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HD und Weitwinkel (vorrangig bei Ikelite Videogehäusen)
Posted: 10 February 2009 04:00 PM  [Ignore]
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Napoleon Wrasse
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Dear all,

nach diversen bilateralen Konversationen mit nun schon einer Menge Leuten und ein paar Selbstversuchen möchte ich ein paar Erkenntnisse zum Thema Weitwinkel weitergeben, die dem einen oder anderen schlimme Erfahrungen ersparen dürfen. Vorweg, es gibt hier ein paar threads dazu, also ruhig mal weiter suchen, wer tiefer einsteigen will.

1. HD ist anders

Die Optiken der HD Cams sind, sagen wir mal, sensibel. Nicht auf gute Tests aus anderen Anwendungsbereichen vertrauen. Ein tolles Weitwinkel auf der alten Videocam liefert auf der neuen HD wahrscheinlich murks (Beleg: Ansonsten gutes Inon UWL-100 auf einem Ikelite und HV10 schlicht nicht zu gebrauchen). Wenn nicht bereits “HD” drauf steht, mindestens Vorsicht, besser sogar gleich Finger weg.

2. Jede Kamera ist anders

Was bei dem einen passt, passt beim nächsten nicht. (Beleg: Ich habe eine zuverlässige Aussage eines Filmers, der ein Raynox HD5050 in einem Ikelite mit Planport und einer Canon HV10 verwendet - sehr gut. Ich habe eine zuverlässige Aussage eines Filmers, der das gleiche Raynox in ebenfalls einem Ikelite mit Planport mit einer Sony HC1 verwendet, die reine Katastrophe, da ist der Planport dann zu lang. Auch schön: Auf einer Canon HV10 schreiben viele Filmer, dass das Raynox HD5050 dem Raynox HD6600 überlegen sei; auf einer HV20 getestet (siehe unten) ist jedoch das HD6600 die bessere Wahl).

3. Andere Ports sind nicht sicher

Wenn sein Weitwinkel für “innen” gefunden ist (einfacher, weil größere community und deshalb mehr Erfahrungsberichte), so muss man mit Sicherheit den Port wechseln um Platz zu schaffen. Wenn das dann nicht haargenau zu Objektiv und Cam passt, endet es in Abschattungen. So mehrfach geschehen.

4. Nur auf Erfahrungen vertrauen

Die meisten Herstellerangaben zur Passigkeit stimmen leider nicht. Dort werden Kombinationen angepriesen, die in der Realität nicht gehen. Unbedingt persönliche Erfahrungen anderer einholen. Unbedingt selbst testen.

5. Nicht erst auf der Safari…

Unbedingt testen bevor es ernst wird. Und zwar den kompletten workflow. Es ist schon vielen passiert, dass auf dem Monitor der Kamera alles gut aussah und erst Wochen später in der Postproduction die Vignettierung, die Randabschattung und furchtbare Unschärfen sichtbar wurden. Die Monitore der Cams zeigen in der Regel nicht alles an.

6. Rückgeben können

Ich breche in dem Fall eine Lanze für kompetente Fachhändler in der Nähe. Das ist die Sicherheit, umtauschen zu können, wenn es nicht zusammen passt.

7. Nur das beste nehmen

Wir alle sparen gern, aber die HD Cams sind so gut, dass ein schlechtes WW Objektiv enorm auffällt. Ich muss leider sagen, nur die besten und teuersten lohnen überhaupt den Versuch, alles andere kommt schwammig daher oder schlimmer.

8. Try out

Wer sich für Lösungen im Gehäuse entscheidet, der sollte einmal in Erwägung ziehen die in die enge Wahl gezogenenen Objektive bei Amazon oder einem anderen großen Händler online zu bestellen, zu testen und dann ggf. die falschen zurück zu geben und das beste zu behalten. Das ist ein verbrieftes Recht und funktioniert bei großen Händlern und Fotoshops seriös.

Bei Naß-WW für spezielle Gehäuse außen hingegen sind die Gehäusehandler Spezialisten und werden immer Rücknahme bei Nichtgefallen ermöglichen. Das ist m.E. ein Muss und sollte auch vereinbart werden, denn Vorsicht, ein Händer nimmt ohne Vereinbarung nicht zurück, wenn das Objektiv im Wasser war. Also lieber Test im Schwimmbad explizit vereinbaren.

9. Herstellerangaben sind oft falsch

So ist es leider. Oft testen die Hersteller in einer bestimmten Kombination und hoffen dann, es passt so auch in einer ähnlichen. Oft sind Angaben einfach falsch (Beleg: Raynox schreibt, das HD5050 WW sollte mit einem kleinen Adapterring auf einer Canon HV10 verwendet werden, es würde sonst an der Linsenabdeckung klemmen. Das ist leider völlig falsch. Es bleibt nicht an der Abdeckung hängen, und verwendet man den Abstandsadapter, so bekommt man zum Dank eine kleine Abschattung rechts - die man erst in der Postproduction sieht!).

10. Portwechsel oder Objektiv aufschrauen?

Da kann man auch noch hübsche Überraschungen erleben. Denn nicht immer ist ein Naß-WW ein aufschraubbares Wechselobjektiv. Wer sich z.B. für das oft hoch gelobte Fathom WP-80 für Ikelite Objektiv entscheidet, der verbaut es fest in seinem Gehäuse und tauscht es gegen seinen vorhandenen Port. Dafür sprechen optische Gründe, weil ein Bild nicht dadurch besser wird, dass es durch zwei Optiken muss und einen zwangsäufig längeren Weg durch zwei Optiken geht. Deshalb genau prüfen, wofür man sich entscheidet.

Bei manchen Gehäusebauern ist das Wechseln der Optik vorgesehen. Bei manchen ist die Optik fest verbaut und das Wechseln ist zwar technisch möglich, aber wer garantiert die Dichtigkeit? Was ist mit der Garantie? Zudem ist das sicher nicht auf einem Safariboot anzuraten. Wer die Optik des Gehäuses durch eine WW-Optik austauscht statt ein WW vorn aufzuschrauben oder innen aufzuschrauben, darf zwar in der Regel gute Ergebnisse erwarten, ist aber auf diese Optik dann festgelegt. Und dann macht man nicht einmal schnell eine Makroliste drauf…

Gruß Greg

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Posted: 10 February 2009 05:41 PM  [Ignore]  [ # 1]
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Hallo Greg,

Du sprichts mir aus der Seele.

Leider ist es für mich sehr schwer an Informationen zu kommen.
Vielleicht wäre es ja möglich das alle die einen WW Konverter haben ihre Erfahrungen hier posten.
Mit Kameramodell, Gehäusemodell, und WW Modell.

Denn 2 Mal kaufen wollte ich eigentlich nicht. Dafür ist das Equipment doch etwas teuer.

(Mein Ikelite Gehäuse ist heute versendet worden .... freu ... )

Bis denne
Markus

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Posted: 10 February 2009 06:58 PM  [Ignore]  [ # 2]
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Hallo Greg,

nicht verzweifeln, sondern nach Lösungen suchen. Eigentlich wollte ich mein Ergebnis der Weitwinkel-Problematik erst in ein paar Wochen präsentieren, da ich noch keine anständigen Fotos der Anlage im Einsatz habe.
Aber Dir zuliebe mal vorab ein Bild nur von Gehäuse und Domeport.

Zunächst aber ein wenig zur Geschichte:
Vor 1,5 Jahren bin ich von meine Sony TRV900 im Sealux Gehäuse auf HD umgestiegen. Bevor ich an die Unterwassergeschichte gedacht habe, war für mich klar, dass es die Canon HV20 sein musste. Das Monster unter den HD-Consumer-Cams - in nahezu allen Testberichten weit vor allen adäquten Modellen am Markt, teilweise schon vergleichbar mit der Prosumer-Klasse (bezüglich des reinen Bildes, kaum ein Unterschied zur XH A1).

Die Gehäusewahl war dann fast schon ein Problem - denn Sealux baut nur für LANC-unterstütze Cams, was Canon bei der HV20 leider nicht mehr berücksichtigte. Alternative Lösungen waren Infrarot/Remote-gesteuerte Gehäuse, die zu dem Zeitpunkt entweder saumäßig schlecht verarbeitet waren oder einfach nicht meinen Anforderungen entsprachen.
Als Biologe, der sich viel mit heimischen Unterwasserpflanzen auseinandersetzt, war die Möglichkeit manuell fokussieren zu können fast genauso wichtig wie der manuelle Weißabgleich.
Schlussendlich bin ich beim Ikelite-Gehäuse gelandet… aber zu Ikelite brauch ich Dir ja nichts zu erzählen, oder?! wink

Ebenso klar wie die HV20 war aber auch, dass ich einen Weitwinkelkonverter brauchen würde - denn der Weitwinkelbereich der HV20 ist von Haus aus… ääähh.. was fürn Bereich?!?  cool hmm

Die Lösung war dann ebenso einfach wie effektiv:
Für die HV20 gibt es neben dem Canon-eigenen WD H-43 Weitwinkelkonverter noch den Raynox HD-6600 PRO (der die exakt gleichen Abmessungen hat), der nahezu ein noch besseres Bildergebnis liefert. Überwasser also schonmal kein Problem mehr - und unter Wasser?
Auch keins:

Ikelite-Athena-Adapter.jpg

Den Athena-Domeport hatte ich schon von meiner Olympus 5060 - das was fehlte, war das passende Zwischenstück, welches ich aus Alu fertigen lies.
Das Ergebnis ist einfach traumhaft! Verzeichnungen sind nicht vorhanden, Abschattungen gibt es keine, das Bild ist scharf von Ecke zu Ecke und zoomen könnte ich auch (aber mal ehrlich? wer zoomt schon unter Wasser, erst Recht beim Weitwinkel?!?).

Original HV20:
CanonHV20-original.jpg

HV20 mit Raynox HD-6600 PRO
CanonHV20-WW-Konverter.jpg

Beide Bilder sind an gleicher Stelle, direkt vom Beckenrand (Gehäuse lag auf) gemacht.
Interessant ist, dass ich neben dem 0,66-fachen Weitwinkel auch ein 0,3-faches Fisheye verwenden kann. Testbilder dazu kommen demnächst - da wird´s dann aber echt heftig!  cool smirk

Die Lösung ist für mich sehr nahe an perfekt… und nicht nur für mich, denn ein Händler war davon so überzeugt, dass sie inzwischen so auch käuflich für jedermann zu erwerben ist.
Ich bin und bleibe begeistert und lasse mich weder durch die Inkompetenz einiger Hersteller, noch durch schlechte Ware von meinen Zielen abbringen. Wir Unterwasserfilmer bleiben eine Randgruppe - da hilft nur Kreativität und Wille!  grin


EDIT:
Der Raynox 5050 liefert an der HV20 kein schönes Bild, den INON UWL-100 bzw. den Ikelite W-20 hatte ich vorher bereits leihweise von einem Kollegen einmal testen können. Das Ergebnis ist ja beinahe vernichtend schlecht:
HV20-InonUWL100.jpg

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Posted: 10 February 2009 11:41 PM  [Ignore]  [ # 3]
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Da ich hinter einem Planport gefangen bin habe ich einen internen Keno 0,5 Konverter für ca. 100,-€.
Ist eigentlich ok. Kein Vergleich zu Gregs Kunstvideos grin

Wenn ich eine Wechseloptik verwenden könnte wäre das Fathom 90 Grad WW meine erste Wahl.
Ich habe es an einem Stingray getaucht und es ware der Hammer!

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Posted: 06 March 2009 12:01 AM  [Ignore]  [ # 4]
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Fairy Baslet
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Heho,

ich habe dann in der Zwischenzeit den Raynox HD 5050 WW Konverter an meiner HF100 getestet.
Mit dem Ergebnis das er wieder zurück geht.
Mir gefällt das Bild nicht wirklich. Es ist in den Ecken einfach unscharf.
Allgemein habe ich fast den Eindruck das das komplette Bild unscharf aussieht.
Getestet habe ich den Konverter erstmal nur an Land. Ohne Ikelite Port. Ich wollte mir das Bild ansehen bevor ich den Port kaufe.
Mir ist unverständlich wie Leute in der gleichen Kombo mit dem Bild zufrieden sein können….....

Tja, die “günstige” Lösung funktioniert wohl nicht wirklich.

Ist hier im Forum jemand mit dem WP-80-IK von Fathom Imaging unterwegs?
Ich würde sehr gerne ein kurzen Democlip in voller Auflösung ansehen. Ca. 5 Sekunden würden ja vollkommen ausreichen.
Am besten 5 Sek. an Land und 5 Sek. Unterwasser und unbearbeitet.
Ich kann auch einen FTP Server zum hochladen bereitstellen. grin

Bis denne
Markus

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Posted: 06 March 2009 09:31 AM  [Ignore]  [ # 5]
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Napoleon Wrasse
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Das ist ja, was ich sage. Objektiv ist nicht an jeder Kamera gleich. Eine Canon HV10 ist keine Canon HF10 und keine Canon HV20 und keine Sony HC1. Für alle vier wurden hier Erfahrungen mit den Raynox 5050 und 6060 berichtet. Ich werde einmal ein Video von 5050/HV10 einstellen, dann könnt Ihr selbst beurteilen, ob das gut ist. Ich würde gern zum Vergleich das Video 5050/HF10 von Markus sehen. Markus, probiere halt mal das 6060. “Foolish Fish” hat das auf der HV20 und da ist es besser als das 5050. Ich glaube nicht, dass es generell besser ist. Ich habe eine email Konversation mit einem amerikanischen Filmer, der 5050/HV10 und 6060/HV10 getestet hat und das 5050 ist dabei das bessere WW. Es hilft nur testen.

PS: Das Fathom an Land zu testen, macht keinen Sinn. Es muss mit dem Unterwassergehäuse verbaut werden. Es wird nicht auf die Kamera montiert.

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Posted: 06 March 2009 09:44 AM  [Ignore]  [ # 6]
Napoleon Wrasse
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Die Raynox Weitwinkel passen ja an viel Objektive, sind von Prinzip her schon HD-Tauglich, aber .......

Ganz wichtig ist ja auch das spielchen mit den Zwischenringen von Raynox.

Ich meine drei Stück lagen bei meinem 5050 bei, einer davon erzeugt ein brauchbares Resultat bei mir !
Ganz sicher kann ich für meinen Camcorder sagen, diese heftigen Randunschärfen wie Greg sie zeigt, habe ich an der HC1 definitiv nicht.
Ich setzte das Raynox aber auch nur an Land ein, da liebe ich das geringe Gewicht des Raynox - ist halt Reisefreundlich.

Bei manch einem Camcorder könnten die Randunschärfen demnach auch am nicht passenden Abstand zum Raynox liegen.
mfg
Roland

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Nikonos V mit 35mm, 15mm SeaAndSea, Nikon RS, 20-35, 28,50mm+Converter (teilweise mehrfach)

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Posted: 06 March 2009 10:11 AM  [Ignore]  [ # 7]
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Napoleon Wrasse
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Roland Pieper - 06 March 2009 09:44 AM

Ganz wichtig ist ja auch das spielchen mit den Zwischenringen von Raynox.

Ich meine drei Stück lagen bei meinem 5050 bei, einer davon erzeugt ein brauchbares Resultat bei mir ! Bei manch einem Camcorder könnten die Randunschärfen demnach auch am nicht passenden Abstand zum Raynox liegen.
mfg
Roland

Ja! Siehe einleitender Artikel. Es ist so und es ist darüber hinaus so, dass die Herstellerangabe nicht einmal stimmt. Der von Raynox dringend empfohlene Zwischenring für die HV10 rückt das Objektiv 2 mm ab und schon gibt es eine Randabschattung. Es muss unbedingt ohne Zwischenring verwendet werden. ......... Aber das gilt nicht bei der HC1, wie Du schreibst ...............

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Posted: 06 March 2009 12:24 PM  [Ignore]  [ # 8]
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Heho,

ich habe die Spielchen mit den Ringen auch getestet. Mit 37mm Ring hatte ich Abschattungen. Das Bild war in den Ecken unscharf.
Ohne den Ring hatte ich keine Abschattungen. Bild aber unscharf in den Ecken.
Da die Vignettierung nicht wirklich gross war, hätte ich damit sogar leben können. Aber ein unscharfes Bild möchte ich nicht haben.

Ich habe hin und her überlegt ob ich es behalten soll. Aber ich hätte mich wahrscheinlich jedesmal darüber geärgert wenn ich mir einen Clip auf dem LCD angesehen hätte.

Ich habe 2 Bilder angehängt. Aufgenommen ohne den 37mm Ring.
Einmal der volle Bildauschnitt und einmal ein Auschnitt aus der rechten unteren Ecke des Bildes. Mir gefällt das nicht .....

Das Problem mit dem Raynox 6600 ist das ich es nicht mehr in den ollen Ikelite Port bekomme.
Ich bräuchte also die gleiche Lösung die “foolish” hat. Wobei hier der Preis eigentlich schon über meiner Schmerzgrenze liegt.
Die Lösung von “foolish” hat allerdings den massiven Vorteil das ich, soweit ich das sehe, den originalen WW Konverter von Canon in den Port bekäme.
Nach einiger Recherche im Netz scheint dieser ein gutes Bild an meiner HF100 zu liefern (Angeblich um längen besser als der HD5050. O-Ton: “Ist eine ganz andere Liga…”).
Er bringt zwar nicht ganz den monster Weitwinkel .... aber was bringt mir ein grosser Bildauschnitt wenn die Ecken unscharf sind?

Greg, ich werde mal schauen das ich 5. Sek Testmaterial vom Raynox hochlade. Dann kannst Du es Dir ansehen.

Hat denn hier im Forum jemand das WP-80-IK von Fathom Imaging ?
Am besten an einer HF100 ? grin

Ich sehe schon ich muss mich noch ein wenig schmollend in die Ecke setzen und ein bisschen sparen. grin

Bis denne
Markus

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Posted: 06 March 2009 12:32 PM  [Ignore]  [ # 9]
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Hallo zusammen!

Uha - das sieht ja über Wasser genauso aus wie der INON UWL-100 an meiner Kamera unter Wasser. Grausam…  ohh
Gute Bilder, kosten eben auch ne Menge Geld - unter Wasser erst Recht. Meine oben gezeigte Lösung ist sicherlich nicht die Billigste - aber sie funktioniert eben sehr gut. Mir war es das wert, zumal ich WW-Konverter und Domeport eh schon hatte.
Den originalen Canon-Weitwinkel kann ich ebenfalls auch unter Wasser verwenden, richtig erkannt. Leider verzeichnet dieser tatsächlich mehr als der Raynox 6060, bei etwa gleichem Bildausschnitt. Und da er zudem etwa doppelt soviel kostet…  wink


Den Fathom Weitwinkel würde ich auch gerne mal testen, oder zumindest würde ich gerne mal Footage davon sehen. Ich bin halt immer sehr skeptisch bei so universalen Lösungen (= passend für viele Modelle).


Gruß
Paddy

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Posted: 06 March 2009 01:31 PM  [Ignore]  [ # 10]
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Hmm so unterschiedlich sind ist die Wahrnehmungen.

1) Extern aufgeschraubte Weitwinkeladapter für einfache Camcorder (!) verzeichnen
im Randbereich eigentlich immer mehr oder weniger!

2) Das oben gezeigte Beispiel ist doch ok. Die Unschärfe ist nur am äussersten Rand
zu sehen. Ich wage mal zu behaupten, dass dies Unterwasser so gut wie gar nicht
auffallen wird. Schau dir mal die Verzeichnungen in Gregs Video an. Dass ist nicht tragbar.
http://www.digideep.com/go/forums/viewthread/8263/

3) Wer noch mehr Qualität haben möchte ist mit den verwendeten, preiswerten Camcordern
einfach bei der falschen Kamera.

4) Mir gefielen bislang externe Weitwinkellinsen am Gehäuse besser als eingebaute.
Kosten dann aber auch ein Vielfaches der internen Adapter.

5) Fachhändler und rechtzeitig vorher testen ist wie Greg schon schrieb der beste Tipp.

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Posted: 06 March 2009 02:21 PM  [Ignore]  [ # 11]
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Hi,
in der Tat sind die Wahrnehmungen offenbar sehr unterschiedlich!  ohh

Christian F. - 06 March 2009 01:31 PM

1) Extern aufgeschraubte Weitwinkeladapter für einfache Camcorder (!) verzeichnen
im Randbereich eigentlich immer mehr oder weniger!

Dann ist der Raynox 6600 Weitwinkelkonverter an Canon´s HV20/HV30 ja ein prima Gegenbeispiel. Denn eine Verzeichnung ist dort kaum noch wahrnehmbar. Neben meinen beiden Bildern oben gibt es dazu noch etliche Beispiele mehr - z.B.:
http://videotreffpunkt.com/thread.php?threadid=6078&hilight=Raynox+hd+6600+HV20

Christian F. - 06 March 2009 01:31 PM

2) Das oben gezeigte Beispiel ist doch ok. Die Unschärfe ist nur am äussersten Rand
zu sehen. Ich wage mal zu behaupten, dass dies Unterwasser so gut wie gar nicht
auffallen wird.

Ich empfinde die Unschärfe als gravierend. Wieso sollte die Unterwasser nicht mehr zu sehen sein? Klar… vielleicht nicht bei ner schönen Blauwassersequenz. Aber in dem Moment wo Du Struktur im Hintergrund hat (Makro?), fällt das sicherlich wieder deutlich auf.

Christian F. - 06 March 2009 01:31 PM

Schau dir mal die Verzeichnungen in Gregs Video an. Dass ist nicht tragbar.
http://www.digideep.com/go/forums/viewthread/8263/
...
4) Mir gefielen bislang externe Weitwinkellinsen am Gehäuse besser als eingebaute.
Kosten dann aber auch ein Vielfaches der internen Adapter.

Was verstehst Du unter “externe Weitwinkellinse”?!?
Ist das Video von Greg ist mit einer solchen, externen Weitwinkellinse gemacht worden? Es war doch ebenso der INON UWL-100 wie auch auf dem Bild von mir oben zu sehen. Ich habe ebenso den Ikelite-eigenen W20 Weitwinkel getestet - mit ebenso vernichtendem Ergebnis.
Von daher kann ich das nicht wirklich nachvollziehen und würde jederzeit wieder den “internen” WW-Konverter vorziehen.

Gruß
Paddy

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Posted: 06 March 2009 03:22 PM  [Ignore]  [ # 12]
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FoolishFarmer - 06 March 2009 02:21 PM

Hi,
in der Tat sind die Wahrnehmungen offenbar sehr unterschiedlich!  ohh

Christian F. - 06 March 2009 01:31 PM

1) Extern aufgeschraubte Weitwinkeladapter für einfache Camcorder (!) verzeichnen
im Randbereich eigentlich immer mehr oder weniger!

Dann ist der Raynox 6600 Weitwinkelkonverter an Canon´s HV20/HV30 ja ein prima Gegenbeispiel. Denn eine Verzeichnung ist dort kaum noch wahrnehmbar.
...
Ich empfinde die Unschärfe als gravierend. Wieso sollte die Unterwasser nicht mehr zu sehen sein? Klar… vielleicht nicht bei ner schönen Blauwassersequenz. Aber in dem Moment wo Du Struktur im Hintergrund hat (Makro?), fällt das sicherlich wieder deutlich auf.


Jetz bin ich verwirrt wink

Pool- und Gartenaufnahmen sind doch Beide mit dem 6600 PRO aufgenommen, oder?
Findet Ihr die nun gut oder nicht gut?

Die Unschärfe “im Garten” ist m.M. nach unterwasser kaum wahrnehmbar, was ja auch die Poolaufnahme bestätigt.
Das ist der gleiche Effekt wie beim Einsatz von Fisheyelinsen im DSLR Umfeld. Überwasser nur als künstlerisch zu beschreiben fällt es unterwasser kaum auf. Gründe sind z.B. die fehlenden geometrischen Linien und Formen.

Christian F. - 06 March 2009 01:31 PM

Schau dir mal die Verzeichnungen in Gregs Video an. Dass ist nicht tragbar.
http://www.digideep.com/go/forums/viewthread/8263/

FoolishFarmer - 06 March 2009 02:21 PM

Was verstehst Du unter “externe Weitwinkellinse”?!?
Ist das Video von Greg ist mit einer solchen, externen Weitwinkellinse gemacht worden? Es war doch ebenso der INON UWL-100..

Ja, Du hast recht Gregs Video war mit dem externen Inon gemacht. Offensichtlich passt dieses nicht zu seinem Setup.
Professionelle / Semiprofessionelle Filmer nutzen allerdings zumeist externe Linsen z.B. von Fathom die für verschiedene Gehäuse
erhältlich sind. Z. B. Gates, L&M;, Ikelite (http://www.ikelite.com/web_two/wp80port.html) u.a. solche Linsen sind für den Einsatz an einem Unterwassergehäsue gerechnet und keine Billigplastikteile aus der Massenfertigung. Der Preis ist natürlich auch ein Anderer 100,- vs 800,-€

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Posted: 06 March 2009 03:56 PM  [Ignore]  [ # 13]
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Harbour Seal
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Stop!

Die Gartenaufnahme ist mit nem 5050 entstanden - meine Poolaufnahmen mit dem 6600.

Der 5050 liefert an der HV20 im übrigen ein ähnlich miserables Bild ab.
Ich kann (sobald die Sintflut da draußen nachgelassen hat) gerne mal Gartenbilder mit dem 6600 machen - derartige Unschärfen und Verzeichnungen gibt es dort nicht!
Alternativ schonmal ein Bild aus einem anderen Forum (siehe Link oben):
ww.imagometrics.com/images/HV20Wides/12_05_07sml/IMG_0401.jpg

Und Vignettierungen haben zunächst einmal nichts mit Unschärfe zu tun. Es gibt auch Fisheye-Objektive mit wahnsinnig starken Verzeichnungen, die dennoch scharf sind:
http://vimeo.com/2509410?pg=embed&sec;=


Das sich Aufnahmen einer FX1 im Amphibico-Gehäuse mit entsprechender Optik nicht mit unseren hier vergleichen lassen ist mir natürlich auch klar. Dennoch bezweifel ich stark, dass der Fathom-Ikelite-Weitwinkel (WP-80) an meiner Kamera ein besseres Bild hervorbringt, als der 6600er Raynox (das ist halt nicht mehr sehr viel Potential nach oben).

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Posted: 06 March 2009 04:50 PM  [Ignore]  [ # 14]
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Hammerhead
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Ich möchte mich hier mal einklinken und gestehen, daß ich die Diskussion angeregt verfolgt habe.
Ich beschäftige mich auch gerade mit dem Thema WW.
Mein (Original) Sony WW ist noch aus der guten alten SD-Zeit und an meiner HC 9 doch ganz schön unscharf.

Aber zu dem Foto muss ich jetzt mal was sagen:
Hast Du die Freigabe zur Verwendung des Bildes (oder bist Du selbst der Autor)? Ich würde es auch nicht lustig finden, wenn meine Bilder (oder Filme) einfach so kopiert werden - ich glaube, ein Link zu der entsprechenden Diskussion im Videotreffpunkt hätte gereicht. Kopieren und Einfügen ist rechtlich glaube ich nicht so ok und kann zu Schwierigkeiten (auch bei den Betreibern des Forums) führen.

Aber wenn wir schon darüber reden ... die Deckenleuchte in dem Raum sieht ja furchtbar aus grrr  ... ok - war off topic ...

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Grüße aus Berlin
Matthias

Video: Sony HC9 und CX505 im Bluefin PRO mit Handgriff Update und Fathom 90 + Sunray 2000 LED / Sony FX7 für’s Trockene
Foto: Sony DSC P12 im Sony MPK-PHA / Sony NEX 5 / Sony TX 10

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Posted: 06 March 2009 05:28 PM  [Ignore]  [ # 15]
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Fairy Baslet
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Heho,

Christian F. - 06 March 2009 01:31 PM

Hmm so unterschiedlich sind ist die Wahrnehmungen.

Ich glaube es liegt nicht an der Wahrnehmung sondern eher am Anspruch. grin
Das Gartenbild ist mit dem Raynox HD5050 an HF100 gefilmt. Das Poolbild mit dem Raynox 6600 an der HV20.

Ich habe auch einige Zeit überlegt ob ich mit der Randunschärfe leben kann. Ich habe es dann lieber gelassen.
Leider habe ich keinen Test mit dem 5050 aus der Nähe gemacht.
Allerdings denke ich das die Unschärfe dann noch mehr aufgefallen wäre. Und da ich wahrscheinlich weniger grosse Wracks filmen werde, eher mit der Nase im Riff hänge, denke ich das die Unschärfe hier auch aufgefallen wäre. Sicher bin ich mir nicht. Ich könnte es ja nicht testen. Oder wie seht Ihr das?

Ich glaube der HD5050 an der HF100 ist eine (hmmm) gute Wahl für entfernte Aufnahmen. Also wenn sowieso nicht viele Details zu erkennen sind. Wenn ich allerdings näher ran will bin ich mir nicht so sicher. Jetzt ärgere ich mich gerade das ich nicht doch eine Nahaufnahme getestet habe.

Ich habe einen kurzen Shortclip in voller Auflösung hochgeladen.
5 Sek. nur HF100
5 Sek. HD5050 mit 37mm Ring
5 Sek. HD5050 ohne 37mm Ring
Warum der Clip mit 37mm Ring so blaustichig ist kann ich mir nicht so richtig erklären. Denn eigentlich ist er relativ zeitnah nach dem 1. entstanden. Der 3. Clip ist etwas später entstanden. Hatte mir zuerst die Ergebnisse auf dem LCD angesehen.

Hier der Link: http://rapidshare.de/files/45878259/Raynox_HD5050_HF100.avi.html
Der Link ist 30 Tage gültig ......

Was meint Ihr? Bin ich jetzt einfach zu pingelig? Ich zweifle gerade an mir. grin

Bis denne
Markus

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