Foto-Reisebericht: Tauchen in Marsa Alam
Ambitionierte bzw. Ruhe suchende Taucher entdeckten den Süden für sich. Zunächst wurde in der Fischerstadt „El Queseir“ halt gemacht. Hier rund um „El Queseir“ entstanden innerhalb weniger Jahre viele Hotels, die für Taucher mal mehr und mal weniger interessant waren. Vor gut acht Jahren entwickelte sich ein großer Trend in Richtung Marsa Alam.
Marsa Alam war zu dieser Zeit ein kleines unbedeutendes Fischerdörfchen mit weniger als 200 Einwohnern. Taucher, die bereits Safaritouren Richtung St. John’s, Zabargad oder Rocky Island gemacht haben, kannten Marsa Alam bereits, denn dort starteten und endeten die Deep South Safaris oft. Zunächst siedelten sich in Marsa Alam kleine Taucherhotels oder Tauchercamps an, wo es nur um eine Sache ging: Tauchen ohne Ende.
Endlose Strände, unzählige Buchten und traumhafte Aussenriffe warteten darauf entdeckt zu werden. Hier war der Abenteurer und Pionier gefragt, denn die Infrastruktur rund um Marsa Alam war zu dieser Zeit völlig unterentwickelt. Es gab keinen Flughafen, was bedeutete, dass man nach der Landung in Hurghada eine drei- bis vierstündige Autofahrt in Kauf nehmen musste. Viele liessen sich davon nicht abschrecken und machten sich auf ins Abenteuer.
Diese Abenteurer wurden mit unberührten Riffen und drei einzigartigen Tauchplätzen belohnt. Zu den einzigartigen Tauchplätzen zählen Abu Dabab, Elphinstonestone Reef und Shaab Samadai. Diese drei Tauchplätze sind ausschlaggebend an der Entwicklung Marsa Alams beteiligt gewesen. Abu Dabab gehört sicherlich zu den vielseitigsten Tauchplätzen im Roten Meer. Es gibt eine sehr große Höhle, die gerne betaucht wird und sich durch wunderschöne Bewuchse kennzeichnet. Die Hauptattraktionen von Abu Dabab sind allerdings auf der großen Seegraswiese zu finden. Hier kann man mit einer fast 100%-igen Garantie Dugongs, unzählige Schildkröten und Gitarrenrochen beobachten. Leider gehört dieser traumhafte Tauchplatz mittlerweile zu einem Hotel, somit sind zahlreiche schaulustige Schnorchler zu jeder Zeit im Wasser und vertreiben oft den Dugong.
Das Elphinstone Reef liegt ca. 12 km vor der Küste und gehört zu den Top 100 Tauchplätzen weltweit. Früher konnte man diesen Tauchplatz nur auf Safarischiffen betauchen. Mittlerweile finden tägliche Ausfahrten mit Speedbooten statt, die es erlauben in ca. 15 bis 20 Minuten am Elphinstone Reef zu sein. Dieser Tauchplatz hat in der Vergangenheit für viel Aufsehen gesorgt, denn hier hat man im Spätsommer und Herbst eine fast 100%-ige Garantie Weissspitzenhochsee-Haie (Carchahinus Longimanus) direkt an der Wasseroberfläche anzutreffen. Meist treten sie in Gruppen von 5 bis 10 Tieren auf und sind sofern man sie lässt sehr neugierig. Neben diesen Adrenalinfördernden Begegnungen kann man dort alles sehen, was das Rote Meer zu bieten hat. Sichtungen von Mantas, Walhaien, Grauhaien, Fuchshaien, Ammenhaien, Tigerhaien, Mondfischen und Marlinen sind hier (saisonal abhänging) möglich und machten das Elphinstone Reef weltweit bekannt. Neben dem tollen Riffbewuchs und den aussergewöhlicher Riffformen gibt es einen Monat im Jahr, wo Begegnungen mit großen Hammerhaischulen sehr häufig sind. Dank dieser explosiven Mischung ist eine Platzierung unter den Top 100 Tauchplätzen weltweit durchaus gerechtfertigt.
Der letzte Tauchplatz im Dreierbunde ist Shaab Samadai. Shaab Samadai ist oft unter dem Namen Dolphin House bekannt, denn es handelt sich um ein schutzbietendes Riff vor der Küste Marsa Alams, wo Delphine die Paarung vollziehen und ihre Jungen großziehen. Man kann auf Delphinschulen von mehreren hundert Tieren stossen. Meistens handelt es sich um den Tümmler, der besonders gerne mit Menschen kommuniziert und auch spielt. Neben den Delphinen kann man hier zwei sehr große Höhlenlabyrinthe betauchen, die äusserst schön bewachsen sind und eine gelungene Abwechslung darstellen. Vor einigen Jahren konnte man als Schnorchler in die Bucht schwimmen und mit den Delphinen in Kontakt treten. Aufgrund der Tatsache, dass innerhalb kürzester Zeit der Besuch zugenommen hat und sich täglich über 2000 Schnorchler auf den Weg zum Shaab Samadai machten und beobachtet wurde, dass sich die Delphine mehr und mehr zurückzogen und fernblieben wurde eine Ruhezone eingerichtet. Nunmehr wurde die Regelung so drastisch angehoben, dass die Schnorchler nur noch direkt vor der Lagune auf die Delphine warten dürfen und evtl. vorbeiziehende Delphine bestaunen dürfen. Sicherlich ist es schade, dass die Regierung hier einen Riegel vorschiebt, allerdings ist es die einzig richtige Entscheidung.
Das Elphinstone Reef ist ein sattelförmiges Riff, welches nur an zwei oder drei Stellen (vllt. 5 cm) und je nach Wasserstand aus dem Meer ragt.
Das Riff ist knapp 30m breit und am jeweiligen Ende des Riffes befinden sich Plateaus. Früher wurde das Elphinstone Reef nur auf Südsafaries angefahren.
Mittlerweile werden aber selbstverständlich bei guten Wetterbedingungen auch Tagestouren mit großen Booten oder Speedbooten gegen eine entsprechende "Entlohnung" angeboten.
Im Norden befinden sich mehrere Plateaus. Das erste Plateau befindet sich in knapp 4m und fällt leicht ab. Es führt direkt zu den weiteren Plateaus. Auf 48 m befindet sich ein Übergang zum letzten Plateau. Dieser Übergang ist auch als Ghostface bekannt, da es aus der Ferne wie ein geisterhaftes Gesicht wirkt. Hier kann man dann weiter Richtung Norden tauchen um zur „Kuppe“ zu gelangen. Erreicht man die Kuppe, bleibt einem nur noch der Rückweg, da es rund um die Kuppe nur noch eine Steilwand gibt. Seitlich von den Plateaus kommt man schnell in Tiefen bis 80m und mehr an und kann auf reichlich Großfisch hoffen.
Der Norden ist vor allem für die großen Barrakudaschwärme und die Hammerhaischulen (bis 30 Tiere) bekannt. Die Hammerhaischulen wurden meistens seitlich von den Plateaus in 30-50m im Freiwasser beobachtet. Auch ich hatte bisher zweimal das Vergnügen mitten in den Hammerhaischulen zu tauchen. Neben den Hammerhaien trifft man auch oft auf Grauhaie und Mantas, die majestätisch das Riff umkreisen. Ein weiteres Highlight sind die riesigen Gorgonienwälder, die sich zwischen 40 und 70m befinden. Dort sind auch mit einer gewissen Ruhe und einem Quäntchen Glück Langnasenbüschelbarsche zu finden. Der Norden des Elphinstone Reef bietet genügend Abwechslung für zahlreiche Tauchgänge und ist immer für eine Überraschung gut, allerdings können zu jeder Zeit sehr starke Strömungen in alle Richtungen im dreidimensionalen Raum auftreten. Aus diesem Grund gehört der Norden auch zu den schwierigeren Einstiegen am Elphinstone Reef.
Der Süden hat ein großes Plateau auf 18m, welches in die Tiefe verläuft und auf weitere kleinere Plateaus führt. Hier trifft man seit Jahren die Weissspitzen-Hochseehaie (C. Longimanus) an der Wasseroberfläche an. Studien haben bewiesen, dass es oft unterschiedliche Tiere sind, die allerdings gerne zurückkehren. Die Tauchgänge mit diesen wunderbaren und majestätischen Lebewesen Aug-in-Aug gehören meiner Meinung nach sicherlich zu den traumhaftesten Erlebnissen unterwasser. Es ist allerdings auch ein offenes Geheimnis, dass die Haie offenbar durch Safarischiffe angefüttert wurden (wissentlich oder unwissentlich), da eher das offene Meer zum Lebensraum der Weissspitzen-Hochseehaie gehört. Ein weiteres Highlight ist der sog. Torbogen. Er befindet sich kurz vor Ende des Plateaus auf 50-65m. Es ist ein riesiges "Loch" in der Felswand, durch das man getrost durchtauchen kann. Hier herrscht eine einzigartige Stimmung, die oft durch "stehende" Fischschwärme unterstützt wird. Im Torbogen selber herrscht oft eine geringe bis mittelstarke Strömung, die einen Taucher vor nicht allzu großen Problemen stellen sollte. Der Bewuchs und die zahlreichen Fischschwärme beeindrucken durch Farben und Vielfalt, wie man es im Roten Meer selten so stark ausgeprägt sehen kann.
Die fünfzig Tauchgänge, die vorgeschrieben sind, um das Elphinstone Reef betauchen zu können, sind aus meiner Sicht absolut in Ordnung, denn das Elphinstone Reef kann an manchen Tagen sehr sehr ungemütlich werden. Die Ausfahrt mit einem Speedboat dauert je nach Wetterlage 15 – 30 min.
Abu Dabbab liegt ca. 40 km nördlich von Marsa Alam. Gewiss gehört Abu Dabbab zu den bekanntesten Tauchplätzen im Roten Meer. Dies hängt stark damit zusammen, dass Abu Dabbab vier völlig verschiedene Tauchplätze anbietet und diverse Attraktionen beherbergt. Drei schöne Tauchplätze sind direkt über das Ufer zu erreichen. Man kann direkt am Strand im Norden und im Süden ins Wasser gehen und an dem Aussenriff einen schönen Tauchgang verbringen. Mittlerweile sind die Aussenriffe nicht mehr ganz so unberührt wie vor einigen Jahren, aber dennoch einen Tauchgang wert. Im Norden kommt es im Hochsommer vor, dass man meint in einem Aquarium zu tauchen, da die Population zu dieser Zeit sehr hoch ist und die Fische sich dort nicht vom Fleck bewegen. Der Süden hat ein ähnliches Aussenriff, nur dass man hier oft auf grosse Makrelenschwärme treffen kann (zumindest hatte ich des öfteren das Glück).
Der dritte Einstieg vom Ufer findet direkt am Eingang der großen Höhle statt. Die Höhle ist ein langes durch das Riff gezogene Höhlensystem, welches teilweise zur Wasseroberfläche geöffnet ist. Man braucht bei wenigen Flossenschlägen ca. 20 Min um an das Aussenriff zu gelangen. Die Höhle zeichnet sich durch die traumhafte Verwinklung und einen schönen Bewuchs aus. Hier kommen Makrofotografen auf ihre Kosten, denn an jedem Fleck der Höhle gibt es etwas Kleines zu entdecken.
Der mit Sicherheit beliebteste Einstieg ist direkt vom Ufer auf die riesige Seegraswiese und dort den gesamten Tauchgang in 5 - 20m zu verbringen. Hier trifft man auf riesige Schildkröten, Gitarrenrochen und Dugongs. Die Chance hier eine große Schildkröte zu sehen entspricht fast 100%. Ich habe ehrlich gesagt bei über 40 Tauchgängen, die ich dort gemacht habe, noch nie erlebt keine Schildkröte zu sehen. Bei den Gitarrenrochen und Dugongs sieht es schon anders aus. Die Gitarrenrochen sind oft zu scheu und schwimmen zu schnell weg, sodass man sie nur vom Weiten sehen bzw. erahnen kann. Die Dugongs hingegen sind, sofern sie gerade da sind, nicht zu übersehen. Es reicht ein kleiner Blick an die Wasseroberfläche und man weiss dank der zahlreichen Schnorchler, wo sich der Dugong gerade befindet. Es sollen angeblich vier verschiedene Dugongs sein, die immer in der Mittagszeit erscheinen. Ich selber hatte einmal das Glück gleichzeitig drei Dugongs zu sehen. Mit etwas Glück kann man also hier auf viel hoffen. Leider muss man aber sagen, dass sich die Dugongs durch die vielen Schnorchler schnell verziehen. Früher konnte man völlig alleine mit dem Dugong durch die Gegend ziehen und es beim Fressen beobachten. Heute geht es nicht mehr, aber einen Blick sollte man trotzdem riskieren.
Der letzte Tauchplatz bei Abu Dabbab befindet sich etwas ausserhalb und lässt sich nur mit einem Boot erreichen. Dieser Platz hat eine Maximaltiefe von 30m und eignet sich aus meiner Sicht gut für einen Nachttauchgang. Tagsüber finde ich diesen Platz nicht empfehlenswert, da sehr viel zerstört ist und die Fischpopulation sehr gering ist.
Einziger Wehmutstropfen ist, dass man mittlerweile 10 € Eintritt zahlen muss, wenn man von Land tauchen möchte. Diese 10 € dienen leider nicht zum Schutz des Riffes, sondern fliessen zu 100 % in die Kassen des dort ansässigen Hotels.
Shaab Samadai oder auch Dolphin House, wie es oft genannt wird, liegt südlich von Marsa Alam. Nach einstündiger Bootsfahrt, die im Hafen von Marsa Alam beginnt erreicht man den Tauch- und Schnorchelplatz. Oft liegen schon zahlreiche Boote vor Ort. In der geschützten Lagune schwimmen und paaren sich Delphine. In diesen Bereich konnte man vor Jahren noch mit Gerät oder auch ohne Gerät tauchen und mit den Delphinen den ganzen Tag verbringen. Heute ist dieser Bereich komplett gesperrt und es ist verboten hineinzuschwimmen. Nun kann man vor der Lagune auf vorbeiziehenende Delphine hoffen und warten. Für Taucher liegt das Highlight allerdings nicht in der Bucht, sondern etwas ausserhalb. Dort befinden sich zwei große Höhlensysteme, die teilweise offen, aber auch geschlossene Bereich haben. Ich würde die Höhlen allerdings keineswegs als gefährlich einstufen, da sie einen Ein- und einen Ausgang haben und man sich in der Höhle nicht vertauchen kann. Trotzdem sollte man auf den Guide hören und den Anweisungen Folge leisten.
Die Höhlen sind sehr schön bewachsen und für Entdecker genau das Richtige. Sie bieten viele Facetten und sind aus diesem Grunde sehr beliebt. Trotzdem sollte man sich eine Ausfahrt zum Shaab Samadai wohl überlegen, denn mittlerweile muss man mit Kosten von ca. 50 - 75 € rechnen. Im Preis inkludiert sind meistens dann schon die Riffschutzgebühren von 15 €.Hinweis:
In Ägypten ist das Tiefenlimit gesetzlich auf 40m festgelegt. Jeder, der tiefer als 40m taucht muss mit einer Strafe und Tauchverbot rechnen. Die Tiefenangaben zu den Tauchplätzen sind nur der Vollständigkeit genannt worden. Ich weise darauf hin, dass dem Gesetz und den Regeln der örtlichen Tauchbasis folge zu leisten ist. Digideep und ich (Adrian Schöne) übernehmen keinerlei Verantwortung oder Haftung.
Damals galt Marsa Alam als besonderes Tauchziel und hatte sich schnell einen Namen gemacht. Heute ist es ein Tauchparadies ohne jegliche Regeln, welches in Gefahr ist. Spricht man mit Baseneigentümern und Ägyptern hört man oft dieselbe Einschätzung zur Situation. Der Boom ist für die Region enorm wichtig, aber leider wird dieser Boom in den nächsten Jahren Überhand nehmen und Marsa Alam wird nach Schätzungen in fünf Jahren dort stehen, wo Hurghada und Konsorten jetzt stehen.
Da ist nun das Dilemma, denn der Tourismus bringt Aufschwung in diese Gegend Ägyptens, schafft Arbeitsplätze und eine bessere Infrastruktur. Hiervon profitieren sowohl die Touristen als auch die Ägypter selber. Die Frage, die ich mir von Mal zu Mal mehr stelle ist, ob wir das Leben der Ägypter mit unserem Tourismus und dem Geld überhaupt verbessern. Diese Frage sollte sich jedoch jeder Besucher selber stellen und selber beantworten. Klar ist, dass jeder Besucher trotzdem durch Rücksicht und Achtung von Sitten und Religion einen Teil dazubeitragen kann.
Dieser Yachthafen hat eine ungeahnte Größe und bietet auch vielen Privatyachten ein Zuhause. Bei beiden Bauprojekten merkt man, dass eine ausführliche und sinnvolle Planung durchgeführt wurde – kein Wunder, denn es handelt sich um rein privatfinanzierte Projekte. Eine Küstenstrasse verbindet den Süden Ägyptens mit dem Flughafen und bietet somit höchsten Komfort bei An- und Abreise. Die Stadt Marsa Alam befindet sich momentan auch stark im Wandel und so eröffnen erste Geschäfte, die in Moderngehaltenen Gebäuden an der Hauptstrasse angesiedelt sind.
Touristisch gesehen, kann man die Stadt Marsa Alam noch nicht mit Hurghada vergleichen, denn die meisten Badetouristen bleiben in ihren Hotelanlagen und geniessen die Shoppingtouren in den hauseigenen Shopping Centern. Es ist immer noch so, dass ich als Nichttaucher dort keinen Urlaub verbringen wollen würde, da jegliche sonstige Infrastruktur fehlt. Es gibt keine Strandbars, keine Diskos und auch keine großen Shoppingmeilen. Dies wird aber nur noch eine Frage der Zeit sein.
Beachsafari
Ein kleines Camp/Resort, welches sich ausschließlich auf Taucher eingerichtet hat und dem Taucher jegliche Träume ermöglichen will. Non-Limit Tauchen + Trucktransfer, Bootstouren zum Elphinstone Reef und Dolphin House, VP im Zelt oder Bungalow. Das Camp/Resort ist sehr familär und bietet dem Taucher, der auf Luxus verzichten kann einen wunderschönen günstigen Urlaub.
Red Sea Diving Safari
Diese Hotelkette hat nunmehr drei verschiedene Hotels. Ein Hotel befindet sich direkt vor Marsa Alam und ist auf den Massentauchtourismus ausgelegt. Ein sehr hoher Standard und sehr serviceorientiert. Es werden neben den Truckausfahrten tägliche Fahrten zum Elphinstone Reef organisiert. Gewohnt wird in einem Chalet oder in einem Zelt. Aufgrund des gehobenen Standards etwas teuerer.
Ein instruktiver Bericht, den ich aus eigener jüngster Erfahrung bestätigen kann. Gruß und Dank an Adrian.
Sehr guter Bericht!! Gefällt mir.
Gruß Stefan
Vielen Dank für deinen Bericht, wir werden Deine Worte vor Ort überprüfen.... ![]()
VG
Chris
Die Red Sea Diving Safari kan mann aber wirklich nicht eine Hotel-Kette nennen. Hotels in der gegend von Marsa Alam haben mindestens Platz für 1000 Gäste. Es handelt sich hier um Eco-Tauchcenter die auch Unterkunft bieten. Shagra Village hat VP Unterkunft im Zelt, Bungalow oder Chalet für maximal 200 Gäste, Nakari Village für maximal 100 und Wadi Lahami Village für maximal 50. Die Leute da haben mich erzählt das bei der Entwicklung die maximum Anzahl der Gäste abgestimmt worden ist mit wieviel Taucher das Hausriff täglich tragen kann ohne schädliche Effekte. Die sagten auch dass die Ägyptische Regierung wollte damals das die hier 1500 Hotelzimmer bauen! Dass die dann vieleicht en bisschen mehr kosten, das versteht mann dann wohl.
Sie bieten non-limit tauchen, haben die schönste Hausriffe Marsa Alams (sehe mal nach wie oft Marsa Shagra im Collins Red Sea Reef Guide genennt wird!) und bieten den kürtzen Weg zu Elphinstone, Dolphin House und die Fury Shoals (Sataya, Abu Galawa). Sie waren die ersten in Marsa Alam und sind noch immer die besten.
Offiziell handelt es sich um eine Hotelkette. Aussage des Inhabers, den ich persönlich kenne. Ausserdem stimmt es nicht, dass Red Sea Diving Safari die ersten in dieser Gegend sind/waren. Es waren schon einige andere Tauchbasen vor Ort bevor das Red Sea Diving Safari sein erstes Resort aufgemacht hat. Z.B. Beachsafari.
Das schönste Hausriff haben Sie leider nicht ... ist allerdings auch Ansichtssache. Ich habe in dem Hausriff schon weit mehr als 50 TGs und finde einige andere Hausriffe doch ein wenig schöner, dennoch ein Top Platz. Die Ausfahrten vom Ecolodge dauern genauso lange, wie z.B. vom Kahmarana, Beachsafari oder anderen Hotels, die in der Gegend liegen.
Es geht nicht darum wie mann es nennt aber welches bild mann aufruft wenn mann es Hotel-Kette nennt. Reiseveranstälter hier in Holland nennen es Zelten-Camps. Wenn mann Hotel sagt dann denkt mann sofort an Discos, Swimming Pools und den ganzen Tag Musik und Lärm von die Leute die da arbeiten um die Gäste zu unterhalten.
Der Eigentümer von Red Sea Diving Safari, Hossam Helmy (den ich auch persönlich kenne), war der Erste der persönlich von den Ägyptischen Regierung Zustimmung bekommen hat om im Suden des Roten Meeres zu Tauchen. Es war damals militärisches Gebiet. Er hat zusammen mit die Holländerin Karin van Opstal 'die Erkundung und Erschließung der Küstentopografie der 350 km langen Küstenlinie zwischen Safaga und Ras Banas' (quote von ihre Webseite) gemacht. In den ersten Jahren haben die mit ihrem Zelten-Camp herumgezogen von Tauchplatz zu Tauchplatz. Die haben sogar damals Camp gemacht auf den Brother Islands (da war ich leider nicht dabei!). Also die waren schon die Ersten. Sobald die Regierung bemerkt hat dass mann da Geld verdienen konnte, haben sie angefangen Land zu verkaufen. Das es da andere Tauchcenter gab die sich da sofort angesiedeld haben als Red Sea Diving Safari noch nicht selber Land gekauft hat, kann gut sein. Sie sind aber die Pioniere in diese Gegend.
Das Tauchcenter in Kahramana ist auch von Red Sea Diving Safari.
Einige Tauchcenter in der Gegend von Shagra wie Beach Safari haben direkter zugang zu Elphinstone, aber nicht zu Dolphin House (Nakari) und die Fury Shoals (Lahami).
Welches Tauchcenter mann am Ende bevorzugt ist immer eine Sache von persönlichem Geschmack ![]()
Hallo Adrian,
ich habe soeben nach meiner Rückkehr von einer Safari aus St.Johns Deine schöne Reportage gelesen.
Vor vier Jahren waren wir bereits (mit einem Safariboot) an den südlichsten Riffen. Die letzten beiden Jahre im "Brayka Bay Resort" mit einem wunderschönen Hausriff.
Leider decken sich sich Deine Äußerungen mit unseren Erfahrungen. Elphinstone vor vier bis fünf Jahren hieß noch Abenteuer, Spannung und neue Erfahrung, es waren vielleicht mal zwei Schiffe gleichzeitig vor Ort. Vor vier Tagen lagen am "Busbahnhof Elphinstone" zehn Safarischiffe, unzählige Tagesboote und sehr viele Speed-Zodiacs. Mittlerweile steigen dort Taucher ab, die weniger als 10 TG haben, werden hänchen-haltend am Riff vorbei geführt. Beim Auftauchen heißt es unbedingt eine Boje zu benutzen. Warum? Schon während des Tauchens hört man die Kulisse unzähliger Zodiacs, die riffnah in vollem Speed über die Köpfe hinwegschießen. Auch ankern Boote einer gewissen Flotte noch immer über dem Nordplateu, obwohl es untersagt wurde.
Ähnlich verhält es sich mit den Riffen im "deep south", kurz vor dem Sudan.
Shaab Claudio war vor vier Jahren bunt, jetzt ist es nahezu grau :-(
Shaab Maksur wird schon ungern angefahren...
Einige Fotos habe ich online gestellt unter: http://www.tauch-ab.de/TAPhotos
Bitte achtet nicht so sehr auf die Qualität der Aufnahmen, da diese oft von absoluten Anfängern gemacht worden sind. Aber auch diese wollen mit ihren Fotos Ihre Freude ausdrücken. In den nächsten Tagen werde ich noch einige Weitwinkelaufnahmen dazu packen, dann kann man die Riffe und deren Zustand besser erkennen.
Ich rate jedem, der diese wunderbaren (noch) genießen will - fahrt so schnell wie möglich hin, es lohnt sich (noch).
Und Adrian, nicht nur Dein Bericht ist schön, auch Deine Fotos sind überwältigend ![]()
Hi,
danke fürs Lob. Im Moment arbeite ich an einem Bericht über das Salzkammergut.
Beste Grüße,
Adrian
schöner bericht, aber eines ist mit meinen erfahrungen widersprüchlich:
ich war die letzten vier jahre in marsa tauchen und immer - auch am elphinstone - war das tiefenlimit 30 meter ...
40m ist mir persönlich völlig neu ...
greetz
der rob
Hallo Rob,
ich habe bisher immer 40m als Grenze gesagt bekommen - an die man sich halten kann oder es eben nicht tut. Bei den Safaris an denen ich teilgenommen habe waren sogar meist 50m bzw. 60m als Tiefenlimit angegeben.
Gerade ab 40m wird es im Norden interessant - dort findet man mit Glück und in der richtigen Saison die Hammerhaie zwischen 40 und 60m.
Bei beiden Adressen, die ich genannt habe sind definitv 40m als Vorgabe. Die Einhaltung steht wieder auf einem anderen Blatt ...
Gruss,
Adrian
PS: Wenn nicht Elphinstone zum Tieftauchen, welcher Platz dann ![]()













