Hallo, Alle,
ich habe längere Erfahrungen mit Magix und mit Adobe gemacht und versuchsweise mit den meisten anderen Programmen auch einmal geschnitten. Die Idee und der Grundaufbau ist eigentlich bei allen Programmen gleich, funktional nehmen sie sich deshalb nicht viel. Magix habe ich abgelegt, da das Progamm softwaretechnisch einfach nicht ok war. Abstürze häuften sich an allen Ecken, der Support wahr überhaupt nicht hilfreich (aber sehr freundlich). Das mag sich durch neue Versionen geändert haben, meine Erfahrung ist mit einer zwei Jahre alten Version. Wer da also gute, neue Erfahrungen mit Magix hat, soll mich bitte korrigieren.
Sehr gute Erfahrungen habe ich mit Adobe Premiere Elements.
Premiere Elements ist nichts anderes als eine abgemagerte Premiere - Software. Der Code der Software ist in allen wesentlichen Teilen gleich. Dadurch bekommt Premiere Elements alle guten Eigenschaften in Bezug auf Stabilität des Profi-Programms mit. Ich hatte damit in 2 Jahren einen Absturz. Null Inkompatibilitäten mit anderer Software, während fast alle anderen Programme, die ich versuchte, sich mit irgend einer anderen Software nicht vertragen - das ist nicht zu unterschätzen, Videoschnittsoftware greift in ziemlich viele Basisfunktionen ein, die sehr nahe am Betriebssystem liegen, auf jeden Fall aber mit anderer Software geteilt werden.
Es ist also kein Wunder, wenn Sylvie mit Premiere Elements gute Erfahrungen gemacht hat und es ist auch kein Wunder, warum sich viele Leute fragen, warum man für 95% der gleichen Funktionen (und in der Tat des gleichen Codes in der Software) 1000 Euro statt 100 Euro zahlen soll. Soll man eben nicht.
Das ist reine Marktpolitik: Warum soll eine Softwarefirma nicht ein hochpreisiges Spitzenprodukt auch in einen kostenbewussteren Massenmarkt schicken, wenn man dort zusätzlich verdienen kann? Man braucht nur einen anderen Preis und man muss ein paar feature ausschalten, damit die Profis, die 1000 EUR anlegen müssen, diese eben noch anlegen.
Grüße, Greg