(1) Man misst den hellsten Punkt, damit wäre eine Aussage über “Leuchtkraft/-stärke” getroffen.
(2) Man misst in einem Abstand von z.B. 0,5 und 1 m (können auch 0,75 und 1,5 m sein) wieder. Damit hätte man das Abfallen der Leuchtkraft unterlegt, Urteil über Videofähigkeit ist möglich.
(3) Man definiert einen Grenzwert bei dem die Leuchtkraft für Videofilmen üblicherweise zu gering wird. Den Abstand zum hellsten Punkt kann man dann als “Nutzgrenzwert” in Metern angeben.
Damit könnte man alle Eckdaten vergleichbar machen.
Sollte dies ein völlig schwachsinniger Vorschlag sein, bitte nicht steinigen, sondern einfach ignorieren.
Das ist garnicht schwachsinnig, aber fachlich falsch.
(1) macht nur Sinn in einer definierten Entfernung, praktikabel ist ein Meter.
(2) entfällt damit
(3) ist möglich, aber nicht wirklich hilfreich. Da bleibe ich bei meinem Vorschlag, den beleuchteten Radius bzw. Fläche anzugeben, den müssen wir eh ermitteln, sonst können wir nicht Lux und Lumen angeben.
Also, es bleibt schon dabei, dass Lux, Lumen, bestrahlte Fläche und ein immer konstanter Abstand von 1 m die interessanten Parameter sind.
Wenn man schon noch das “abfallen” messen und ausdrücken will, dann muss man in der bestrahlten Fläche Lux an versch. Stellen messen. Das wird dann aber wieder sehr erklärungsbedürftig weil man das nur in einem zweidimensionalen Diagramm ausdrücken hat. Versteht keiner mehr. Wenn überhaupt, dann zwei LUX Werte angeben, den maximalen und einen auf dem Radius genau zwischen Mitte und Rand. Wenn da ein Unterschied ist, dann heißt das “fällt ab” und das kann auch jeder Nichttechniker verstehen.
Die Erklärung ist dann auch einfach:
hohes Lux heißt, hellere Lampe, also “bringt am meisten Licht raus, aber nicht unbedingt in die Breite”.
hohes Lumen heißt, meistes Licht auf der beleuchteten Fläche.
hohe Fäche heißt, weitere Ausleuchtung, also “Licht überall und nicht nur in einem Spot”.
geringer Unterschied zwischen den beiden Lux-Messungen heißt, beste Ausleuchtung, also “alles schön gleich hell”
hoher Index Lumen/Watt heißt, bester Wirkungsgrad, also “das meiste Licht pro Akkueinsatz”.
´
2. Bestrahlte Fläche messen oder aus Abstrahlwinkel erreichnen. Das gibt ein zweites wichtiges Vergleichsmaß, weil wir ja möglichst viel Fläche gleichmäßig ausleuchten wollen.Ja, dazu aber jetzt noch einmal eine Frage. Sollten wir den individuellen Bildwinkel
je Lampe nehmen oder einen für alle Lampen? Wie viele Messpunkte würdest Du festlegen und wie den
Mittelwert für die Fläche daraus erechnen?PS: Wattzahlen sind ebenfalls Lug und Trug.
Gemessene Betriebsdauer ist aussagekräftiger.
1. Ich würde senkrecht in einem meter auf eine Wand strahlen und den Radius messen. Daraus errechnen wir die Fläche. Alle Lampen, die wir im Auge haben, strahlen ja Kegel.
2. Ich würde zwei Messpunkte nehmen. Center und auf Mitte zwischen Center und Rand.
3. Wattzahlen - hast Du Recht für komplett verbaute Lampen. Da ist mir wurscht, wieviel Watt der Brenner hat, ich will nur wissen, wie lang sie läuft. Nicht gut für reine Lampenköpfe, da würde mich Watt/Lumen mehr interessieren, weil ich ja wissen will, wie weit ich damit komme, bzw. wie fette Akkus ich überhaupt brauche.
Hast Du mein excel jetzt?
Cheers, g




