Hallo
@ mwst,
Ich denke die Sony hat einen großen Vorteil durch die zwei Sensoren und die damit beste Möglichkeit Live View mit der vollen Funktion der Spiegelreflextechnik zu nutzen.
Ich denke auch hin und wieder über die Sonys nach, für meinen DSLR Einstieg.
Nachteil bei der Live View Thematik ist halt immer wieder der Stromverbrauch und bei anderen system der technische Nachteil da der Sensor zur Anzeige benötigt wird und der AF über das Display und nicht über den eigentlichen AF der kamera durchgeführt wird.
Ich habe mein Hobby Fotografieren ursprünglich noch analog mit Minolta begonnen und stehe noch heute zu diesem System. Sicher es war nicht immer einfach und zu den Zeiten als Nikon und Canon bereits bezahlbare DSLR auf dem Markt hatten wartete ich sehnsüchtig auf das Erscheinen der KonicaMinolta 7D welche schlussendlich durch die Sony Alpha 700 ersetzt habe. Eine Alpha 300 ist mittlerweile noch dazu gekommen und auch mit ihr macht das Arbeiten so richtig Spass.
Zum Thema Live-View, dieses nutze ich praktisch nie, wenn du mal analog fotografiert hast kannst du dem nicht wirklich viel abgewinnen. (ausser für spezielle Aufnahmen) Wie es Unterwasser aussieht kann ich nicht beurteilen, da liest man auch sehr viel von verschiedensten Meinungen die auch sehr weit auseinander gehen. Und noch zum Stromverbrauch, der ist bei den heutigen Akkus auch zu vernachlässigen, habe meine Alpha 300 vor kurzem während zwei Tagen auf einem Ausflug mit Kollegen im Einsatz gehabt und der Live-View war fast immer ein (hatte die Kamera oft selber nicht mehr in der Hand) und auch die Bilder wurden immer wieder betrachtet. Akkustand nach den zwei Tagen war noch immer über 20%.
Was schlussendlich für jemanden die richtige Marke für den Einstieg zur DSLR ist muss jeder für sich entscheiden, bin überzeugt, dass heute keiner der Hersteller ein schlechtes Produkt auf dem Markt bringt und man eigentlich zu allen grossen Marken greifen kann. Mein persönlicher Tip falls du dir eine DSLR kaufen möchtest, geh in ein Fotogeschäft und schau dir die entsprechenden Kameras an, nim sie in die Hände und du wirst schnell einen Favoriten haben der dir persönlich am besten liegt.
Soll die Kamera später allenfalls mal in ein UW-Gehäuse, so ist man mit Nikon oder Canon sicherlich etwas besser bedient, da diese beiden Hersteller in dem Bereich am verbreitesten sind.
@ Adrian Schöne,
auch dir besten Dank für dein Feedback und die ehrliche Meinung zum Thema Sony und Unterwassereinsatz.
Habe Meinungen wie die deine auch erhalten und sicher gibt es Fakten die gegen eine Sony oder andere in diesem Bereich weniger verbreitete Marke sprechen.
Doch man muss dabei auch abwiegen was schlussendlich Sinn macht. Ist ein bestehendes System noch klein, so ist das ganze sicher einfacher, hast du aber wie ich ein umfassendes System mit verschiedensten Objektiven, mehreren Bodys und Zubehör so sieht die Geschichte schon anders aus. Würde ich mein System wechseln so wäre der Verlust einfach zu gross. Der beschränkten Auswahl und allfälligen Problemen muss man sich aber ganz klar bewusst sein und sich genauer informieren was machbar ist und was nicht.
Ich habe nun nach knapp 2 Monaten, tausenden von gelesenen Zeilen, vielen Mails und einigen dem Thema gewidmeten Nächten den Entschluss gefasst mit einer Sony Alpha auf Tauchstation zu gehen. Verpackt wird sie in ein Gehäuse von BS Kinetics.
Falls gewünscht berichte ich hier natürlich gerne über meine persönlichen Erfahrungen die ich mit dem Exoten-System Unterwasser haben werde… Ich auf freue mich auf jeden Fall schon auf die neue Herausforderung.
Gruss vom Bodensee,
Tino