Hallo zusammen,
hier sind ein paar Eindrücke meiner letzten Reise….
Tag1 – 2 ( 22-23.06.2010):
Per ICE ging es von Köln nach Frankfurt. Die Fahrt war unauffällig. Keine weiteren ausgerissen Türen und die Bahn war sogar pünktlich. Leider ist der Weg vom Fernbahnhof zu den einzelnen Terminals immer noch zu lang. Entsprechend angestrengt bin ich dann am Check-In- Counter der Singapore Airlines angekommen. Dort gab es trotz fast 5 KG Übergepäck keinerlei Diskussionen. Auch mein Fotorucksack, der immerhin 18 kg gewogen hat, wurde glücklicherweise nicht beachtet. Glück gehabt!!! Nachdem Maik dann auch eingecheckt hat, ging es in Richtung Gates. Natürlich nicht ohne die üblichen Sicherheitschecks. Wie jedes mal durfte ich wieder dem netten Bundesbeamten folgen, der meine Ausrüstung einem Sprengstofftest unterzog. Mittlerweile bin ich ja an dieses Prozedere gewöhnt, es nervt aber weiterhin gewaltig, wobei die Beamten von heute sehr freundlich waren. Dank einer Schlaftablette verging der Flug nach Singapore wie im Schlaf…. Nach einem 3 Stündigen Aufenthalt ging es weiter in die Hauptstadt Indonesiens. In Jakarta haben wir dann noch ein Geschäftsessen, in einem Golf Club, abgehalten. Ein ziemlich seltsames Gefühl mit unserem „Touri-Outfit“. Danach haben wir den nächsten Flug nach Makassar genommen, der leider eine Stunde Verspätung hatte. Da wir fälschlicherweise dachten, dass wir das Spiel unsere Nationalmannschaft über den Wolken erleben würden, haben wir uns natürlich mit einer Deutschland-Hawai-Kette geschmückt!
Zum Glück konnten wir während des Fluges ein wenig schlafen, denn in Makassar wartete das nächste, dieses mal feucht-fröhliche, Geschäftsessen auf uns. Nach dem Essen machten wir uns endlich auf den Weg Richtung Bira. Mittlerweile regnete es wie aus Eimern, so das wir für die 180 km nach Bira gute 5,5 Stunden benötigten. Während dieser Fahrt erlangte ein Tokio Hotel Song für mich eine neue Bedeutung…. Bring mich durch den MONSUN…..
Tag 3 (24.06.2010)
Nach 4 Stunden Schlaf, begann der nächste Morgen wie die letzte Nacht geendet hat. Mit Regen.
Nach einem kurzen Frühstück fuhren wir zum Hafen um die Amira (http://www.amira-indonesien.de) zu besichtigen.
Als wir die Hafenmole erreichten, war die Amira sofort zu erkennen. Sie ist in der Tat noch größer und stattlicher als ich es erwartet habe.
Auf einer Länge von 52 Metern Länge und 10 Meter Breite sind 5 Doppel- und 2 Einzelkabinen im Unterdeck, sowie 3 Doppelkabinen auf dem Oberdeck untergebracht. So kann sie max. 24 Gäste (bei Vollcharter) beherbergen, wobei die „Standard Auslastung“ bei 18 Tauchern liegt.
Die Amira besitzt ein großes Restaurant inkl. Sitzecken, sowie ein überdachte Lounge im Bug.
Des weiteren findet der „sonnen-hungrige“ Taucher ein großes Sonnendeck.
Auf dem großen Tauchdeck wird zu keiner Zeit ein Gefühl von Enge aufkommen und für die Sicherheit, sorgt neben einer Nitrox-Füllanlage das Enos-System.
Nach einem leckeren Mittagessen, besichtigten wir noch ein neues Resort, bevor wir uns Abends wieder auf den langen und beschwerlichen Weg nach Makassar machten.
Tag 4 (25.06.2010)
Kurz nach Mitternacht sind wir dann endlich in Makassar angekommen. Da unser Flug nach Biak schon um 3.55 Uhr ging, haben wir noch einen kleinen Abstecher in das Nachtleben von Makassar unternommen. Eine recht unterhaltsame Sache…
Der Flug von Makassar nach Biak verlief unauffällig. Das Highlight folgte dennoch beim Flug von Biak nach Nabire.
Da der Flug Verspätung hatte, konnten wir uns „Innenstadt“ von Biak ansehen.
Die restliche Zeit verbrachten wir mit Indonesiern, die mit uns Domino (das Mau-Mau Indonesiens) spielten, was uns die Wartezeit doch sehr verkürzte. In der Zwischenzeit „durften“ wir für unzählige Fotos posieren, damit die Verwandten und Freunde auch wissen, wie die Freunde aus Deutschland aussehen.
Der Flug von Biak nach Nabire wurde von einer Cesna für lediglich 12 Personen durchgeführt. Das war ein ziemliches Erlebnis.
Durch die geringe Flüghöhe konnten wir die Inselwelt unter uns sehr gut beobachten.
Als wir in Nabire ankamen, war es deutlich zu spüren, dass die Menschen dort sehr selten Europäer zu Gesicht bekommen. Allerdings begegnete man uns, mit ,der für Papuas typischen, Schüchternheit und Zurückhaltung.
Nach einer kurzen Autofahrt erreichten wir den „ Hafen“ und von dort ging es innerhalb von 45 Miunten nach Pulau Ahe.
Dort wurden wir von Marieka und Mike (einem der Gründer der Scubasigns Foundation) in Empfang genommen.
Nachdem wir unsere Taschen geleert haben, ging es auch schon zum ersten Nach-Tauchgang. Es gab nichts spektakuläres zu sehen. Aber es war schön wieder im Wasser zu sein.
Grundsätzliches zum Resort:
Die Insel bzw. das Resort wird von Papuas geführt. Die Scubasigns Foundation leistet lediglich Hilfe (monetär und know-how) beim Aufbau der Infrastruktur und führt die Papuas an den Tourismus heran.
Zur Zeit befinden sich auf der Insel 7 Zimmer, die einfach ausgestattet sind. Ähnlich wie im Kri Eco Resort hat man keine Dusche, sondern ein Mandi. Allerdings befindet sich dieses auf Pulau Ahe innerhalb des Zimmers. Das Restaurant befindet sich auf einem Jetty und ist „rustikal“. Das Essen ist einfach, aber gut. Trinkwasser und Kaffee/Tee ist den gesamten Tag über kostenlos. Bier und Softdrinks müssen bezahlt werden.
Es stehen zur Zeit 2 Tauchboote zur Verfügung. Diese sind ebenfalls einfach ausgestattet. Es handelt sich hierbei um landestypische Longboats. Eines verfügt über eine“Kabine“, in der man aber max. sitzen kann. Ein komfortableres Speedboot befindet sich zur Zeit im Bau.
Es gibt einen kleinen Kompressor der lediglich Pressluft (kein Nitrox!!) füllt.
Es sind 4 Tauchguids vorhanden, die lediglich Unterwasser-Führer sind. Das Verhalten eines Tauchlehrers kann man hier nicht verlangen.
Nach unserer Erfahrung kann man mit drei Tauchgängen am Tag rechnen. Der vierte Tauchgang sollte ein Nachttauchgang sein.



