U/W-Videoschule #4 :: Licht & Schatten
Genauso wichtig wie die Auswahl des richtigen Camcorders und eines dazu passenden Unterwassergehäuses ist die Wahl des richtigen Beleuchtungssystems für unsere Unterwasserfilme. Damit allen das "richtige" Licht angeht, geben wir hier ein paar Tipps für die richtige Auswahl.
von Detlef Randerath
von Detlef Randerath
Einleitung
Beim Filmen unter Wasser stoßen wir gleich nach dem Abtauchen auf unser größtes Problem. Bei jedem Meter, den wir in die Tiefe vorstoßen, geht uns das für unseren Film so wichtige Licht verloren. In heimischen Gewässern ist meistens schon nach den ersten drei bis vier Metern die Dämmerlichtzone erreicht. In tropischen Meeren kann bei guten Sichtweiten (also klarem Wasser) teilweise auch noch bis in Tiefen von fünf bis sechs Metern ohne zusätzliche Beleuchtung gefilmt werden, dann benötigen wir künstliches Licht um weiter zu kommen. Wie wir alle in unserer Tauchausbildung gelernt haben, wird das Sonnenlicht, dass durch die Wasseroberfläche ins Wasser einfällt zu einem großen Teil gestreut. Durch diese Streuung werden die Kontraste im Wasser gemindert und das begrenzt auch die Sichtweite unter Wasser. Schauen wir uns das einmal genauer an.
Wo ist die Farbe hin?
Je tiefer das Licht ins Wasser eindringt, um so mehr absorbiert das Wasser die im Licht enthaltenen Farben. Nur grün und blau schaffen es in große Tiefen.
Je länger der Weg des Lichts unter Wasser ist, desto weniger Farben enthält das Licht. Wir müssen also Sorge dafür tragen, dass sich eine geeignete Lichtquelle so nahe wie möglich an der Kamera, oder besser noch an dem zu filmenden Objekt befindet. Aus diesem Grund montieren wir Unterwasserfilmer uns eine geeignete Beleuchtungsanlage an unser Gehäusesystem. Das bietet uns mehrere Vorteile:
- Wir können so ausgestattet in Tiefen vordringen und filmen, die ohne zusätzliches Licht keine sehenswerten Motive mehr bieten würden.
- Je nach Distanz zum gefilmten Objekt können wir (mehr oder weniger) alle vorhandenen Farben der Objekte aufnehmen.
Auf dem Weg zum Camcordersensor verliert das Licht seine Farben. Deshalb müssen wir besonders ohne zusätzliche Beleuchtung die Abstände zu unseren Filmobjekten klein halten.
Ohne zusätzliche Beleuchtung sind wir sehr auf den Flachwasserbereich eingeschränkt, um möglichst farbige Aufnahmen zu machen. Wie das Beispiel in der Abbildung links zeigt, muss das Licht zunächst zwei Meter ins Wasser eindringen, um auf den Fisch zu treffen, hierbei verliert das natürliche Licht schon mehr als 30% seines Rotanteils, dann legt das Licht weitere vier Meter bis zum Camcordersensor zurück, hierbei geht dann auch fast der gesamte verbleibende Rotanteil verloren.
Wir müssen also so nah wie möglich an den Fisch oder die Koralle heran, um möglichst viel rote Farbe aufnehmen zu können. Leider halten sich in diesem extremen Flachwasser zwischen null und sechs Meter nicht allzu viele sehenswerten Fischarten auf, das bedeutet wir müssen mit zusätzlichem Licht in tiefere Bereich absteigen.
Licht ist nicht gleich Licht
Mit dem was wir bis jetzt erfahren haben, sollte man glauben können, dass es ausreichend ist sich mit einigen Unterwasserlampen auszurüsten, um in den Tiefen der Meere farbenfrohe Filmaufnahmen machen zu können. Doch weit gefehlt! Nicht alle "Tauchlampen" taugen auch als Filmbeleuchtung. Das ist auch nicht verwunderlich, denn normale Taucher, die nicht filmen und/oder fotografieren, benötigen viel Licht über lange Zeit, ohne den Anspruch auf Farbtreue. Hier zählt eine möglichst lange Brenndauer bei vergleichsweise geringem Gewicht. Aber es gibt noch einen für uns Filmer wichtigen Unterschied. Wir brauchen zum Filmen mindestens zwei filmtaugliche Lampen, der normale Taucher wird nur zu Nachttauchgängen und bei Ausflügen in Wracks und Höhlen mehr als eine Lampe freiwillig mitnehmen. Wir merken schon das Thema Lampen zum Filmen endet wieder in einer Schlepperei!
Werfen wir zuerst einen Blick auf unsere Anforderungen. Das Licht unserer Lampen sollte möglichst viele Farben enthalten, denn wenn eine Farbe nicht enthalten ist, kann sie nicht reflektiert werden und demnach auch nicht auf Film gebannt werden. Das farbigste Licht erhalten wir im Moment von Halogenleuchten (auch Brenner genannt), die es von vielen Herstellern am Markt gibt. Einige dieser Lampenhersteller arbeiten sogar mit handelsüblichen Halogenleuchten, die wir auch in Baumärkten kaufen können. Das macht uns die Beschaffung günstiger Ersatzbirnen (Brenner) einfacher. Andere setzten auf Spezialbirnen, die mehr zu leisten im Stande sind, dafür aber einen höheren Preis haben. Halogenleuchten liefern eine Lichttemperatur von ca. 3300 – bis 4200 Kelvin. Wir kommen gleich auf diese Werte zurück.
Dann gibt es die sogenannten HID-Gasentladungslampen (High Intensity Discharge), die aufgrund ihrer Technologie lange Brenndauern erlauben, eine lange Lebensdauer aufweisen und mit Farbtemperaturen von 4200 bis 6000 Kelvin ein Breites Lichtspektrum abdecken. HID-Systeme sind langlebig und genügsam, was sich auch in den geringen Abmaßen der benötigten Akkus angenehm widerspiegelt.
Die dritte ganz neu am Markt befindliche Lampentechnologie nennt sich LED-Leuchte. Bei dieser Technik verwendet man LED-Leuchtdioden, die extrem helles, aber kaltes Licht erzeugen. Dabei ist die Lichtausbeute im Gegensatz zu den beiden anderen Technologien in Bezug auf die dafür aufgenommene Energie extrem ergiebig. LED-Leuchten haben aber das Problem, dass die Hitzeenergie, die bei der Lichterzeugung entsteht, über die angeschlossenen Leiterplatten aufgenommen und abgebaut werden muss, da es keinen Wärmeaustausch über den sonst üblichen Reflektor nach vorne gibt.
Eine solche Hochleistungs-LED darf nur wenige Sekunden ohne eine solche spezielle Platine betrieben werden. LED-Leuchten sind optimal für Taucher im Extrembereich. Sie besitzen ein sehr helles und kaltes Licht, das noch dazu sehr lange leuchtet. Allerdings ist diese neue Technik nicht billig. Wer hier einsteigen möchte, gibt schnell mal das doppelte oder gar dreifache einer normalen Halogentauchlampe aus. LED´s erzeugen eine Farbtemperatur von ca. 6000 Kelvin.
Die Grafik zeigt uns, dass Halogen-Leuchten ebenfalls ein eingeschränktes Farbspektrum haben, aber im Gegensatz zu HID- und LED-Leuchten wesentlich besser geeignet sind natürliche Farben für unsere Filme zu erzeugen. Aber auch bei Halogen-Leuchten fehlen die vollen roten Farben (sofern diese Unterwasser auftauchen); hier müssen wir also schon etwas korrigieren.
Dank der reichhaltigen Angebote am Markt können wir frei wählen, ob wir lieber kompakte Tauchlampen oder Systeme mit getrenntem Leuchtenkopf und Akkutank für unsere Filmaufnahmen verwenden möchten.
Das können wir mit den immer mehr in Mode kommenden Rot-Filtern sehr gut bewerkstelligen. Durch die Verwendung der Korrekturfilter wird das gesamte Videobild zwar roter eingestellt, also auch da wo wir es eigentlich nicht haben wollen, wie im Blau des Wassers, aber das können wir spätestens im Schnittprogramm wieder beheben. Hier korrigieren wir dann soweit, dass unser Wasser wieder blau ist, in diesem separaten Bereich und erhalten im Übrigen leuchtende Korallen und bunte Fische, so wie wir es uns gewünscht haben. Zum Thema Farbkorrektur beim Videoschnitt wird es einen separaten Artikel geben, deshalb möchte ich an dieser Stelle nicht weiter auf diese Technik eingehen.
Wir halten fest: mit dem richtigen Licht, einem Korrekturfilter und dem Wissen, dass wir uns nicht allzu weit von dem zu filmenden Objekt aufhalten sollten, können wir in (fast) jeder Wassertiefe (Sporttaucher = 40 Meter maximal) gute Aufnahmeergebnisse erzielen. Etwas Übung vorausgesetzt, denn auch hier gilt: Übung macht den Meister.
Werfen wir zuerst einen Blick auf unsere Anforderungen. Das Licht unserer Lampen sollte möglichst viele Farben enthalten, denn wenn eine Farbe nicht enthalten ist, kann sie nicht reflektiert werden und demnach auch nicht auf Film gebannt werden. Das farbigste Licht erhalten wir im Moment von Halogenleuchten (auch Brenner genannt), die es von vielen Herstellern am Markt gibt. Einige dieser Lampenhersteller arbeiten sogar mit handelsüblichen Halogenleuchten, die wir auch in Baumärkten kaufen können. Das macht uns die Beschaffung günstiger Ersatzbirnen (Brenner) einfacher. Andere setzten auf Spezialbirnen, die mehr zu leisten im Stande sind, dafür aber einen höheren Preis haben. Halogenleuchten liefern eine Lichttemperatur von ca. 3300 – bis 4200 Kelvin. Wir kommen gleich auf diese Werte zurück.
Dann gibt es die sogenannten HID-Gasentladungslampen (High Intensity Discharge), die aufgrund ihrer Technologie lange Brenndauern erlauben, eine lange Lebensdauer aufweisen und mit Farbtemperaturen von 4200 bis 6000 Kelvin ein Breites Lichtspektrum abdecken. HID-Systeme sind langlebig und genügsam, was sich auch in den geringen Abmaßen der benötigten Akkus angenehm widerspiegelt.
Die dritte ganz neu am Markt befindliche Lampentechnologie nennt sich LED-Leuchte. Bei dieser Technik verwendet man LED-Leuchtdioden, die extrem helles, aber kaltes Licht erzeugen. Dabei ist die Lichtausbeute im Gegensatz zu den beiden anderen Technologien in Bezug auf die dafür aufgenommene Energie extrem ergiebig. LED-Leuchten haben aber das Problem, dass die Hitzeenergie, die bei der Lichterzeugung entsteht, über die angeschlossenen Leiterplatten aufgenommen und abgebaut werden muss, da es keinen Wärmeaustausch über den sonst üblichen Reflektor nach vorne gibt.
Eine solche Hochleistungs-LED darf nur wenige Sekunden ohne eine solche spezielle Platine betrieben werden. LED-Leuchten sind optimal für Taucher im Extrembereich. Sie besitzen ein sehr helles und kaltes Licht, das noch dazu sehr lange leuchtet. Allerdings ist diese neue Technik nicht billig. Wer hier einsteigen möchte, gibt schnell mal das doppelte oder gar dreifache einer normalen Halogentauchlampe aus. LED´s erzeugen eine Farbtemperatur von ca. 6000 Kelvin.
Die Grafik zeigt uns, dass Halogen-Leuchten ebenfalls ein eingeschränktes Farbspektrum haben, aber im Gegensatz zu HID- und LED-Leuchten wesentlich besser geeignet sind natürliche Farben für unsere Filme zu erzeugen. Aber auch bei Halogen-Leuchten fehlen die vollen roten Farben (sofern diese Unterwasser auftauchen); hier müssen wir also schon etwas korrigieren.
Dank der reichhaltigen Angebote am Markt können wir frei wählen, ob wir lieber kompakte Tauchlampen oder Systeme mit getrenntem Leuchtenkopf und Akkutank für unsere Filmaufnahmen verwenden möchten.
Wir halten fest: mit dem richtigen Licht, einem Korrekturfilter und dem Wissen, dass wir uns nicht allzu weit von dem zu filmenden Objekt aufhalten sollten, können wir in (fast) jeder Wassertiefe (Sporttaucher = 40 Meter maximal) gute Aufnahmeergebnisse erzielen. Etwas Übung vorausgesetzt, denn auch hier gilt: Übung macht den Meister.
Welches Lichtsystem ist das Richtige?
Neben der Unterscheidung der Leuchtmittel, die wir gerade besprochen haben, gibt es noch eine weitere Unterteilung, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollte. Da gibt es zum einen die klassische Tauchlampe, die Leuchtmittel und Akku nebst notwendiger Steuerelektronik in einem Gehäuse vereint. Bei der zweiten Lampenvariante ist der eigentliche "Leuchtkopf" über ein mehr oder weniger langes Kabel mit dem separaten Akkugehäuse verbunden. Letztere bieten eine flexiblere Anwendung, da man die Lampenakkus bequem unter das Unterwassergehäuse schrauben und die Leuchten mittels separaten Halterungen gut in Position bringen kann. Hier liegt ein wichtiger Vorteil, denn die leichten separaten Lampenköpfe können mittels Flexarmen gut in die gewünschte Position für die Beleuchtung gebracht werden. Bei der Verwendung von richtigen Tauchlampen funktionieren diese Flexarme nur eingeschränkt, da diese nicht für das Gewicht von kompakten Tauchlampen ausgelegt sind. Ohne die exzellente Leistung von hochwertigen Tauchlampen abzuwerten, würde ich immer Lichtanlagen mit separaten Akkutanks bevorzugen. Die Handhabung ist einfacher und alles was uns das Filmen unter Wasser vereinfacht ist gerne willkommen in unsere Ausrüstung!
Die Auswahl der am Markt befindlichen Beleuchtungssysteme ist bereits sehr groß und von Jahr zu Jahr gesellen sich neue Hersteller und neue Modelle dazu. Wer sich ein Beleuchtungssystem bestehend aus Leuchtenköpfen und separaten Akkutank kauft, erwirbt in der Regel immer gleich zwei Leuchten. Manche Hersteller bieten einen Mix an, bei dem ein großflächiger Strahler mit einem breiten Streuwinkel (70°- 80° Lichtkegel) mit einem "Spotlight" (38° Lichtkegel) kombiniert werden kann. Der Strahler soll die Szenerie erhellen und der Spott den Akteur (also den Fisch vor unserem Objektiv) zusätzlich gut ausleuchten. Die Idee ist gut, doch besonders im Nahbereich zeichnen die "Spotts" zu klare Kanten, so dass man den Spottstrahler später im Film gut erkennen kann, was wiederum sehr unnatürlich wirkt. Ich ziehe es vor mit zwei "Strahlern" zu arbeiten, die dazu noch über extrem weiche Kanten verfügen; dies ermöglicht es die Leuchtkegel auch gut übereinander zu verschieben. Wer es sich leisten kann sollte überlegen, ob er noch einen zusätzlichen Satz Akkus dazu kauft. So hat man gleich für zwei Tauchgänge genügend Strom zur Verfügung und muss nicht auf dem Tauchboot auf das Aufladen der Akkus warten.
Die meisten Gehäusehersteller bieten heute ihre Gehäuse im Bundle mit einer passenden Beleuchtungsanlage an. Hier bekommt man denn auch gleich die passende Halterung für die Montage am Gehäuse mit dazu geliefert. Ich persönlich finde diese Kombinationen sehr nützlich, erspart es mir doch die separate Suche nach einem passenden Lampen- Befestigungssystem und ich habe für alle Ausrüstungsteile einen Ansprechpartner, was auch in Servicefällen vorteilhaft ist.
Die Auswahl der am Markt befindlichen Beleuchtungssysteme ist bereits sehr groß und von Jahr zu Jahr gesellen sich neue Hersteller und neue Modelle dazu. Wer sich ein Beleuchtungssystem bestehend aus Leuchtenköpfen und separaten Akkutank kauft, erwirbt in der Regel immer gleich zwei Leuchten. Manche Hersteller bieten einen Mix an, bei dem ein großflächiger Strahler mit einem breiten Streuwinkel (70°- 80° Lichtkegel) mit einem "Spotlight" (38° Lichtkegel) kombiniert werden kann. Der Strahler soll die Szenerie erhellen und der Spott den Akteur (also den Fisch vor unserem Objektiv) zusätzlich gut ausleuchten. Die Idee ist gut, doch besonders im Nahbereich zeichnen die "Spotts" zu klare Kanten, so dass man den Spottstrahler später im Film gut erkennen kann, was wiederum sehr unnatürlich wirkt. Ich ziehe es vor mit zwei "Strahlern" zu arbeiten, die dazu noch über extrem weiche Kanten verfügen; dies ermöglicht es die Leuchtkegel auch gut übereinander zu verschieben. Wer es sich leisten kann sollte überlegen, ob er noch einen zusätzlichen Satz Akkus dazu kauft. So hat man gleich für zwei Tauchgänge genügend Strom zur Verfügung und muss nicht auf dem Tauchboot auf das Aufladen der Akkus warten.
Die meisten Gehäusehersteller bieten heute ihre Gehäuse im Bundle mit einer passenden Beleuchtungsanlage an. Hier bekommt man denn auch gleich die passende Halterung für die Montage am Gehäuse mit dazu geliefert. Ich persönlich finde diese Kombinationen sehr nützlich, erspart es mir doch die separate Suche nach einem passenden Lampen- Befestigungssystem und ich habe für alle Ausrüstungsteile einen Ansprechpartner, was auch in Servicefällen vorteilhaft ist.
Die Ausrüstung
Nichts ist ärgerlicher als der Ausfall des einzigen Brenner, den man dabei hat, kurz vor dem Tauchgang. Wenn man in heimischen Gewässern filmen möchte ist das sicher kein so großes Drama. Wenn man allerdings auf einem Kreuzfahrtschiff mitten auf dem Roten Meer oder zwischen den indonesischen Inseln kreuzt, dann kann das den Kameramann schon zur Verzweiflung treiben. Aus diesen Grund sollten wir immer einen (wenn nicht gleich mehrere) Ersatzbrenner dabei haben. Ähnliches gilt für die O-Ringe am Beleuchtungssystem. Wer in ferne Länder fliegt oder mit Kreuzfahrtschiffen unterwegs ist, sollte zusätzlich prüfen, ob das mitgelieferte Ladegerät/Netzteil auch auf dem Schiff oder im Hotel betrieben werden kann. Nicht überall auf der Welt ist 220V Standard.
Reisen mit Tauchlampen
Tauchlampen werden vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) als Gefahrgut klassifiziert. Daraus resultiert eine Anweisung an alle Fluggesellschaften "Die Mitnahme ist nur im Handgepäck zulässig"! Dabei müssen Batterie und Leuchtmittel voneinander getrennt werden. Dem sollten wir unbedingt folge leisten, auch bei unserem Filmlichtsystem. Das bedeutet, dass unser Handgepäck sich mehr und mehr auf die Tauchlampen reduziert, aber auf diese Weise können wir die Tauchlampen auf sichere Art im Flugzeug transportieren. Bei Kompaktleuchten demontieren wir den Brenner/Birne und bei getrennten Systemen reicht es das Verbindungskabel vom Akkutank zu trennen. So vorbereitet ist auch die Kontrolle am Flughafen schnell absolviert.
Tipp:
Nach den geltenden Tauchrichtlinien der verschiedenen Verbände dürfen Taucher keine Solotauchgänge absolvieren. Das bedeutet, wir haben auch bei unsere Filmexkursionen immer einen "Divebuddy" bei uns. Ich habe alle meine Buddys mittlerweile zu guten "Beleuchtern" ausgebildet. So kann mich mein Buddy bei meinen Filmaufnahmen aktiv unterstützen und ich bin sicher das er/sie sich in meiner Nähe befindet, weil ich den Lichtkegel der zusätzlichen Leuchten sehe. Mein Buddy hilft mir einen guten Film aufzunehmen und bekommt im Gegenzug seinen Namen in den Abspann des Films – wenn Sie es nicht ganz so weit treiben wollen, spendieren Sie das Dekobier – dann geht ihnen auch beim nächsten Tauchgang sicher das richtige Licht auf!
Vorschau Artikel #5
Wir sind nun gut ausgerüstet und können nun mit den Aufnahmen beginnen. Damit die Ausrüstung auch wieder wohlbehalten aus dem Wasser kommt, gibt es einiges bei der Vorbereitung zu beachten. In Artikel #5 "Sicheres Abtauchen" zeigen wir ihnen, wie wir uns auf den Tauchgang richtig vorbereiten.
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