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geschrieben von Andi Voeltz am 02.09.2007

Warnung für Canon EOS 400D mit eTTL-Konverter von Heinrichs-Weikamp

Unterwasserfotografen, welche mit einer Canon EOS 400D arbeiten und den eTTL-Konverter der Firma Heinrichs-Weikamp benutzen, werden vorerst gebeten keine Software-Upgrades der Firmware in der Kamera zu installieren. Bei der Installation des Upgrades kommt es zu einer Inkompatibilität mit dem eTTL-Konverter. Ebenfalls betroffen von dieser Situation könnten eTTL-Blitze der Firma Subtronic sein, welche den Konverter in einer OEM Version verbauen. Das Problem tritt derzeit nur bei der Canon EOS 400D auf. Andere Modelle sind davon nicht betroffen. Die Firma Heinrichs-Weikamp arbeitet momentan an einer Lösung. Allerdings wird es vermutlich notwenig sein, den betroffenen Konverter oder Blitz für ein Software-Update einzusenden.


Digitale TTL-Protokolle bleiben Firmengeheimnis

Generell bleibt festzuhalten, dass dies ein Umstand ist, von dem Unterwasserfotografen immer wieder betroffen sein können. Sowohl Nikon als auch Canon lizenzieren die neuen iTTL und eTTL-Protokolle nicht an Dritthersteller, um ihr eigenes Zubehör zu schützen. Bei allen Blitzen anderer Marken muss daher über eine Emulation eine Kompatibilität entwickelt werden. Auf die immer wieder aufs Neue anfallende Lösung dieses Problems hat sich unter anderem die Firma Heinrichs-Weikamp spezialisiert. Auch die Firmen Athena, Ikelite, Sea&Sea und Seacam bieten in Eigenregie entwickelte TTL-Adapter an, die auch allesamt auf Emulation basieren und den gleichen Anpassungsproblemen unterworfen sind.

In der Praxis bedeutet dies, das man beim erscheinen einer neuen Kamera immer damit rechnen muss, in eine neue Software-Version des jeweiligen Konverters zu investieren. Laut vertraulicher Information von Sprechern der Firma Canon und Nikon werden die Protokolle nicht veröffentlicht und sind ein streng gehütetes Firmengeheimnis. Bei Nikon wurden sogar vor einigen Jahren spezielle Kodierungen im Voraus festgelegt.

Verschiedene Wege zum digitalen TTL unter Wasser

Dies wird vermutlich ein Dauerzustand für Unterwasserfotografen bleiben. Wer einen TTL-Konverter kauft oder diese Technologie in seinem Unterwasserblitz verbaut bekommen hat, erhält so die Möglichkeit über einige der marktüblichen Unterwasserblitze TTL-fähig zu machen. Dies hängt jedoch vom Stand des Konverters, Kamera und den technischen Daten des Blitzes ab. Bei einigen U/W-Blitzen ist eine Emulation generell technisch nicht möglich.

Eine Alternative findet man bei Pentax. Diese Firma hat zur Freude der Unterwasserfotografen das TTL-Protokoll nicht geändert. Auch Systemblitzgehäuse ermöglichen natives, digitales TTL ohne Emulation. Ausleuchtwinkel, Farbtemperatur und Leitzahl der Systemblitz sind im Unterwassergebrauch allerdings oft zweite Wahl.

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Weitere Meldungen von Herstellern, die hier genannt wurden
Erschienen in: UW-Fotografie


Kommentare

Hi Andi, woher habt ihr diese Information ?
Bei Heinrichs & Weikamp ist davon nichts bekannt - s.hier
http://www.heinrichsweikamp.net/blitz/index.htm?news_d.htm

geschrieben von Frank Malotke am 07.09.2007 Great Britain (UK)

Hallo Frank,

wir haben diese Informationen von mehr als einem Hersteller, der den OEM Konverter verbaut. Angeblich wurde von der Firma Heinrichs dies genau so weiter gegeben, mit der Bitte, die betreffenden Kunden zu kontaktieren.

Leider blieben die Antworten auf unsere Bitte nach einer offiziellen Stellungnahme von der Heinrichs-Weikamp GbR bisher sehr einsilbig. Im Forum finden sich bereits weitere Details und meine Meinung dazu.

geschrieben von Andreas Voeltz am 07.09.2007 Germany

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