Am 24. Februar 2008, wurde ein 50 Jahre alter Mann von einem Hai gebissen. Er nahm an einer Hai-Tauch-Expedition an Bord der M/V Shear Water mit Captain Jim Abernethy teil. Der Mann wurde von einem Bullenhai beim Tauchen in das Bein gebissen und wurde laut Medienberichten mit der Küstenwache zur Behandlung in das Jackson Memorial Hospital in Miami geflogen.
Es ist uns ein besonderes Anliegen die Diskussion sachlich und auf Fakten basiert zu halten.
Ich selber habe bereits dreimal an dieser Hai-Expedition teilgenommen und viele unserer
Mitglieder kennen Jim Abernethy persönlich. Eric Cheng, von Wetpixel hat bereits mit Jimmy
telefoniert, der gerade die Formalitäten mit der Einwanderungsbehörde klären muss.
ich bin erst seit 1 Monat zurück von den Bahamas. Es war meine dritte Safari mit der “Shearwater” und kan nur sagen das die Sicherheitsregeln immer mehr angezogen sind seit mein 1 Besuch vor 4 Jahren. Trotz alle Sicherheitsregeln gibt es natürlich keine 100% Garantie daß man nicht gebissen wird. Ich Weiß nur das sich der Besitzer vom Boot, Jim Abernethy, extrem um die Sicherheit der Taucher beim Tigerhaitauchen bemüht. Über die Umstanden weiß ich nichts und möchte darüber auch nicht Spekulieren trotzdem würde ich wieder einen Safari mitmachen.
Ich möchte der Taucher und seine Familie viel Stärke in dieser schwierige Zeit wünschen und hoffe daß das Haitauchen trotz diesen bedauerlichen Unfall weiter statt finden wird.
Ich denke, jeder weiß, worauf er/sie sich einlässt und solange die näheren Umstände nicht bekannt sind,
sollte man sich mit Aussagen u. Spekulationen zurückhalten
Nachtrag:
Auch die Homepage der alarmierten Coast Guard bringt nicht mehr an Info´s
Ich finde es sehr erstaunlich, daß solche tragischen Unflälle nach wie vor solch imenses, emotional hochgespieltes Medienecho hervorrufen.
Ich würde jederzeit mit jeder Haiart ins Wasser steigen, bin mir dabei aber zu 100% bewußt, daß ich mich als “Gast” bei Tieren befinde, die jederzeit die potentielle Möglichkeit besitzen mich zu verletzen (das bin ich mir aber auch bei meinem Hund...).
Würde so etwas passieren würde ich nichts und niemand dafür verantworlich machen können und wollen, als allerletztes den Hai selbst… Daß genau das in den Medien in der Regel passiert, ist das Schlimme an solchen Vorfällen.
Täglich finden weiltweilt tausende von Tauchgängen statt, bei denen es zu Hai-Begenungen bekommt.
Die Zwischenfälle, die es dabei im Jahr gibt, lassen sich an einer Hand abzählen…
Vermutl. kennt hier jeder die Statistiken von sharkprojekt dazu: ca. 15 Menschen sterben pro Jahr in Australien durch herabfallende Kokosnüsse, ca. 2-3 / Jahr durch Haiunfälle.
Wenn ich mir dann solche Reaktionen anschaue, wie sie jetzt gerade wieder passieren (weiteres Bsp. war ja vor gut einem Jahr die “Bestie Stachelrochen” nach dem Unfall von Steve Irwin) bin ich immer wieder erstaunt wie wenig objektiv die Menschen sind…
Nach wie vor akzeptieren wir still und heimlich rund 8.000 Verkehrstote allein in Deutschland (jedes Jahr!!) und steigen ohne darüber nachzudenken ins Auto;
Um das noch zu toppen: Wir akzeptieren weiterhin ca. 120.000 Tote allein in Deutschland durch’s Rauchen - auch das jährlich!!! - und zünden uns die nächste an?!
Jetzt ist mal wieder ein Taucher durch einen Hai verletzt worden.... um Himmels willen, ja und??
So dramatisch das selbstverständlich für den Betroffenen ist.... ich finde es an der Zeit, daß man lernt, das “richtig einzusortieren”....
Volle Zustimmung ... aber das verkauft sich eben nicht medienwirksam - da hat die “Bestie Hai” der “Spezies Mensch” gegenüber einen uneinholbaren Vorsprung (den Staat der dabei -bei deinen Beispielen- natürlich kräftig die Hand aufhält, lass ich jetzt mal hier aus der Diskussion raus ...)
Ist ja auch kein Zufall, dass Jaws als Film so immens erfolrgreich war. Vergleichbare Horrorfilme über die “Killerzigarette” oder “Dein Auto-Dein Mörder” wären`s wohl nicht.
Dass Schwimmen/Tauchen mit Haien weit weniger gefährlich ist als es früher vermutet wurde, ist in den letzten Jahren ja deutlich geworden.
Aber “jederzeit mit jeder Haiart in`s Wasser zu steigen”, scheint mir auch nicht das beste Rezept, oder ?
Ach, und übrigens: Die Geschichte mit der Statistik zu den Kokosnusstoten versus der Haitoten ist eine Mär, die als statistische Metapher quer um die Welt gegangen ist. Bloss eine Legende und ein gutes Beispiel für eine moderne Ente. So schick es sich auch anhört....
Mein Mitgefühl für den 50 jährigen Taucher und dessen Familie.
Auf der Shearwater wird sich jetzt einiges ändern, oder ? Zitat eines Digideep Veteranen. “Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis da mal was passiert:”
Zitat eines Digideep Veteranen.
Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis da mal was passiert
Das Zitat ist nicht von mir und leider falsch wiedergegeben.
Das Original-Zitat von einem amerikanischem Tauchgast, werde ich
aus Gründen der Rücksicht gegenüber dem verstorbenem Opfer und
seiner Familie hier nicht schreiben.
Außerdem würde Sie die Sensationspresse aufgrund
der Brisanz des Vorfalls sofort darauf stürzen.
Die österr. Presse konkretisiert, dass es sich um einen Wiener Anwalt handelt.
Dafür wird grds. widersprüchlich berichtet, ob es sich wirklich um einen Bullenhai gehandelt hat.
Aber, vollkommen egal, welcher Nationalität das Opfer und welcher Gattung das Tier angehört -
dieser Vorfall wird weiter polarisieren (ich vergleiche das mal mit den extremen Apnoe-Versuchen und den
bekannt tragischen Resultaten)
02-22 » 02-28-2008 Shark Expedition- Tiger & Great Hammerhead
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Eine Ausschreibung der Reise unter Leitung von Jürgen Strauss
gibt es auch Online als PDF einzusehen. Falls das Boot komplett
durch Österreichische und Deutsche Reiseteilnehmer belegt war
liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei dem toten Opfer um
einen Landsman handelt.
Die Nationalität ist inzwischen ja wohl bestätigt, der Kurier (http://www.kurier.at) bringt nun aber auch noch
eine Lungenembolie als mögliche Todesursache mit ins Spiel ...
Jetzt, da es tödlich endete kommt auch die internationale Presse hinzu, der ‘NuevoHerald’ ist aber wohl nur der spanisch-sprachige Ableger des ‘Miami Herald’ und auch ‘Le Figaro’ meldet nicht anderes als die übrigen Agenturen
Auch von meiner Seite herzliches Beileid. Ich kann mir gut vorstellen, wie sich die Angehörigen
fühlen. Ich wünsche Ihnen Kraft und alles Gute für die Zukunft. Den Spekulationen oder Meinungs-
äußerungen möchte ich mich an dieser Stelle entziehen, da man hier nichts weiteres sagen kann/soll.
Man weiss nichts genaues. Nur Taucher, die dabei waren und der Veranstalter können evtl. eine
Aussage dazu machen.
Klar ist leider auch, dass diese Meldung mit Sicherheit auch wieder durch die Medien geht, und das
“Monster"-Image verfestigt wird.
Mein Beileid nochmals an die Angehörigen, falls sie es lesen.
Ich möchte Euch nur kurz abraten die Kommentare zu dem o.g. Artikel zu lesen.
Ich könnte kotzen was es für Menschen gibt und was da für Meinungen von sich
gegeben werden. Es ist einfach nur traurig wie Menschen über tote Menschen bzw.
Tiere reden können ...
Aber in dieser krassen Form wohl auch leider ein amerikanisches Besipiel kollektiver Ignoranz & Dummheit…
Das sowas überhaupt garnichts mit irgendeiner Nationalität
zu tun hat sieht man hier sehr gut hier im Taucher.net.
Hat jemand von Euch schon mal überlegt was wir als Hai-Fans
und Fotografen Gutes tun können, um gegen die ganzen dummen
Kommentare ein Bollwerk zu setzen?