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geschrieben von René Kortschack am 14.04.2007

Walhaisafari in Leyte mit der MS IHOO



Viele Menschen teilen mit mir sicherlich das Erlebnis ein- oder mehrmals fast einen Walhai gesehen zu haben. Es läuft eigentlich immer nach demselben Schema ab. Entweder man hört an der Tauchbasis, dass er vor 3 Tagen gesehen wurde oder man hat sogar Leute auf dem eigenen Boot, die ihn gesehen haben wollen. Nur man selbst sah ihn nicht. Um diesem Trauma entgegen zu wirken beschloss ich in diesem Jahr eine spezielle Walhaisafari entlang der Küste der philippinischen Insel Leyte zu buchen.
Der Deutsche Steffen Löscher und seine Frau Ludy bieten mit ihren Malipayon-Divers genau so eine Walhaisafari an.



Inhalt
  1. Wie alles begann
  2. Das Boot
  3. Transfers
  4. Die Tour
  5. Fazit
A) Wie alles begann

Der seit 1997 auf den Philippinen ansässige Deutsche Steffen Löscher mietete im Jahre 2001 eine Banka, um mit Freunden die Gewässer der Sogod Bay zu erkunden und zu betauchen.
Wegen schlechtem Wetter mussten sie eine Nacht in der Pintuan Bay warten und konnten nachts einige Male die Flossen von Walhaien in der Bucht sehen. Die Idee für die Walhaisafari war geboren.
Also gründetete er zusammen mit seiner Frau Ludy die Malipayon-Divers, baute ein Boot (die MS IHOO) und begann als erster Walhaisafaris in der Sogod Bay anzubieten.
B) Das Boot

Die MS IHOO ist ein Boot mit 22,5 m Länge und 5m Breite. Das Boot verfügt über 3 Kabinen, wovon 2 Kabinen jeweils 2 Einzelbetten enthalten. Im Bugbereich gibt es die Honeymoon Cabin mit einem geräumigen Dobbelbett.

Die MS IHOO ist kein Luxusboot, bietet aber bei einer Belegung mit max. 6 Tauchern ausreichend Platz und alles was das Taucherherz begehrt.

Der Aufenthaltsbereich ist großzügig und bietet genug Platz, um gemeinsam die Mahlzeiten einzunehmen oder um sich am Abend die Fotos anzuschauen. Im gemeinsamen Bad kann man jederzeit eine warme Dusche geniessen.

Bei schönem Wetter lädt das riesige Sonnendeck zum Verweilen. Meistens haben wir auf unserer Tour hier gegessen, um nebenbei noch ein Auge auf die Walhaie zu werfen.
Für die Taucher gibt es auf der MS IHOO alles was das Herz begehrt. Es stehen 12 Flaschen a 12l wahlweise mit DIN oder INT Anschluss zur Verfügung. Die Flaschen werden mit dem bordeigenen Kompressor gefüllt.

Um Akkus von Lampen und Fotoausrüstung zu laden, steht im Aufenthaltsraum ein eigener Bereich mit entsprechenden Netzanschlüssen zur Verfügung. Strom steht mit dem eigenen Generator tagsüber zur Verfügung und nachts kann auf einen Inverter zur Stromversorgung zurückgegriffen werden.
C) Transfers

Ab der Saison 07/08 erfolgt die Abfahrt generell nur noch von Ubay auf Bohol. Die Anreise erfolgt dann von Cebu mit der Schnellfähre nach Tagbilaran. Von dort sind es dann noch 2 h mit dem Taxi nach Ubay.

Außerdem ist es natürlich möglich von Panglao (Alona) oder von Cabilao aus anzureisen.

Auch eine Kombination mit Leyte ist möglich, denn es gibt eine direkte Fährverbindung von Bato auf Leyte nach Ubay.



Somit ergeben sich interessante Kombinationsmöglichkeiten, um die Walhaisafari optimal in den Gesamturlaub einzubetten.

Alle Transfers können individuell bei Steffen gebucht werden.
D) Die Tour

Noch vor dem Sonnenaufgang setzte sich das Schiff in Bewegung. Nach einem ausgiebigen Frühstück erwartete uns schon unser erster Tauchgang an der Tankaan Halbinsel in Southern Leyte. Wir waren , wie immer auf unserer Reise, das einzige Boot am Tauchplatz. Es war ein schöner Tauchgang in unberührter Unterwasserlandschaft. Wir stießen auf zwei riesige verspielte Tintenfische und ich ärgerte mich schon ein wenig, dass ich das Makroobjektiv gewählt hatte. Danach ging es weiter in die Sogod Bay zu den Walhaien und das Makro wurde für den Rest der Reise verbannt.


Hier blieben wir bis zu unserer Rückreise und begannen unsere Suche nach den Walhaien, die in dieser Gegend übrigens Tiki genannt werden.

Ich dachte immer einen Walhai zu sehen, wäre das ultimative Erlebnis für einen Taucher. Mir hat aber die Suche nach dem Walhai ebensoviel Freude bereitet. Wir platzierten uns mit einem Kaffee in der Hand auf dem höchsten Punkt des Schiffes und hielten Ausschau. Es gibt zwei Möglichkeiten einen Walhai zu entdecken. Zum einen, wenn der Walhai so freundlich ist seine Flosse aus dem Wasser zu strecken. Das erkennt jeder. Die zweite Möglichkeit ist, wenn er knapp unter der Oberfläche schwimmt einen Schatten wahrzunehmen. Das ist definitiv etwas für Fortgeschrittene. Steffen und seine Crew sind Meister auf diesem Gebiet. So starrten wir also gebannt auf die See und hofften darauf irgendetwas zu sehen. Es war ein bisschen wie Ostern aber mit 200% mehr Adrenalin.

Wir mussten nicht lange warten, da hatten wir auch schon unsere erste Begegnung. Das ganze Boot inklusive Crew war in heller Aufregung. Sogar die Köchin kam aus der Kombüse gerannt und schrie Tiki, Tiki. Man merkte allen die Begeisterung für diese außergewöhnlichen Tiere an. Der Kapitän versuchte nun den Kurs des Walhaies zu kreuzen und wir warteten auf sein Zeichen zum Reinspringen. Auf Empfehlung von Steffen versuchten wir es beim ersten Mal mit Schnorcheln, um das Verhallten der Tiere erst einmal kennen zu lernen. Auf sein Zeichen sprangen wir ins Wasser, schauten uns um und sahen den Walhai 2m von uns entfernt. Es war fantastisch. Endlich entwalhait!!!

Man muss sich schon ganz schön anstrengen um mit dem Walhai mitzuhalten, wenn er gemütlich schwimmt. Wenn er weg will, dann ist er weg. Ich konnte zwar einige Male ganz gut mithalten, aber als ich dann abtauchte um zu fotografieren, musste ich feststellen dass ich wegen der Anstrengung zuvor nur Luft für wenige Sekunden hatte. Das machte das fotografieren nicht einfach und stärkte den Wunsch in mir, mit Gerät zu tauchen.

Dazu bot sich dann auch am nächsten Tag die Gelegenheit, an dem wir 3 Walhaibegegnungen hatten. Ich ließ mir meine Ausrüstung ins Wasser reichen und verbrachte mehrere Minuten mit einem Walhai auf 20m. Es ist beeindruckend wie elegant sich diese Tiere trotz ihrer Größe um einen herum bewegen können.

Zwischen den Walhaien verwöhnte uns Steffen aber auch immer wieder mit wunderschönen unberührten Tauchplätzen, wie zB. Timba oder Napantaw. Diese gehören zu den besten Tauchspots, die die Philippinen zu bieten haben.

Aber irgendwie zog es uns immer wieder zu den Walhaien und Steffen erfüllte uns diesen Wunsch auch, obwohl der Diesel langsam knapp wurde.

Auch kulinarisch wurden wir an Bord verwöhnt. Das Essen schmeckte wirklich ausgezeichnet und war sehr abwechslungsreich. Darum kümmerte sich Steffens Frau Ludy und eine Köchin. An einem Abend haben wir sogar an Bord gegrillt. Angelockt durch das Licht und das Plankton schaute sogar mal ein Walhai vorbei und tauchte mal kurz neben dem Beiboot auf.

Am letzten Abend schwamm dann noch ein Walhai aus Versehen gegen unser Boot. Es gab einen ordentlichen Rums, aber dem Tier ist nichts passiert. Es wimmelte dort offensichtlich nur so von Walhaien.

Die Tage vergingen zu schnell und wir hätten die 5-tägige Tour gerne noch verlängert
F) Fazit

Ich kann diese Tour wirklich nur empfehlen. Der Preis von 440 € für fünf Tage inkl. Vollpension und No Limit Tauchen ist jeden einzelnen Cent wert.

Es erwarten einen unvergessliche Augenblicke und Steffens Erfolgsquote liegt derzeit bei über 90%. Selbst wenn man mal keinen Walhai sieht, so gibt es doch im Süden von Leyte sehr lohnenswerte Tauchplätze.

Das Boot bietet alles was man braucht, wenn man bereit ist auf allzu großen Luxus zu verzichten. Menschen, in denen noch ein Fünkchen Abenteuerlust vorhanden ist, werden sich hier wohlfühlen.

Steffen organisiert auch andere Touren und eine so genannte Exploration Tour. Auf dieser Tour werden neue Tauchplätze erforscht und man hat die Möglichkeit als erster neue Spots zu entdecken.

Buchung und Infos:
Homepage Malipayon Divers

Fotogalerie:
Galerie


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Erschienen in: Reportagen | Reise | UW-Fotografie


Kommentare

Hey René,
danke für den schönen Bericht von Eurer Safari, ist wirklich interessant und macht Lust, den Trip mal mit zu machen... grin

LG
Sylvie

geschrieben von Sylvie Pfeiffer am 02.05.2007 Germany

Ich wäre sehr vorsichtig mit einer spontanen Buchung dieser Tour. Es gab im Internet bereits mehrere Erfahrungsberichte mit absolut vernichtender Kritik. Bemängelt wurde nicht nur die Qualität des Bootes, sondern vor allem die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter und des Inhabers. In Deutschland wurde das Boot bisher von Schöner Tauchen angeboten, ein aus eigener sehr zuverlässiger Reiseveranstater. Seit kurzem wurde das Boot hier aus dem Programm genommen. Warum wohl?
Im Zweifelsfall würde ich mal Uwe Nehls, den Geschäftsführer von Schöner Tauchen anrufen. Er kennt so ziemlich alles aus eigener Erfahrung und ist wirklich glaubwürdig.
Burkhard

geschrieben von Niko am 07.05.2007 Germany

Hallo Burkhard,

ehrlich gesagt verwundert mich Deine Kritik etwas, da ich Deinen Sätzen entnommen habe, dass Du
anscheinend keine persönlichen bzw. schlechten Erfahrungen mit diesem Veranstalter gemacht hast.

Dann kannst du gerne fundierte Kritik äußern und mitteilen was dir nicht gefallen hat, wenn es sich
allerdings auf "Ich habe mal irgendwo im Internet was gelesen." beschränkt wäre ich schon vorsichtig
mich so schnell für andere zu verbürgen.

Ich habe mir die Geschichten aus Sicht des Betreibers angehört und das relativiert schon mal einige
Berichte aus dem Internet. Hauptsächlich ging es um den Ausfall einiger Touren nach einer Havarie
des Schiffes bei schwerem Unwetter. Für übermäßige Naturgewalt kann in der Regel niemand etwas.

Wegen einiger negativer Berichte den Betreiber auf Lebzeiten
schlecht zu machen halte ich für keinen guten Stil.

Zur Qualität des Bootes habe ich ja einiges geschrieben.
Es ist kein Luxusboot, bietet aber alles was ein Taucher so braucht.

Ich denke, das Preis- Leistungsverhältnis ist sehr gut für Walhaibeobachtung.
Uns hat diese Tour ausgezeichnet gefallen !!!!

René

geschrieben von René Kortschack am 07.05.2007 Germany

Hallo René,

es freut mich, dass es Dir auf der Safari gefallen hat. Deine positiven Erfahrungen sollten es Dir aber eigentlich leichter machen, auf Kritik etwas gelassener zu reagieren. Davon, den Betreiber auf Lebzeiten schlecht zu machen, kann ja wohl keine Rede sein. Ich habe lediglich vor einer spontanen Buchung gewarnt und empfohlen, vorher ausführliche Infos einzuholen. Der Satz: "Ich habe mal irgendwo im Internet was gelesen" stammt auch nicht von mir, sondern von Dir.

Ich empfehle allen mal hier nachzulesen: http://www.taucher.net/edb/MY_Ihoo_-_Malipayon_Divers_s4785.html
Naturgewalten gibt es überall, derartige Kritiken wie dort aber nur sehr selten. Dass der Betreiber all dies für ungerechtfertigt hält, ist doch wohl selbstverständlich!

Letztes Jahr waren Freunde von uns auf diesem Boot (keiner der Kritiker auf o. a. Website) und auch diese Tour ging ziemlich schief, was in erster Linie an schlechter Organisation gelegen haben soll. Natürlich kannst Du sagen: Der war selbst noch nie auf diesem Boot, also darf er auch nichts kritisieren, aber so einfach solltest Du es Dir nicht machen. Ich habe in den letzten 15 Jahren ca. 20 Safaris gemacht, wunderschöne und schlechte und glaube schon, etwas zwischen den Zeilen lesen zu können. Auch über die (wenigen) schlechten Boote, auf denen ich gewesen bin, habe ich nie derartige Kritiken wie über die Ihoo gelesen.

Manchmal fällt es ja schwer objektiv zu sein, wenn man wie Du persönlich beteiligt ist, aber gerade deshalb verstehe ich nicht, weshalb Du so heftig reagierst, wenn man lediglich empfiehlt, sich gründlich zu informieren. Wenn das Boot wirklich so gut ist wie Du schreibst, kann das doch nur in Deinem Sinne sein. Sieh es bitte etwas gelassener, es war auch nicht meine Absicht, Dich zu kränken.

Burkhard

geschrieben von Niko am 07.05.2007 Germany

Lieber Burkhard,

ich kann hier nur über die Dinge schreiben, die ich persönlich erlebt habe.

Und genau deshalb fällt es mir sehr schwer zu verstehen, warum du mit deinem Kommentar dieser Tour ein Negativimage anlastest, obwohl du keine persönlichen Erfahrungen gemacht hast.

Ich habe mir die Berichte auf Taucher.net durchgelesen. Es gibt 6 Berichte mit der Maximalbewertung 5 Flossen und 3 mit der Bewertung 1 Flosse. Bei den 3 negativen Berichten waren zwei dabei, bei denen die Tour nach einer Havarie des Bootes abgesagt werden musste.

Ich denke einfach, dass du dieses Verhältnis mit deinem ersten Kommentar nicht richtig wiedergegeben hast.

René

geschrieben von René Kortschack am 07.05.2007 Germany

Wenn man auf den Philippinen hundertprozentig Walhaie sehen will, zwar "nur" schnorchelnd und nicht tauchend, fliegt einfach nach Donsol. Schaut mal unter http://www.LustAufTauchen.de
Ich fliege in 2008 zum vierten Mal mit ihnen mit, dieses Jahr hatte ich nach dem Tauchen auf Süd Leyte (keine Walhaie) und Malapascuan in Donsol in drei Tagen 47 Walhaisichtungen. Nächstes Jahr will ich mir für diesen Zweck extra das FlueFin HD Gehäuse mit der HDR-FX1 zuslegen. Einfach der Wahlsinn dorten,
Martin

geschrieben von am 20.06.2007 Germany

Ich war einer von denen, bei denen die Tour ausgefallen ist. Wir wollten zum Tubbataha-Riff. Wir haben es auf den Philippinen erfahren, als wir schon unterwegs zum Treffpunkt waren, obwohl die Stürme wohl schon eine Woche zurück lagen. Aber was soll's. Wir haben es trotzdem geschafft, ans Tubbataha-Riff zu kommen. 10 Flüge und 7 Unterkünfte ergab die ganze Geschichte. Ärgerlich war, dass die 20% Anzahlung nicht zurück kamen, bei einem weiteren Taucher 100%. Deswegen haben wir etwas Stunk im Internet gemacht. Dass Steffens Geschäft gerade ganz unten war, konnten wir nicht wissen. Er hätte mir einfach eine Email schreiben können und fertig. Die 20% wurden aber dann doch gezahlt. Vom Telefon her fand ich Steffen sehr nett und begeistert von seiner Sache. Ich habe es im Nachhinein sehr bedauert, dass das mit ihm nicht geklappt hat. Die Sache würde mich trotzdem nicht davon abhalten, mit ihm auf Tour zu gehen

geschrieben von am 19.08.2007 Germany

Hallo zusammen! Ich bin der Autor des negativen Berichts auf Taucher.net, dessen schlechte Bewertung nicht durch Ausfall der Safari zustande kam. Heute bin ich zufaellig ueber diesen Blog "gestolpert"...
Ich hatte mir Muehe gegeben, unsere Erfahrungen mit Steffen und der Ihoo auf Taucher.net differenziert darzustellen. In der Tat ist der Spot in Southern Leyte genial, um Walhaie zu sehen, keine Frage, und man kann auf der Ihoo "unzensiert" tauchen. Allerdings ist die Organisation sehr bescheiden (zumindest war sie das, als wir da waren). Steffen ist nett aber, meiner Meinung nach, kein Orgnanisationstalent. Wenn er denn tatsaechlich bei der Safari mitfaehrt, hat man unter Umstaenden mehr Chance auf Ortskunde... wenn... Vielleicht sollte man sich das ja vorher zusichern lassen.
Und, sorry, eine funktionierende (!) Sauerstoffversorgung sollte auf so einem Tauchboot Pflicht sein. Natuerlich schauen die wenigsten Besucher so genau hin, solange sie´s nicht brauchen.
Lange Rede, kurzer Sinn: man sollte genau wissen, worauf man sich dabei einlaesst, wenn man die Ihoo bucht. Das Geschaeft wollen und wollten wir niemandem kaputt machen, wir wuerden uns eher wuenschen, dass Steffen diese Maengel in Zukunft beseitigt, und dass waehrenddessen niemand zu Schaden kommt. Schlechtes Essen und ein modriges Boot (auf dem man sich nicht mal die Haende waschen kann) alleine wuerden mich nicht abschrecken, die Tikis nochmal besuchen zu gehen. Viel lieber waere es mir allerdings, dies das naechste Mal auf einem halbwegs professionell organisierten Boot zu machen, wo auch der Guide nicht vor Deinen Augen seinen Muell ins Meer schmeisst. Leider gibt es da noch keine echte Alternative zu Steffen in der Region.

geschrieben von am 15.12.2007 Spain

Ich habe persönliche Erfahrungen mit dem Veranstalter und zwar augesprochen schlechte. Dieser Trip war das miserabelste was ich je erlebt habe.

Das Boot an sich ist ok und man könnte durchaus was draus machen, auch der Trip könnte toll sein, aber solange dieser Eigner für die Organisation (oder heisst es in diesem Fall Nichtorganisation?) zuständig ist, kann ich jedem Taucher/inn nur ganz dringend davon abraten!

Wer genau wissen möchte was geschah - oder eben auch nicht der kann es hier nachlesen.
http://www.taucher.net/edb/MY_Ihoo_-_Malipayon_Divers_s4785.html

Lieber Ulrich Kallenbach:
Ich habe deinen Bericht im Tauchernet gelesen, habe trotzdem gebucht und es bitter bereut.

Du solltest meine Erlebniss lesen, kommst auch darin vor: E-Mail von Steffen an mich: ."...So ist ein langer Beitrag drin, da geht es um Scubaholly. Der Autor dieses Beitrages kann man nicht ernst nehmen, kam mit völlig falschen Erwartungen an Bord... "

Hey, damit bist doch du gemeint, oder???

geschrieben von am 05.02.2008 Germany

Du hast folgenden den vorherigen sinnentleerten Kommentar auf Digideep hinterlassen zu einem Reisebericht, der anderen Lust auf ein Abenteuer machen sollte.

Irgendwas müssen Leute wie Ihr doch falsch machen, wenn ihr bei solch einer genialen Walhaisafari keinen Spaß haben könnt.

Also vielleicht mal selber an die Nase fassen oder eben doch mit Gleichgesinnten auf einem Luxusboot im Roten Meer Seemannsgarn über die nie erlebten Heldentaten austauschen und dann in die kuschelige klimatisierte Kabine verschwinden, mit dem tollen Gefühl mal wieder aufregende Tauchgänge an toten Korallen erlebt zu haben.

Ich verstehe Euch nicht. Ist da noch ein Funken Leben in Euch???

Gruss René

PS: Da ich davon ausgehe das dieser Kommentar mal wieder zensiert wird, habe ich ihn vorsorglich schon einmal per Email an alle Beteiligten verteilt.

geschrieben von René Kortschack am 05.02.2008 Switzerland

Lieber René,

ich wunder mich über deinen scharfen Ton. Warum greifst du mich derart persönlich an, ohne mich zu kennen?

Bist du nicht selbst der Meinung, man kann Kritik nur äußern wenn man persönlich dabei war?
Hast du selbst nicht Burkhard geschrieben:
„Ehrlich gesagt verwundert mich Deine Kritik etwas, da ich Deinen Sätzen entnommen habe, dass Du anscheinend keine persönlichen bzw. schlechten Erfahrungen mit diesem Veranstalter gemacht hast. Dann kannst du gerne fundierte Kritik äußern und mitteilen was dir nicht gefallen hat….“

Nun, ich habe persönliche, schlechte Erfahrungen gemacht und habe Kritik geäußert und mitgeteilt was mir nicht gefallen hat.
Wie kommst du dazu, das als sinnentleert zu bezeichnen? Und was meinst du mit sinnentleert? Das ich mir alles aus der Nase gezogen habe?

Auf deiner Tour hat alles prima geklappt, es hat dir gut gefallen und du hattest eine tolle Zeit. Das gönne ich dir von Herzen.
Aber glaubst du wirklich, dass das nun bedeutet, dass es gar nicht anders laufen kann? Dass Steffen aufgrund deines Erlebnisses nun unfehlbar ist?

Wir hatten das Pech, auf der Jungfernfahrt nach der Havarie dabei zu sein.
Er hat die IHOO einfach nicht passend zum gebuchten Trip fertig bekommen und wollte oder konnte wohl auf den Umsatz nicht verzichten. Fakt ist aber, dass er uns, was den Zustand des Bootes angeht, ganz klar angelogen hat.

Einzelne Punkte für sich alleine hätte auch keiner von uns schlimm gefunden. Entgegen deiner Meinung über mich – wo auch immer du die her hast – bin ich nämlich kein „Luxusweibchen“ und kann auch mit Eimer und Schöpfkelle duschen.

Aber genügend Treibstoff, Erste Hilfe und Sauerstoff habe ich auf einer Safari schon gerne dabei. Sonst kann es nämlich passieren, dass im Falle eines Notfalls am Ende wirklich kein Funken Leben mehr in mir ist, wie du ja schon jetzt vermutest.

Deine Hasstirade gegen mich lasse ich mal unkommentiert. Wird sich wohl jeder selber seinen Teil zu denken.

Quicklebendige Grüße
Heidi

geschrieben von am 06.02.2008 Germany

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