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geschrieben von Andi Voeltz am 21.03.2007

DIGIDEEP Rotmeer Expedition 2006 - Trip Bericht

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Tag 6 – Dienstag, 20. Juni 2006

Ein wunderschöner Sonnenschein lachte den Fotografen an
in den frühen Stunden am Jackson Reef
Unsere heutigen Tauchplätze:
18: Tauchgang#1 Jackson Reef – Außerhalb
19: Tauchgang#2 Jackson Reef – Coral Garden
20: Tauchgang#3 North Laguna – Anemone City
21: Nachttauchgang# South Laguna - Innerhalb

Wir starteten sehr früh an diesem wundervollen Tag mit einem Tauchgang an der Südspitze des „Jackson Reef“. Die Lichtverhältnisse waren perfekt für schöne Gegenlichtaufnahmen. Im ruhigen und windstillen Süden des „Jackson Reef“ beendeten wir den Tauchgang. Überraschenderweise trafen wir keine einzige Schildkröte, aber tonnenweise Fische. Ich muss mich korrigieren: Als Sylvie und ich uns von der Gruppe trennten, trafen wir zwei Schildkröten auf dem Plateau. Jackson Reef in der Straße von Tiran ist eins von den reichesten Riffen in dem Gebiet, mit der größten Chance Schildkröten unter Wasser oder an der Oberfläche zu treffen.

Nach dem Frühstück beobachteten wir zwei junge Adler-Rochen, die ziemlich tolpatschig an der Oberfläche über das Riff schwammen. Ihre Flügel schlugen immer wieder aus dem Wasser, aber es war zu weit weg, als ich mit meiner Kamera auf dem Deck unseres Bootes stand. Ich finde, das mein Objektiv-Portfolio zu Weitwinkel-orientiert ist und es dringend erforderlich für mich ist, meine Auswahl auf ein dezentes 200 mm Telezoom-Objektiv für Oberflächen-Fotos zu erweitern. Gerade jetzt, seit dem ich eine Vollformat-Kamera benutze.

Das Treffen mit Dr. Alex Mustard und Peter Rowlands


Dr. Alex Mustard zeigt stolze seine Flossen
im Roten Meer
Obwohl die anderen Taucher an Bord die Foto-Philosophie gefangen genommen hatte, fiel das Interesse auf einmal auf ein riesiges Safari-Boot, dieses Boot ankerte nicht weit weg von uns am gleichen Riff. Ich war mir bei der aufkommenden Diskussion sicher, das wir alle die Einzigsten an den Riffen - die wir besuchten - für diese Woche sein wollten. Als der Bootsname "Typhoon" erwähnt wurde, kam er mir irgendwie bekannt vor. Ich habe einiges darüber im Internet gelesen, konnte mich aber nicht an die Details erinnern, also fragte ich unseren dive guide, wer der Betreiber davon ist. Es war ein britisches Boot und sofort ging mir ein Licht auf. Konnte es wirklich sein? Wir haben dieses Jahr keine Termine mehr...Konnte man es glauben... Also fragte ich unsere Crew, ob Sie mich mit meiner Kamera an Bord des anderen Bootes bringen könnten.

Als ich das Boot betrat, wurde meine Vorahnung wahr. Auf dem hinteren Deck stand der britische Unterwasser Enthusiast und Herausgeber von Underwater Photography Magazine Peter Rowlands, der gerade von einem Tauchgang mit seiner liebenswerten Frau Deppie zurück kam. Das letzte Treffen mit Peter war auf der DEMA und seit dem und auch schon davor haben wir regelmäßigen E-mail-Kontakt. Ebenfalls von einem Tauchgang zurück gekommen, wo wahrscheinlich gerade The Art of Diving” praktiziert wurde, kam Dr. Alex Mustard. Alex war etwas überrascht mich zu sehen. Später gestand er mir, das sein erster Gedanke war, er würde das falsche Boot besteigen. Wir beide kennen uns von E-mails und per Telefon seit einigen Jahren, aber wir trafen uns nie im "richtigen" Leben, aber kennen uns von Fotos, die im Internet veröffentlich sind. Nachdem er realisiert hat, das er auf dem richtigen Boot ist und meine große Kamera gesehen hat, fing Alex sofort an den Clown for der Kamera zu spielen (linkes Foto). Peter ging auf das obere Deck und gab Alex Zeit, sich abzutrocknen und umzuziehen. Wir versammelten uns alle auf dem höher gelegenen Deck und unterhielten uns kurz über die berühmten Filter, Foto Kurse, digitale Unterwasser-Fotografie und wie sich unser Leben während der letzten 5 Jahre verändert hat. Der Höhepunkt war erreicht, als die Crew zum Frühstück rief. Ich musste leider die Einladung zum Frühstück von Alex und Peter ablehnen, da ich immer auf der King Snefro esse und meine Tauchgäste warteten auch auf die nächste digitale Lektion. Also verabschiedeten wir uns und versprachen, uns gegenseitig bald mal zu besuchen. PS: Ich hätte nicht gedacht, das das in den nächsten Wochen passieren würde, aber momentan sieht es aus, als würde ich Peter und Debby auf meiner nächsten Tauchreise treffen.

Der dritte Tauchgang und Abend


Zwei fliegende Fische schießen über das Wasser
in der perfekten Formation
Warum ich den 2. Tauchgang nicht erwähne? Weil: Du kannst all die wunderschönen Bilder in unserer Trip Gallerie sehen. Es war der Coral Garden am Jackson Reef mit ordenlich Strömung, als wir um die Ecke kamen. Während unseres Sicherheits-Stopps schwammen wir zum North Lagune Reef und trafen eine hübsche Schildkröte. Ich bin das erste Mal hier getaucht und muss sagen, ich mag die “Anemone City”, die man hier in 20 Meter Tiefe findet. Auch der flache Bereich am Ende des Tauchgangs ist sehr reich an Fisch und Korallen. Ich habe noch ein Bild im Kopf, das ich das nächste Mal machen muss, wenn ich wieder hier bin.

Wir tauchten entlang des Laguna Reef und das Meer war sehr flach und ruhig. Die Oberflächen-Fotografie wurde wieder mit einigen fliegenden Fischen belohnt. Ich denke, ich habe einige gute Bilder davon gemacht, wie die Fische aus dem Wasser springen. Das Wetter war dafür perfekt und es macht mich richtig glücklich, wenn ich mir die Fotos davon ansehe. Genieße es!

Unser letzter Nachttauchgang


Samuel und Gamal und das Fisheye...
So, gibt es noch irgendwas bestimmtes zu erwähnen? Sehr speziell war allerdings, das Barbare am Anfang nicht geplant hatte, diesen Nachttauchgang zu machen und ich wollte unbedingt, da ich das Video-System mal wieder unter Wasser bringen wollte. Als wir das große Licht am hinteren Teil des Bootes anmachten, sah es ziemlich öde und ausgstorben aus. Nach 20 Minuten Geduld und noch einen kurzen Blick ins Wasser wagend, entdeckten wir auf einmal diesen riesigen Fisch-Schwarm. Also ergriff ich meine Chance, nahm mein Video-System und machte den Nachttauchgang. Ein Highlight für mich war die Spanische Tänzerin, die ich einige Minuten filmen konnte. Barbara änderte spontan ihr Meinung und bereitete sich auf den Nachttauchgang vor, nachdem sie die riesige Schildkröte direkt im Licht unter unserem Boot sah. Fünf Minuten später kam noch eine frei schwimmende Muräne am Boot vorbei. Ich gestehe, das nicht jeder an diesem Nachttauchgang teilnahm, dafür erhielten sie eine interessante Show vom Boot aus. Als wir zurück kamen trafen wir den lachenden Hannes, der einige Bilder von den zwei Shrimps gemacht hat, die auf der Spanischen Tänzerin leben, die ich gefunden hatte. In dieser Nacht fielen wir erschöpft ins Bett, mit den Tonnen von Nitrox intus, das wir in dieser Woche geschnüffelt haben.



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