meinem Ikelite DS125 geht so langsam aber sicher die Puste aus
Die Akkus sind wohl langsam aber sicher hinüber.
Hat schon mal jemand den Akkupack eines DS125 auseinander genommen bzw. weiss welche Akkus Ikelite darin verbaut? Vielleicht habe ich ja Glück und Ikelite hat Akkus von der Stange verwendet (wovon ich eigentlich Ausgehe).
Über Tipps, Tricks und Informationen würde ich mich freuen. Oder kann mir jemand mit einer guten Adresse hier in D weiterhelfen, wo ich den Akku tauschen lassen kann?
Genau. Selbst ist der Mann. Den Mutigen gehört die Welt!
Ich habe den Akku gerade in der Hand, sehe aber nicht eine ,ne Schraube. Vielleicht ist es doch besser, die 130 Euronen in die Hand zu nehmen?
genau. Selber machen ist in. Wie Tim Allen immer sagt: How, how how…
Anscheinend gibt es da verschiedene Varianten. Bei mir sehe ich Schrauben. Drei Stück an der Zahl.
Ich werde mich die Tage mal daran versuchen. Mal schauen was in dem Akkupack drin steckt.
Ikelite hat verschiedene Generationen von Akkus und Ladegräten
in Umlauf. Wenn Deinem DS-125er die Puste ausgehen sollte, ist es
sehr wahrscheinlich das dieser einen anderen Akku als Jörg’s neuer
DS-160er hat. Ich hoffe, dass hilft Euch weiter.
ja. Gehe auch davon aus, dass Ike unterschiedliche Akkus verbaut. Meiner ist ja auch schon etwas älter und wenn ich mich richtig erinnere ist er auch schon einmal ersetzt/recycled worden.
In meinem sind Panasonic NiCd Zellen mit 1700 mAh verbaut. Min. 3 davon sind mehr oder weniger vollkommen platt
Aber ich denke Ike wird wohl mittlerweile auch NiMh, LiIon oder andere Technik einsetzen. Und bei LiIon werden die auch dafür sorgen das so Leute wie ich da nicht mehr so einfach rankommen.
Im Moment warte ich auf ein Angebot für das neue Pack. So ein Akku-Pack selber zusammen basteln ist für ONV nicht so einfach. Die Zellen werden mit Punktschweißung verbunden.
Dichtheit nach dem Austausch sollte denke ich auch kein Problem sein. An dem Schalter sind 2 O-Ringe verbaut. Einer für die Durchführung der Welle und einer sitzt unter der Schraube mit der der Knopf fixiert ist. Muss halt nur die passenden Größen für den Austausch herausfinden.
BTW. Was kostet eigentlich der offizielle Austausch bei Ike? Kennt jemand die Preise? Bin im I-Net nicht fündig geworden?
so. Nach langer Zeit mal eine kurze Rückmeldung zu meinem Akkutausch.
Zerlegen und Auslöten des alten Akkupacks ist mit ein wenig Geschick kein Problem.
Den Ersatz Akkupack habe ich mir dann beim Profi mit dem alten als Muster anfertigen lassen. Die einzelnen Akkus sollten schon per Punktschweißung verbunden werden. Auch der Preis war akzeptabel und die Herstellung inkl. Lieferung dauerte nur wenige Tage.
Zusammenbau gestaltet sich auch nicht schwierig. Der DS125 besitzt ja nur 2 O-Ringe. Es ist etwas eng im Gehäuse. Und der Drehschalte besitzt 2 Federkontakte, die aus dem Hebel fallen wenn man ihn im Ausgebauten Zustand zu weit dreht
Erster Test im Wassereimer über Nacht verlief positiv. Dann Einsatz unter reellen Bedingungen. Erster Tauchgang: Blitz war dicht aber Kameragehäuse nicht (OK andere Baustelle. War mein Fehler und Kamera, Objektiv und Gehäuse haben es ohne Schaden überstanden).
Danach noch 2 Tauchgänge ohne Wassereinbruch überstanden. Leistung des Akkus ist nun auch wieder mehr als Ausreichend.
Nur die Sichtverhältnisse bei den letzten TG waren nicht so berauschend
Kannst Du die Kontaktdaten des Profi mal posten sodass spätere Leser auch die Möglichkeit
haben den selben Weg zu beschreiten? Oder hat er das nur als Freundschaftsdienst gemacht?
JA! Kann mich Christian nur anschliessen und es wäre auch gut den Preis für alles zu haben, um das Ganze mit
einer Variante zu vergleichen, auf die man auch die Garantie vom Hersteller hat, damit die Leute besser abwägen können.
dann also hier noch einige Infos zu meinem Umbau/Reparatur des Akkus. Hauptsache ich bekomme keinen wegen evt. Werbung auf den Deckel
Gilt aber alles nur für den DS125. Und wahrscheinlich gibt es auch von den DS125 Akkupacks unterschiedliche Versionen. Meiner hatte auf der Innenseite (da wo er auf den Blitz gesteckt wird) 3 Schrauben.
Und natürlich keinerlei Gewährleistung.
Demontage ist recht einfach. Innerhalb des “Power” Drehschalters befindet sich eine Schraube. Diese herausdrehen. Achtung: Unterhalb der Schraube befindet sich ein O-Ring in der Bohrung. Nun kann der Schalter aus dem Gehäuse gezogen werden. Im Gehäuse oder auf der Schalterwelle befindet sich ein weiterer O-Ring.
Nun die drei Schrauben auf der Innenseite des Akkus entfernen. Danach kann der Deckel mit einem kleinen Schraubenzieher herausgehebelt werden.
Danach ganz vorsichtig den Akku mit der Platine aus dem Gehäuse ziehen. Vorsicht: Auf der Platine ist das Schaltelement für die verschiedenen Leistungsstufen. Dieses keinesfalls so drehen, das die Kontaktgleiter herausfallen können. Am besten mit etwas Klebeband sichern.
Nun die beiden Anschlußleitungen des alten Akku ablöten.
Den neuen Akkusatz habe ich bei LUW-Technik in Völklingen anfertigen lassen. Dazu habe ich den ausgebauten Akkusatz als Muster hingeschickt. Neuanferrtigung hat mit Versand ca. 30 EUR gekostet. Eingebaut wurden Sanyo Zellen und der neue Akkupack hat auch hervorragend gepasst.
Zusammenbau in umgedrehter Reihenfolge. Die O-Ringe sollten nach Möglichkeit getauscht werden. Ich hatte Glück und habe in meinem Sortiment passende gefunden. Die Größen habe ich leider nicht mehr im Kopf.
Danach noch Funktions- und Dichtheitskontrolle.
Die ersten Tauchgänge sollte man schon etwas genaueren Augenmerk darauf legen, ob der Akkupack noch Dicht ist.
DENN: Wenn der Akkupack undicht ist (Wasser kann aber nur durch die Welle des Schalters reinkommen), säuft der gesamte Blitz ab und ist danach sicher ein Fall für die Entsorgung.
Wer sich nicht sicher ist, die korrekten O-Ringe für den Austausch zu finden, bzw. wer sich wegen der Ausührung nicht ganz sicher ist, sollte wohl sicherheitshalber einen neuen Akku bestellen.
Hoffe dem einen oder anderen hiermit geholfen zu haben. Die Fotos, die ich während der Demontage gemacht habe wurden leider mittlerweile gelöscht. Die kann ich also nicht mehr zur Verfügung stellen.
Hallo Ullrich,
danke für die ausführlichen Info,s. Das scheint mir eine echt gute Alternative zum neukauf zu sein.
Eine kleine Frage: Ich musste neulich bei einem meiner DS160 den Einschalter ausbauen, weil da soviel Sand dahinter war, dass dieser sich nicht mehr drehen lies. Der kleine O-Ring viel mir quasi entgegen. Beim Zusammenbau habe ich das kleine Teil leider nicht wieder 100&#xig; einbauen können. Irgendwie verdreht sich das Ding beim reinschrauben ständig. Ist der O-Ring sehr wichtig für die Dichtung oder dient der nur dazu, den Schalter etwas fluffig zu führen?
Grüße aus Berlin
Jörg
Die Häufung dieser Art von Beiträge in letzter Zeit (oder war es die Wirtschaftskrise *schmunzel*) haben mich dazu bewogen, ein eigenes Brett für Selbstbauprojekte anzulegen. Ich denke dieser Beitrag ist einer der ersten Drei, die da super reinpassen.