Nö, Du brauchst nur etwas Weißes. Farbfelder, wie auf der PADI Karte sind nur notwendig wenn man kontrollieren möchte ob der manuelle Weißabgleich gelungen ist oder nicht. Du musst bei den meisten Kameras übrigens oft nur 33% in der Bildmitte mit Weiß füllen und die Fläche muss auch nicht scharf sein. Bei Videokameras ist Einzoomen oft eine große Hilfe, wenn man nur eine kleine Weiße Fläche zur Verfügung hat.
Gibt es eigentlich einen Mindestabstand von Tafel zu Objektiv?
Hintergrund: ich will ja meine Tafel per Flexarm am Gehäuse befestigen und frage mich nun, wie lang der Arm sein sollte….
Einen Mindestabstand gibt es nicht.
Du solltest nur darauf achten, dass die Tafel den relevanten Bereich im “Sucher” komplett abdeckt.
Mir persönlich ist die Padi-Tafel viel zu groß. Es gibt auch Graukarten im Scheckkartenformat. die reichen völlig aus.
den relevanten Bereich im “Sucher” komplett abdeckt.
Eine gute Frage ist dann “was ist der relevante Bereich”. Meiner Erfahrung nach reichen 1/3 bis 2/3 in der Bildmitte.
Michael Altmaier - 25 August 2009 07:44 AM
Mir persönlich ist die Padi-Tafel viel zu groß. Es gibt auch Graukarten im Scheckkartenformat. die reichen völlig aus.
Jaja, so unterschiedlich sind die Bedürfnisse. Mit einem Fisheye an einer DSLR ist mir die Padi-Tafel chronisch zu klein. Es kommt eben ganz auf die Brennweite an, wie groß eine Karte sein sollte. Bei einer G10, ohne Weitwinkel reicht es dagegen üppig.
Kleiner Tipp am Rande: Da die weiße Fläche zum Kalibrieren nicht scharf sein muss kann man die Scheckkarte oder Tafel auch einfach näher ran halten beim Kalibrieren. Bei einigen Systemen muss dazu jedoch vorher der Autofokus deaktiviert werden. In jedem Fall eine einfache Maßnahme um eine zu kleine Karte für die Kamera zu vergrößern.
Eine gute Frage ist dann “was ist der relevante Bereich”. Meiner Erfahrung nach reichen 1/3 bis 2/3 in der Bildmitte.
Ich denke, diese Frage kann man nicht allgemein beantworten. Bei den meisten kompakten ist der relevante Bereich ein meher oder wenig großer Bereich in der Bildmitte der im Display angezeigt wird. Die meisten SLRs hingegen messen auf dem kompletten Bild. Um dann gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen optimale Ergebnisse zur erziehlen muss schon das komplette Bild weiß sein. Alles Andere ist dann nur eine mehr oder weniger gute Annäherung an ein optimales Ergebnis. Bei meinen SLRs benutze ich daher meist einen speziellen Objektivdeckel durch den ich “hindurchfotografiere” (bei ausgeschaltetem AF). Leider funktioniert diese Technik nicht, wenn die SLR im Unterwassergehäuse ist…......
Die meisten SLRs hingegen messen auf dem kompletten Bild. Um dann gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen optimale Ergebnisse zur erziehlen muss schon das komplette Bild weiß sein.
Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen und Bildergebnissen. Das Bild muss eben nicht komplett Weiß sein. Zumindest nicht bei diversen Nikons und Canon DSLRs, die über die Jahre durch meine Hand gegangen sind. Eine Expodisc (an Land) ist natürlich toll und optimal aber nicht notwendig für optimale Ergebnisse.
wird über den Expodisc Filter zum internen Einbau (anstatt Macrolinse) diskutiert. Was meint ihr, könnte man so etwas mal auch für das Bluefin Pro andenken? Müsste natürlich etwas basteln….
Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen und Bildergebnissen. Das Bild muss eben nicht komplett Weiß sein. Zumindest nicht bei diversen Nikons und Canon DSLRs, die über die Jahre durch meine Hand gegangen sind. Eine Expodisc (an Land) ist natürlich toll und optimal aber nicht notwendig für optimale Ergebnisse.
Siehe meine Bildbeispiele unten.
Deine Bilder sehen wirklich gut aus.
Leider hatte ich mit meinen Canons (EOS 300D und EOS 50D) nur dann vergleichbare Ergebnisse, wenn ich mit Expodisc o. ä. arbeite. Allerdings zugegebnermassen unter extremen Bedingungen bzgl. Beleuchtung (wenig extrem warmes Licht) und über Wasser….......