werden. Das Leichtgewicht ist natürlich prädestiniert für die Verwendung an einem Flexarm, hier fällt er im wahrsten Sinne des Wortes nicht weiter ins Gewicht. Bei Verwendung einer Kompaktkamera wird diese dann auch nicht zum bedeutungslosen Anhängsel von Kamera und Arm degradiert.
Wie verhält sich nun der S-2000 im Zusammenspiel mit den Digitalkameras?
Mit folgenden digitalen Kompakt-Kameras habe ich getestet:
Außer Konkurrenz:
Der erste Test im Hallenbad war belichtungstechnisch eine Herausforderung, da es sich beim Becken um ein reines Edelstahl-Becken mit besten Reflexionseigenschaften handelte. Das Auslöseverhalten des Blitzes war auf jeden Fall absolut zuverlässig auch ohne optisches Kabel. Egal in welchem Modus die Kameras betrieben wurden, ob Blenden- oder Zeitvorwahl, ob Programmautomatik oder manueller Modus der Blitz hatte keinerlei Probleme mit der Synchronisation egal ob mit oder ohne Vorblitz(e) der Kamera. Und das eigentlich unabhängig von der Blitzbetriebsart, unbeachtlich ob im S-TTL- oder im manuellen Modus. Die direkte Bildkontrolle der Kameras im Polycarbonat-Gehäuse ermöglicht dann natürlich auch direkt Einfluss zu nehmen bzw. zu korrigieren, wenn das gewünschte Resultat mal nicht auf Anhieb passen sollte. Die vorgegebenen Standardwerte sind bei vielen Standardsituationen aber durchaus brauchbar, wer es anders möchte, kann ja jederzeit kreativ eingreifen.
Bei maximaler Blendenvorwahl darf man natürlich keinen Lichtriesen erwarten, aber eine Erhöhung des "output" führte auch da zum gewünschten Ergebnis. Im Makrobereich bei einem Nachttauchgang (leider nicht getestet) wird man umgekehrt sicherlich mit einem geringeren Teil der Lichtmenge auskommen können. Dem INON war auf jeden Fall egal, ob abgedeckter interner Blitz oder nicht, die Belichtung war jederzeit ausgewogen und zwar meistens auf Anhieb oder durch allenfalls geringe Korrekturen. Die Ausrichtung mit dem Nano-Fokus-Light am Flexarm war einfach zu bewerkstelligen und zusammen mit dem Diffusor war die Ausleuchtung bei den verwendeten Kompakt-Objektiven (28 bzw. 35mm-KB-Equiv.) problemlos.
Mit einem weiteren Test habe ich dann etwas unbekanntes Terrain betreten. Das Zusammenspiel des INON mit einer PENTAX-DSLR im umgebauten Analog-Gehäuse von SUBAL. Auch hier war nur die optische Auslösung des Slave-Blitzes über den aufgeklappten internen Kamerablitz möglich. Dieser ist aber im Gehäuse vollkommen abgedeckt. Die Verbindung zur Außenwelt besteht aus einem kleinen Displayfenster von ca. 3cm Durchmesser. Um es vorweg zu nehmen: der INON kann´s auch mit der DSLR. Wie schon beschrieben, hatte ich leider nicht das optische Kabel zur Verfügung. Aber eine Ausrichtung des Sensor nur halbwegs in der Nähe des Fensters reichte aus, um den Blitz relativ zuverlässig auszulösen. Ich bin mir sicher, dass eine stabilere optische Verbindung die Ergebnisse noch positiver beeinflusst hätte. Insbesondere hätte sich in der Kombination eine bessere Blitzpositionierung erreichen lassen, die ich wegen der notwendigen Nähe zum Display nicht immer erreichen konnte. Trotzdem habe ich mit diesem Setup einen Tauchgang im Binnensee durchführen und durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen können.
Außer Konkurrenz:
Der erste Test im Hallenbad war belichtungstechnisch eine Herausforderung, da es sich beim Becken um ein reines Edelstahl-Becken mit besten Reflexionseigenschaften handelte. Das Auslöseverhalten des Blitzes war auf jeden Fall absolut zuverlässig auch ohne optisches Kabel. Egal in welchem Modus die Kameras betrieben wurden, ob Blenden- oder Zeitvorwahl, ob Programmautomatik oder manueller Modus der Blitz hatte keinerlei Probleme mit der Synchronisation egal ob mit oder ohne Vorblitz(e) der Kamera. Und das eigentlich unabhängig von der Blitzbetriebsart, unbeachtlich ob im S-TTL- oder im manuellen Modus. Die direkte Bildkontrolle der Kameras im Polycarbonat-Gehäuse ermöglicht dann natürlich auch direkt Einfluss zu nehmen bzw. zu korrigieren, wenn das gewünschte Resultat mal nicht auf Anhieb passen sollte. Die vorgegebenen Standardwerte sind bei vielen Standardsituationen aber durchaus brauchbar, wer es anders möchte, kann ja jederzeit kreativ eingreifen.
Bei maximaler Blendenvorwahl darf man natürlich keinen Lichtriesen erwarten, aber eine Erhöhung des "output" führte auch da zum gewünschten Ergebnis. Im Makrobereich bei einem Nachttauchgang (leider nicht getestet) wird man umgekehrt sicherlich mit einem geringeren Teil der Lichtmenge auskommen können. Dem INON war auf jeden Fall egal, ob abgedeckter interner Blitz oder nicht, die Belichtung war jederzeit ausgewogen und zwar meistens auf Anhieb oder durch allenfalls geringe Korrekturen. Die Ausrichtung mit dem Nano-Fokus-Light am Flexarm war einfach zu bewerkstelligen und zusammen mit dem Diffusor war die Ausleuchtung bei den verwendeten Kompakt-Objektiven (28 bzw. 35mm-KB-Equiv.) problemlos.
Mit einem weiteren Test habe ich dann etwas unbekanntes Terrain betreten. Das Zusammenspiel des INON mit einer PENTAX-DSLR im umgebauten Analog-Gehäuse von SUBAL. Auch hier war nur die optische Auslösung des Slave-Blitzes über den aufgeklappten internen Kamerablitz möglich. Dieser ist aber im Gehäuse vollkommen abgedeckt. Die Verbindung zur Außenwelt besteht aus einem kleinen Displayfenster von ca. 3cm Durchmesser. Um es vorweg zu nehmen: der INON kann´s auch mit der DSLR. Wie schon beschrieben, hatte ich leider nicht das optische Kabel zur Verfügung. Aber eine Ausrichtung des Sensor nur halbwegs in der Nähe des Fensters reichte aus, um den Blitz relativ zuverlässig auszulösen. Ich bin mir sicher, dass eine stabilere optische Verbindung die Ergebnisse noch positiver beeinflusst hätte. Insbesondere hätte sich in der Kombination eine bessere Blitzpositionierung erreichen lassen, die ich wegen der notwendigen Nähe zum Display nicht immer erreichen konnte. Trotzdem habe ich mit diesem Setup einen Tauchgang im Binnensee durchführen und durchaus brauchbare Ergebnisse erzielen können.
Fazit
Alles in allem ein Blitz, mit dem der fotografierende Taucher (gerade bei Verwendung einer kompakten Digitalkamera) einfach und schnell klar kommen dürfte. Beim möglichen Wechsel des Systems kann der Blitz mit ziemlicher Sicherheit weiterverwendet werden. Zurück zur Eingangsfrage: Zaubern kann das gute Stück dann letztendlich nicht, aber zauberhaft sind die Möglichkeiten trotzdem. Viele Taucher wollen doch unter Wasser ein einfaches aber zuverlässiges System ohne viel Gefummel und langes Überlegen und da spielt der S-2000 problemlos mit. Aber auch dem ambitionierten UW-Fotografen bietet der Blitz genügend Möglichkeiten der individuellen Einstellung und Regelung. Zwar bevorzuge ich auch die manuelle Kontrolle, aber wenn sich gute Resultate auch mit (Halb-)Automatiken erzielen lassen, dann heiligt der Zweck die Mittel.
Pro's:
Con's:
PS: Den INON S-2000 Unterwasserblitz gibt es inzwischen auch auf Amazon.de zu kaufen, womit ihr diese Plattform unterstützen könnt.
Pro's:
Con's:
PS: Den INON S-2000 Unterwasserblitz gibt es inzwischen auch auf Amazon.de zu kaufen, womit ihr diese Plattform unterstützen könnt.
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