ich brauche eure Hilfe für einen Punkt in meinem nächsten Artikel.
Bislang bin ich von Wassereinbrüchen und gefluteten Gehäusen verschont geblieben (toitoitoi - auf Holz klopf).
Mich interessiert hierzu, wie dringt das Wasser ein?
Ist es eher ein langsames einsickern das zu Pfützen am Boden des Gehäuses führt oder eher ein Sprühnebel der alles im Gehäuse überzieht und beschädigt?
Wie war das bei euch? Habt ihr da Erfahrungen?
Konntet ihr noch was retten, während und nach der Flutung?
Hat der Leckwarner funktioniert? Habt ihr das mitbekommen?
Wurde das Gehäuse auch beschädigt? Gab es eine Versicherung?
Ich würde mich freuen, wenn ihr mich an euren Erfahrungen teilhaben lasst!
Hatte vor kurzem einen Wassereinbruch in meinem Hugy inkl. 350 D.
Das Wasser hatte sich sehr langsam den Weg ins Gehäuse gesucht. Es war zwar nur ein wenig aber dennoch Wasser im Gehäuse.
Zum glück ist nichts beschädigt worden. Der Leckwarner hat zwar angesprochen aber
Ich habe es nicht wahrgenommen. Eigene Dummheit würde ich sagen und da zahlt eh keine Versicherung.
Normalerweise kommt es zu 90%, wenn nicht noch mehr zu einen Wassereinbruch durch eigenes Verschulden. Mangelnde Pflege oder Unachtsamkeit bei der Montage vor den Tauchgang.
Tjo ...
Da könnte ich 2 Wassereinbrüchen dienen ...
No1 : Gun-Lux Videogehäuse, Totalschaden der Kamera ...
Verursacht durch eigene Dummheit, es lag ein Haar quer über dem O-Ring, wie sich später herausstellte ...
Mit dem Gehäuse abgetaucht, irgendwann gewundert, warum die Kamera so komisch reagiert ... Dann mal
alles genauer betrachtet, ca. 4cm Meerwasser im Gehäuse gehabt ... Langsam aufgetaucht ...
Naja, Kopf etc der Kamera hatten Wasserkontakt, das war es also
Wie es genau eingetreten ist, das Wasser, keine Ahnung, hab es ja erst gesehen, als es drin war ...
Leckwarner hat das Gehäuse keinen ...
Habe Lehre draus gezogen, O-Ring vor dem Schliessen genauer betrachten, während des Abtauchens auch nochmal
einen Blick aufs Gehäuse, ist ja bei dem Polycarbonat auch gar kein Thema ... Seitdem auch keine Probleme mehr ... *knock-knock*
No2 : Hugy 350er Gehäuse mit grossen Dome ... Nix passiert ...
Verursacht durch keine Ahnung was bei Hugy, Domeport war im Endeffekt nicht einmal bei 50 cm Wassertiefe dicht ...
Im Wasser wurde mir die Kamera angegeben, einmal untergetaucht, Leckwarner gibt Alarm ... Sofort langen Arm gemacht, Dome nach unten ...
Schon ein Schnapsglas Wasser drin ... Zurück aufs Boot, Kamera raus, alles ok ... Puh ...
Im Wasserfass getestet, Wasser läuft sofort am Rand des Domes rein, ein kleiner Bach ... Ich denke auf Tiefe wäre es ein Strahl gewesen, aber auf Tiefe wär das Gehäuse auch schon vollgelaufen wie nix ...
Naja, Andi hat den Dome dann auch sofort getauscht Sein Glück ...
meiner Erfahrung nach gibt es zwei Arten von Flutungen:
1.) Die Idioten-Flutung
2.) Schnappsglasflutung
Zur der Idiotenflutung 1.) gehören Dinge wie,...
- Gehäuse nicht zu machen
- Gehäuse unter Wasser öffnen
- Port im Wasser abnehmen etc.
- Tampen in die Nut klemmen, beim Zusammenbau etc.
- Gehäuse zerschmettert und dann Tauchen
- Haar-Risse im Gehäuse wegen zu Tief tauchen, bei Tauchgang Nr. 1012 flutsch und weg..
- Buddy setzt sich mit Tank auf’s Polycarbonatgehäue und er sagt/merkt nichts als es fein knacken tut -> Haar-Risse
..in der Regel hat dies einen Totalschaden des Systems
zur Folge der durch einen kurzen Kamera/Gehäuse-Check
im Wassereimer vor dem Tauchgang vermieden hätte
werden können. * Bevor man sein Gerödel an hat
2.) die Schnappsglasflutung
- kann auch bei bestem Gewissen passieren
- wenige Unsauberheiten bei der O-Ring Pflege zur Ursache haben
- kleine Materialfehler (siehe oben) zur Ursache haben
- Salzkristalle die zwischen den Tauchgängen hart werden und dann in der Tiefe den O-Ring lüften zur Ursache haben
- gleiches gilt für zu dick aufgetragenes Silikonfett
..die Schnappsglasflutung ist in der Regel nicht schlimm und
in einem Gehäuse mit Leckwarner oder durchsichtigen Fenster
unter Wasser zu bemerken. Wenn die Kamera leicht im Gehäuse
erhöht angebracht ist wird diese nicht mal nass und übersteht
den Tauchgang unbeschadet.
..Danach Gehäuse spülen, O-Ringe fetten und alles noch
mal ohne Kamera tauchen und es munter geht weiter…
wenn das Gehäuse beim Test dicht bleibt.
ich habe meine Canon PS30 mal geflutet. Ich würde mal sagen es war eigene
Dummheit
Ohne lange Prüfung in den See rein und gleich abgetaucht. Als ich dann bei ca. 3 Meter
mal einen Blick auf die Kamera geworfen habe, war das Gehäuse bereits halb voll. Nun gut
in die kleinen Gehäuse passt auch nicht viel rein.
Ich denke ich hatte ein Haar oder sonstigen Dreck auf dem O-Ring. Nach dem öffnen habe
ich jedenfalls nichts gefunden, was den Einbruch erklären konnte. Und das Gehäuse
war noch in Ordnung.
Dabei hatte ich noch Glück im Unglück. Den Tauchgang hat die Kamera nicht überlegt. Aber den
Schaden konnte ich über eine Elektronik Versicherung abwickeln.
Nun bin ich etwas vorsichtiger. In das Gehäuse der D70 ist bisher noch kein Wasser gekommen.
*Dreimal auf Holz Klopf*
Der innerer Steg ist mit einem Knall wie ein geplatzter Schlauch weggebrochen, der O-Ring war eine Zehntelsekunde später zusammen mit dem Wasser im Gehäuse. Ja, das JVC Gehäuse ist nur bis 30 m empfohlen, aber das war doch schon überraschend. Danach kann man natürlich Gehäuse und Kamera wegschmeißen.
Die JVC Gehäuse sind ganz ok, wenn man das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis bedenkt. Es gibt dafür halt dann nur ein-aus und das Gehäuse ist sehr dünn. Also doch vorsichtig behandeln.
Vielleicht noch ein Tipp für Abgesoffene aus eigener Erfahrung: Das Band in der toten Kamera ist zu retten, mir jedenfalls ist es gelungen. Gleich vor Ort in Süßwasser. Zuhause mehrere Tage in destilliertes Wasser. Dann gründlich trocknen lassen. Mehrfach durchspulen. Beten. Abspielen.
zu andis idioten- und schnappsglasflutung würde ich gerne noch eine dritte variante zufügen: die “Urlaubsflutung” oder auch “mantaflutung”.
im endeffekt meine ich damit keine eigene flutungsgattung, sondern eher eine mischung aus beiden. meistens sind es idiotenflutungen, die von nicht-idioten begangen werden. zu hause läuft immer alles nach plan. gründliche pflege, gründliche vorbereitung, umsichtiges testen im wasserbecken und vorsichtiges abtauchen. blöderweise läuft das im urlaub oft anders ... z.B. beim nonlimit tauchen, wenn einer “walhai” schreit, wenn man grad mal auf dem boot noch schnell das gehäuse aufmacht um das objektiv zu wechseln oder weil man die batterie nicht reinhat oder das objektiv blöderweise auf manuell steht ... kurzum wenn man dumme sachen tut, von denen man weiß, man dürfte sie eigentlich nicht tun. und würde das eigentlich auch nicht ... aber man hat ja nur den einen walhai im urlaub ... und jetzt ist gerade tolle sicht etc.
da kommt es auch bei sonst umsichtigen oft zum haar auf dem o-ring oder zur sonstigen idioten- oder schnappsglasflutung. oft gesehen. und immer dann wenn man schnell ins wasser muss weil’s da was gaaaanz tolles zu sehen gibt.
gründlichkeit ist auch dann wichtig. lieber einen traumshot verpassen, als die kamera verlieren.
Hallo Detlev,
letzter Maledivenurlaub vorletzter Tauchgang. Am abend noch schnell die Kamera und das Gehäuse gereinigt und zusammengebaut. Am nächsten Tag endlich wieder ein Mantatauchgang, doch ab 12 Meter beginnt der Leckwarner an zu hupen. Da ist mir dann das Wasser tröpfchenweise zwischen Domeport und Gehäuse reingelaufen. Hab aber trotzdem den Tauchgang zu Ende gemacht, natürlich hab ich ständig den Wassereinbruch beobachtet. Ich konnte normal weiter fotografieren und das schöne war, daß durch die ganze piepserei zwei Mantas über zwanzig Minuten direkt über mir kreisten. Kamera blieb heil. Vermutlich waren Salzkristalle die Ursache.
puh stefan,
das nenne ich harte nerven trotz alarm weitertauchen. aber wenns daneben gegangen wäre, wäre es ein klassisches beispiel für das, was ich 2 beiträge weiter oben meinte.
Man mag gern wieder lachen, aber bei “nur” kleinen Wasserlecks ist das genau das Richtige. Die Dinger saugen mit Freude das Wasser auf und behalten es in sich. Man taucht auf und die Kamera ist OK. Klar, bei stärkerem Wassereinbruch wirds wahrscheinlich nicht viel helfen. Es sei denn, man merkt es vieleicht früh genug…
Ich jedenfalls habe immer ein paar von den Dingern in meinem Gehäuse. Gott sei es gedankt bisher umsonst, da ich noch kein Wasser im Gehäuse hatte. Aber es wird vielleicht der Tag kommen, wo sich die paar Baht (thailändische Währung) gelohnt haben. Dass man damit auf dem Tauchboot immer für einen Lacher gut ist, ist ja auch nicht das Schlechteste.
Ich habe zu meiner Freude von Profis gehört, dass sie auch Tampons in ihren Gehäusen haben.
Sanyo HD2 CAM im Polygehäuse von Epoque.
Meines wissens gab es bei diesem Gehäusetyp keine Probleme mit der Dichtheit.
Mein Akkuladestecker hat sich im Koffer versteckt, und ich hatte “nur” 3 Akkus dabei.
Also erster TG ohne CAM wie immer - alles dicht CAM rein -
noch 3 TG´s ohne das Gehäuse zu öffnen und dann beim 4.TG gegen Ende auf 5m “abgesoffen”
Das Gehäuse hat sich binnen kürzester Zeit halb mit Wasser gefüllt, da kein Platz - Totalschaden.
Bei der Reklamation bei Sanyo hat sich herausgestellt, dass das Gehäuse dicht ist und es wurde mir bestätigt,
dass im Rahmen der Bedienungsvorschriften, das Gehäuse “tauchtauglich” bis 40m ist.
Jedoch wurde mir auch sofort, die Bedienungsanleitung vom neuen Gehäuse für die HD 1000/1010/2000 mitgesandt,
in der nun alle Eventualitäten eines Wassereinbruchs auf den Bediener abgewälzt werden.
Sanyo übenimmt da auch kullanterweise keine Haftung/Garantie.
Es konnte auch nicht festgestellt werden, wo die undichte Stelle war.
Als einzige Erklärung habe ich, dass das Gehäuse durch das gegenhalten in die Stömung - das war meine letzte Aufname - verspannt hat und dadurch nicht dicht gehalten hat.
Nun mit neuem Equipment ausgerüstet, habe ich eine Versicherung
abgeschlossen, die auch Wassereinbruch in solchen Fällen abdeckt.
Die Variante 1, wie sie Andi beschrieben hat, wird aber auch diese Versicherung nicht abdecken.
Ich habe kurz vor dem NachtTG noch das System geprüft, Licht an - plötzlich Lampe kaputt - die kaputte Halogen Lampe gewechselt.
Während des TG merkte ich dass der eine Lampenkopf nicht so hell leuchtete.
Ich dachte es liegt daran, dass ich eine billig Version einer Halogen Lampe verwendete - erstmalig.
Nach 20 Minuten war das Licht aus.
Ich dachte es liegt daran, dass ich eine billige Version einer Halogen Lampe verwendete.
Nacheinigen Minuten war das Licht wieder kurz da, dann wieder weg, wieder da,...
Vorne in den Lampenkopf geschaut…natürlich sieht man kein Wasser drin.
Nach einer knappen Stunden merkte selbst ich, dass da was nicht stimmte und tauchte auf.
Naja…der Lampenkopf voll Wasser. Das Wasser kroch bis in die Elektronik.
Das gute an der Sache…der Akku ist mir nicht um die Ohren geflogen.
Der Lampenkopf von L&M;hat drei O-Ringe, den mittleren hatte ich schlecht bzw. gar nicht platziert.
Das Ende vom Lied - LED.
PS: Wer braucht ca. 30 Halogen Brenner, die jetzt bei mir zu Hause umliegen.
Ansonsten: Ich hoffe, NIE an dieser Stelle Erfahrungen teilen zu müssen und klopfe -wie Detlef- mal an meine Birne
Beim vorletzten UW-Treffen der Fotocommunity hatten wir allerdings auch ein ‘Opfer’ ... sowas passiert auch renommierten UW-Hasen, den Tampen eingeklemmt und das Gehäuse direkt heftig geflutet ... danach stundenlang gefönt und getrocknet (zum Glück Süßwasser in Hemmoor) und nochmal mit einem hellblauen Auge davon gekommen.
am Wrack der Thistlegeorm ist 1999 eine MX-10 innerhalb von einer Minute abgesoffen. Ich bin der Meinung, daß ich die Kamera richtig verschlossen hatte. Sea&Sea;behauptete aber, der Riemen vom Handschlauf sei in der Kamera gewesen (wie konnte ich dann den Arm in den Handschlauf stecken) Es gab nichts mehr zu retten, die Elektronik war hinüber, die Reparatur war genau so teuer wie eine neue Kamera.
BTW: Es war schon ein komisches Gefühl, zu sehen, wie das Wasser in der Kamera immer höher stieg ... Damals hatte ich von keiner Versicherung gewußt.
Was mich an diesem Thread allerdings wundert, daß kein Wort über eine Versicherung geschrieben worden ist. Mich hätten dazu einmal die Erfahrungen interessiert.
Mein Leckwarner konnte nun endlich mal zeigen, was er kann! Nach einem Abend mit dem einen oder anderen Bier zu viel, bin ich recht spät zum Frühstück, wo mich ein Gast in ein langes Gespräch über Blitze verwickelt hat ... mit Brumschädel bin ich in den Bungalow und hab schnell meine Kamera eingebaut und das Gehäuse geschnappt.
Auf dem Boot ging dann im Kamerabecken dieser Zuckersüße Piepton los, der mich sofort hellwach gemacht hat ... Kamera rausgerissen, auf ein Handtuch geschmissen und sofort aufgemacht. Wasser stand circa 0,5 cm und die kamera war trocken und meine Fokusgear nass, aber das Objektiv noch trocken. Somit kann ich also bestätigen: Leckwarner piepsen nicht nur, sie tun dies auch rechtzeitig. Danke lieber Leckwarner.
Achso ... hatte beim Gehäuseschließen ein Stück Ohrenstäbchen (kein Witz ... wie gesagt, ich war noch nicht ganz wach und nüchtern) eingeklemmt.
Gruß, Serge
PS: ich war übrigens sehr froh herkömmliche schnellverschlüsse am gehäuse zu haben, die man schnell öffnen kann.
PS: ich war übrigens sehr froh herkömmliche schnellverschlüsse am gehäuse zu haben, die man schnell öffnen kann.
Hi Serge,
wir können das Gehäuse trotz Singha und Pintang beruhigt zuschrauben, denn wir verwenden Hugy-Check. Da piepst es, bevor das Wattestäbchen nass wird
Und, passend zum Wattestäbchen, Tampons nehmen Feuchtigkeit da auf, wo sie entsteht: Im Gehäuse
siehe hier: http://www.sensaciones.org/down/uwp/UwP32.pdf Seite 20
Meine Oly 5050 ist innerhalb einer Minute zu 1/3 voll gelaufen. Durch das Klarsichtgehäuse war das gut zu sehen . An einer Durchführung rann es von der Oberseite über die Kamera, und stoppte erst, als wohl der Druck im Gehäuse groß genug war.