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posted by Adrian Schöne on 2010/06/14

Test: Hugyfot HFC-5DM2 Unterwassergehäuse für die Canon EOS 5D Mark II

 
Einleitung | Das Design | Sicherheit & Zubehör | im Unterwassereinsatz | Stärken & Schwächen | Fazit

 

Stärken und Schwächen

Wo Licht ist, sind auch Schatten. Das Unterwassergehäuse für die Canon EOS 5D Mark II macht seinem Hersteller Hugyfot alle Ehre. Es ist ein durchdachtes Konzept mit kleinen Schönheitsfehlern.

Ein Nachteil ist die Montage der Kamera. Die Kamera wird auf einer Halterung positioniert und mit einer Schraube über das Stativgewinde fixiert. Das kann manchmal ziemlich nervenaufreibend sein, denn das Stativgewinde muss direkt über Schraube sein. Leider muss man für das Wechseln des Akkus die Kamera jedes Mal von der Halterung entfernen. Bei dem 350D Gehäuse, welches ich damals von Hugyfot besaß, war extra eine Ecke auf der Bodenplatte ausgefräst worden, über die man den Akku wechseln konnte, ohne die Kamera ausbauen zu müssen. Meine 5D Mark II hingegen ist jedoch wesentlich bulliger während das Hugyfotgehäuse schlank geblieben ist. Für die "Akku-Ecke" von damals ist heute beim besten Willen, kein Platz mehr.

Hier gibt es bessere und sinnvollere Lösungen. Ich könnte mir sehr gut einen Schlitten mit Quick-Release vorstellen. Jeder hochwertige Stativkopf bietet diese Möglichkeit. Eine Lösung ist bereits vorhanden, sie muss nur noch bei Hugyfot umgesetzt werden.

Der zweite Negativpunkt ist das fehlende Stativgewinde. Hierzu muss man sagen, dass Hugyfot bei den alten Gehäusen zwei Stativgewinde auf der Unterseite des Gehäuses hatte. Nun fehlt ein Stativgewinde gänzlich. In 99% aller Fälle wird man das Fehlen nicht bemerken, aber es gibt Situationen, wo ich sehr gerne ein Stativgewinde hätte. Hierzu muss man sagen, dass der Distributor Hydronalin e. K. (Inhaber Andi Voeltz) bereits reagiert hat und eine Alternativlösung in Arbeit ist. Es wird ein Zubehörteil geben, was diese Funktionalität nachrüstet.

Die Schwächen verblassen angesichts der Vielzahl an Vorzügen recht schnell und geraten in Vergessenheit. Die Vorzüge liegen klar auf der Hand. Man bekommt ein reifes Unterwassergehäuse, wo viel Feedback der vergangenen Jahre eingeflossen ist. Die perfekte Verarbeitung und der Hang zur außergewöhnlichen Form tragen dazu bei, dass man ein sehr kompaktes Unterwassergehäuse für eine doch recht große Kamera bekommt. Das stimmige Bedienkozept und die reichhaltige Auswahl an Zubehör runden das Gesamtpaket ab.

Ein weiteres Argument für die Marke Hugyfot ist aus meiner Sicht der Preis. Sicherlich gibt es viele günstigere Lösungen, die auch aus Aluminium sind, aber vergleicht man Hugyfot mit den beiden anderen Premiumherstellern Subal und Seacam, wird man sehen, dass bei Hugyfot neben der herausragenden Qualität auch das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt.

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