Sony A 100 - ein gelungener Einstieg in das DSLR-Geschäft !
Die Sony Alpha bzw. A 100 ist solide verarbeitet und liegt gut in der Hand. Das Menü ist klar strukturiert und als ehemaliger Minolta-User findet man sich mit der Kamera sofort leicht zurecht - ist nämlich quasi die technische Weiterentwicklung der Konica-Minolta Dynax 5D.
Leider fehlt bei den Einstellungen der Bildkomprimierung die Qualitätseinstellung Extrafein" bei den jpg, es gibt nur Standard - Fein - RAW - RAW+jpg.
Da ich nicht immer in RAW fotografiere, sondern je nach Motiv zwischen Extrafein und RAW auswähle, vermisse ich diese Qualitätsstufe. Die Sony Alpha 100 komprimiert ein Bild mit voller Auflösung auf gerade mal ca. 2,5MB.
Auf eine CF-Karte mit 1 GB (man braucht keinen Memory-Stick) passen bei RAW und voller Auflösung von 10,2 MP ca. 65 Aufnahmen.
Die Aufnahmen selbst haben mich dann allerdings schon überzeugt. Sehr feine Details, tolle Auflösung und eine für mich sehr gute Bildqualität bei ISO 100. Bei ISO 800 war allerdings schon ein starkes Rauschen sichtbar.
Alle meine älteren Minolta-AF-Objektive arbeiten einwandfrei an der Sony Alpha 100.
Für mich überwiegt bei der Sony A 100 ein sehr positiver Gesamteindruck.
Mit der Alpha 100 schafft Sony aus dem Stand weg einen prima Einstieg in das DSLR-Geschäft.
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Sony Alpha 100 - die neue Konkurrenz
Die Sony Alpha 100 ist ein von Sony in technischer Hinsicht deutlich verbesserter Minolta Abkömmling der allerdings die gute Ergonomie sowie das Minolta Bajonett beibehalten hat.
Die Verarbeitung ist gut, allerdings hat das Objetivbajonett ein ganz klein wenig Spiel (ca. 0,2mm). Die Ergonomie hinterläßt einen sehr guten Eindruck. Dank stabilem Kunststoff ist die Alpha 100 auch nicht sonderlich schwer.
Die Bedienung ist sehr durchdacht und alle wichtigen Funktionen hat man fast unmittelbar im Zugriff während die nicht so notwendigen in sehr übersichtlichen und farbcodierten Menüs untergebracht sind. Diese Menüs werden, genauso wie die aufgenommen Fotos (nach der Aufnahme) bzw. die eingestellten Kameradaten (vor der Aufnahme), auf einem rückseitigen 2,5" großen, hochauflösenden, kontrastreichen Display angenehm groß angezeigt. Ein oberseitiges Einstelldisplay ist nicht vorhanden, etwas das ich persönlich sowieso für abkömmlich halte, da ich im Allgemeinen durch den Sucher anvisiere und damit die Rück- und nicht die Oberseite der Kamera im Blickfeld habe.
Mit der CCD Reinigung der Sony habe ich noch keine Erfahrung, weiss aber, dass es weit mehr als nur ein nützliches Tool ist. Viele Kameras müssen bei verschmutztem CCD sogar professionell gereingt werden, was mit einem unangenehmen finanziellen und zeitlichen Aufwand die Freude trüben kann.
Die "Dynamic Range Optimization" (DRO) arbeitet besonders in der DRO+ Funktion exzellent, ist blitzschnell zugeschaltet (wenn man sie nicht sowieso eingeschaltet läßt) und erspart einem bei kontrastreichen Bilder später das Nachbearbeiten von Lichtern und Schatten in Photoshop o.ä. Programmen. DRO funktioniert natürlich nur im JPEG Mode, da die RAW Daten bekanntlich unbearbeitet gespeichert werden.
Das Rauschen der Alpha100 ist absolut vergleichbar mit der Konkurrenz bis einschließlich 400 ASA, danach wird es ein wenig schlechter, aber warum sollte man die Empfindlichkeit weiter pushen, wenn man dank "Super Steady Shot" Aufnahmen mit "Stativzeiten" locker aus der Hand machen kann. Meine eigenen Erfahrungen zeigen 300mm bei 1/30 als absolut scharf mit halbwegs ruhiger Hand. In einer aktuellen Test Zeitschrift sind Fotos mit einer umgerechneten Brennweite von 750mm bei 1/80 abgebildet - ebenfalls scharf wohlgemerkt. Interessant ist, dass man im Sucher angezeigt bekommt wie aktiv der Verwacklungsschutz ist und man somit den günstigsten Zeitpunkt des Auslösens selbst "ersehen" kann.
Die Auflösung ist schon als JPEG bemerkenswert und als RAW Format eine echte Freude. Die mitgelieferte SW, eine Bilddatenbank/Betrachter sowie ein sehr gut gemachter RAW-Konverter ist übrigens ebenfalls durchaus brauchbar, was man nicht immer behaupten kann. Für Benutzer von Photoshop oder Elements sei noch angemerkt, dass Adobe Camera RAW v3.5 die Sony Alpha unterstützt.
Die Datenverarbeitung der Kamera ist sehr schnell und man kann - eine schnelle Karte vorausgesetzt - problemlos in höchster JPEG Auflösung und ohne Verzögerung bei 3 Bildern/Sec drauflos fotografieren bis der Speicher voll ist. Im RAW Modus trat bei ca. 10 Bildern eine Pause auf (SanDisk Extreme III 4GB).
Alles in allem eine wirklich gelungene und sehr durchdachte Kamera, die für den Einsteiger zusätzlich auch einige Motivprogramme bereithält, sich fast schon selbst erklärt und dem ambitionierten, nicht Canon/Nikon verpflichteten Amateur wirklich neue Möglichkeiten aufzeigt.
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Vielseitig, leistungsstark und leicht zu handhaben
Was mir an der Sony Alpha 100 vor allem gefällt: sie macht hervorragende Bilder und sie ist einfach und direkt zu handhaben (intuitiv sagt man wohl dazu). Darin erinnert sie sehr an das vorzügliche ergonomische Konzept der Minolta-Kameras. Nachdem ich das genossen hatte, kam ich mit anderen SLR-Kameras und ihrer teils sonderbaren Bedienlogik kaum noch zurecht. Auf die Trauer um die Minolta-SLRs folgte die Sony Alpha 100, mit der ich mich auf Anhieb ebenso blendend verstand. Gegenüber ihrer Vorfahrin Dynax 5D ist die A100 ein gutes Stück weiterentwickelt, wobei für mich die erhöhte Pixelzahl keine entscheidende Rolle spielt, ja sogar ein bisschen stört, denn ich bezahle sie unter anderem mit stärkerem Bildrauschen bei höherer ISO und mit massig großen Bildfiles (beim Bearbeiten blasen sich die JPEG-Bilder auf satte 30 Megabyte auf - mein Computer reagiert darauf öfter mit akuter Verstopfung).
Spitze ist die Anbindung der A100 an das Konica-Minolta-System, dessen Objektive und fast alles Zubehör hundertprozentig an der Alpha funktioniert, selbst wenn es schon zwanzig Jahre auf dem Buckel hat. Solches ist nicht nur für Besitzer von Minoltateilen ein immenser Vorteil, sondern ebenso für viele andere Alpha-Fotografen. Schließlich werden Minolta-Objektive und Sonstiges für teils sagenhaft niedrige Preise angeboten. Vorher hatte ich das Buch "Fotos digital - Sony Alpha 100" besorgt, das mich für die Alpha 100 und ihre unvorstellbar vielen Anwendungsmöglichkeiten begeisterte, ohne mich mit Werbung zu belästigen. Abgesehen davon, dass es bei kleinem Format (passt in die Tasche) nur so von Informationen und Tipps strotzt, behandelt es das Nebeneinander von Alpha- und Dynax-System auf praktische und vollständige Art. Zum Beispiel lautet eine Überschrift "Programm-Blitzgerät HVL-F36AM (3600HS D)" - schon ist ohne viel Gedöns klar, die Blitzgeräte sind gleich. Und so geht es durchs ganze Buch; es ist egal, ob man altes (Minolta-) Zubehör oder neues (Sony-) Zubehör benutzt, man ist immer sofort im Bilde. Der kompakten, leichten und dennoch fabelhaft ausgestatteten Alpha mit ihren vielen sinnvoll und praxisgerecht angelegten Funktionen sieht man auf den ersten Blick nicht an, was sie alles kann; und man glaubt kaum, wie viele auch spezielle Themen das schlanke Buch dazu behandelt. Das Scheibel-Buch steigert den Nutzwert der Alpha 100 beachtlich. (Es kostet nicht viel, Sony sollte es im Kamera-Buch-Bundle anbieten!) Jedenfalls sind mir dank dieses vortrefflichen Kamera-Buch-Gespanns eine Menge interessanter Aufnahmen und sogar die ersten Infrarotbilder und Mikrofotos blendend gelungen.
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Sehr gute DSLR mit leichten Schwächen
Es ist ja schon viel zur Alpha 100 geschrieben worden und ich wollte nicht unbedingt nach dem Motto verfahren "es ist zwar schon alles gesagt worden, nur noch nicht von jedem" so dass ich mich hier auf die wesentlichen Aussagen beschränken möchte.
Kaufausschlaggebendes Argument war sicherlich bei mir, dass die Sony eine Fortentwicklung der Minolta AF Technik ist, die ich seit 20 Jahren durch die verschiedenen Modellen kenne.
Die alten AF-Objektive funktionieren einwandfrei. Großes Lob! Da können sich andere Hersteller, die ständig an den Standards schrauben, sicherlich eine Scheibe abschneiden. Einzig; Telekonverter führen zur Meldung "Kein Objektiv vorhanden". Nun gut, da tröstet, dass durch die Brennweitenverlängerung die Notwendigkeit eines Telekonverters eh nicht mehr so gegeben ist.
Bedauerlich; zwar ist der Blitzschuh Monolta-typisch geblieben; die alten Geräte verweigern jedoch an der Alpha 100 die Funktion. Schade!
Die Akkulaufzeit wird mit 750 Bildern angegeben. Dass das Marketingpropaganda ist, kann sich jeder denken. Ich bin auf max. 250 Bilder (bei konstant 25 Grad Aussentemperatur) ohne Blitz gekommen - was an sich nicht schlecht ist, aber weit hinter den Angaben zurückbleibt. Ärgerlich; die Akkuanzeige ist quasi wertlos, da die Kamera kurz nach dem ersten Balken, der sich verflüchtigt, abschaltet.
Der Autofokus ist OK, haut mich jedoch nicht vom Hocker. Mein Eindruck; selbst die alten analogen Minolta-Kameras waren da schneller. Hier hatte ich eine spürbare Weiterentwicklung erwartet. Vielleicht liegt es aber auch am Sony-eigenen 18-200, was etwas träge reagiert.
Die Sony schrumpft 10,2 Megapixel Fotos auf rekordverdächtigen 2,5 MB zusammen. Klingt toll; hier fehlt jedoch der jpg-Modus extra-fine. Warum der bei einer Kamera dieser Klasse fehlt, ist mir schleierhaft.
Hier aber auch noch ein paar postive Anmerkungen:
Vom viel diskutierten Blaustich der Fotos kann ich nicht berichten. M.E. sind die Fotos ausgewogen. Vielleicht muss man im Messlabor wohnen, um dies als störend zu empfinden.
Die Anti-Verwacklungsautomatik arbeitet sehr gut. 1,5 Sekunden Belichtung aus der Hand sind kein Problem. Wirklich überzeugend! Positiv; die Technik sitzt im Kameragehäuse und muss nicht bei jedem Objektiv teuer dazu gekauft werden.
Sony legt der Kamera zwar einen Adapter für die Verwendung des Memorystick bei und verweist in der Bedienungsanleitung, dass man das Funktionieren der CompactFlash Card nicht getestet hat, doch meine Erfahrung zeigt; den Adapter getrost wieder in die Verpackung legen und fleissig mit CF-Karten fotografieren. Es gibt keinen einzigen Grund (es sei denn man möchte Geld zum Fenster herausschmeissen) Memorysticks zu benutzen. Ich habe eine 8 GB CompactFlash Karte benutzt und hatte natürlich keine Probleme. Da zeigt sich halt, dass Minolta Technik im Gehäuse steckt.
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Gelungener Einstieg von Sony
Nachdem ich jahrelang mit einer relativ alten Minolta Dynax 5 fotografiert habe, ersetzte ich letztes Jahr meine treue Analogkamera durch die Sony Alpha und stieg als begeisterter Hobbyfotograf endlich auch in die digitale Welt ein. Lange habe ich mir überlegt welche Kamera es denn sein soll, doch da die Funktionen und Einstellungen der Minolta über die Jahre in mein Blut übergegangen sind und die Alpha beim ersten Testen beim Fachhändler einen überaus angenehmen Eindruck bei mir hinterliess, fiel mir die Entscheidung letztlich doch einfacher als gedacht.
Seither habe ich den Kauf dieser Kamera keine Sekunde bedauert! In meinem ersten Urlaub mit der Kamera (New York) gelangen mir auf Anhieb und ohne grosse Erfahrungen mit der Kamera die besten Bilder die ich je aus einem Urlaub zurück in die Schweiz gebracht habe; Dies zwar unter nachträglicher Bearbeitung der Bilder mit Photoshop , doch auch dies ist einen Vorteil der digitalen Welt, auf den ich nie mehr verzichten möchte!
Die Kamera ist meines Erachtens ideal für fortgeschrittene Einsteiger und ambitionierte Hobbyfotografen. Sie liegt richtig schön in der Hand und bietet einen griffigen Halt. Die Menüführung ist logisch und beinahe schon selbsterklärend. Die Menüstruktur, sowie die Tasten- und Radfunktionen sind ausgezeichnet angelegt und durchdacht. Das Display ist hell und jederzeit gut leserlich (es seih denn die Sonne strahlt direkt rein, aber naja....). Der Super Steady Shot leistet gute Arbeit. Es sind mir Aufnahmen aus der Hand bei Nacht mit knapp 2 Sekunden Belichtungszeit gelungen, die zu meinem eigenen Erstaunen vollkommen scharf wurden. Auch die Kopplung des 2-Sekunden Selbstauslösers mit der Spiegelvorauslösung ist eine raffinierte Funktion, vor allem für Nachtaufnahmen ab Stativ (hier aber besser den Super Steady Shot ausschalten!). Der Weissabgleich, sowie die Belichtung sind ziemlich treffsicher. Selten musste ich die Kameraeinstellung nachträglich noch korrigieren. Auch das drahtlose Blitzen in Verbindung mit einem Sony/Minolta Blitzgerät ist ganz klar auf die Positivseite zu heben. Auf der Negativseite fällt da der 10-Sekunden Selbstauslöser ins Gewicht; Dieser muss nach jeder Aufnahme auf's Neue aktiviert werden. Auch das Anti-Staub System muss eher auf die Negativseite gezogen werden, da ich davon bisher noch keine positive Wirkung feststellen konnte. Nach etwa 2 Monaten hatte ich bereits einzelne Staubpartikel auf dem Sensor, die nicht mehr von selbst verschwinden wollten. Sony war dann aber so zuvorkommend und bot mir an, die Kamera kostenlos zu reinigen und sie dabei gleich auch einem General-Check zu unterziehen (soviel zum so häufig gescholtenen Service von Sony!). Ganz faule Knipser bemängelten mir gegenüber auch schon dass der integrierte Blitz nicht selbstständig aufklappt. Doch sollte eine solche Kleinigkeit meiner Meinung nach also wirklich keinen vom Kauf abhalten.
Viele Nutzer nennen auch das hohe Rauschverhalten ab ISO 800 als Negativpunkt. Aber die Sony entrauscht kameraintern bloss weniger aggressiv als andere Kameras. Dies bringt zwar Bilder die mehr rauschen, dafür bleiben aber auch mehr Details erhalten. Die Bilder lassen sich so mit der bevorzugten EDV nach eigenem Geschmack und Wohlwollen entrauschen.
Wer nur im JPEG-Modus fotografiert und die Bilder nicht weiterbearbeitet, wird vielleicht mit dem erhöhten Rauschen etwas Mühe haben. Doch im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Alpha hervorragende Ergebnisse liefert und im heutigen Dschungel der DSLR's in jede engere Kaufauswahl in dieser Preisklasse miteinbezogen werden sollte! Sony ist mit der Alpha 100 ein überaus gelungener Einstieg ins DSLR-Geschäft gelungen und macht hungrig auf mehr aus dem Hause Sony. Ich für meinen Teil, würde sie nicht mehr hergeben wollen.....zumindest sicherlich bis der nächste Wurf von Sony kommt ;)
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