Vielleicht ist es für eine Diskussion noch zu früh ...
Zur Kamera selbst - sicherlich ein ‘ Leckerli ‘ mit
innovativer Ausstattung für ambitionierte Kompaktfotografen.
Die schärfste Konkurrenz sehe ich allerdings in der Panasonic LX-3, die
mit noch mehr WW (24 statt 28 mm) bei f 2.0 punktet. Nachteil der LX-3
ist der geringe Zoombereich bis max. 60 mm (statt 112 mm bei der Nikon),
der über Wasser Interessenten ‘abschrecken’ könnte.
Gemäßigte 10 MP auf relativ großem Chip und ein zeitgemäßerer Videomodus
(WVGA bzw. HD-Auflösung) die LX-3 hat da für mich gegenüber Nikons VGA-Auflösung
auch die Nase vorne. Bei den RAW-Formaten gibt es auch noch so einige offensichtliche
Besonderheiten
Letztendlich denke ich aber, wird das verfügbare Zubehör für UW (insbes. Gehäuse u.
Blitzanschlussmöglichkeiten) den Ausschlag geben.
habe mir die Kamera eben mal angeschaut. Es sind ein paar nette Ideen dabei,
wie z.B. der LAN-Anschluss. So wie ich es allerdings auf der Nikon Seite verstanden
habe wurde der Gedanke nicht zu Ende gebracht. Ich kann über das LAN mit Internet-
verbindung “nur” Fotos auf diesen Online-Dienst laden.
Hätte Nikon die Möglichkeit geschaffen auf die Kamera über das LAN mit einer
Software zuzugreifen, die dann die Fernsteuerung und das Herunterladen der
Fotos ermöglicht wäre es eine klasse Sache - so finde ich den LAN Anschluss
überflüssig.
Gut - GPS ... naja wer es braucht. Aus meiner Sicht auch wieder ein Feature um
neue Kunden anzusprechen, aber nichts bahnbrechendes ...
Die Anzahl der Pixel folgt treu dem Motto “Alles was zählt sind die Megapixel”.
Das ist aber schon ein alter Hut und die Industrie wird sich diesem Trick auch
weiterhin bedienen, wobei ich es nicht verstehe, dass dieses Motto auch bei
Kameras angewandt wird, die einen anderen Käuferkreis anspricht. Ich schätze
schon, dass Nikon ambitionierte Fotografen damit ansprechen möchte, denn
wozu sonst RAW und weitere “DSLR-Features”?
Fazit zur Kamera:
Im Westen (oder im Kompaktkamerabereich) nichts NEUES!
Die Firma RBT Raumbildtechnik hat zwei P6000 zu einer Stereoeinheit zusammengebaut.
Auf deren Webseite ist sie leider noch nicht zu sehen. Also hat die Kamera doch Potential.
Wir haben nun den Auftrag, für diese Stereokamera ein Unterwassergehäuse zu bauen.
Wenn man mal gute 3 D Bilder (auch unter Wasserbilder) gesehen hat, ist man hin und her gerissen und
will gar nicht mehr anders fotografieren. Macht man dann mal eine Kostenaufstellung ist man in der Regel
gleich wieder auf dem Boden der normalen Fotografie.
Warum schreib ich das alles? Nun ich denke das man ruhig mal ein Auge auf diese Technik werfen kann.
Falls Intersse besteht, kann Andy da ja mal einen eigenen Fred aufmachen.