nicht schlecht. Was heisst nicht schlecht, jeder wird wissen, dass das nicht normal ist,
aber die “Kleinen” werden immer aufdringlicher. Habe es nun schon 2-3x gehabt, dass die auch
so aufdringlich wurden, aber man muss einfach nur cool bleiben. Der hat uns damals auch die Boje
zerbissen und bei nem anderen Buddy von mir hat er die Flosse angeknabbert. ich gehe mal davon aus,
dass die Bilder am Elphinestone Reef entstanden sind. Das Problem ist einfach, dass die Haie
dort nicht mehr auseinanderhalten können zwischen Mensch, Fisch und Futter ...
Kein Wunder, was die Safariboote da auch immer reinkippen ...
Mein bisheriger Rekord vor Ort waren 7 Longimani ... das war beeindruckend, wenn man bedenkt,
dass wir die Herrschaften für uns alleine hatten ... da hätte man schon fotografieren müssen
Trotzdem Gratulation zu den aussergewöhlichen Bildern!
Kurzen Text mit Bildern zurückgesendet und schon war man irgendwie drin. Die Fotos sind sicherlich nichts Besonderes, aber wir arbeiten dran.
Hallo Matthias,
also ich muss Dir lobend widersprechen und hoffen, das wir damit zum von MMo gewünschten Thema zurück kommen. Ich finde Deine Bilder außerordentlich besonders! Du warst zur richtigen Zeit am richtigen Ort und hast ein ordentlich belichtetes Bild zurück gebracht. In der Dreier-Serie machen die Bilder auf mich sogar noch mehr Eindruck. Da ist es klar, das die unterwasser heiß drauf wird, denn ich denke das nicht viele Leute ein Bild von so einer brenzligen Situation haben. Ich denke auch, das die Bild-Zeitung sofort dafür etwas zahlen würde, aber ob Du denen die passende Story dazu verkaufen möchtest, musst Du selber mit Deinem Gewissen ausmachen.
Wir müssen auch vielleicht bei den Profi-Bildern nochmal zwei Arten unterscheiden. Diese, die einen dokumentarischen Wert haben und solche die eher künstlerisch anmuten. Die deutsche Ausbildungsschiene für Unterwasserfotografen vom VDST legt meiner Erfahrung eher auf zweiteres Wert und der Meister in dieser Disziplin ist sicherlich der Fotograf der ein spannendes Foto von einem Stein machen kann.
Zeitschriften ticken wiederum anders. Deswegen wirst Du Dir mit den künstlerischen Fotos oft nicht viel kaufen können. Mit beinahe-Hai-Unfällen allerdings ziemlich viel wenn Du nicht das Glück hattest einen Foto-Auftrag erledigen zu müssen. Du musst für Dich selbst in Deiner fotografischen Laufbahn bestimmen in welchem dieser Lager (und es gibt noch viele Andere) Du den größeren Fuß haben möchtest.
Zum Schluss möchte ich gerne ein Zitat von Douglas Adams
anbringen, dass sicherlich auch die Broker kennen:
“Nichts verbreitet sich im Universum so schnell wie schlechte Nachrichten.”
Ebenfalls möchte ich mich Adrian anschliessen, der schon sehr schön einige Hürden und
Aspekte genannt hat, von denen ich und andere bereits Publizierte ein Lied singen können.
So, jetzt bin ich mal auf weitere Gedanken zum Preis des Ruhms gespannt.
Um als Hobbyfotograf in die Medien zu kommen, sollte man sich einen Namen machen. Es reicht es nicht aus, mal ein paar brauchbare Bilder zu zeigen, es sei denn, das Model wird gerade vom Hai zerfleischt, dann sieht man vielleicht über eine leichte Unschärfe hinweg. Ansonsten sollten die Bilder schon perfekt sein! Brauchbare Bilder gibt es wie Sand am Meer. Ein guter Weg, sich einen Namen zu machen, sind Erfolge in angesehenen Fotowettbewerben. Mal eben einige Bilder im Internet hochladen und Fotograf der Woche oder des Monats zu werden reicht da nicht. Das ist zum Einstieg ganz schön aber um “Ruhm und Ehre” zu erlangen sollten es da schon andere, hochkarätigere Wettbewerbe sein. Deutsche Meisterschaften, wenn einen die Vereinsmeierei nicht stört oder Xarifa in Hessen oder die GdT. Auch international gibt es da etliches wie z. B. Antibes und Strasburg in Frankreich, Sandiskredsea in Israel, EPIC, Ford Seahorses u.a. in den USA, Nelos in Holland, Vodan (Slovakei) und etliches mehr. Nur muss man sich darüber im klaren sein, dass man dann mit den Grossen spielt. Ausreden wie: “Das sind ja auch Profis “ zählen dann nicht mehr. Genau an diesen muss man sich schon orientieren, wenn man Erfolg haben will. Auch ein Kurt Amsler hat mal klein angefangen. Im Übrigen sind die Erfolgreichen in diesen Wettbewerben fast alle keine Profis, d. h. sie verdienen in der Regel nicht ihren Lebensunterhalt mit der UW-Fotografie. Die haben einfach mehr Ehrgeiz, üben mehr und haben dementsprechend mehr Erfahrung. Mehr Geld und viel bessere Kameras haben die normalerweise auch nicht. Wozu auch, nicht die Kamera sondern der Fotograf macht das Bild! Trotzdem ist gutes Werkzeug natürlich Voraussetzung. Mit einer Kompakten wird keiner Weltmeister. Zu “Ruhm und Ehre” kommen bei großen Wettbewerben übrigens fast immer auch schöne Preise. Tauchreisen z. B. sind hier nicht die Ausnahme sondern eher die Regel. Eine nette zusätzliche Motivation.
@Niko
“Um als Hobbyfotograf in die Medien zu kommen, sollte man sich einen Namen machen. Es reicht es nicht aus, mal ein paar brauchbare Bilder zu zeigen, es sei denn, das Model wird gerade vom Hai zerfleischt, dann sieht man vielleicht über eine leichte Unschärfe hinweg.”
Ich denke mal, dass sich diese Aussage auf meine Bilder bezieht. Ich danke Dir, dass Du die Mitleser über die wahren Begebenheiten vor Ort aufklärst.
Ja es stimmt, dass “Model” wurde vom Hai zerfleischt, als Erinnerung sind uns nur seine Füßlinge geblieben. Die haben wir
aus mehreren hundert Meter Tiefe noch retten können. Ich hätte noch mehr Fotos schießen können, aber die Longis haben mich von mehreren
Seiten gleichzeitig angegriffen, sie wollten uns ja zerfleischen.
Endlich mal einer, der Tacheles redet!!
Falls Du nicht auf einer Deiner gewonnenen Tauchreisen bist, freue ich mich über aussagekräftige Informationen wie:"nicht die Kamera sondern der Fotograf macht das Bild,Mit einer Kompakten wird keiner Weltmeister”, man will ja besser werden.
@Matthias:
Der Beitrag bezog sich natürlich nicht auf Deine Bilder (Kompliment, wirklich sehr schön!), sondern war ganz allgemein gemeint. Bei derartigen Bildern ist das seltene Motiv der Knüller und nicht der perfekte Bildaufbau oder die super Schärfe etc. Bei der ersten echten Fotoserie vom Yeti würde sich wohl auch keiner am Farbstich stören. Gerade Deine Serie ist ein gutes Beispiel dafür, dass man Erfolg haben kann, weil man am richtigen Ort zur richtigen Zeit alles richtig macht und nicht weil man die teuerste Ausrüstung hat. Das bringt mich wieder zu einem meiner Meinung nach wichtigen Thema: Bitte überschätzt nicht immer die Hardware! Natürlich macht es Spaß, eine Super-Kamera zu haben und vor allem auch hier darüber zu diskutieren, aber die beste Kamera von allen, ist die, an die man sich gewöhnt hat und die man im Schlaf beherrscht. Viel wichtiger als die Kamera ist der Mensch, der dahinter steht (oder schwimmt). Gib einem echten Profi (nicht Hobbyfotografen, wie wir es sind) eine einfache Kompaktkamera und er wird immer noch tolle Bilder machen. Die Erfahrung macht’s! Der beste Weg zum Erfolg: Tauchen, tauchen, tauchen! Nie ohne Kamera! Jedes Bild selbstkritisch auf Fehler prüfen! Immer an den Besten messen! (Fast) alles, was die können, kann man auch. Und natürlich etwas Geduld haben. Man kann alles lernen, aber nicht von heute auf morgen. Das ist natürlich nur meine Meinung, andere sehen das vielleicht anders und machen trotzdem gute Bilder. Etwas Glück gehört natürlich auch dazu, aber wer immer schussbereit ist, hat öfter Glück!
Hui, hier gehts ja heiss her
Ich sehe es ähnlich wie Niko, das was zählt ist,
was der Fotograf kann. Da hilft auch nicht die “beste Ausrüstung”.
...ein Meister ist noch nie vom Himmel gefallen und deshalb muss man
sich seine Fehler auch eingestehen können und trotzdem hartnäckig am
Ball bleiben Ausserdem sind wir ja auch alle hier in diesem Forum aktiv um
unsere Erfahrungen, Erfolge und auch Misserfolge zu teilen.
Zum Thema Bildaufbau, Schärfe etc. möchte ich nochmal sagen, dass dieses Thema
von Vielen unter- aber auch von vielen überschätzt wird. Ich denke, wie wir am Samstag
bei unserem Event auch von Experten hören durften, dass es das wichtigste ist, seiner
Linie und seinem Stil treu zu bleiben. Schafft man es dann die Theorie des Bildaufbaus
ausser Kraft zu setzen und trotzdem ein beeindruckendes Bild zu gestaltet - hat man es
geschafft. Ist zumindest meine Meinung!
laut Andy habe ich ja noch Welpenschutz, da konnte ich mir das trauen.
Wann und wo habe ich das denn geschrieben?
@Niko:
Herzlich Willkommen bei uns! ..und danke für den guten Beitrag.
Ich stimme mit vielem von dem was Du geschrieben hast überein
und ich hoffe/denke, dass das niemand persönlich nimmt.
Die Aussagen sind ja sehr allgemein gehalten. Ebenso bietet der
eine Beitrag ja schon viel potential, um evetuell mal einen neuen
Beitrag mit einer Liste von Fotowettbewerben aufzumachen.
Genau Andi - her mit der Liste, damit ich nicht lange über neue Wettbewerbe diskutieren muss, sondern endlich weiß, wo ich an Geld, Ru(h)m, Frauen, Luxus und was nicht alles komme
jetzt nähern wir uns langsam meiner eigentlichen Intention beim Eröffnen dieses Threads.
Eine Liste mit Fotowettbewerben (vielleicht auch ein paar Tipps von den Profis, was man beim einreichen beachten sollte), evtl. auch Einsendeadressen bei diversen Redaktionen und was es sonst noch so gibt, wäre echt nett.
Vielleicht kommt hier am Ende ja doch noch was sinnvolles raus
Na also,
jetzt nähern wir uns langsam meiner eigentlichen Intention beim Eröffnen dieses Threads.
Also um Deiner Bitte nachzukommen, habe ich mal eben einen Auszug
aus dem was bei mir im Jahr so anliegt zusammengestellt. Ich habe
dabei gerade realisiert, dass ich nicht mehr in der Lage wäre diese
ganzen Sachen zu machen, wenn ich mich nicht von meinem alten Job
getrennt hätte und zu 100% in die Selbstädingkeit gegangen wäre.
Viele der Termine sind auch ein wenig das Pflichtprogramm, um
als professioneller U/W-Fotograf im Gespräch zu bleiben und stetig
neues Material zu produzieren…
Ganz aktuell ein monatlicher Online-Wettbewerb bei Sandiskredsea.
Der Gesamtsieger fährt kostenlos zum diesjährigen Hauptwettbewerb
(incl. Flug und Hotel). Infos hier: http://www.sandiskredsea.com