Finde ich für die kleine auch recht ordentlich. Wie ist die Qualität der Videos?
Oberaffenstarke Dokumentationen wird man sicher nicht mit hinbekommen. Aber reicht es für einfache kurze Videoschnipsel? Kann die Cam auch während der Videoaufnahme noch fokussieren?
Und wie verhält sich die Kamera wenn die ISO wegen Lichtmangel hochgedreht werden müssen? Sind Rauschen und
Schärfe dann noch akzeptabel? Deine sind ja alle im Bereich ISO 80-125. Interessant wären mal 1-2 Bilder bei ISO 800 bzw. 1600.
Lieber Andi!
Gerne hier die Bilder der Ausrüstung. Das Unterwassergehäuse kommt mit 2 an der Unterseite anschraubbaren Gewichten, mit welchen die Ausrüstung unter Wasser +/- austariert ist. Es geht aber auch gut ohne, dann halt mit etwas Auftrieb. Wie ich schon geschrieben habe, ist der interne Blitz sehr nahe am Objektiv. Dadurch wirft das Objektivgehäuse unter Wasser einen Schatten in die linke Bildhälfte, so dass ausschliesslich mit dem Diffusor gearbeitet werden muss. Dadurch ist aber die Lichtleistung sehr schwach und nur für Makroaufnahmen ausreichend. Wie in einem Bild mit Rot umrandet, wird die Leistung zusätzlich nochmals vermindert, indem nur ca. 50% der Blitzfläche nach aussen gelangt! Wegen der Nähe des Blitzes zum Objektiv war es anscheinend nicht möglich eine bessere Gehäuselösung zu konstruieren. Dies war bei meiner alten Sony P10 besser.
Was den externen Blitz anbetrifft, kann ich erst folgendes schreiben: Es wird in der Gehäuse-Bedienungsanleitung auf die INON-Website verwiesen (siehe Foto). Ich denke, der INON S-2000 wird ideal sein. Ich werde mich in einem Shop persönlich informieren müssen, hier eine Adresse für die Schweizer: http://www.uw-foto.ch/shop/products/de/Set-Angebote/Inon-S-2000-Unterwasser-Blitzset.html. Wenn natürlich jemand schon praktische Erfahrungen und Tips hat, wäre er aufgerufen hierzu was zu schreiben. Vorallem würde die Frage der Belichtungsautomatik interessieren.
Ich habe unter Wasser mehrere Videos mit dem Unterwasserprogramm einerseits im AVCHD-Lite-Format, dann auch im Motion JPEG aufgenommen. Das HD-Format ist 720p, schreibt mit ca. 17MB/sec auf. Es wird somit eine schnelle SDHC-Speicherkarte benötigt. Auf meiner Extreme III 8GB können während einem Tauchgang neben den Fotos mind. 7 min Film aufgezeichnet werden.
Die AVCHD-Filme habe ich über HDMI auf dem HD-Fernseher angeschaut, sind für mich perfekt (Schärfe, Farbe, Bewegung). Die M-JPEGs habe ich in MOV konvertiert, damit ich sie via Apple-TV auf dem Fernseher abspielen kann. Sind vermutlilch durch die Konvertierung / Komprimierung etwas schlechter, aber immer noch besser, als Nicht-HD-Fernsehen.
Ich denke, für eine Kompaktkamera ist die Videofunktion als sehr gut zu bezeichnen. Die Fokussierung funktioniert auf während dem Filmen. Deine ISO-Frage kann ich nicht beantworten, habe immer die Automatikfunktion verwendet. Da man ohne Videoleuchte kaum tiefer als 10m filmt, stellt sich ev. die Frage auch nicht.
Das hat mich jetzt echt neugierig gemacht. Das scheint doch mal ein guter Kandidat für ,ne immer in der Hosentasche dabei Kamera zu sein, mit der man auch gut UW gehen kann.
Inon Z-240 ran und los gehts.
die TZ7 ist meiner Meinung nach eine gute Wahl, meine Freundin hat diese jetzt zwei Wochen lang in Lembeh und Siladen erprobt.
Mit viel Geduld und natürlich auch viel Ausschuss gabs doch sehr schöne Bilder, auch im Makrobereich nicht zu verachten.
Den WW-Bereich konnten wir noch nicht so sehr erproben, wie Ihr in anderen Beiträgen über dieses Gebiet nachlesen könnts!
Ein Nachteil hat das jetzt allerdings - ich muss mich mit meiner Freundin, wenn ich mit Makro unterwegs bin, immer um die Motive kloppen, nach dem Prinzip: Geh zur Seite, lass mich mal hin, Grmpf, bei NS ist das ja kein Problem, bei einem meist Bewegungsaktiven LaNaBüBa ist das aber etwas anders
war in den vergangenen zwei Wochen erstmals überhaupt mit einer Kamera unter Wasser und hatte (nicht zuletzt aufgrund der Anmerkungen hier, danke dafür) die TZ7 mit entsprechendem Panasonic Gehäuse dabei.
Folgendes glaube ich gelernt zu haben:
1. Man muss ca. 15-20 cm Abstand zum Objekt der Begierde halten, denn der Blitz ist sehr nah am Objektiv und aufgrund des 12fach Zoom steht das Gehäuse recht weit vor. Mit passendem Abstand werden die Bilder dann auch besser wenn man leicht von rechts fotografiert. Ansonsten kriegen die Bilder links kein Licht ab. Das sieht man auch auf den Bsp.-Bildern oben.
2. Der Unterwasser-Modus ist eher suboptimal… Habe ich nach dem ersten TG gleich gelassen. Der Automatik-Modus hält blitzen irgendwie nicht für notwendig, ergo: Manuell. Den Schnellzugriff für die wichtigsten (möglichen) Einstellungen zu finden ist etwas tricky, aber möglich.
3. Ich selbst habe keinen Vergleich, aber andere vor Ort (die mehr Ahnung von der Materie haben) sind zu dem Schluss gekommen, dass die Bilder (und auch Videos) für eine Kompaktkamera verhältnismäßig sehr gut sind. Im Übrigen wohl auch die Weitwinkel-Bilder.
4. Der Akku hält quasi ewig
5. Summa summarum für einen Anfänger zum Einstieg oder einfach nur für “Erinnerungsfotos” absolut gut ausreichend.
vielen herzlichen Dank für deinen kurzen Review der Panasonic TZ7. Das wird sicherlich dem einen oder anderen bei der Entscheidung für eine Kamera helfen. Vielleicht kannst du ja auch noch ein paar Bilder hochladen..