War einer von Euch schon im Kino und hat sich Sharkwater angeguckt.
Ich habe es leider noch nicht geschafft. Mich würden Eure Meinungen
zu dem Film interessieren. Bisher habe ich noch keine Aussagen über
den Film finden können.
Finde ich nicht unbedingt. Schlecht ist der Streifen nicht, aber ich finde daß sich Rob Stewart schon ganz schön in Szene setzt. Wir Taucher wissen doch sowieso schon um die Situation der Haie und die anderen Menschen erreicht dieser Film wieder mal überhaupt nicht. Er läuft in viel zu wenig Kinos, was das Interesse an dem Film zeigt. Es sind wieder nur zu 80% Taucher die den Film anschauen und die wissen wie gesagt ja eh schon bescheid. Ich war einen Tag nach Filmstart im Kino und mit mir zusammen weitere 20 interessierte, so konnte jeder Kinogast durchschnittlich unter zehn freien Kinosesseln wählen. Eines konnte der Film jedoch sehr gut vermitteln und zwar daß der Fisch eigentlich schon geputzt ist und es kaum noch Hoffnung für das Überleben der Haie gibt. Die Macht der Haifischflossen-Mafia ist schon erschreckend groß und solange die Nachfrage für Haiprodukte nicht kleiner wird, steigt deren Macht mit jedem getöteten Hai.
Wenn man noch Hoffnung prognostizieren darf, dann würde es
sicherlich Helfen, wenn die Besucherzahlen in China für diesen
Film hoch wären.
Das der Rob sich gut in Szene setzt hatte ich ja schon erwähnt,
aber eigentlich war genau das meine Hoffnung für mehr Leute
im Kino, die auf den Film anspringen. Eben Nicht-Taucher....
SHARKWATER ist auf jeden Fall ein Film, den es sich lohnt anzuschauen!
Da der Film auf eindrucksvolle Art und Weise aufzeigt, wie es um den Bestand der Haie bestellt ist, ist der Film ein Muß für jeden leidenschaftlichen Taucher und Unterwasserliebhaber.
Der Film fesselt und regt defintiv zum Nachdenken und vielleicht sogar dazu an, sich selbst für die Haie bzw. für den Erhalt der Unterwasserwelt zu engagieren.
Schade ist, dass der Film in zu wenig Kinos läuft. Und dort wo er läuft, gibt es max. eine Vorstellung am Tag und das meist um die Nachmittagszeit.
Auch in meiner Vorstellung saßen lediglich 10 Zuschauer…
Tja, bleibt zu hoffen, dass der Film es später mal ins TV schafft!
ich hab mir den film die woche in bangkok auf ner billigen raubcopie vom strassenverkauf angesehen (ja ich weiß, dass das schlecht ist, aber ich habs nimmer ausgehalten und wollte ihn unbedingt sehen). Es sind für taucher sicherlich keine brennenden neuigkeiten, aber das sind andere naturschutzprojekte oft auch nicht. wiederholung ist bei solchen themen gut. und die sache mit dem “einsamen helden, der gegen die hai-mafia auszieht” sehe ich wie andi: das ist evtl. massenwirksamer und kann wirklich etwas bringen.
es ist also kein film, den ich mir 10 mal anschauen werde, aber trotzdem bin ich froh, das das thema doch soweit nach vorne gekommen ist. und auserdem sind schon ein paar coole aufnahmen mit drin.
Ich war letzte Woche in Sharkwater. Ich finde den Film absolut klasse Super schöne Aufnahmen Ich finde der Film trifft voll ins Schwarze. Da wird einem richtig begreiflich gemacht wie es um die Haie steht. Was den einsamen Helden betrifft, bin ich der gleichen Meinung wie Andi und Serge.
Jetzt hoffe ich nur noch daß der Film auch noch in den deutschen Kinos ankommt!!
ich habe mir den Film vorgestern in einem wohnzimmergroßen Kino angeschaut. Die Bilder sind wirklich sehr gut gelungen und der Film ist insgesamt nicht schlecht. Für meinen Geschmack gab es zu viel Hai-Metzelei, was natürlich eine große Tragödie ist. Auch hat sich der Hauptdarsteller zu sehr selbst inszeniert, natürlich. Mir haben jedoch fundierte Aussagen von qualifizierten Wissenschaftlern zu den Auswirkungen auf das gesamte Ökosystems gefehlt. Gibt es wirklich Experimente zu den Vermutungen, dass das Meer “sterben” muss. Mir ist auch klar, dass der Hai als selektives Kriterium des Ökosystems wegfällt. Statt den Erich Ritter belangloses Zeug reden zu hören, wären mir Facts lieber gewesen.
Auch die “überraschenden Wendungen” in Sachen Galapagos und Costa Rica wurden mir zu wenig begründet. Insgesamt hat der Film für mich sein Ziel erreicht (aufschrecken), jedoch wurde zu wenig aus dem gesamten Stoff gemacht..
Ich habe ihn mir auch am WE angeschaut und fand ihn sehr gut.
Man muss immer daran denken, dass er nicht für gut informierte Taucher sondern für ein Mainstreampublikum gemacht ist....
und dort verfehlt er seine Wirkung sicher nicht -> Basisaufklärung und Sensibilisierung für die Natur
Irgendeinen roten Faden muss der Streifen ja haben und die Hauptperson dafür zu nehmen ist bei Dokus ja nicht unüblich -> Michael Moore
Man muss immer daran denken, dass er nicht für gut informierte Taucher sondern für ein Mainstreampublikum gemacht ist....
und dort verfehlt er seine Wirkung sicher nicht
Aber das ist doch gerade das Problem: Das Mainstreampublikum muß ja auch erstmal in die Kinos. Jemand den das nicht interessiert
wird kaum Geld für den Film ausgeben und Interesse haben eben nur diejenigen die die Problematik sowieso schon kennen.
Der Film muß ins TV, da hat man wenigstens noch die Chance daß das “Mainstreampublikum” beim Zappen hängen bleibt.
Mhh,.. ein bisschen Offtopic: Ich war letzte Woche im neuen IMAX Film Wale
und Delphine und muss zu meiner Schande gestehen, dass ich den Film etwas zu
langweilig fand. Er war das komplette Gegenteil von Sharkwater: keine Story und
nur etwas Animation und 3D Unterwasseraufnahmen.
Wie groß welcher Wal wird und wann er vom Aussterben bedroht ist, habe ich
leider nicht behalten und würde ich jetzt noch einmal in einem Buch oder Wiki
nachschlagen müssen. Damit will ich sagen, dass eine gute Story auch bei
Dokumentarfilmen sehr hilfreich sein kann.