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die Bildergebnisse, auf die man gespannt war,..
Hallo zusammen,
nach langem Warten (danke fürs Schicken Andi!) habe ich endlich meine “Underwater Micro Semi-Fisheye Relay Lens UFL MR130 EF-S60”. Ein seltsamer Name für ein seltsames Gerät. Ich war heute das erste mal damit im Wasser ... es ist noch nicht genug Zeit, um einen detaillierten Erfahrungsbericht abzugeben ... aber ein, zwei Bilder hab ich schon.
Ich werde in den nächsten Tagen etwas mehr darüber schreiben ... nu soviel vorweg: Das Ding ist extrem unhandlich, extrem schwer zu benutzen aber macht auch extrem viel Spaß.
Anbei eine Orang Utan Crab und ein Einsiedlerkrebs. Motivabstand bei beiden Bildern Circa 1-2 cm
Coole Bilder ...
Das “Ding” ähnelt ja mehr einem indianischen Speer als einem Objektiv und bei einem Motivabstand von 1 cm musst Du schon sehr sauber tarieren, sonst spiesst Du das “Motiv” ganz schnell auf oder piekst ein Loch in den Fisch ...
Hi Serge,
für’s Erste sind die Bilder doch ganz gut. Bin mal gespannt, was daraus wird, wenn Du Dich damit mal eingeschossen hast.
Das wird in Zukunft noch richtig schöne Macro-Bilder geben. Ich selber finde dieses Objektiv klasse. Konnte es auf der Boot mal in die Hand nehmen und ein bisschen damit spielen. Fand es zwar extrem unhandlich, aber die Resultate finde ich, als WW-Liebhaber sehr gut. Leider kann ich es in Verbindung mit meiner Kamera nicht benutzen. Daher beneide ich all diejenigen, die es verwenden können!!
Ich selber bin wegen des Wetter noch leider immer nicht zum Testen gekommen, außer den Tests im Wasserglas. Vorab kann ich aber schon sagen, dass es mir gelungen ist, das EF-S 60er mit dieser Spezial-Linse an einer EOS 5D Mk II zum laufen zu bekommen und das sogar mit der Magnet Fokus System von INON. Mehr werde ich aber vorab nicht verraten
Zu Deinen Fokus,.. die Tiefenschärfe scheint noch nicht zu sitzen und Deine Verschlusszeit ist zu lang, denke ich. Du solltest weiterhin die INON Z-240er auf volle Power in den manuellen Modus schalten. TTL soll mit der Röhre lt. INON nicht ganz zuverlässig sein bzw. Du kannst es vergessen, glaube ich.
das mit der Schärfe ist ein bisschen das Problem. Ich habe es in drei Tauchgängen kaum schaffen können, ein scharfes Bild zu produzieren ... scharfstellen ist extrem schwer. Ich denke mit meinem Insect Eye ist irgendwas nicht in Ordnung. Es stellt nur auf Distanzen von weniger als 1cm scharf und da auch nur leidlich. Habe es nochmals außeinander und zusammen gebaut und gehe heute nochmal. Wir werden sehen. Habe gehört, dass es eine Sriennummer gibt, die INON zurückruft ... schau mal Andi, ob meins eines davon ist.
Wegen der Verschlusszeit ... wenn man bei Blende 29 oder 32 Mischlicht haben will, gibt es nicht viel andere Möglichkeiten ... die ISO ist schon so hoch, wie es meine 30D verträgt. Blitz ist natürlich Manuel ...
Mehr, wenn ich vom Tauchen komme ... werde es jetzt nochmal versuchen.
interessante Bilder, das lässt doch auf mehr hoffen.
Erinnert mich an die Bilder, die im UWP-Magazin (Ausgabe 35) mal von Alex Mustard unter dem Titel: “Macro-Wideangle” vorgestellt wurden. Der verwendete allerdings einen 1,5fach Telekonverter mit seinem 10,5mm Objektiv. Die Bilder fand ich auch extrem cool.
Ich habe Serge zu Liebe einige Testbilder mit der EOS 7D und dem Teil gemacht. Soviel vorab: Blende 32 ist Pflicht… und der Sucher lügt einen sehr leicht an. Oft ist es so, dass man sich im Sucher über ein scharfes Bild freut und am PC feststellen muss, dass es unscharf ist.
Ich wünsche Serge auf jeden Fall viel Erfolg bei den weiteren Tests und kann nur dazu anraten in einem Wasserbassin zu trainieren, um ein Gefühl für die Linse zu bekommen. Wenn man diese Hürden jedoch genommen hat, gibt es fantastische Perspektiven.
PS: Zur Rückruf-Aktion schreibe ich später etwas. Bei der geht es aber nur um Aberration und
leider nicht um ein schlechtes Schärfeverhalten. Mal sehen was INON dazu noch schreibt.
Ich habe beim Fotografieren mit dem Ding allerdings festgestellt, dass man das Teil (zumindest beim Muckdiving auf flachem Untergrund) so tief nehmen muss, dass kein Stativ mehr drunterpassen würde – man will ja auch viel Hintergrund haben und nicht wie bei deinen Testshots runterfotografieren. Zumindest finde ich, dass das der Reiz an dem Teil ist ... der Hintergrund im Makroshot.
Ich habe nach ein paar Tauchgängen jetzt folgende Technik: eine Hand am Magnetring zum Scharfstellen und den Zeigefinger dieser Hand nach vorne gestereckt ... dieser liegt dann zwischen Boden und “Insecteye” ... ich lege also auf dem Finger auf. Allerdings habe ich auch immernoch keine scharfen Bilder ... naja. Evtl. muss ich doch zu einer Stativ-Zielhilfe greifen.
Hier mal wieder zwei Resultate ... beide circa 1cm Motivabstand. Vom zweiten mal zur Anschauung ein 100% Ausschnitt ...
Das Üben geht weiter ...
Serge
EDIT: Ich sehe gerade, dass keine Exif dabei ist ... liegt wahrscheinlich an dem 100% Ausschnitt.
Schnecke: f32, 1/40s, ISO 640
Frogfish: f32, 1/40, ISO 800
Blitze jeweils Manuell auf kleinster Abgabemenge direkt am Motiv (circa 5-10 cm)
Nach längerer Bastelei an meinem Setup hatte ich erst aufgegeben, wurde dann aber von David Barrio (und Erics Chengs Anmerkungen im Hinterkopf und Skype Telefonat mit Andi) nochmal Motiviert.
Habe jetzt Landbilder geschossen (bitte Schärfe nicht beachten, es geht nur um die Vignetierung) und gemerkt, dass die schwarzen Vignettierungsränder nicht symetrisch sitzen (Bild 2). Diese sind UW zwar nicht sichtbar, aber es zeigt doch deutlich, dass die Linse nicht zentriert sitzt.
Ich habe dann (mehrfach) mal das ganze Gehäuse auseinandergebaut und jetzt auf einer Seite ein kleines Metallplättchen mit eingebaut. Damit hat sich die Vignettierung nun einigermaßen zentriert (Bild 1).
Werde das bald UW testen und dann wieder berichten.
Das ist ja der Oberknaller! Zumal Du ja auch noch komplett orginal-INON-Equipment besitzt.
Ich hätte nicht gedacht, dass das eine derartige Fehlpositionierung zulassen würde.
Der Landtest mit Fotos ist ein guter Weg um den Sitz der Linse zu prüfen.
Ich bin jetzt mal gespannt wie Dein nächster Test ausfällt.
OK. War jetzt gestern mal mit dem modifizierten Gehäuse tauchen und habe den Eindruck, dass es besser ging. Meiner Meinung nach, sind die Ergebnisse etwas schärfer als vorher. Besonders bei Fokus auf unendlich und maximalem Motivabstand (ca. 5-8cm) habe ich den Eindruck, dass es jetzt viel besser geht (siehe Bild mit dem Lionfish) ... bisher konnte ich nur im absoluten Nahbereich den Fokus finden ... jetzt geht es auch schon mit 5 cm Abstand.
Anbei 3 Bilder.
Der gähnende schwarze Striated Frogfish ist mit circa 2 cm Abstand aufgenommen ... hier ist das scharfstellen echt Präzisionsarbeit und die Schärfentiefe sehr gering.
Der helle Frogfish ist mit circa 3-4 cm aufgenommen ... bei unbeweglichen Objekten kann man bei stabiler Position relativ sicher fokussieren.
Der Lionfisch is mit circa 5-8 cm Abstand auf unendlichem Fokus aufgenommen. Bei beweglichen Objekten wie diesem ist das die einzige Möglichkeit, da zum scharfstellen keine Zeit bleibt. Ich schwimme einfach mit dem Auge am Sucher an und drücke ab, wenns scharf aussieht. Das funktioniert jetzt mit der Modifikation viel besser.
Alle drei Bilder sind unbearbeitet und direkt so aus der Kamera.
So jetzt treibe ich, glaube ich, einigen Leuten Tränen in die Augen (Serge?):
Von limitierter Schärfe an der EOS 5D Mk II keine Rede, ich würde sogar sagen, dass meine Lösung bessere Ergebnisse bringt als native Bilder mit dem EF-S 60mm an der 7D. Wenn INON das wüsste Hihihi,.. Schaut mal die Fotos an und die phänomenale Tiefenschärfe in den Bildern! Das Lineal sagt eigentlich alles.
So,... ich habe Serge noch einige Tipps gegeben und hoffe dass er in Kürze gute Ergebnisse hier postet. Zu meinen Bildern mit der EOS 5D Mk II möchte ich noch folgendes ergänzen: Weitere Bassin-Tests haben ergeben, dass es so scheint, als ob die Bildschärfe besser ist, als an der EOS 7D mit EF-S 60mm Objektiv. Allerdings muss für eine Benutzung an der EOS 5D Mk II die INON UFL-MR130-EFS60 Linse modifiziert werden, damit meine Lösung klappt.
Intern hat dieser hier bei uns im Laden bereits den Namen: “Andi’s Endoscope Hack”
Fairerweise sollte man aber auch erwähnen, dass der Betrieb der Linse an einem Hugyfot 7D Gehäuse, oder 50D, 450D, 500D, 550D etc. relativ preiswert ist und man für die Lösung an der EOS 5D Mk II relativ viel investieren muss. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass EF-S 60mm zu kaufen und entsprechende Zubehörteile, um es an einem Vollformatchip zu nutzen. Andi’s Endoscope Hack funktioniert an der EOS 5D und EOS 5D Mk II übrigens gleich gut.
Ich freue mich natürlich riesig diese Möglichkeit entdeckt zu haben und kann es kaum noch abwarten, damit echte Bilder ab Donnerstag in der Lembeh Strait zu machen. Die Bilder werden Serge, Lars und ich in diesem Beitrag posten, sobald es was zu gucken gibt. In der Zwischenzeit interessiert es mich sehr, wer sonst noch bereits mit der Linse arbeitet und wie sie bzw. er damit klar kommt. Also meldet Euch doch mal zum Erfahrungsaustausch.
war heute mal wieder probieren und habe ein kleines (haariges) Osterei für alle, die diese Woche hier vorbeischauen ... keine Angst er sitzt noch da unhd wartet auf euch
Ansonsten macht die Linse Fortschritte ... die Modifikationen und der Austausch mit Andi lassen die Ergebnisse langsam besser werden.