es ist soweit. Ich bin an dem Punkt in ein schönes fettes
Schnittsystem zu investieren. Einiges von der Hardware,
wie zum Beispiel eine Raptor Festplatte von WD liegt
bereits hier vor…
Grundsätzlich ist die Frage, ob ich meine Workstation von
der Stange kaufen werde oder in Komponenten frei
zusammenstelle. Letzteres hätte den Vorteil nicht so viel
Overhead vor mir herzuschieben. Die vorinstallierte Software
und 5-1 installierte Cardreader nerven mich schon ziemlich.
Also Prozessor habe ich mir den Intel Quad Core mit Sockel
775 und Intel X38 Chipsatz ausgeguckt. Entweder Intel®
Core 2 Quad Q9300 FC-LGA4, “Yorkfield” (239 €) oder der
Intel® Core 2 Quad Q6700 Boxed, FC-LGA4, “Kentsfield”
(209 €) bzw. noch günstiger (189 €) für Intel® Core 2
Quad Q6600. Bin ich da auf dem richtigen Dampfer oder
empfehlen mir unsere IT-ler da was anderes?
Anzumerken bleibt auch noch das ich viele Lizenzen in einer
32bit Version habe, wie zum Beispiel Photoshop CS3 und
auch Edius Neo etc… Lohnt also 64bit überhaupt?
Betriebssystem muss dann wohl VISTA werden, weil ich
in die Kiste 3 oder 4 GB Ram packen wollte. Ebenso ist
ein RAID System Pflicht. Bleibt die Frage beim Mainboard.
Oder sagt mir jemand von Euch: Vergiss es und kauf Stange.
wie zum Beispiel eine Raptor Festplatte von WD liegt
bereits hier vor…
...dann würde ich mir noch zwei oder drei weitere kaufen und ein RAID 5 daraus
machen…
Für das RAID würde ich einen vernünftigen (Hardware)Raid-Controller
kaufen. Bei einem vernünftigen Hardware-Controller wird die CPU nicht
damit belastet die Paritäten zu berechnen.
Diesen RAID würde ich dann nur für Schnitt nutzen und keine Daten dauerhaft
speichern.
Vielleicht würde es sich noch lohnen eine einzelne Raptor für das Betriebssystem zu nutzen ...
zumindest würde ich das machen.
Für Daten, die dauerhaft gespeichert werden sollen, wie z.B. fertige Filme oder Filmsequenzen
würde ich evtl. einen externen iSCSI-Turm nutzen. Das ist eine kostengünstige Implementierung…
Dieser sollte dann aber auch mindestens über ein RAID 5 verfügen. Das Backup sollte man auch nicht ausser Acht lassen, denn
RAID 5 ist kein Backup!
Grundsätzlich ist die Frage, ob ich meine Workstation von
der Stange kaufen werde oder in Komponenten frei
zusammenstelle. Letzteres hätte den Vorteil nicht so viel
Overhead vor mir herzuschieben. Die vorinstallierte Software
und 5-1 installierte Cardreader nerven mich schon ziemlich.
...du kannst bei einem Rechner von der “Stange” das Betriebssystem nochmal
neu installieren und hast nicht zwingend den Overhead.
Also Prozessor habe ich mir den Intel Quad Core mit Sockel
775 und Intel X38 Chipsatz ausgeguckt. Entweder Intel®
Core 2 Quad Q9300 FC-LGA4, “Yorkfield” (239 €) oder der
Intel® Core 2 Quad Q6700 Boxed, FC-LGA4, “Kentsfield”
(209 €) bzw. noch günstiger (189 €) für Intel® Core 2
Quad Q6600. Bin ich da auf dem richtigen Dampfer oder
empfehlen mir unsere IT-ler da was anderes?
Neben der Performance ist auch L1 und L2 Cache wichtig ...
außerdem würde ich nochmal ein wenig warten, da intel diese Woche
sämtliche CPUs um 50% vergünstigt hat. Ich weiss nicht, ob das hier
im deutschen Markt schon angekommen ist. Auf dem Servermarkt hat
man es sofort gemerkt, aber im Privatbusiness dauert das schon mal länger…
Anzumerken bleibt auch noch das ich viele Lizenzen in einer
32bit Version habe, wie zum Beispiel Photoshop CS3 und
auch Edius Neo etc… Lohnt also 64bit überhaupt?
Betriebssystem muss dann wohl VISTA werden, weil ich
in die Kiste 3 oder 4 GB Ram packen wollte. Ebenso ist
ein RAID System Pflicht. Bleibt die Frage beim Mainboard.
Oder sagt mir jemand von Euch: Vergiss es und kauf Stange.
...du musst nicht zwingend Vista nutzen. Es gibt auch ein XP, dass mehr als 3 GB
adressieren kann ... und zwar das 64-bittige XP. Es gibt auch ein 32-Bit XP, welches mehr
als 3 GB adressieren kann, allerdings ist dann ein PAE Kernel nötig. Letzteres ist sicherlich die
unschönste Lösung.
In der vorletzen ct war ein guter Bericht über 64-Bit Systeme. 4 GB finde ich persönlich ausserdem
ein wenig mager, sodass ich mind. 8 GB Dual Channel RAM nutzen würde. RAM kostet ja nichts mehr ...
Mit Videoschnitt kenne ich mich nicht so gut aus, aber wird das Rendern nicht über die GraKa gemacht?
Falls ja, würde ich da auch nochmal einiges an Geld ansetzen und evtl. auf CrossFire oder SLI zurückgreifen…
Außerdem würde ich darauf achte, dass evtl. ein zweiter CPU nachgerüstet werden kann, o.ä.
Gruss,
Adrian
PS: ‘nen Cluster wäre auch ne ##### Sache ... aber sicherlich zu teuer
Vielleicht würde es sich noch lohnen eine einzelne Raptor für das Betriebssystem zu nutzen ...
zumindest würde ich das machen.
So ist es geplant und eigentlich sollte auch noch eine als Scratch-Disk herhalten.
Adrian Schöne - 25 April 2008 05:52 PM
Für das RAID würde ich einen vernünftigen (Hardware)Raid-Controller
kaufen. Bei einem vernünftigen Hardware-Controller wird die CPU nicht
damit belastet die Paritäten zu berechnen.
Also RAID nicht auf dem Mainboard oder wie?
Adrian Schöne - 25 April 2008 05:52 PM
Mit Videoschnitt kenne ich mich nicht so gut aus, aber wird das Rendern nicht über die GraKa gemacht? Falls ja, würde ich da auch nochmal einiges an Geld ansetzen und evtl. auf CrossFire oder SLI zurückgreifen…
Die Grafikkarte wird für das Rendern meinem Wissen nach
nicht gebraucht sonder nur für das Zocken. Ich habe hier
jetzt schon zwei komplett verschiedene Meinungen gelesen
und gehört also lasst es weiter regnen.
Erwähnte ich, dass ich finanziell auch nicht zu weit gehen will?
Ganz genau! Der RAID Controller sollte nicht auf dem Mainboard sitzen,
da dies meist Fake-Controller sind und die CPU für die Berechnungen nutzt.
Vielleicht gibt es im Desktop-Markt Neuerungen, aber nach meinem jetzigen
Kentniss-Stand sind diese eher eine Bremse als eine Beschleunigung.
Tja das Rendern solltest du klären, ich weiss es leider nicht. Ich weiss nur soviel,
dass Lightroom und Aperture das Rendern, etc. über die GraKa machen. Im Videobereich
weiss ich es nicht.
Tja ... bei deiner Signatur dachte ich, dass du finanziell keine Grenzen hast
Was willst Du mit einem RAID erreichen? Mehr Zugriffsgeschwindigkeit -> dann Level 0
Ausfallsicherheit plus Speed -> Level 1+0
Ausfallsicherheit ohne Verlust von 50% Speicherkapazität -> Level 5
Ich denke dass ein gutes MB von Asus oder Gigabyte mit onboard RAID Adapter für Andis Zwecke völlig ausreichen wird.
Aber man kann ja auch einen RAID-Adapter stecken und dafür das MB eine Nummer kleiner wählen.
Wen ich HD schneide nutz mein Rechner noch nicht einmal die eingebauten 2GB zu mehr als 50% aus…
Bei PS und Konsorten weiss ich es nicht genau, aber auch hier werden 4GB sicher erstmal reichen. Man sollte das Board
dann so bestücken, dass noch 2 Plätze frei bleiben.
Ich nutze Vista seit RC1 und bin mehr als zufrieden. Bei einem Neusystem würde ich immer direkt eine Vistalizenz dazu nehmen.
Insbesondere bei der Speicherverwaltung hat sich schon einiges getan. Da sich 64Bit aber im Desktopbereich noch überhaupt nicht
durchgesetzt hat tendiere ich auch nach wie vor dazu 32Bit zu empfehlen. Inkompatibilität mit vorhandenen Lizenzen nur am Rande.
Bei der Grafikkarte würde ich zur Nvida 8xxxerReihe tednieren. Die 8600GTS ist z.B. vom Preis- Leistungsverhältnis sehr gut.
Schnittprogramme unterstützen aktuelle Karten nur ein wenig via DirectX aber nicht um zu rendern. Da zählt reine CPU Power.
Beim Quadcore würde ich immer zu dem Chip raten, bei dem der Preissprung zum nächst höheren übrproportional hoch ist und nicht
mehr in einem gesunden Verhältnis zum Geschwindigkeitszuwachs steht. Derzeit vermutlich der Core2Quad Q9450 oder eine Nummer
kleiner.
Ich habe ja ein externes RAID5 2 TB backup System, sowie
drei externe FireWire Drives zum Backup und langfristigem
Storage / Backup von Video und Foto-Projekten.
Meine Idee war eigentlich:
1. Raptor WD740ADFD 74GB als VISTA Systemlaufwerk (dieses evtl. im Raid)
2. nochmal Raptor WD740ADFD 74GB als Scratchdisk für Photoshop/Video
3. Noch eine (vorhandene) 200 GB Western Digital als Schnittlaufwerk
Da alles im Raid langsamer wird, wollte ich lieber den abendlichen
Netzwerkbackup von meinem LaCie 2TB RAID5 für die knapp 350 GB
nutzen anstatt sinnloses RAID zu machen.
Das ist völliger Unfug. Es kommt immer auf die Konfiguration
eines RAIDs an. Das RAID 1 ist z.B. nur ein Spiegel. Aber ein RAID 0
und ein RAID 5 verbessern sowohl die Lese- als auch die Schreibgeschwindigkeit.
Ein RAID 5 hat den Vorteil, dass selbst wenn eine Festplatte defekt ist, keine
Daten verloren gehen. Bei einem RAID0 sind alle Daten weg, da alles gestripted wird.
Ein RAID ist also nie sinnlos. Man muss nur die richtige Konfig für seine Bedürfnisse finden.
Außerdem sind die ext. Lacies keine Backupsysteme. Ein RAID 5 erhöht nur die Sicherheit, dass keine
Daten durch einen Defekt der Festplatte verloren gehen. Ein RAID 5 schützt aber weder vor versehentlichen
Löschaktionen, noch vor defekten Partitionstabellen, etc. Ich würde mich bei wichtigen Daten also nie
alleine darauf verlassen.
Ein Backup muss auf einem Datenträger wie z.B. Sicherungsband, optischen Medien, etc. vorhanden sein und sich möglichst ausserhalb
des Gebäudes befinden.
Als Scratchdisk würde ich dir zwei Raptor in RAID 0 raten, da auf dieser keine permanenten Daten gespeichert
werden und einem Defekt nur temp. Daten weg wären. Das RAID 0 würde die Performance nochmal um
einiges erhöhen.
Falls du das alles nicht machen möchtest, würde ich mir an deiner Stelle einen PC von der Stange kaufen.
Da wirst du wahrscheinlich am Besten weg kommen, wenn du diese ganzen Sonderklamotten nicht nutzen
möchtest.
Also bezüglich des RAID habe ich mir einige relastische Gedanken
gemacht, dabei geht es vor allem um das Kosten-Nutzen Verhältnis.
In meinem speziellem Fall lohnt es sich glaube ich nicht, die
mindestens 400 Euro für einen echten (nicht auf dem Motherboard)
RAID-controlller und noch weitere Platten zu investieren.
[ Datensicherheit ? ]
Bei meinem Workflow, muss ich mich fragen wie schwer mich der
Datenverlust treffen würde. Dazu drei Gedanken: 1. All mein HDV
und Video-Material ist sowieso paralell auf Band vorhanden und
kann daher schnell wieder aufgespielt werden. 2. Paralell dazu
werden die in Arbeit befindlichen Projekte vom Schnittrechner
auf ein “Großvater, Vater, Sohn Backup” über Netwerk Abends auf
ein RAID5 kopiert. Das gilt auch für Photoshop + InDesgin Daten.
Ich komme also immer Tagesaktuell und auch benutzerfreundlich
an meinen aktuellen Tagesstand zurück. Das wird für das ganze
Betriebssystem und Daten gemacht und ist sogar Remote-Bootfähig.
3. Worst-Case-Szenario ist, das mir Render- und Schnittarbeit von
einem Tage Arbeit doch noch flöten gehen. Aus diesem Grund habe
ich es mir bereits angewöhnt regelmäßig den Backup-Knopf in der
Taskleiste nach wichtigen Arbeitsabschnitten zu drücken.
Eine Echtzeit-Ausfallprävention auf dem Schnittrechner ist
daher meiner Meinung nach nicht ganz so wichtig. Die Daten
auf der Raid5-Nas-Box werden in Regelmäßigen Ständen auf
BluRay gebrannt und in ein Bankschliessfach eingelagert.
[ Speedfactor vs. Heat ? ]
Darüber hinaus sehe ich mit mehreren Raptor-Platten auch noch
ein Hitzeproblem im Gehäuse auf mich zukommen, dass auf die
gesamte Performance drücken würde. Im verhältnis zu meinen
anderen Platten ist der kleiner Flitzer eine Herdplatte.
[Trotzdem nicht von der Stange ]
Von der Stange würde ich aber trotzdem nicht kaufen wollen, da
ich beim Komponentenkauf jeweils mehr Leistung für weniger Geld
bekomme. Auch erliege ich dem glauben, dass drei physikalisch
getrennte Platten für System, Scratchdisk und Video-Schnittdaten
performanter sind als Partitionen. Ist das Korrekt?
Meine bisherige Scratchdisk mit Photoshop ist übrigens nie
wirklich voll geworden und frage mich ob es sich unter diesem
Aspekt lohnt zwei Raptoren im RAID0 laufen zu lassen. Edius
Neo (das Videoschnittprogramm) benutzt meinem Wissen nach gar
keine getrennte Scratchdisk zum Auslagern. Ergo?
A pros pros “auslagern”: Noch ein Frage - Lohnt sich
unter Vista eine eigene physikalische Platte für die
Windows-Auslagerungsdatei?
..oder nimmt man lieber die drei Raptoren und schaltet diese
in ein RAID0 oder 0+1 um auf eine eigene Scratchdisk und die
Platte für Windows-Auslagerungsdatei zu verzichten.
Was ist (In meinem Fall) performanter?
@Andi:
Wenn Du das brennen auf Blu-Ray wirklich regelmäßig durchführst bist du mit Deinem Backupkonzept gut aufgestellt.
Welchen Brenner hast Du den?
Die Blu-Ray ist letztlich Dein einziges echtes Backup. Der Zeitraum derletzten Asulagerung ist also Dein WorstCase
Szenario an Datenverlust. In einem Privathaushalt ist ein Totalverlust von Daten übrigens nicht soooo unmöglich.
-> Einbruch und Diebstahl aller Geräte, Überspannungsschaden, Brand, Wasserschaden usw.
Ich denke Deine oben genannte Fesplattenaufteilung ohne RAID Verbund ist schon ok. Sicher würde ein Level 0 noch
mehr Performance bringen aber ob Du dies wirklich merkst ist eher fraglich.
Hi da sich ja hier alles mehr ums Backup dreht als die eigentliche
Performance des Rechners würde ich noch mal gern eine Backup-
lösung vorschlagen…
Wie sieht es denn Eurer Meinung nach mit Offsite Backup aus.
Mittlerweile ist Amazon S3 richtig zuverlässig und billig Es gibt
mehr und mehr Clients:
http://www.maluke.com/software/s3-backup/faq
Mit WebDav-Integration sollte auch normal BackupClients in
der Lage sein, die Daten zu sichern. Hat jemand schon Erfahrungen?
Kennt andere Anbeiter?
Hi da sich ja hier alles mehr ums Backup dreht als die eigentliche
Performance des Rechners [...]
Hey, nicht falsch verstehen. Ich will Performance aber habe eben
auch Angst vor einer “Überzüchtung” des Systems, die am Ende
nur viel Geld gekostet hat und von Der man nix positives merkt.
Zum Beispiel: Die Hitzeentwicklung der RAID Platten könnte den
Lüftern der Grafikkarte und vom Prozessor etwas Wind aus den
Segeln nehmen etc. [...] Oder kann ich die Plattenspeeds bei
dem On-Board Controller überhaupt ausnutzen (war zum
Beispiel ein guter Tipp von Adrian, Danke!)
Ja ich meinte das auch eher anders herum. Mir wurde gerade
ein wenig zuviel über das Backup geschrieben..
Ich würd gern auch nochmal ein paar Meinungen bzgl. Grafikkarte,
Prozessor und Platten in Bezug auf Foto- und Videobearbeitung
hören. Bin leider auch schon eine Weile aus den ganzen Hardware-
themen raus..
Das meiste ist oben schon gesagt und da stimme ich zu. Ich sage dann noch einmal etwas Spezifisches zu den Fragen von Lars:
1. Prozessoren. Ich glaube nicht, dass bei den modernen Dual Core Doppelprozessoren sich die Unterschiede bei der Videobearbeitung noch bemerkbar machen. Was wirklich etwas bringen würde, wäre mehr als zwei Prozessoren, 64 bit und eine Software, die das unterstützt. ... vergessen wir das also.
2. Platten. Stimme allem gesagten zu Raid und Platten zu. Wir haben uns zwar noch nie professionell mit Video befasst, aber wir machen große Datenbanken, und da gibt es ein paar Parallelen: 1. Betriebssystem immer auf eine eigene Platte, da auch den Windows-Cache mit drauf; extra Platte für den Cache lohnt nicht. 2. Temp auf eine eigene Platte 3. Daten auf eine dritte Platte. Controller müssen zu dem Szenario passen, macht keinen Sinn, wenn das der Engpass wird. Alles was noch besser wird, ist privat nicht bezahlbar (SAN, ...). Oben steht ja einiges zu Backup vs. Raid und unter der Voraussetzung kannst Du auf RAID verzichten (sonst nie).
3. Grafikkarte. Ich muss ein bisschen mutmaßen, ich bin da nur zu 95% sicher. Ich würde eine moderne Standardkarte rein machen, aber keinen Superboliden. Die Karte wird vom Videoschnittprogramm bei der Ausgabe schon adressiert und der Preview wird besser mit einer guten Karte. Beim Rendern wird sie ziemlich sicher überhaupt nicht verwendet - dazu müßte das Schnittprogramm den Ausgang der Karte abgreifen - ich glaube nicht, dass sich das ein Hersteller antut, dafür gibt es soweit ich weiss nicht mal ein API bei Windows. Ergo bringt eine sehr schnelle Karte beim Rendern nichts. Was heute so typischerweise drin ist, ist also gut genug. Aber, sie muss mindestens HD auflösen und sie muss zwei Monitore ansteuern können. Das könnte in hoher Auflösung sogar noch ein Punkt werden.
4. Ein zweiter Monitor bringt mehr, als die Platten und die Prozessoren an den Rand des Machbaren zu bringen. Wenn Du Platz und noch einen guten Röhrenmonitor hast, nimm den. Wird aber wahrscheinlich Deine Frau aus Stylegründen nicht mitmachen.
5. Ich würde das sogar unbedingt von einem Hersteller in einem Paket kaufen. Dell, HP, ... Da passen die Komponenten zusammen und das ist nicht mehr so ganz einfach. Geht schon mit Lüfter und Netzteil los.
6. Wenn’s kein Apple sein soll, dann Vista SP1 rein. Überhaupt keine Frage für einen Desktoprechner.
7. Obwohl Hauptspeicher wenig kostet, mit mehr als 4 GB wird’s wirklich nicht mehr schneller. ich habe 2,5 und das ist für HD ok. Ein bisschen mehr wäre nett. Ein Steckplatz mehr kann nicht schaden, falls ich Unrecht habe.
Also erst einmal herzlichen Dank an alle für euren Input.
Es ist nun natürlich doch etwas teurer als geplant geworden,
aber sicherlich sehr solide. Widererwartent kommen nun vier
Platten in das System, die 2x im RAID0 laufen. Das übrigens
mit dem Controller des Mainboards! Die sagten beim Händler,
das der Prozessor das lässig weg steckt und die Platten mind.
50% schneller laufen werden.
Achja,..
..und einen 6x Blu-Ray Brenner habe ich dann auch endlich!
Insgesamt habe ich jetzt für alles inkl. Software knapp 1.500 € bezahlt.
Der Invest sollte jetzt aber auch mindestens erst einmal wieder 2 Jahre
vorhalten und eine Menge Spass machen. Am meisten freue ich mich auf
das Gehäuse von dem es hier ein Video gibt.
hört sich doch mächtig an.
Bin mir mit der Business Version allerdings nicht so ganz sicher, hätte die Ultimate genommen.
In der Version fehlen vor allem Multimedia Dinge. Kann es aber nicht selber beurteilen, da ich bislang
nur die Home Premium und Ultimate zuhause genutzt habe. In der Firma auch schon die Enterprise,
allerdings dort nicht zum schneiden/bearbeiten von Filmen und Fotos.