SONY HDR HC7E Testbericht
Für uns Unterwasserfilmer sind viele der Funktionen unter Wasser ja leider nicht verfügbar, aber das was uns in einem guten LANC-fähigen Gehäuse zur Verfügung steht ist sehr leistungsstark und effizient!
Kompakt und handlich, so präsentiert sich die HDR HC7. Der große ausklappbare LCD-Bildschirm bietet eine sehr gute Bildkontrolle. Hinter dem Bildschirm versteckt sich neben dem Memory Stick Duo Slot noch die Abruftaste für die Akkuinformationen.
Die erstmals verwendete Super NighShot Funktion bietet die Möglichkeit bei vollständiger Dunkelheit mit Infrarotlicht zu Filmen. Dazu wurde vorne am Camcorder ein Infrarotstrahler integriert. Die Reichweite ist aber begrenzt und eher für Nahaufnahmen geeignet, Räume bekommt man damit leider nicht „ausgeleuchtet“. Die Ergebnisse diese Aufnahmen sind für den unbedarften Zuschauer eher befremdlich und erinnern an Filme wie das "Blair Witch Project". Eine echte Anwendungsmöglichkeit für diese Aufnahmen sehe ich zumindest im Moment noch nicht.
Neben dem LCD-Bildschirm befindet sich eine zusätzliche Start/Stopp Taste sowie zwei Tasten für den Zoom. Leider ist auch bei diesem Modell der Sucher nur Ausziehbar und kann nicht nach oben geschwenkt werden.
Vergleicht man den Camcorder selber mit seinen Vorgängern, dann stellt man eine direkte Verwantschaft zur HC5 und der HC3 fest. Sony scheint sich mit diesen Modellen auf eine neue Bauform endgültig festgelegt zu haben. Neben dem bewährten i.Link steht auch ein USB 2.0 Full Speed Ein-/Ausgang zur Verfügung. Das macht besonders den Zugriff auf den Memory Stick Duo zu einem Vergnügen. Beim Objektiv gibt es lediglich eine Änderung gegenüber den Vorgängern. Der digitale Zoomfaktor wurde von 80,0 auf 20,0 reduziert. Die HC7 benötigt bei kontinuierlicher Aufnahme wesentlich weniger Akkustrom als die HC3, allerdings ist die HC5 dank geringerem Energieverbrauch in der Lage bis zu 55 Minuten länger aufzunehmen. Auch vom Gewicht her hat die HC7 mit 550 Gramm ca. 30 Gramm mehr drauf als der direkte Vorgänger.
Der Camcorder bietet zusätzlich einen HDMI-Out Anschluss an den man ein HDMI-fähiges Fernsehgerät direkt anschließen kann.
Hier die Weitwinkelkonfiguration der HC7 auf der Führungsschiene des Top Dawg II Gehäuses. Trotz großem Weitwinkelvorsatz und leistungsstarkem Akku bleibt genug Platz im Gehäuse.
Der Autofokus reagiert schnell und harmonisch, wodurch auch Schwenks und Fahrten deutlich weniger „pumpen“ als zum Beispiel bei der HC1. Befinden sich aber viele (und große) Schwebeteilchen im Wasser, sollte man den Autofukus wenn möglich abschalten und manuell fokussieren, da der Camcorder hier ansonsten schon einmal sein „Ziel“ verliert. Die Steuerung der Hauptfunktionen sind über die LANC-Schnittstelle direkt ansprechbar und reagieren sofort.
Leider konnten wir bislang für diesen Test noch keinen Nachttauchgang machen, um das Rauschverhalten auch bei extrem niedriger Beleuchtung im Wasser testen zu können.
Der Bildwandler ist mit 1/2,9 etwas größer als bei den beiden anderen Modellen 1/3,0.
Daher bringt er auch mehr Pixel. Mich würde interessieren, wie sich der optische
Bildstabilisator im vgl. zur HC1 und HC3 schlägt. Ist dir da schon etwas aufgefallen?
Hallo Detlef,
vielen Dank für Deine Eindrücke!
Kannst Du was zum WW Einsatz im Topdawg (Planport) schreiben?
Wie war Dein bisheriger Eindruck bzgl. lowlight verhalten und Gain
im Vergleich zur HC1?
VG
Christian
Hallo ich habe eine Frage. Ich möchte mir die HC-7 kaufen, weiß aber nicht mit welchem Programm ich die aufgenommenen Videos bearbeiten kann. Der Kamera ist ein Programm beigefügt aber was kann das Programm? Ich habe bis jetzt mit dem Ulead MediaStudio 8 gearbeitet. Dieses Programm kann aber kein "Vull HD". Wer kann mir helfen.
Im voraus schon besten Dank für eventuelle Antworten.
Dietmar Meier
Hallo Dietmar,
hier in unserem Forum wurden diese Fragen schon mal diskutiert:
Schau doch einfach mal hier rein:
http://www.digideep.com/go/forums/viewthread/6196/
http://www.digideep.com/go/forums/viewthread/113/
Ansonsten wird es in der Artikelserie U/W Video von Detlef dazu noch einiges geben.
/lars











