wäre eigentlich auch ne coole Idee auf digideep mal eine Plattform für den Austausch solcher Presets für unterschiedliche Konverter zu schaffen.
Meinetwegen auch für die Bildstile. Da kann man ja auch eigene anlegen und dann fängt das Ganze vielleicht auch an wirklich Sinn zu machen.
Das halte ich für einen sehr guten Vorschlag, so lange Photoshop und Aperture Bildstile noch nicht unterstützen.
Es würde auch sicherlich mal etwas Schwung in das Software-Forum bringen. @René Kortschak: Hast Du eigentlich
Paralells installiert und kannst den BreezeBrowser Pro unter MacOS versus Aperture dort testen? Bei dem Mac von
Serge auf Curacao war das leider nicht möglich.
Mich würde mal interessieren, ob der BB Pro in Paralells/Mac OS X
die Farben und RAW-Parameter richtig anzeigt.
Müsste ja eigentlich klappen, oder?
Dann würde auch der drastische Unterschied zu Aperture verbindlich einzugrenzen sein.
von meiner Seite auch gerne, bei mir gibs allerdings ein Problem, ich habe weder Aperture noch Breezebrowser. Ich fotografiere mit einer Olympus Kamera, ich kann nur RAW Shooter Premium und Olympus Master bzw. Studio anbieten. Meine Canon Kameras sind alle analog. Tausche mich aber gerne mit René aus !
das ist auch noch ein guter Vorschlag wenn PS und Aperture evtl. mal irgendwann Bildstile unterstützen (was ich übrigens nicht glaube).
Zwei Bauchschmerz-Überlegungen habe ich übrigens noch bei dem Thema:
Also 1.) vermute ich das einige von den Bildstilen schon etwas komplexere Algorytmen sind und das
Bild zum Beispiel in Vorder- und Hintergrund einteilen (ähnlich wie Face-Detection) bevor bestimmte
justierungen am RAW vorgenommen werden. Somit wäre es nicht immer mit Konvertern reproduzierbar.
Zum 2.) ist es fraglich, ob bestimmte RAW-Presets sich auf alle Bilder übertragen lassen. Jedes Foto
unter Wasser ist ein wenig anders, es sei denn, dass es unter den exakt gleichen Bedingungen im
Wasser gemacht wurde. Ich zumindest habe damit schlechte bzw. keine ergiebigen Erfahrungen
gemacht, sogar bei ähnlichen Bildern vom gleichen Tauchgang.
Also 1.) vermute ich das einige von den Bildstilen schon etwas komplexere Algorytmen sind und das
Bild zum Beispiel in Vorder- und Hintergrund einteilen (ähnlich wie Face-Detection) bevor bestimmte
justierungen am RAW vorgenommen werden. Somit wäre es nicht immer mit Konvertern reproduzierbar.
Das denke ich nicht, da man ja im Canon Picture Style Editor auch eigene Bildstile erstellen und auf die Kamera laden kann.
Zum 2.) ist es fraglich, ob bestimmte RAW-Presets sich auf alle Bilder übertragen lassen. Jedes Foto
unter Wasser ist ein wenig anders, es sei denn, dass es unter den exakt gleichen Bedingungen im
Wasser gemacht wurde. Ich zumindest habe damit schlechte bzw. keine ergiebigen Erfahrungen
gemacht, sogar bei ähnlichen Bildern vom gleichen Tauchgang.
Das ist in der tat ein Problem. Das Problem hat der Bildstil aber ebenso, denn er erhöht die Sättigung der Grün und Blautöne und erhöht gleichzeitig die Schärfe und den Kontrast.
Das sollte nun wirklich auch mit einem Konverter zu schaffen sein.
Mit Aperture wird das Ganze übrigens noch schwieriger, da es immer noch nicht in der Lage ist mehrere verschiedene Bearbeitungen in einem Preset abzuspeichern. Das kann man aber mit einem kleinen Trick ganz gut umschiffen.
LR arbeitet an dieser Stelle wesentlich besser, daher nutze ich es inzwischen auch lieber.
Vielleicht sollte man den klassischen Einsatz (auch die von Serge zu liefernden Bilder) so eingrenzen, dass man sich auf ein bestimmtes Szenario festlegt.
Main Vorschlag: ca 1/3 Vordergrund Riff und 2/3 sattes Blau im Hintergrund.
es scheint sich hier um ein CANON-Problem zu handeln!!! Denn es fällt auf, dass ausser Canon-Freaks nur einer noch mit einer Olympus-Kamera an den Diskussionen teilnimmt - reiner Zufall???
Ich warte mal gespannt auf die Bild-Ergebnisse!!!
Als NIKON-Anhänger habe ich natürlich die gleichen Probleme. Gibt es auch “Nikonians” mit ähnlichen Problemen/Erfahrungen?
Nachstehend noch kurz, wie ich es bisher mache:
Mit der Nikon D 300 fotografiere ich seit anfangs Jahr unter Wasser (mit Sealux-Gehäuse), bisher 1 Urlaub.
Die JPG’s brauche ich zum Bildsortieren - weil mein PC sonst in die Knie geht bei 50 oder mehr RAW-Bildern (mit 14 bit) mit je 18 MB Grösse.
Als Software benutze ich Nikon Capture NX. Nikon Capture öffnet die RAW-Bilder mit den Kamera-Einstellungen (die ja eigentlich für JPG gedacht sind), zeigt aber jeden Parameter einzeln an, sodass ich ändern kann wenn ich will.
Ich benutze die leichte “Bildbearbeitung” weil es mir meistens die Weiterbearbeitung erleichtert. Wenn die Voreinstellung nicht passt, kann ich ja anpassen.
dein Workflow ist doch ok und ich habe auch schon viel gutes über Capture NX gehört.
Sicher ist das mit den JPEGs zusätzlich speichern etwas umständlich.
Ich habe gesehen, dass Du quasi bei mir um die Ecke wohnst (ich wohne in Ins).
Da meine Kamera noch nicht einmal Schweizer Wasser berührt hat, könnten wir uns ja mal zum Tauchen zusammen tun und anschliessend zum Bearbeiten der Bilder treffen.
Dann kannst Du mal Lightroom oder Aperture probieren und ich würde die Gelegenheit nutzen und mir mal capture NX und die D300 anschauen?
da mir bisher noch niemand Fotos zur Verfügung gestellt hat, habe ich mal mit meinen eigenen begonnen.
Im Anhang findet ihr 3 Fotos.
1. unbearbeitetes Original
2. Canon “Landscape” Picture Style
3. Aperture Preset
Wie zu erwarten war steht der Aperture Preset in nichts nach und beim 3. Bild zeigt sich auch im Schattenbereich und im Lichterbereich ein deutlicher Vorteil. Hier sind in den dunklen Bereichen klar mehr Details zu sehen und die Sonne ist nicht ganz so ausgefressen.
Ich habe den Preset auf mehrere Bilder angewendet und die Ergebnisse sind durchweg gut.
Das ist nochmal ein weiteres Problem der Kamera selber. Im Vergleich zu anderen
Bodies ist meine EOS 40D vom Display her ganz schön rötlich, bei Bildern die auf
anderen Kamera-Bodies neutral aussehen.
Ich habe den Vergleich zwischen der 350D, 400D und 40D. Ich habe dieses Problem
noch nicht feststellen können. Es kann allerdings auch nur ein subjetiver Eindruck
sein, da das Display der 40D auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Das Display
der 350D und 5D ist ja aufgrund des Alters mittlerweile meilenweit hinter der 40D.
Ein sehr schönes Foto und auch eine gute RAW-Optimierung.
Ein Unterschied ist aber deutlich sichtbar und geht, wie Du
geschrieben hast in diesem Fall zu lasten des Canon Presets.
Mann muss jetzt halt mal an weiteren Bildern die universelle
Tauglichkeit testen und vor allem ist es auch interessant, wie
es sich beim Druck der Bilder verhält.
Eine andere Frage: Wie viele Minuten hast Du am Optimieren des
RAWs, einschliesslich des Berechnens (entwickeln) gesessen?
Also um das Thema noch mal ein wenig anzuheizen, hier ein Auszug aus den
aktuellen Regeln der nächsten KLB (Kamera Louis Boutan), sozusagen die
Deutsche Meisterschaft in der U/W-Fotografie....
Für den Wettkampf stehen dem WT insgesamt 72 Bilder zur Verfügung. Fotos ab dem 73.ten Bild werden von der WL nicht berücksichtigt. Nach Tauchgangende werden die UW-Gehäuse vor den Augen der WL geöffnet, die Speicherkarten der Kamera entnommen und der WL übergeben.
Diese liest die ersten 72 Bilder der Speicherkarte auf ein externes Speichermedium (z.B. externe Festplatte, Computer, Laptop etc). Das Speicherverzeichnis wird mit der Teilnehmernummer des WT versehen. Der WT erhält die Speicherkarte zurück. Er hat nun die Möglichkeit seine Bilder, die er in den Wettbewerb einreichen möchte auszusuchen. Er teilt der WL zum vereinbarten Zeitpunkt lediglich die Bildnummer mit.
Die Jury benutzt ausschließlich die Bilder, die nach dem Wettkampftag auf ihren Rechner bzw. Speichermedium überspielt wurden. Eine Manipulation der Bilder ist somit ausgeschlossen. Die durch die Kamerafirmware vorgenommen Bildverbesserungen während der Aufnahme (i.d.R. Schärfe, Sättigung, Kontrast) sind keine Manipulation von Bildern. Nachträgliche Bildmanipulationen führen automatisch zur Disqualifikation.