seit der Boot sind ja die schrägen Sucheroptiken wie Pilze aus dem Boden
geschossen. Das ist auf jeden Fall ein Thema dessen wir uns hier näher
widmen sollten, finde ich. Unser Mitglied Jürgen Scheffler war bereits so
nett sein Debüt bezüglich des 45°-Winkelsucher von Hugyfot zu geben.
Dafür vielen Dank an Jürgen! Neben dieser Sucherlösung gibt es ja noch
weitere neue 45-Grad Optiken von Sealux, UK-GERMANY und den Klassiker
von Seacam. Wer von unseren Usern besitzt eines dieser Geräte und ist
bereit ein wenig mehr darüber zu schreiben. Bei dem UK-Sucher und der
Sealux-Röhre sind wir sehr an einem Erstkäuferbericht interessiert.
Da sich hier anscheinend Keiner traut mal etwas zu schreiben, werde ich das Schweigen brechen *g*
Leider konnte ich auf der boot die Sucher der verschiedenen Hersteller nicht begutachten und kann hier meine Meinung nur schwer wiedergeben.
An meinem jetztigen Gehäuse habe ich einen 45°-Winkelsucher und kann somit nur eine allgemeine Meinung zu diesem Thema abgeben.
Nach den ersten Trockenübungen (Nassübungen folgen bald ... ) sehe ich durch einen 45°-Winkelsucher große Vorteile im Komfort beim Fotografieren.
Durch den angenehmen Winkel kann man nun “von oben” in den Sucher schauen und das Bild wesentlich entspannter gestalten. Dies hat nicht nur im Weitwinkelbereich
große Vorteile, sondern meiner Meinung nach auch bei Sandflächen, u.ä.
hm. wuerde gerne mit abstimmen, aber mein INON-Sucher ist nicht in der auswahl mit dabei. Der Inon 45grad-Sucher fuer das X2 sieht uebrigens exakt genauso aus, wie der von HUGY. Meines wissens kauft den Hugy auch bei INON.
cool finde ich erstens die drehbarkeit und dass der sucher bei jeweils 90grad einrastet ... recht praktisch.
lediglich etwas unpraktisch ist die groesse ... da muss man beim packen schon den ausbau gegen die sperrigkeit abwaegen ...
Meine Herren, bei Preisen bleibt mir die Spucke im Mund weg. Da muß man sich überlegen, beim neuen Auto Ledersitze, oder fürs Tauchen ein neues Gimick.
also ich hab mir für die Blueboxx bei tom auf der boot auch gleich einen mitgeordert, weil mir die Einblickmöglichkeiten doch deutlich besser erscheinen, vor allem, weil man bei der DSLR im Gegensatz zu den Kompakten ja ohnehin schon auf die LCD-Vorschau vezichten muss. Außerdem kostet die BlueboxX mit dem 45-Grad-Winkelsucher dasselbe wie das BS Kinetics Gehäuse ohne und da ich ohnehin grad im Shoppingmodus auf der boot war
Hab jetzt aber gerade keine Ahnung, ob der oben in der Liste dabei ist. Kostenpunkt 750 Euronen.
Tom ? Tooomm ! TOOOMMMMMM ! Sag doch auch mal was
Gruß,
Marc
P.S.: Wie kann man eigentlich die Umfrageergebnisse sehen, ohne (jedes Mal neu) abzustimmen ?
Hallo
Bei der BlueboxX ist der Inon verbaut. Wie Andi bereits erwähnte wird der Sucher nur in Verbindung zum Gehäuse angeboten und darf nicht einzeln angeboten werden ( Das ist die Inon Vorgabe) Wie das nun wiederum in Japan oder in Taipeh gehandelt weiss ich nicht.
Ich möchte allerdings meinen nicht mehr missen, auch wenn der Sucher teuer ist. Die 1,5 fache Vergrößerung des Suchers ist gut und solange wir bei den Dslr’s nicht einen Sucher bekommen wie bei einer Nik RS ist es wohl die vernünftigste Lösung für einen größeren Einblick( Hersteller übergreifend) Also ein NICE TO HAVE, auf keinen Fall ein MUST BE.
Tom
So damit die Liste komplett bleibt, habe ich beim
Voting jetzt auch noch INON und BS Kinetics hinzu
gefügt… Mal sehen, wann Ikelite & Co. auftauchen
und auf welcher Modell-Basis es kommt
ich habe gerade mein Gehäuse zu Sealux geschickt damit mein GD-Sucher mit dem 30° ausgetauscht wird.
Ich habe mir auch die neuen Makroports bestellt. Sobald das Gehäuse wieder da ist melde ich mich.
Ich mache ca. 30-40 Photo-Tauchgänge pro Jahr und das sind dann schon viele!
Wenn ich mich nicht total täusche dürfte dies auf die meisten der hier schreibenden User zutreffen, oder?
(Semi-)Profis die einen Teil der Kohle wieder reinbekommen mal aussen vor.
Aus diesem Blickwinkel betrachtet brauche ich gutes und zuverlässiges Material um meine Vorstellungen
Unterwasser umsetzen zu können. Die Kosten der Unterwaser DSLR-Fotografie sind ja ansich schon nicht
ganz ohne (Kamera, Objektive, Gehäuse, Ports, Blitze usw.). Wenn ich nun noch weitere zig hundert € für
einen (zugegebenermassen recht netten aber dennoch nicht notwendigen) Sucher ausgeben soll ist bei mir
die Schmerzgrenze aber schon lange überschritten.
Die Teile sind nett aber mit Sicherheit kein “must have”!
Mein pers. Fazit: Ein teures Spielzeug für die die eh schon alles haben und 1000,- € mehr oder weniger auf
dem Konto nicht merken oder für Pros die die letzten 3% des Machbaren ausreizen wollen. All denen sei es
auch gegönnt (will keine Neiddisskusion starten!), aber den aktuellen Hype kann ich nicht so ganz nachempfinden.
Was soll ich dazu sagen außer: Harte Wort vom Sparstrumpf!
Ich würde mir aber an Deiner Stelle auch erstmal zwei gescheite
Blitze und ein Weitwinkel kaufen
Sorry, aber den Spruch konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.
Ich mache ca. 30-40 Photo-Tauchgänge pro Jahr und das sind dann schon viele!
Die Teile sind nett aber mit Sicherheit kein “must have”!
Mein pers. Fazit: Ein teures Spielzeug für die die eh schon alles haben und 1000,- € mehr oder weniger auf
dem Konto nicht merken oder für Pros die die letzten 3% des Machbaren ausreizen wollen. All denen sei es
auch gegönnt (will keine Neiddisskusion starten!), aber den aktuellen Hype kann ich nicht so ganz nachempfinden.
PS: Für 300 € würde ich drüber nachdenken…
Ich sehe das ein wenig anders…
Die üblichen Galilei-Verkleinerungsoptiken sind ein ziemliches Übel.
Beworben werden sie von den Herstellern als günstiger Einstieg, welcher optisch hochwertig sei und das Sucherbild der Kamera geringfügig verleinere um damit den gesamten Suchereinblick zu gewährleisten. Fakt ist, dass man das Sucherbild nicht komplett einsehen kann!
Der Umstand, dass man mit dem Atemregler auch noch am Gehäuserückdeckel klebt, wenn man seine Maske auf den Sucher drückt ist ein weiterer Kritikpunkt der mich ganz massiv behindert.
Sportsucher wie sie von den namhaften Herstellern angeboten werden sind hochwertige optische Systeme. Selbst der schlechteste Sportsucher am Markt ist ein deutlicher Gewinn gegenüber den erhältlichen Galileioptiken. Sie geben das Sucherbild meist in einem Massstab 1:1 zum Kamerasucher wieder. Bei Galileioptiken bleiben nur bis zu 60% der Kamerasuchergröße übrig. Bei den eh kleinen Suchern der meisten Cropcams ist das winzig und völlig unbefriedigend.
Die Sportsucher sind in der Tat recht teuer - wie es gute Objektive nun auch sind.
Sie haben aber immense Vorteile gegenüber den Galileisuchern, welche man nicht in Prozent der Verbesserung fassen kann - schon gar nicht in 3%.
Der passionierte Makrofotograf wird wohl bevorzugt zu einem Winkelsportsucher greifen. Dieser ermöglicht das problemlose ablichten von Motiven auch in bodennähe, da aus einer Lage fotografiert werden kann, bei welcher man sich nicht im Boden einbuddeln muss, um das Motiv im Sucher zu sehen.
Auch kann das Motiv mit einem Auge anvisiert werden, während das andere durch den Sucher schaut. Speziell bei kleinen Motiven ein unschätzbarer Vorteil.
Ein guter Sportsucher zeigt in Abhänigigkeit von Kamera und verwendeter Optik ein helles, klares Bild, bei dem auch die Bildecken ohne “Beschnitt” gesehen werden können.
Winkelsportsucher lassen sich um die eigene Achse drehen. Dadurch ist es möglich, bei Halb/Halb-Aufnahmen mit dem Körper/Kopf komplett unterwasser zu bleiben, um von unten in den Winkelsucher zu schauen. So ist es möglich völlig unverkrampft seine Aufnahmen zu gestalten.
Wer die Technik im Griff hat, möchte sich ungestört der Bildgestaltung widmen. Hier ist der Sportsucher ein ganz entscheidendes Hilfsmittel, dessen Bedeutung man kaum hoch genug bewerten kann.
Ob man sich diese Ausstattung leisten kann ist eine andere Frage. Ob es an einer Lowcost-Lösung angebracht ist sei dahingestellt.