Ich arbeite als Journalist für eine österreichische Tageszeitung und habe von Nikon die D80 als Testgerät für Beirut zur Verfügung gestellt bekommen.
Die Kamera ist ein Wahnsinn. Sie ist irrsinnig robust und unempfindlich gegen Staub und Erschütterung. Sie ist sofort einsatzbereit und löst sehr schnell aus. Sie ist benutzerfreundlich, so dass auch ein semiprofessioneller Fotograf wie ich sich nicht schwer tut. Das war in meinem Fall sehr wichtig. Wenn man vor dem Abdrücken zu viel einstellen muss, ist das Motiv meistens verschwunden. Die D80 ist um einiges leichter als die D200 - ein großer Vorteil, wenn man sie den ganzen Tag herumschleppen muss
Auch, dass jetzt SD Karten verwendet werden, finde ich gut, da viele Notebooks bereits einen SD-Slot eingebaut haben und man sich so einen Card-Reader erspart.
Ich kann diese Kamera wärmstens empfehlen, sowohl für Einsteiger als auch Profis. Deswegen: fünf Sterne und beide Daumen nach oben.
digitale Camcorder
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Videogehäuse
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Nikon - D80 Unterwassergehäuse
| :: Foto | :: Unterwassergehäuse für die Nikon D80 | ||||||||||||||||||||||||||||
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| Datenblatt | Fachhändler | Forum | Beispielbilder | Meinungen | mehr... |
| Verkaufsinformationen | |
| Name | D80 [Nikon] |
| Listenpreis (USA) | 799 US$ |
| Listenpreis (Europe) | 849 EUR [für 499 EUR kaufen] |
| Listenpreis (Japan) | 119.800 ¥ |
| Angekündigt am | 08.08.2006 |
| Verfügbar seit | 28.09.2006 |
| Eingestellt seit | k/A |
| Garantie | 24 Monate |
| Lieferzeit | Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. |
| Technische Spezifikationen | |
| Typ | Digital SLR |
| Sensorpixel | 10.2 megapixels |
| Auflösung | 3872 x 2592 pixels |
| Bildproportionen | 4 x 3 (Bildschirm) |
| Abmaße | 132 x 103 x 77 mm / 5.28 x 4.12 x 3.08 inch |
| Gewicht | 668 g / 1 lbs |
| Temperaturbereich | 0 - 40 °C / 32 - 104 F |
| Batterie | k/A |
| Farbe | schwarz |
| Flexibilität, Interoperabilität | |
| Medientypen | SD card |
| MicroDrive kompatibel | nein |
| Stativbefestigung | ja |
| Anschluss für externen Blitz | Aufsteckschuh, Synchonisationskabel |
| interner Blitz | ja |
| PopUp Blitz | ja |
| Blitzmodi | Auto, Slow, external |
| Wechselobjektivfassung | Nikkor AF / F-mount, D-Type |
| unterstützte TTL Protokolle | Nikon i-TTL |
| Besonderheiten | |
| Digitaler Zoom | k/A |
| Optischer Zoom | k/A |
| Videoaufzeichnung | nein |
| Tonaufzeichnung | nein |
| Weißabgleich | ja |
| Wichtige Eigenschaften für Unterwasserfotografie | |
| Manueller Modus | ja |
| Zeitautomatik | ja |
| Blendenautomatik | ja |
| Manueller Weißabgleich | ja |
| Unterwassser Weißabgleich | nein |
| Aufnahmen im RAW Modus | ja |
| max. Dateigröße je Bild | k/A |
| Auslöseverzögerung | k/A |
| Max. Aufnahmegeschwindigkeit | k/A |
| Max. Anzahl der Bilder | k/A |
| Wasserfest | no |
| :: Forum | |
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Supergerät |
Lohnt sich das Warten auf die D80?Nun ist es also soweit, Nikon hat die D80 vorgestellt. Meine Ausführungen beziehen sich auf das, was ich bis dato im Internet an Berichten zusammentragen konnte. Ich selbst fotografiere mit einer Nikon D70. Diese Rezension soll jenen eine Hilfe sein, die sich fragen, ob es lohnt, den Mehrpreis für eine D80 gegenüber einer D70s zu zahlen, oder nicht.
Die D80 hat: - den gleichen CCD-Sensor mit 10,2 Megapixel, wie die wesentlich teurere D200 - ermöglicht Serienaufnahmen mit bis zu 3 Bildern/s und bis zu 100 JPEG-Aufnahmen (Groß, Qualität Normal) bzw. 6 NEF-Bilder (RAW) in Folge - Autofokussystem mit 11 Messfeldern - sofortige Aufnahmebereitschaft nach dem Einschalten und eine minimale Auslöseverzögerung - integriertes Blitzgerät - verschiedene Programm- und Motiv-Modi - kürzeste Verschlusszeit 1/4000s (D70s 1/8000s) - ISO 100° bis ISO 3200° (D70s ISO 200° bis 1600°) - SD-Card (keine CF mehr wie die D70) - kürzeste Blitzsynchronzeit 1/200s (D70s 1/500s) Auf den Punkt gebracht könnte man fast sagen, dass die D80 einer D200 im Gehäuse einer D70 entspricht. Zusätzlich wird der separate Handgriff MB-D80 mit einem Hochformatauslöser, wahlweise bestückbar mit einem/zwei EN-EL3 Akkus oder Stk. 6 herkömmlichen Alkali-AA-Batterien oder -Akkus erhältlich sein. Wer sich nun zwischen D70s, D80 und D200 entscheiden will und auf die kürzestes Blitzsynchronzeit von 1/500s und 1/8000s Verschlusszeit verzichten kann, der wird mit der D80 meiner Meinung nach das "Meiste an Kamera" für sein Geld bekommen. Wem darüber hinaus an einem stabilen Metallgehäuse gelegen ist, zur Krönung noch ein paar kleine Mehrausstattungen, der wird zur wesentlich teureren D200 greifen. Wer hingegen nicht mehr als das ausgeben möchte, als die D80 momentan kostet, die Kamera aber gleich haben möchte (schließlich ist es fraglich, wann die D80 lieferbar und vor allem in ausreichender Stückzahl lieferbar sein wird), der bekommt im Moment ums gleiche Geld bereits ein Set bestehend aus der D70s, dem Standardzoom und teilweise sogar einer Compact-Flash-Card mit 1GB Kapazität. Für die D80 gibts von mir 4 Sterne. Einen Stern Abzug dafür, dass nun plötzlich SD-Karten als Speichermedium fungieren, für Umsteiger der D70/s heißt das also neue Speicherkarten kaufen, sowie Abzug für die "längere" kürzeste Verschlusszeit und Blitzsynchronzeit gegenüber der D70/s. Letzteres ist für mich verständlich, da es ja sonst praktisch keinen Grund mehr gäbe, sich die wesentlich teurere D200 zu kaufen. Abzug aber dennoch, da ich die D80 als Nachfolgerin der D70s verstehe und in diesen Punkten kann die halt noch ein bißchen mehr, auch wenn die D80 ansonsten in allen Punkten klar überlegen scheint. |
Bildqualität vergleichbar mit EOS 400D, Gehäuse & Bedienung deutlich besser!Die Nikon D80 richtet sich an all diejenigen, die gerne die Bildqualität und Rauscharmut einer Canon EOS 400D oder 30D wollen, sich jedoch mit dem zu kleinen und eher schlecht zu handhabenden Spielzeuggehäuse der 400D nicht anfreunden können. Zudem bietet die Nikon D80 mehr möglichkeiten des manuellen und vor allem direkten Zugriffs als sogar die 30D, welche bekanntermaßen eine tolle Kamera und ein echtes Arbeitstier ist.
Die Nikon hat viel von der grossen Schwester D200 übernommen - z.b. das superscharfe 2,5'TFT, den schnellen Autofokus, den grossen und sehr hellen Pentaprismasucher. Viel fehlt nicht zu dem mehrfachen Testsieger aus der "Unter-2.000-Euro-Klasse", lediglich auf das Magnesiumgehäuse, den X-Kontakt für externe Studioblitze und kleinere Details (Konfigurierbarkeit in den Menüs etc.) wurde verzichtet. Der Rest ist quasi identisch und in allen Aspekten (semi-)professionell, was die Kamera in der Klasse bis 1.000 Euro an die absolute Spitze hebt. Die Canon 400D überzeugt eigentlich nur bei den Punkten Bildqualität und Kompaktheit. Die Haptik des Gehäuses ist nicht besonders gut: das Plastik mutet billig an und der Griff ist gerade noch gross genug für die Hände eines 12-jährigen. Ein erwachsener Mann mit normal grossen Händen wird mit diesem Gehäuse jedenfalls wenig Freude haben. Was die 400D etwas besser macht als die Nikon D80 ist die Auslöseverzögerung, die laut diversen Testberichten um die 12-16 ms kürzer ist als bei dem Konkurrenten. Im Gegensatz dazu jedoch ist die Blackoutzeit bei der Kamera so unglaublich kurz, dass man das Gefühl hat, die Szene nie aus den Augen gelassen zu haben. Ein weiterer Pluspunkt der Nikon ist nebenbei die Qualität des Kit-Objektivs. Während das 18-55mm Objektiv der 400D eher mässig scharf ist und zur Vignettierung neigt, so lassen sich mit dem 18-135mm Zoom-Nikkor richtig gute Bilder produzieren, auch wenn die Lichtstärke zum äussersten Ende hin etwas nachlässt (5,6). Insgesamt nicht schlecht, für so ein günstiges (etwa 300 Euro) und zoomstarkes Teil. Unterm Strich kann man Nikon nur gratulieren, auf die recht gute Canon EOS 400D eine dermaßen starke Antwort parat zu haben. Die Canon macht tolle Bilder - keine Frage. Aber Bedienung und Griffigkeit sind doch eher unglücklich entworfen. Die Nikon meistert all dies mit Bravour und überzeugt zudem mit dem viel besseren Sucherbild. So lassen sich Bilder perfekt komponieren. Von mir: 5 Sterne! |
Erstklassige Spiegelreflex für den Amateur und sein HobbyIch habe die Kamera jetzt seit rund 6 Wochen in Benutzung und bin total begeistert. Die Bedienung ist sehr gut, zusammen mit einer Sandisk Extrem 2,0 GB kann ich "Bilderserien ohne Ende" machen. Alles sitzt am richtigen Platz und kann intuitiv bedient werden. Perfekt ist daß einstellbare Menu, welches genau so wie man es braucht eingestellt werden kann. Allerdings sollten einem die Grundkenntnisse zwischen Blende Zeit und Empfindlichkeit ein Begriff sein. Diese Kamera ist definitiv nichts für "Knipser" aber der anspruchsvolle Amateur fühlt sich wohl. Ich verwende das Nikon 18-200 VR and der D80 und muß sagen Autofokus und Anwahl der Meßfelder sind hervorragend. Das Display ist groß und gut ablesbar und auch mit Plastikabdeckung gut geschützt. Das kleine Display auf der Kamera informiert jederzeit über den Status. Schade ist , daß Nikon keinen Blendenabnehmer spendiert hat, so daß alte Nikon Objektive ohne CPU nur "nach Gefühl" verwendet werden können. (Keine Messung und Blendensteuerung )Dees ist dann der deutlich teurerern D200 vorbehalten die aber sich eher an den Semiprofi wendet. Das Sucherbild ist groß und klar, deckt was 100% ab und ist mit einblendbaren Gitternetzlinien einfach klasse. Im Statusdisplay im Sucher werden die wichtigsten Daten angeziegt und mittels zus. Funktionsknopf auch noch z.B. die ISO Werte. Die "Haptik" ist ebenfalls gut, wenn man auch merkt daß es kein Magnesium Gehäuse ist. Die Größe ist auch für große Männerhände gut. Bildqualität des neuen 10 Megapxel Sensor ist unglaublich gut !!! Ich denke bis 40x50 cm kann hier problemlos vergrößert werden.
Fazit : Top und 5 Sterne. Lieferung von Amazon wie immer schnell und gut verpackt. |
Liefert großartige Bilder, wenn es Ihnen nichts ausmacht, immer auf die Belichtung zu achtenIch habe eine Nikon D80 seit über zwei Monate und bis jetzt über 1200+ Bilder mit der D80 aufgenommen. Meine Erfahrung mit der Bildqualität der D80 zeigt: Vorteile dieser Kamera (die wichtigsten meiner Meinung nach): 1. nahezu sofortiger Start. 2. Sensor mit 10.2 Megapixeln bietet bessere Möglichkeiten fürs Cropping 3. Prisma-Viewfinder mit Gitterfeldern 4. Ausgezeichnete Ergonomie 5. Die meisten Standardeinstellungen sind sehr zuverlässig 6. Heller LCD Monitor auf der Rückseite 7. Sie ist klein und hell genug, damit der mittlere Finger meiner rechten Hand nicht nach 200 Ausnahmen an einem Nachmittag schmerzt. Empfehlenswert für jeden, der so kleine Hände hat wie ich.
und so weiter... Nachteile: 1. Belichtungsmessung. Die D80 hat eine sehr starke Tendenz zur Überbelichtung und die Stärke der Überbelichtung wechselt immer. Bei Landschafts- und Straßenfotos drehte ich ständig den Belichtungsausgleich zwischen 0 EV und -2 (!!!) EV. Mit der D80 ist es sehr einfach, den Ausgleich zu justieren, aber dennoch benötigt man mindestens 10 Sekunden, um die +/- Taste zu drücken, das Bild aufzunehmen und das Bild auf dem Monitor zu betrachten; und wenn es noch nicht stimmt, alles nochmal zu wiederholen. Das kann manchmal frustrierend sein. Bei einer zeitkritischen Aufnahmen, wie einem plötzlichen Ereignis auf der Straße, kann man durch das Herumprobieren mit dem Belichtungsausgleich den interessantesten Moment verpassen. Und da die Speicherkapazität immer begrenzt ist, egal wie hoch sie ist, ist es nicht wirklich praktikabel, immer Braketing oder RAW Aufnahmen zu benutzen. Ich wünschte wirklich, daß Nikon dieses Problem in der folgenden Version der Mikroprogrammierung der D80 lösen könnte. 2. Beugungsfehler sind etwas sichtbar, wenn die Blendenöffnung kleiner als f/13 ist. Jedoch sind für scharfe Landschaftsfotos f/22+ normalerweise wünschenswert. Dies sind die einzigen zwei Sachen, die mich gestört haben. Ich würde 4.5 Sterne geben, gerundet auf 5. Wenn ich Unterwegs bin, verwende ich viel die automatischen bzw. Default-Einstellungen. Die eindrucksvollste automatische Einstellung der D80 ist der Nachtszene (Landschaft) Modus. Die Überbelichtung am Tag mag ein Fehler der D80 sein, aber sie entpuppte sich als nette Eigenschaft bei Nacht. Alle meine Fotos bei Nacht, die den automatischen Nachtmodus verwenden, sehen leuchtend und klar aus. Die D80 übertrifft andere DSLRs nicht nur mit dem automatischen Nachtszenen-Modus an Leistung, sondern schlägt meistens auch auch meine manuellen Einstellungen beim aufnehmen von Straßenlichtern. |
Einfach SpitzeIch habe lange überlegt welch Spiegelreflexkamera ich mir kaufen soll. Ich wollte mir zuerst die Canon EOS 400D kaufen doch ihre Bilder im Standardmodus sind meist unterbelichtet. Die Sony A100 wollte ich nicht, erstens gibt es weniger Zubehör und zweitens ist Sony keine Marke die für Spiegelreflexkameras bekannt ist und die Olympus E-400 ist mir zu unhandlich.
Da fiel meine Wahl auf Nikon. Jetzt stellte sich nur mehr die Frage D70, D80, D40 oder D40X. Die D40 und die D40X schieden aus da man keine Objektive von Fremdherstellern verwenden kann, ich habe nämlich ein super Objektiv von Sigma das ich unbedingt verwenden will. Und dann war stellte sich die Frage D70 oder D80 und ich beschloss lieber ca. 250¬ mehr zu bezahlen und dafür eine der besten semiprofessionellen Spiegelreflexkameras zu besitzen. Ich habe noch nicht viel Erfahrung mit dem fotografieren, dennoch ist der Umgang mit der D80 kein Problem (super Bedienungsanleitung), daher bin finde ich das sich die D80 auch für Anfänger eignet. Das einzige das schade ist, ist ich habe einen super Blitz von Sunpak für Nikon (mit TTL Steuerung) denn ich leider mit meiner Nikon nur im manuellen Modus verwenden kann. Ich kann die D80 jedem der vor hat sich eine spitzen Spiegelreflexkamera zu kaufen, nur empfehlen. Einfach super!!! |
Der MaßstabWollte ursprünglich eine Canon 400D oder die Nikon D40X kaufen.
Die Nikon D80 liegt aber deutlich besser in der (größeren) Hand und wirkt sofort hochwertiger. Ich konnte vorerst auf die etwas komplizierte Bedienungsanleitung verzichten und mit den idiotensicheren, automatischen Einstellungen loslegen. Wenn es in`s Detail geht, dann geht ohne Anleitung nichts mehr. Ich denke, dass dann das Buch für die D80 (von Frank Späth) da eher in Frage kommt. Das erste Bild hat mich sofort beeindruckt. Ich habe mich für das Kit 18-135 entschieden und bin auch mit diesem Objektiv sehr zufrieden, das mit Sicherheit nicht zum besten gehört, den Hobbyfotographen aber völlig zufrieden stellen wird. Bei der Canon hat mich übrigens außerdem die berüchtigte "Fehlermeldung 99" vom Kauf abgehalten. Benutze eine sehr schnelle San-Disk Extreme III mit 2GB, die bei Serienbildern schnell genug abspeichert (hier würde ich nicht sparen). Der Akku ist langlebig so dass ein zweiter Akku vorerst nicht benötigt wird. Den kann man bei Bedarf immer noch nachkaufen. Für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre ist die D80 mit ihren 10 Millionen Pixel gut gerüstet, und ich wüsste nicht, was man an der Kamera verbessern könnte. Die kleinen Digi`s leisten auch gute Arbeit, spielen aber in der Regional-Liga. Die D80 spielt in der Bundes-Liga - und zwar ganz oben!!! |
phantastische Kamera mit einem - ärgerlichen - MakelWie so viele hier habe auch ich mehrere Kameras verglichen und hatte mich aufgrund der überragenden Qualität bereits für die Nikon D200 entschieden. Dass ich sie nicht gekauft habe liegt in erster Linie daran, dass ich auf diversen Informationsseiten im Internet gelesen habe, dass die Nikon D80 der D200 eigentlich nur in Marginalien nachsteht, die den Hobbyfotografen - auch den ambitionierten - kaum betreffen. Einzig in den Feinheiten gibt es ein paar bemerkenswerte Unterschiede, die ich aber in dem Vierteljahr seit ich regelmäßig mit der D80 auf Fotopirsch gehe, nicht vermisst habe.
Man sollte sich einer Sache bewußt sein. Das Gehäuse bietet immer nur eine gute Basisstation, für die hervorragende Brillianz der Bilder ist immer ein vernünftiges Objektiv zu kaufen, welches in der Regel auch nicht unbedingt preiswerter als die Kamera ist. Ich habe mich für als "immerdrauf" für ein Nikon-Objektiv (Nikon AF D 24-85/2.8-4 IF W/ HB-25 Objektiv ) entschieden, dass es nicht im Paket gab und ich bereue die Mehrausgabe überhaupt nicht. Wenn ich die Bilder am Rechner sehe, dann bin ich immer wieder begeistert. Später kann dann im Bedarfsfall Weitwinkel, Makro, Tele hinzugekauft werden. Und es ist doch so, dass die Objektive sehr viel langlebiger sein werden als das Gehäuse. In wenigen Jahren wird es neue "bahnbrechende" Gehäuse geben, aber die Qualität der Objektive wird bleiben! So, nun habe ich lange geschwärmt von der wirklich guten Kamera, dass ich den einzigen Makel, der mir untergekommen ist nicht vergessen möchte. Die Kamera belichtet chronisch fehl. Ich habe mir anfangs eingebildet, dass man das locker durch angepasste Einstellungen korrigieren kann, wenn man etwas Ahnung von der Materie hat. Das mag zu 90% auch zutreffen, die restlichen 10% muss ich aber immer am Rechner nachkorrigieren. Deswegen würde ich eigentlich einen Punkt abziehen, aber mit den entsprechenden Voreinstellungen in der Software kann die Nachkorrektur fast automatisch erfolgen und dauert nur wenige Sekunden. Deswegen würde ich nicht zur deutlich teureren D200 greifen, die diesen Fehler angeblich nicht mehr hat. Trotzdem, man sollte es wissen, sonst ärgert man sich hinterher und ist entäuscht. Viel Spaß beim Fotografieren mit der Kamera! |
Belichtungsdefizit KameraMein Profil - freischaffender Fotograf
Hab zwei Nikon D80 14 Tage auf Herz und Nieren geprüft, ca. 2000 Fotos geschossen. Auch zu einigen Rezensionen sollte eine Anmerkung erlaubt sein. Minuspunktie: beide Nikon D80 -Belichtungsmessung um ca.2 Stufen ungenau , man muss ständig manuell nachstellen. -Kamera für den Profibereich zu leicht - da ohne Verwacklungsschutz -mit schweren Objektiven Objektivlastig - ebenfalls Unschärfe Gefahr +bei manueller Einstellung sehr gute Bilder +extrem schnelle Einsatzbereitschaft Anmerkung zu einigen Rezensionen: die D80 hat nicht den gleichen Sensor wie die D200 D 80: 3 Kanal Farbsteuerung D200: 4 Kanal Farbsteuerung - ein wesentlicher Qualitätsvorteil D200 wesentlich mehr individuelle Einstellmöglichkeiten - Kamera für den Profibereich Auf Grund der Belichtungsfehlmessung ist entweder sofort eine Belichtungskorrektur notwendig oder am PC - würde die D80 daher nicht empfehlen |
Tolle Ergonomie, starke ÜberbelichtungenHabe einige tausend Bilder mit der Nikon D80 produziert. Die Kamera liegt Nikon-typisch gut in der Hand und lässt sich intuitiv bedienen. Sehr guter Kamera-Monitor, heller großer Sucher etc. Die Verarbeitung ist makellos. Großer Nachteil: Die Belichtungsmessung im Matrixmode arbeitet chaotisch. Zwischen nahezu perfekter Belichtung und totaler Überbelichtung ist alles möglich, wobei letzteres wahrscheinlicher ist. Das Verhalten ist kaum vorhersagbar und kann deshalb nicht kompensiert werden. Lösungsansatz: mittenbetonte Messung benutzen. Das funktioniert allerdings nicht im Auto-Modus, welcher von Anfängern bevorzugt benutzt wird. Kann aufgrund der enttäuschenden Leistungen bei der Belichtungsmessung von dieser Kamera nur abraten.
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Einfach eine gute KameraHallo ich habe mir vor kurzem die D80 gekauft und bin wirklich sehr zufrieden. Gerade als "Neuling" im Bereich DSLR Kameras finde ich Sie einfach zu bedienen. Die Auslösezeit finde ich super, auch die Bedienung ist gerade mit den beiden Drehrädern sehr gut.
Ein Minus gibt es für mich: Es ist sehr schade das Nikon nur eine Testversion zur Bearbeitung der RAW Bilder beilegt. Bei so einer Kamera sollte eigentlich die entsprechende Software als Selbstverständlichkeit dazu gehören. grüße |
Nahezu perfekte Kamera für den HobbyfotografNachdem meine D50 den Aufschlag auf das Pflaster nicht überlebt hat, habe ich mich auf die Suche nach einem Ersatz gemacht. Die D60 hat keinen AF-Motor und D200 bzw. D300 waren mir zu teuer zumal ich zusätzlich Compact-Flash Karten und einen neuen Fernauslöser hätte kaufen müssen.
Da die Kamera gerade günstig ist, keine Sensorreinigung brauche (ein Blasebalg tut's auch) und mein komplettes Equipment möglichst weiterverwenden wollte, ist meine Wahl auf die D80 gefallen. Vieles funktioniert gleich, jedoch hat die D80 einige Funktionen, die mir sehr helfen: - Anzeige Gitternetz im Sucher - hilft sehr beim Ausrichten - Direkter Zugang zur Bracketing-Funktion (bei D50 musste dies umständlich über Menü erfolgen). Sehr nützlich, da ich viele HDR-Bilder mache - Beleuchtetes Display (klasse bei Nachtaufnahmen) - Unterstützung HD-SD bis zu 4 GB (D50 konnte nur 1GB verarbeiten) Dazu hat die D80 10 MP (D50 6.5), was ich aber nicht als Vorteil sehe, da mir die D50-Auflösung vollkommen gereicht hat. Nachteile: - Der Knopf für Selbstauslöser ist kombiniert mit Einzel-/Serienbild - Die D80 rauscht nach meinem subjektiven Empfinden in ISO 100 mehr als die D50 bei ISO 200 Insgesamt kann ich die D80 uneingeschränkt empfehlen. |
Sehr gut, aber nicht ganz exzellent.Etwas mehr als ein Jahr besitze ich diese Kamera, die meiste Zeit davon als Hauptkamera, seit kurzem als Zweitkamera zur neuen D700.
Meinen Groben Eindruck zu diesem Gerät kann man ja bereits dem titel entnehmen: Nikon hat gute Arbeit geleistet. Grobe Fehler besitzt diese Kamera nicht. Es gibt jedoch eine Reihe kleinerer Ärgernisse, die auf den ersten blick unwichtig erscheinen, im regelm,äßigen Gebrauch aber doch hin und wieder etwas an den Nerven des Fotografen sägen. Positives wurde hier schon sehr viel geschrieben, ich möchte meine positiven Eindrücke deshalb in wenige Worte fassen. Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt, eine gute Kamera zeichne sich dadurch aus, dass sie dem Fotografen nicht im Weg ist. Dieses Kriterium erfüllt die D80 für ein Modell, das dem Consumerbereich entstammt, sehr gut. Zwei Wahlräder und viele Knöpfe sowie ein individuell konfigurierbares Menü erlauben es, quasi jede Einstellung innerhalb kürzester Zeit problemlos vorzunehmen, und die Bildqualität ist im Hinblick auf Schärfe und Farbdarstellung bei niedrigen ISOs über jeden Zweifel erhaben. Wobei ich bereits beim ersten Kritikpunkt bin: Bei den ISO-Werten. Iso 100 ist wunderbar, auch ISO 200 macht keine Probleme. Ist genug Licht da, spielt die Kamera auch bei ISO 400 noch gut mit, schwindet das Licht allerdings, wie es auf Konzerten, Partys, in der Disco oder auf dem Volksfest schnell mal passiert, wird schnell das nicht gerade optimale Rauschverhalten der Kamera ersichtlich. Mit ISO 800 ist man dann oft bereits an der Schmerzgrenze angekommen. Lichtstarke Optiken können hier Abhilfe schaffen, dennoch nimmt das Rauschen leider öfters, als gewünscht, unschöne Ausmaße an. Das zweite zu bemängelnde Verhalten der Kamera ist der bereits mehrfach angesprochene Drang, Bilder überzubelichten. Bei Matrixmessung muss per Belichtungskorrektur fast immer 1-1,5 Blenden runtergeregelt werden. Abhilfe schafft der manuelle Modus, mit etwas Übung und einem Testschuss pro Lichtsituation lassen sich hier halbwegs konstante Ergebnisse erzielen. Ansonsten könnte man hier natürlich noch diverse Ausstattungsmerkmale ankreiden wie die beschnittene Belichtungsmessung bei manuellen Objektiven oder die nur provisorische Spiegelvorauslösung... sinnvoll wäre dies aber nicht, da dies von Nikon bewusst weggelassene Ausstattungsmerkmale sind, die der Produktdifferenzierung dienen. Wer so etwas braucht, muss halt das nächsthöhere Modell kaufen. Alles in allem ist die D80 auf jeden Fall zu empfehlen, es sollte sich jedoch jeder darüber im klaren sein, dass die D80 KEINE (!!!) Point&Shoot-Kamera ist! |
Endlich wieder da, wo man vor Jahren aufgehört hat.vor der Digi-Zeit war ich mit zwei Gehäusen (Nikon F-801-s) und mehreren Fremdobjektiven zugange. Seit dem Beginn der digitalen Revolution habe ich mit verschiedenen Kompakt-Kameras an der Entwicklung teilgenommen (3 u. 7 Mio). Jetzt da SLR`s erschwinglich werden, habe ich mich im November 07 für diese Kombination aus Gehäuse und Objektiv entschieden. Für mich waren folgende Kriterien von grosser Bedeutung:
- einmal Nikon, immer Nikon. Ich bin von der Zuverlässigkeit dieser Marke überzeugt und habe andere Kamerahersteller nicht wirklich in Betracht gezogen. Die D80 erfüllt für mich alle Eigenschaften, die ein "Ambitionierter Hobbyfotograf" unbedingt braucht. D40 und D60 liegen mir vom Marktsegment nicht (zu automatisch), D200 bzw. D300 sind mir zu "hochtechnisch" und dadurch teuer. - ich will keine Rucksäcke mit Zubehör mehr durch die Gegend schleppen. Somit hat mir das 18 -200 als Originalobjektiv gleich zugesagt. - Ein eingebauter Blitz. Nach einem halben Jahr und ca. 5000 Bildern bin ich mit meinem Kauf auf das Höchste zufrieden. - Die Kamera ist wie erwartet ungeheuer zuverlässig, bietet einen ungeheuren Umfang an Funktionen und bleibt trotzdem einfach in der Bedienung. Das Programm ist für mich logisch aufgebaut, die umfangreiche Bedienungsanleitung (PDF oder Buch) hilft bei Bedarf schnell weiter. Erstaunt hat mich zunächst die Batterieleistung. Natürlich fotographiert man durch den Sucher, hat deshalb das Display weniger in Betrieb, aber auch Geburtstage und Hochzeiten mit viel Blitzeinsatz, habe ich mit einer einzigen Batterie durchgezogen. Das Laden geht recht zügig (ca. 1.5h) Ergonimisch liegt mir die Kamera gut in der (kleinen Frauen-)Hand. Das Gewicht mit Objektiv ist auch für längere Wanderungen dank dem breiten Gurt nicht störend. Das Uebertragen der Bilder auf den Computer klappt hervorragend (zuvor mit Minolta A2 eine Katastrophe, allerdings spinnt mein USB auch mit anderen Geräten). Ausgezeichnetes Rauschen: Neulich habe ich bei der Maximalen ISO Einstellung (Hi-irgentetwas, ISO>1600, Konzertfotographie) Bilder gemacht. Ich hab das gar nicht so ernst genommmen und mit einem starken Rauschen (und viel Arbeit beim Korrigieren) gerechnet. Das Rauschen ist für mich kaum wahrnehmbar bzw. störend, sehr stimmungsvolle Aufnahmen, hervorragend (vorher war bei ISO 800 und etwas längeren Belichtungszeiten (1/15, 1/8 ...alles mit blauen und roten Punkten durchsetzt). - Objektiv. Für mich stimmt das Preis/ Leistungsverhältnis. Ich habe den grossen Brennweitenbereich gewählt, da ich Angst vor Problemen mit Staub habe. Es vignettiert nicht, hat nach meiner Meinung aber gerade bei Weitwinkel/Hochformat etwas Verzug auf der rechten Seite (auffällig bei Architektur); das korrigiert man aber mit entsprechender Software. Den Telebereich nehme ich oft für Nahaufnahmen (Blumen), das ist zwar keine richtige Macrofotographie aber für ein Telezoom (Naheinstellgrenze: 0.5m) kommt man sehr nahe an die Sachen ran und es stellt noch scharf. Ganz toll ist die VR Technologie (Bildstabilisierung). Das Verwackeln wird stark reduziert und bei diesen Brennweiten hat man doch schnell mal bei schwachem Licht und relativ starkem Tele eine Situation trotzdem sehr gut gemeistert. Auch bei meinen Nahaufnahmen ist die VR-Technologie ein Goodie. Dass das Objektiv sich beim Tragen oft selbstausfährt, ist für mich kein Beinbruch, dass ist eben das Preisleistungsverhältnis. Ich kenne natürlich die ausführlichen Beurteilungen in diesen superkritischen Foren und hätte das Objektiv beinahe wieder verworfen. Ich bin aber absolut glücklich mit diesem sehr vielseitigen, leichten und abbildungsstarken Objektiv. Noch vor der Digitalisierung hätte ich ein 10-fach Objektiv nie in Erwägung gezogen, heute ist nicht nur die Elektronik state-of-the-art, auch die Objektive bieten viel für`s Geld. - Der Blitz ist ebenfalls erstaunlich leistungsstark. Da die alten Blitzgeräte nicht funktionieren, war eigentlich die Anschaffung eines Neuen geplant. Da mir die Leistung bis jetzt völlig ausreicht, hab ich die Investition verschoben. Fazit: Für mich die ideale Kombination. Die Digitalisierung sehe ich als grosse Revolution gerade auch im Back-end (Weiterverarbeitung,..), aber Kompaktkameras sind einfach kaum zur Bildgestaltung zu gebrauchen. Jetzt habe ich wieder das Spiel mit Blende und Belichtungszeit. Man fotographiert wieder durch einen guten Sucher und steht nicht wie eine Laterne mit ausgestreckten Händen in der Gegend rum. Für diesen Preis ein leistungstarkes Duo. Man ist eben endlich wieder da, wo man vor Jahren aufgehört hat. PS: Meine alten Objektive liegen bis auf das Macroobjektiv immer noch in der alten Phototasche; samt Kameras. |
Eine kleine Kaufberatung:Die digitalen Kameras sind derzeit technisch so ausgereift und derart preisgünstig, dass man kaum mehr von guten oder schlechten Modellen sprechen kann, sondern lediglich von Geräten, die für bestimmte Zwecke mehr oder weniger gut geeignet sind. Anstatt daher blindwütig Prozentzahlen von Testberichten zu vergleichen oder in das Kreuzfeuer der Grabenkämpfe von Canonisten und Nikonianern zu geraten, sollte man sich beim Kauf einer Kamera vielmehr ehrlich Rechenschaft darüber ablegen, wofür man die Kamera eigentlich benötigt. Nikon und Canon sind bekannt für das große Angebot an hochwertigem Zubehör. Wenn man sich für ein derartiges System entscheidet, kann man sich langsam auch zu einem semiprofessionellen oder professionellen Fotografen entwickeln, ohne das System wechseln zu müssen.
In den meisten Fällen werden jedoch nicht mehr als zwei, drei Standartobjektive gekauft, und in diesem Fall sollte sich der Käufer wirklich überlegen, ob nicht andere Firmen wie Pentax oder Olympus ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Soll es unbedingt Nikon sein, dann ist gründlich abzuwägen, ob die wesentlich (!!) günstigeren kleineren Modell D40, D40x oder D60 nicht die bessere Wahl sind. Wenn man mit Vollautomatiken/Motivautomatiken zufrieden ist und nicht viel Zeit für Bildbearbeitung hat, wird man mit diesen Kameras für einen kleineren Preis definitiv gleichwertige, wenn nicht bessere (!!) Resultate als mit der D80 erzielen. Und man kann sich für die Preisdifferenz noch ein weiteres Objektiv kaufen! Falls die sehr kleine und leichte D40 nicht gut in der Hand liegt, kann man Sie um einen Batteriegriff ergänzen, an dem auch für größere Hände Platz genug ist. Es ist eine traurige Verschwendung, die D80 zu erwerben und dann jahrelang nur mit dem beigelegten Standartzoom zu knipsen. Und für wen empfiehlt sich die D80? Definitiv für Leute, die Zeit, Geduld und Geld in die Fotografie investieren wollen. Sie ist mit mehr Objektiven kompatibel als die D40/D60 und verfügt über mehr und praktischere Einstellungsmöglichkeiten. Wenn Sie gerne selbst Parameter wie Blende, Weißabgleich, ISO etc. einstellen, wenn Sie Bilder gerne nachbearbeiten und sich auch mit den technischen Hintergründen der Fotografie beschäftigen (wenn also RAW und HDR keine Fremdwörter für Sie sind), ist die D80 das richtige Modell für sie. Es ist optimal, um unterschiedliche Einstellungen auszuprobieren, zu experimentieren, vielleicht den Schritt von der Amateur- zur semiprofessionellen Fotografie zu tun. Es ist eine Kamera für Neugierige und Lernende! Die allgemeinen Vorzüge und Nachteile, die in den anderen Beiträgen aufgelistet wurden, kann ich aus meiner Erfahrung bestätigen: Hervorragende Ergonomie, sehr durchdachte Bedienung, sehr gute Bildqualität, die aber heutzutage schon fast normal ist (wie bei Nikon üblich etwas kräftige Farben), weit besserer Sucher als andere Modelle in dieser Klasse - ein in Testergebnissen meist sträflich vernachlässigter Faktor. Die nicht selten geschilderten Probleme mit der Matrix-Belichtungsmessung hatte ich noch nicht. Ein wirklich negativer Faktor ist jedoch, dass leistungsfähige Programme zur Bildbearbeitung zusätzlich erworben werden müssten. Das Kit mit dem 18-55 (entspricht 27-77,5) VR ist ein echtes Schnäppchen! Die Qualität des Objektivs ist in Ordnung und nicht wesentlich schlechter als die der anderen Kit-Objektiven, die jedoch nicht über den praktischen Verwacklungsschutz verfügen und darüber hinaus unverhältnismäßig viel teurer sind! Man sollte mit diesem Objektiv anfangen, und je nach Bedarf ein Teleobjektiv, Makroobjektiv o.ä. dazu kaufen. Später kann man auf die sehr viel besseren und teureren lichtstarken Zoomobjektive und/oder Festbrennweiten umsteigen. |
Ich will ja kein Spielverderber sein ...... aber meine Erfahrung mit der Nikon D80 SLR ist leider nicht so gut.
Eigentlich habe ich alles richtig gemacht. Nach meiner Erfahrung mit mehreren Kleinbild-Digicams (zuletzt Fujifilm Finepix F11) sollte nun eine richtige Digitalkamera her. Neben dem obligatorischen Studium diverser Zeitschriften und Tests blieben am Ende nicht viele Kandidaten übrig. Da sich mein Kollege kürzlich die D80 mit diesem Objektiv gekauft hat, konnte ich mir das Gerät vorerst ausleihen. Wow, welch Erlebnis. Neben der einfachen Möglichkeit auch durch Glasscheiben mit (!) Blitz zu fotografieren (Terrarium) ohne, dass eine Reflektion zu stark auftritt oder mit geringem ISO-Wert trotzdem auf den Einsatz des eingebauten Blitzes verzichten zu können, kann auch das minimale Rauschen in höheren ISO-Bereichen überzeugen. Auch die kurze Auslöseverzögerung ist sehr "wertvoll" bei schnellen Objekten (z. B. Hamster). Diese Tierchen neigen nämlich leider nicht dazu, lange zu warten und ein Schnappschuss entgeht einem so leicht. Warum also die Abwertung von zwei Sternen ? Nachdem ich Blut gelegt hatte, kaufte ich mir ebenfalls die D80 bei einem Händler im Ort. Innerhalb von zwei Tagen musste zweimal Staub vom Chip entfernt werden. Wie dieser ins Gehäuse gelangt ist - keine Ahnung. Die neue Kamera wurde staubfrei zusammengebaut und jeweils vom Händler "gereinigt". dennoch habe ich auch danach wieder Schattierungen (z. B. kleine runde Kreise) auf hellen Flächen gefunden. Diese "Flecken" sind schnell erkennbar und für mich nicht tolerabel. Bei dem ultimativen Funktionstest habe ich meinen Beamer angemacht und mehrere Farben über DVD abfotografiert. Bei der Betrachtung auf dem PC entdeckte ich dadurch einen Total-Pixelausfall ca. in der Bildmitte und zwei bis drei Bildausfälle je nach Farbe, ebenfalls in Pixelgröße. Solche Ausfälle machen sich ohne Nachbearbeitung dann leider doch auf Bildern bemerkbar. Ein Kaufkriterium war für mich auch der Test einer Fachzeitschrift, die gerade bei der D80 Null Pixel als Ausfall festgestellt hat. Nun habe ich ein Problem. Ich möchte gerne eine Nikon haben, aber die D80 ohne Staubregelung kommt nicht mehr in Frage. Vorerst warte ich mal auf die D60, diese soll aber nur 3 Messfelder (Autofokus) haben, während die D80 hier mit 11 Feldern verwöhnt. Ob das Gerät dann für mich ausreicht, muss ich noch abwarten. Also, ich will die Kamera auf keinen Fall schlecht reden; mein Kollege hat keine Probleme damit, ich hoffe, ich rede von einem "Montagsgerät". Falls aber nicht, verwundern mich doch die (nur) positiven Bewertungen. Warum hat sonst noch keiner über Pixelausfälle oder mehrfache Staubproblem bei Amazon berichtet (nur in Internet-Foren zu finden) ? Volle drei Punkte hat die Kamera aber dennoch verdient, eigentlich sechs, aber .... |
Warum liefert Nikon hier kein echtes RAW?Ich stimme den positiven Rezensionen im Wesentlichen zu - mit der D80 kann man tolle Bilder machen, der Sucher ist prima, das Kit-Objektiv (bei mir 18-135) dem Preis angemessen usw. Es könnte alles so schön sein....
Was mich allerdings ärgert ist, daß Nikon hier kein echtes RAW-Format bietet. Die RAW-Files der D80 sind verlustbehaftet komprimiert; es werden nicht die 12 Bit pro Pixel gespeichert, die der Sensor liefert, sondern nur etwa 9,5 Bit. Gespart wird in den hellen Bildbereichen. Ich werde nie verstehen, warum man mit einem teuren AD-Wandler 12 Bit mißt und dann 2,5 Bit davon "wegschmeißt". Es mag sein, daß man den Unterschied in 99 Prozent der Fälle nicht sehen kann (Nikon sagt dazu: "visually lossless"), aber ich möchte selbst entscheiden können: Lieber kleine Dateien oder lieber echte Rohdaten. Übrigens: Bei der D200 kann man wählen, ob man RAWs komprimiert oder unkomprimiert speichern möchte, die D300 bietet sogar drei Alternativen: keine Kompression - verlustbehaftete Kompression - verlustlose Kompresion. Warum könnte man unkomprimierte RAWs brauchen, wenn der Unterschied auf Bildern sowieso meistens nicht zu sehen ist? Hmm, ich bin nunmal Rohdaten-Fetischist. Im Rahmen meiner Einarbeitung in die Digitalfotografie wollte ich den Signal-Rausch-Abstand für verschiedene Belichtungssituationen messen. Dank der durch die Kompression "zerfledderten" Histogramme ist das leider nicht so einfach. Ich denke, daß jeder, der die Kamera als "Meßgerät" verwenden möchte, damit Probleme haben wird. Und nochmal: Die Verstümmelung der Daten ist unnötig und dürfte ausschließlich dem Marketing geschuldet sein. Man verkrüppelt die D80 künstlich, um sie so von der D200 zu unterscheiden. Mir ist dies einen Abzug von zwei Sternen wert. |
Durchdachte Kamera mit äußeren und noch mehr inneren Werten für anspruchsvolle Amateurfotografen!Nachdem eine große deutsche Fotofachzeitschrift ihre Ranglisten überarbeitet und den einstigen Tabellenführer in der Amateurklasse Nikon D80 mit einem siebenten Platz "abgestraft" hat, möchte ich gern Partei für diese erstklassige Kamera ergreifen. Ungeachtet des für mich nicht in allen Punkten nachvollziehbaren Wandels in der Bewertung von digitalen Spiegelreflexkameras habe ich mir zu meinem vierzigsten Geburtstag einen Wunsch erfüllt und mir diese Kamera gekauft. Über meine bisherige Nikon D50 freut sich jetzt eine gute Bekannte, die auf ein paar Nikkor-Objektive aus analogen Zeiten zurückgreifen kann und die jetzt ihre ersten Digitalfotos macht.
Was ist passiert? Das Bewertungssystem wurde der veränderten Situation angepaßt, wobei größerer Wert auf die Ausstattung gelegt wurde. Alle aktuellen Modelle kamen somit nochmals auf den Prüfstand. Damit wird dem Rechnung getragen, daß immer mehr Modelle mit Sensorstabilisierung und Sensorreinigung auf dem Markt erscheinen. Das kann ich nachvollziehen, denn diese nützlichen Extras haben Nikon-Modelle bisher nicht. Was mich aber wirklich ärgerlich macht, ist die plötzlich niedrig bewertete Bildqualität der D80. Noch im Februar dieses Jahres wurde ihr von mehreren Fachzeitschriften eine überragende Bildqualität bescheinigt (Wertung 93), die den ersten Platz in der Amateurwertung auch gegenüber den Modellen mit Sensorstabilisierung und Sensorreinigung rechtfertigte. Eine Fachzeitschrift schrieb sogar, daß sich Nikon mit der D80 Konkurrenz im eigenen Hause mache, da potentielle D200-Käufer auf die D80 umschwenken könnten! Doch nach heutigem Stand fristet sie ihr Dasein im unteren Drittel der Tabelle mit einer gerade mal durchschnittlichen Bildqualität (Wertung 83). Erstaunlich, dieser "Werteverfall" in nur einem guten halben Jahr. Im Falle ihrer Konkurrenten Samsung GX10 (Platz 1) und Pentax K10D (Platz 2) sicherlich berechtigt, da diese beiden neben der beschriebenen Komplettausstattung auch noch mit einem Magnesiumgehäuse aufwarten können, jedoch für mich gänzlich unverständlich im Falle der Sony Alpha100, die trotz 10MP aufgrund ihrer unterdurchschnittlichen Bildqualität und ihres unverstärkten Kunststoffbodys bisher einen Platz am Tabellenende noch hinter diversen 6MP-Modellen belegte. Bleibt noch die Canon EOS400D, die die Nikon D80 aufgrund einer plötzlich höher bewerteten Bildqualität ebenfalls überholt hat, obwohl gerade diese noch im vorhergehenden Test als deutlich niedriger (-5) eingestuft wurde. Für mich persönlich spricht das nicht gerade für die Glaubwürdigkeit dieser Tests. Und schlußendlich haben sich natürlich auch noch die beiden neuen Olympus-Modelle aufgrund der oben genannten Sensorausstattungsmerkmale vor der Nikon D80 positioniert. Welche Gründe sprechen trotz der Abwertung in der Fachpresse für meine Entscheidung? Erstens: Weil es eine Nikon ist. Da bin ich ehrlich. Ich habe vor Jahren einmal den Wechsel von Canon zu Nikon vollzogen und den Schritt nie bereut. Ich kenne auch niemanden, der den Schritt in die umgekehrte Richtung gemacht hat oder dies überhaupt in Erwägung ziehen würde. Nikon ist professionell und qualitativ konkurrenzlos. Zweitens: Ich habe bereits Nikon-Equipment angesammelt. Da werde ich doch nicht auf eine Marke umsteigen, wo ich mir alles neu kaufen muß (und die nebenbei bemerkt viel weniger Zubehör im Programm hat). Drittens: Ein Magnesiumgehäuse muß bei normaler Nutzung nicht sein. Wer das metallverstärkte Kunststoffgehäuse der D80 schon in der Hand hatte, weiß, daß es daran nichts auszusetzen gibt. Und wenn man ein lichtstarkes Objektiv ansetzt, weiß man die rund 150g Gewichtsvorteil des Gehäuses durchaus zu schätzen. Viertens: Schade um die Sensorreinigung, das gebe ich zu. Allerdings wird diese auch oft überbewertet, wie aktuelle Tests zeigen. Und eine erstklassige Stabilisierung bietet Nikon in vielen hochwertigen Objektiven an. Die sind dann teurer, klar, aber schließlich behält man so ein Objektiv ja auch länger als ein Gehäuse. Was ich damit sagen möchte, ist folgendes: Eine Spiegelreflexkamera sollte man nicht aufgrund von Testberichten kaufen, sondern sehr gezielt auswählen. Wenn man noch kein Equipment hat und somit nicht markenfixiert ist, sollte man seine Wunschkandidaten zumindest mal in die Hand nehmen, möglichst einmal ausprobieren und vor allem auch einmal das Handling mit einem schwereren Objektiv anstelle des oftmals nicht besonders aussagekräftigen Kitobjektivs testen. Da gibt es schon entscheidende Unterschiede. Nicht jeder mag ein so schweres Gehäuse wie die von Samsung und Pentax, und manch einer ist verblüfft, wenn er die vergleichsweise winzige Canon oder Olympus zum ersten Mal in der Hand hält. Und letztlich fließt vielleicht auch ein wenig das Bauchgefühl in die Entscheidung mit ein. Ich jedenfalls bin mit meiner Nikon D80 sehr zufrieden. Die Bildqualität kann im Kameramenü gezielt den Anforderungen angepaßt werden, das heißt entweder "gebrauchsfertig" aufbereitet oder aber pur und originalbelassen, um den Feinschliff per Bildbearbeitungssoftware selbst vorzunehmen. Die beiden Einstellräder sind gut zu bedienen und sinnvoll, wenn man über die Automatikprogramme hinaus kreativ sein möchte. Das hat heute auch nicht mehr jede Mittelklassekamera. Ebenso das Statusdisplay, das einigen anderen Amateurmodellen heute schon fehlt. Der Blick durch den Sucher deklassiert die Konkurrenz. Groß, hell und mit einblendbaren Gitterlinien vermittelt er den Eindruck eines Modells aus der Profiklasse. Einen 11-Punkt-Autofokus haben in dieser Klasse außer ihr nur noch die Modelle von Samsung und Pentax. Das Bildrauschen in den höheren ISO-Einstellungen hat sie entschieden besser im Griff als die gesamte Konkurrenz. In punkto Betriebsbereitschaft (Einschalten), Auslöseverzögerung und Bildanzahl pro Akkuladung setzt sie logischerweise (aufgrund der fehlenden Sensorreinigung) Bestmarken, was sie zu einer super Einsatzkamera für alle Fälle macht. Wer die Kamera im Kit mit dem Nikkor AF-S 18-135 DX kauft, bekommt für rund die Hälfte des normalen Objektivpreises ein gutes Allroundobjektiv dazu, mit dem sich die Kitobjektive der Konkurrenz nicht einmal ansatzweise messen können. Trotz preiswerter Kunststoffbauweise ist es solide und schwergängig, Lichtstärke und optische Leistung entsprechen den Anforderungen des Amateurs. Die Verzeichnung ist akzeptabel, die Vignettierung zwar recht heftig, aber nicht so schlimm wie bei Objektiven von Fremdanbietern mit einem ähnlichen Brennweitenbereich. Wer also noch keine Nikon-Objektive besitzt, kann mit diesem Kit absolut nichts falsch machen. Wer dagegen umfassende Erweiterungsabsichten hat, kann zum Kit mit dem Nikkor AF-S 18-70 DX greifen. Da erhält man ein für die Amateurklasse überdurchschnittlich gutes Weitwinkel- und Standardzoom mit solidem Metallbajonett und Gummidichtung und kann seine Ausrüstung später um das Telezoom AF-S 70-300 VR erweitern. Und letztendlich gibt es ja auch die Möglichkeit, den Body pur zu kaufen. Nikon hat da alle Möglichkeiten berücksichtigt. Alles in allem fünf Sterne für die Kamera wie auch für die Kits, und mein Rat an alle Kaufinteressenten, bei Unschlüssigkeit unbedingt vorher in diversen Elektronikmärkten die Modelle anschauen, in die Hand nehmen, das Handling mit verschiedenen Objektiven testen und dann entscheiden. Und bitte nicht gleich dem erstbesten Vergleichstest in der Zeitung Glauben schenken! |
Guter Allrounder mit kleinen MackenNachdem ich jetzt 1 Jahr lang mit dieser Kamera fotografiere, dachte ich mir, dass es mal Zeit wird, eine Rezession darüber zu schreiben.
Man muss hier zwischen dem Urlaubsknipser und einem Studiofografen unterscheiden. Die Anforderungen der beiden Gruppen sind zu unterschiedlich, um sie in einen Topf zu werfen. Ich schreibe diese Rezession aus der Sicht eines Studiofotografen, und hoffe dass ich damit anderen mehr helfen kann. Die Zielgruppe dieser Kamera sind ambitionierte Hobby-fotografen, Aufsteiger denen ihre kleine D40/D50 zu wenig Einstellmöglichkeiten bietet, und evtl. Studiofotografen, die eine BackUp-Kamera brauchen. Ich gehe hier bewusst nicht auf die Automatik-Modi ein, da ambitionierte Fotografen meiner Erfahrung nach keine Vollautomatik verwenden. Die Kamera auf "Grün" zu stellen und los zu knipsen ist für mich keine Fotografie, und die Anzahl der dabei verwendeten Motivprogramme ist völlig belanglos. Vorteile: - Sie ist deutlich größer, als die Einsteigerkameras (D40/D50/D60) und liegt auch ohne Batteriegriff besser in der Hand, natürlich gemessen an groben Männerhänden ;) - Das Gehäuse ist solide verarbeitet, und hält einiges aus. Hatte sie z.b. schon bei starkem Regen im Einsatz (Triathlon) und es war überhaupt kein Problem. (von Objektivwechseln sollte man hier jedoch absehen ;)) Auch einen Sturz aus 1,5m Höhe auf Betonboden hat sie ohne einen Kratzer überlebt. - Es gibt ein IR-Sensor zum fernauslösen, viele meiner Canon Kollegen (mit einer EOS 30D und EOS 40D) beneiden mich darum ;) - Der integrierte Blitz hat eine Master-Funktion zum Auslösen anderer Systemblitze. - Es gibt einen AF-Hilfslicht, sodass es kein Blitzgewitter bei der Aufnahme gibt (im gegensatz zu Canon EOS 450D) - Der Autofokus ist sehr schnell, leise und präzise. Fokusiert ausserdem auch in einer dunklen Kneipe problemlos, auch ohne AF-Hilfslicht. - Die Hauttöne wirken hier deutlich natürlicher und angenehmer als z.b. bei einer Canon EOS 40D oder 450D (im direkten Vergleich) - es gibt eine Abblendtaste! (die gibts bei D40/D50 nicht...) - die Anordnung der Bedienelemente ist sehr praktisch und intuitiv. Man muss keine Fingerakrobatik betreiben, um irgend eine Funktion zu aktivieren. Zudem lassen sich einige Tasten frei belegen, sodass man die Bedienung den eigenen Gewohnheiten anpassen kann. - Das Design ist der D200 nahezu identisch, sodass Profi-Fotografen an dieser Kamera praktisch nichts vermissen werden. Nachteile: - Es fehlt die Synchronbuchse! in meinen Augen eine Schweinerei!! Will man einen Studioblitz anschließen, braucht man einen Funkauslöser oder einen Adapter für den Blitzschuh. - Der Gummiring um die Augenmuschel lässt sich zu leicht ablösen, und ist mir schon mehrmals beim rausholen aus der Tasche abgefallen! - nur 3 Bilder / sec. das ist bei Sportfotografie zu wenig. - niedriger Dynamikumfang (nur 8 Blendenstufen), was bei Aussenaufnahmen öfters dazu führt, dass Lichter ausgefressen sind oder die Schatten absaufen. Da hilft auch kein D-Lighting weiter. Die Canon-Kameras haben da teilweise 1-2 Blenden mehr zur Verfügung! und auch die D200 ist da deutlich besser! Das Rauschen: Das führe ich als Extra-Punkt auf, weil die Kamera da sehr eigen ist. Man muss erwähnen, dass sie auf jeden Fall deutlich stärker rauscht, als die D50 mit ihren 6Megapixel. Das Rauschen nimmt jedoch nicht proportional zu, wie bei anderen Kameras. Zu Rauschtests hatte ich die Rauschunterdrückung natürlich ganz abgeschaltet gehabt, die erwähne ich dann später. Bei ISO100 und 200 ist effektiv kein Rauschen zu sehen. auch in 200% Vergrößerung nicht. Da können die Einsteigermodelle überhaupt nicht mithalten. Bei ISO400 fällt auf einmal das Helligkeitsrauschen unangenehm stark auf, da rauscht wohl sonst keine andere SLR so stark... Bei ISO800 nimmt das Rauschen auf einmal ab, und ist sehr viel geringer als bei ISO400, was schon extrem eigenartig ist. Bei ISO 1250 ist man dann wieder auf ISO400 Niveau, und darüber hinaus dominiert das Rauschen das ganze Bild. Die ISO3200-Einstellung kann man getrost vergessen, es sei denn man möchte den Schneesturm-effekt bewusst herbeiführen. Positiv ist hierbei nur, dass es praktisch kein Farbrauschen gibt, sondern nur Helligkeitsrauschen das sich auch nur in dunklen Bildbereichen bemerkbar macht. somit kann man mit ISO800 noch angenehm fotografieren, vorausgesetzt man möchte nicht schwarzgekleidete Personen nachts im Wald ablichten ;) Die Rauschunterdrückung ist sehr human, feine Details gehen bei keiner Einstellung verloren. Blöderweise schafft sie es auch nicht ganz das Rauschen weg zu kriegen, wenn die ISO-Werte die 800er Marke durchbrechen. Bei ISO800 und darunter leistet sie jedoch fabelhafte dienste, sodass man effektiv kein Rauschen sieht. Natürlich verliert das Bild bei hoher Rauschunterdrückung ein wenig an Schärfe, aber das fällt einem erst bei 200% Vergrößerung auf. Alles in allem ist es eine sehr gute Kamera für fortgeschrittene Hobby-Fotografen. Für Available-Light Fotografie ist sie jedoch nur beschränkt geeignet, wegen ihrem Rausch-problem. Wer da mehr haben möchte, sollte zur D200 oder D300 greifen. Davon abgesehen, ist diese Kamera absolut empfehlenswert, und der Canon EOS450D auf alle fälle vor zu ziehen! |
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