wenn man hier im Forum liest sieht man viel Sony HC9, SR12 und Canon HV10, HV20,…
Langsam muss man sagen, dass diese Modelle im Laufe von 2009 abgelöst werden.
Deswegen mal die Frage an alle wer sich die neuen Kandidaten mal angeschaut hat?
Mir in’s Auge gefallen sind vor allem die:
Sony XR500
+ neues SteadyShot
+ Extrem gutes LowLight
- wenig manuelle Kontrolle
So, endlich Antwort. Mein Internet geht am 1. Wohnsitz seit Wochen nicht. Das war ein schwarzes Gehäuse, du hast es verkauft Das ist das Bluefin, oder? Im Scubaboard ist ein Testvideo (Vimeo) unterwasser. Das sieht gut aus.
Selbst damit gefilmt habe ich noch nicht. Ich persönlich finde aber große Kameras einfach besser. Die kann man besser ruhig halten und die Kontrollen sind einfacher zugänglich. Habe neben der FX7 auch noch die EX1, alle kleinen Kameras sind verkauft.
Ob jetzt die 520er besser ist als die FX7, weiss ich nicht. Ich glaube, dass sie tatsächlich besser beim Lowlight ist. Bei Slashcam kann man das ja gut vergleichen. Was mir aber einfach bei der FX7 sehr gut gefällt, ist die Größe mit dem Griff und die einfache Bedienung ohne lästige Touchscreen-Menues oder Doppeltbelegungen. Dann noch der ND-Filter oder der größere Weitwinkel. Die native Bearbeitung von AVCHD ist ja auch noch nicht so der Knaller. Das ist dafür gar nicht entwickelt worden. Archivierung ist auch ein Thema. Naja, da muss ich mit der Ex1 auch neue Wege gehen.
Ich denke mal, dass die 520er ganz gut Verbreitung bei den Tauchern finden wird. Sie ist so klein, hat Festplattenplatz ohne Ende und super lowlight. Was will man mehr? Es gibt ja schon einige Gehäuse bzw. sie sind in Vorbereitung. In irgendeinem Test habe ich gelesen, dass die Sony von den Farben her im Vergleich zu einer Canon-Kamera schlecht abschneidet. Aber man kann nicht alles haben. Warum ist denn das L&M;-Bluefin eigentlich so teuer? Das ist schon ne Menge Geld für so ein kleines Gehäuse.
Hi,
an allen möglichen Ecken und Enden wird über die neuen kleinen Cams von Canon, Panasonic und Sony diskutiert. Bezüglich lowlight scheint die Sony X520v klar die Nase vorne zu haben. Bisher gibt es Gehäuse von Seatools oder L&M;u.a., die die Steuerung des Touchscreens mit einem manuellen Bedienhebel ermöglichen. Bei Sealux und Aditech wird es demnächst ein Gehäuse geben, was die vollständige Steuerung des Menus zulässt, ohne zielen zu müssen oder an der Seite des Gehäuses schauen zu müssen. Dazu wird es eine Fathom-Optik geben. Klingt ganz gut, oder? Vielleicht ist das für den einen oder anderen interessant. Ich selbst bin vom Sealux-Gehäuse begeistert. Die Steuerung wurde wie so oft von Helmut (HGVT) entwickelt und funktioniert wohl schon. Hat er mir gestern gesagt.
Gruß Uli
Habe jetzt seit kurzem die XR-500 (die Platte reicht mir locker) und bin sehr begeistert - sowohl vom Handling als auch von den Aufnahmeleistungen.
Welche Eintellungen habt ihr gemacht?
bei mir:
x.v. Color - an
Autom. Belichtung -1 (probier ich noch mit rum)
Konverterobjektiv - Weitwinkel (da L&M;mit Fathom 90), oder nicht?
Blitzmodus - aus (logisch)
Gesichtsfunktion und Auslöser bei lächeln - aus (oder kennt ihr einen grinsenden Fisch )
Aufnahmemodus AVCHD FH (höchste Auflösung)
GPS - aus
Nightshotlicht - aus
Rote Augen - aus
Reglereinstellung - Fokus
Normalerweise mindestens auf -2 oder fast schon -3 wenn ich mit
der Sunray 2000 Filme. Wenn man mit Kunstlicht filmt, tendieren fast
alle kompakten Sony Camcorder in den Lichtspitzen auszfressen.
-1 ist übrigens entsprechend von SLR ca. 1/2 Stop runter.
SMY - 28 June 2009 09:06 PM
Konverterobjektiv - Weitwinkel (da L&M;mit Fathom 90), oder nicht?
Habe ich abgestellt. Der Effekt ist nicht vorhersehbar und soweit ich
informiert bin nur für das originale Sony Weitwinkel-Objektiv gedacht.
Ich hatte letztes Wochenende Gelegenheit, die S10 in einem neuen Light and Motion Gehäuse mit in den grünen See zu nehmen.
Das Gehäuse ist angenehm klein, prima verarbeitet, es hatte einen guten Monitor auf der Rückwand und ist wahrscheinlich auch gut tariert - ich sage wahrscheinlich, weil ein Sunray LED Lichtsystem dran war. Das hatte ich schon einmal ausführlich getestet und es ist klasse, aber hat für meinen Geschmack etwas zu viel Abtrieb. So war das Gesamtsystem aus Gehäuse, Cam und Lights, das ich hier in der Hand hatte, mit Auftriebskörpern an den Lampenarmen bestückt, und an der Feinabstimmung kann man sicher noch etwas machen.
Super hat mir aber die Cam in dem Gehäuse gefallen. Das Gehäuse hat Knöpfe an beiden Griffen, und bindet diese über Infrarot und durchführungslos an das Innere des Gehäuses an. Von dort wird die S10 selbst wiederum über Infrarot gesteuert. Dabei lassen sich wirklich alle Funktionen der Cam von außen ansteuern. Selbst das Menü wird voll erreicht und kann voll durchsteuert werden. Weißabgleich selbstverständlich, aber selbst die Cam-Parameter lassen sich so im Gehäuse verändern. Canon wird in vielen Test für die Menüs und die Usability gelobt, und das gilt für die S10 natürlich auch. Diese volle Ansteuerbarkeit hat mich überzeugt, sie ist besser als alles, was ich von LANC oder remote-Steuerungen bei Sony gesehen habe und übertrifft selbst die Ansteuerbarkeit meines manuellen Canon-Gehäuses.
Der Ein-Ausschalter ist manuell durch das Gehäuse geführt, klar, geht nicht anders und das ist ok.
Der “Custom"-Schalter, den die S10 mit anderen neuen Canons (z.B. der HV40) teilt und der zusammen mit einem Rändelrad arbeitet (man kann da z.B. die manuelle Belichtung drauf legen und dann am Rändelrad justieren), ist auch manuell durchgeführt. So ein individueller shortcut für eine Funktion ist für uns Taucher auch ein Highlight. Die manuelle Durchführung des Rändelrads an dem Light und Motion Gehäuse war in meinem Test nicht perfekt gelungen, aber das sollte bis zu “Serie” wohl noch besser werden. Ich finde auch, dass die elektronischen Ansteuerknöpfe an den Griffen etwas leichter gehen könnten, aber was soll’s, das ist schon weit im Bereich Geschmackssache. Bei meinem Ikelite Gehäuse gehen sie super leicht, und oft genug filme ich dann versehentlich den Sand, über den ich schwimme. Auch nicht toll.
Was soll ich sagen, ob die S10 die beste AVCHD Consumer-Cam ist, haben Leute schon tausend mal getetet, die davon mehr verstehen als ich. Die manuellen Einstellmöglichkeiten machen sie auf jeden Fall für Taucher super interessant.
Ein Light and Motion ist sowieso upper class, und die Infrarotsteuerung ist besser als alles andere was ich bisher an Steuerungen sah. Ich denke, dass diese Kombination Sony/Lanc/LuM schlägt.
Wermutstropfen: Nur zwei:
1. Auch wenn es nur drei manuelle Knöpfe sind (an/aus, Custom, Rändelrad), das dürfte nicht mehr upgrade-kompatibel sein. Denn auch Canon muss ja sinnloserweise alle sechs Monate einen Nachfolger bauen, der jedes Knöpfchen vier Millimeter verrückt.
2. Hoher Preis. Andi wird jetzt wieder sagen, gute Gehäuse haben ihren Preis und ihren Wert. Stimmt ja auch, leider.
Hier mal ein Beispielvideo der XR520. Ich finde es nicht “besonders” (Farbwiedergabe und ständige Vignettierung rechts unten)
http://www.youtube.com/watch?v=g7tUhsshPBU
Den Beitrag kenne ich bereits und das Thema mit der Vigentierung beim Steadyshot wurde auch hier auf Digideep im Forum bereits ausführlich diskutiert. Ich kann den Eindruck des Filmers aus dem Video nicht bestätigen und möchte als Gegenbeispiel ein gutes Video mit der XR520 anführen bei dessen Dreh ich selber dabei war:
Wir waren übrigens alle neidisch auf Carsten Neu’s XR520 und hatten ältere Kameras, wie die SR11 oder HC9 mit dabei. Drei Leute haben sich danach gleich die XR500 gekauft (ich eingeschlossen). Er hat die Kamera übrigens ständig im Bluefin Pro mit der Fathom 90° benutzt. Bei der harten Strömung die wir auf den Malediven an vielen Riffen hatten, war das neue Steadyshot-System echt Gold wert. Ich habe Carsten später mal am Telefon zur Vignettierung befragt und mich gewundert, warum uns das nicht aufgefallen ist. Er entgegnete dazu nur, dass er die Kamera „auch nicht wie ein Bekloppter herum geschwenkt“ hätte.